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Epson Nachhaltigkeitsberichtes 2011
15.12.2011
Wer heute japanische Betriebsstätten von Epson besucht, der wird eine Reihe dunkler Gänge, abgeschalteter Kaffeemaschinen, Klimaanlagen und Aufzüge bemerken. Was nach einer Störung aussieht, ist Teil einer Konzernstrategie zur Entlastung des Stromnetzes. Mit diesen auf den ersten Blick unscheinbaren Maßnahmen werden 15 Prozent Strom im Gegenwert von 200 Millionen Yen (entspricht etwa 1,92 Millionen Euro) pro Jahr eingespart. Diese Maßnahmen dienen dazu, der bis heute andauernden Verknappung von Strom nach dem verheerenden Erdbeben im März 2011 zu begegnen. Diese und andere Projekte sind Teil des Epson Nachhaltigkeitsberichtes für 2011, der jetzt unter global.epson.com verfügbar ist.

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Der Nachhaltigkeitsbericht 2011 gibt Aufschluss über die erreichten und geplanten Umweltziele von Epson

In dem neuen Nachhaltigkeitsbericht gibt die Seiko Epson Corporation Auskunft, mit welchen Maßnahmen das Unternehmen seine gesellschaftliche Verantwortung (Corporate Social Responsibility, CSR) im Rahmen seiner weltweiten Geschäftstätigkeit nachkommt. Einen Teil der CSR-Projekte von Epson umfasst in diesem Jahr erwartungsgemäß die Hilfe für die vom Tsunami und dem danach folgenden Atomunfall in Fukushima betroffenen Gebiete in Japan.

Kleine Schritte zum Wiederaufbau
Um das Ziel einer 15-prozentigen Reduzierung des Stromverbrauchs zu erreichen, hat Epson ein Team von Spezialisten zusammengestellt, das in den vergangenen Monaten jede einzelne Niederlassung und jedes Büro des Konzerns in Japan genau begutachtet hat. Herausgekommen ist ein Sparprogramm aus vielen kleinen, wirksamen Maßnahmen. Eine der wichtigsten dabei ist die Abschaltung verschiedener nicht unbedingt notwendiger Anlagen – wie eben Klimaanlagen bei moderaten Außentemperaturen und Aufzüge. Daneben setzt Epson auf die Reduzierung künstlicher Lichtquellen in Büroräumen sowie die Abschaltung der Beleuchtung von Werbetafeln.

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Zur Abfederung der Stromknappheit in Japan reduziert Epson landesweit seinen Energieverbrauch um 15 Prozent jährlich

Das „Energy Patrol“ genannte Expertenteam von Epson wurde bereits im November 2000 gegründet. Kurz vor der diesjährigen Katastrophe in Japan konnte das Team seine Erfahrungen bereits in einem Großprojekt in Taiwan einsetzen und dort Maßnahmen zur Einsparung von gut 360.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr umsetzen. Das entspricht dem jährlichen Verbrauch von etwa hundert Dreipersonenhaushalten.
 
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