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Deutsches Kameramuseum öffnet Schatztruhen | Deutsches Kameramuseum öffnet Schatztruhen |
| 07.12.2011 | |
Die deutsche Museumslandschaft ist um eine vielversprechende Einrichtung reicher: Das Deutsche Kameramuseum in Plech steht seit 4. Dezember 2011 allen Fotofreunden offen. Es gab keine große Einweihungsfeier – die ist erst für die Pfingstfeiertage 2012 geplant – sondern das Museum nahm zu ermäßigten Eintrittspreisen seinen Betrieb auf: zunächst in reduziertem Umfang mit drei Räumen im Obergeschoss der Grundschule in Plech, Landkreis Bayreuth, wenige hundert Meter neben der gleichnamigen Autobahnausfahrt der A 9 Nürnberg-Berlin. Museumsinitiator Kurt Tauber (60), ein Journalist und Fotograf, der seit 30 Jahren die Exponate sammelt, ist überglücklich: „Ein zehn Jahre gehegter Traum geht jetzt in Erfüllung!“
![]() Von der deutschen Agfa-Box bis zur schwedischen Hasselblad, von der legendären Leica bis zur billigen Pocket-Werbe-Kamera, von einer der ersten Spiegelreflexkameras Marke Voigtländer in der Größe zweier Schuhkartons bis zur berühmten James-Bond-Spionagekamera Minox sind viele bekannte und unbekannte Fotoprodukte in den Vitrinen im Original zu bestaunen. In der Abteilung Reprotechnik, Labor und Großgeräte dominiert die Falz & Werner, eine 4,40 Meter lange Reprokamera aus Holz (Baujahr 1928), den sieben mal zehn Meter großen Saal, der auch weitere Großbild- und Studiokameras, Laborgeräte und diverse außergewöhnliche Geräte präsentiert. Darunter ein Exponat, das jetzt schon zu den erklärten absoluten Lieblingsstücken fast aller Besucher zählt: ein Planox-Heidoplast-Stereobildbetrachter von Franke & Heidecke (Rollei), der beweist, dass 3-D-Fotos keine Erfindung der heutigen Zeit sind, sondern schon in den Zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in den gutbürgerlichen Wohnzimmern für Begeisterung sorgten. ![]() Möbel und sonstiges Interieur eines ehemaligen Fotofachgeschäft aus Rhauderfehn in Ostfriesland wurden vor wenigen Jahren nach dem Tod des letzten Inhabers nach Plech verfrachtet und mit Originaldekorationen wieder neu aufgebaut – einschließlich vieler der damals angebotenen Fotoartikel, der früheren Filmbestelltüten, Firmenstempel, Einkaufstüten aus Plastik, des Geschenkeinwickelpapiers und der Original-Leuchtreklamen ... Dies sind – neben einer Vielzahl weiterer Einzelgeräte auch aus dem Bereich Film und Projektion die „Abteilungen“, die jetzt schon zu sehen sind. Im Laufe des Winters und des kommenden Frühjahrs werden ein weiterer sieben mal zehn Meter großer Saal und das Treppenhaus in den Ausstellungsbereich mit einbezogen. Und auch im Kamera-Saal werden bis zur feierlichen Einweihung an Pfingsten 2012 weitere Themen in zusätzlichen Vitrinen aufgearbeitet und präsentiert. Besondere Schwerpunkte der Sammlung
Fakten und Infos Rechtsform: Das Museum wird vom Förderverein deutsches Kameramuseum in Pech e.V. betrieben, die Marktgemeinde Pech stellt die Räume zur Verfügung, die fiduziarische Stiftung Kameramuseum Kurt Tauber steuert die Exponate bei. Öffnungszeiten: Das Deutsche Kameramuseum in Plech ist vorerst sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet; Gruppen und Fachbesucher nach telefonischer Vereinbarung. Am Sonntag, 25. Dezember (erster Weihnachtsfeiertag), bleibt das Museum geschlossen, am Neujahrstag, 1. Januar 2012, ist hingegen geöffnet Telefon/Anschrift: D-91287 Plech, Schulstraße 8; Telefon für Terminvereinbarungen und Gruppenführungen: 09244 98254 99. E-Mail/Internet: Email: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , Web: www.deutsches-kameramuseum.de. Eintrittspreise: 2,- Euro für Erwachsene, 1,50 Euro für Kinder/Jugendliche; 1,50 Euro pro Person bei Gruppen ab zehn Personen. |
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Erscheinungsdatum: Ausgabe No. 11-2012: 24.05.2012 |
| Anzeigenschluss : für Ausgabe No. 12-2012 30.05.2012 | 12.00 Uhr |