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Canon Xeed SX7 Mark II und SX7 Mark II Medical
21.01.2010
Mit dem Xeed SX7 Mark II und dem SX7 Mark II Medical bringt Canon zwei weitere Mark-II-Modelle auf den Markt, die über spezielle Präsentationsmodi verfügen. Der SX7 Mark II besitzt den neuen Fotomodus für farboptimierte Standbilder und der Mark II Medical hat zusätzlich den DICOM-Modus für medizinische Präsentationen. Passend dazu gibt es das Kalibrierungstool AcuScreenPRO. Beide SXGA+Modelle mit Canon LCOS-Panels empfehlen sich für höchste Ansprüche. Erstmals ist für Xeed-Projektoren ein passives 3-D-Verfahren entwickelt worden für brillante 3-D-Darstellungen. Ein neues Farbkalibrierungstool ermöglicht darüber hinaus hochwertige Breitbildpräsentationen von mehreren Projektoren.
Canon-Xeed-SX7-Mark-II-Medical.jpg
Für exzellente Präsentationen

Helle, brillante, bestechend präzise sowie nahezu rasterfreie Abbildungen sind mit einem Xeed-Projektor dank des Canon-Systems AISYS mit LCOS-Technologie Standard. Der Xeed SX7 Mark II bringt eine Lichtleistung von 4000 Lumen, einen Kontrastumfang von 1000: 1 und überzeugt durch SXGA+ Auflösung. Ein spezieller Fotomodus nimmt Farbanpassungen vor, beispielsweise unter Berücksichtigung von Helligkeit und Farbton des Umgebungslichts. So entstehen professionelle Fotopräsentationen, bei denen Bilder weitestgehend so, wie sie auf einem sRGB-Monitor erscheinen würden, projiziert werden.

Für medizinische Bilder

Der Xeed SX7 Mark II Medical hingegen hat zusätzlich einen ganz speziellen auf den DICOM-Standard abgestimmten Bildmodus mit 21 Voreinstellungen, in dem verschiedene Einstellungen aus einer Graustufentabelle ausgewählt werden können. Dadurch wird eine möglichst optimierte Wiedergabe medizinischer Bilder, wie beispielsweise Röntgenbilder, erreicht. Xeed-Projektoren sind jedoch nicht für die Erstellung medizinischer Diagnosen freigegeben. Ein Vorteil des DICOM-Standards: Er stellt die Kompatibilität medizinischer Systeme sicher, das heißt, über ihn können medizinische Digitalbilder problemlos mit Krankenhausinformationen versehen und im Picture Archiving and Communications Systems (PACS) gespeichert werden.

Larivière AcuScreenPRO
Das separat über den Canon Partner Larivière GmbH erhältliche System AcuScreenPRO ermöglicht eine Kalibrierung des medizinischen Projektors vor Ort hinsichtlich umgebungsabhängiger Faktoren, wie Intensität und Art des vorhandenen Lichts, aber auch Art der Projektionsfläche zur Sicherung bestmöglicher Bildqualität. „AcuScreenPRO“ korrigiert Gamma- und Luminanzwerte zur Realisierung der feinen Graustufen, die für medizinische Bilder, wie Röntgenaufnahmen, so wichtig sind, und ermittelt für die jeweilige Raumumgebung die optimale Abstufung zwischen Mindesthelligkeit – wenn schwarze Bereiche aufgrund des externen Lichts grau erscheinen – und maximaler Helligkeit.

Neues Farb-Kalibrierungstool von Canon
Die neue Canon Lösung zur Kalibrierung von Farben ist ideal, wenn ein Projektor farblich abgestimmt werden soll. Mit diesem Tool können die Gammawerte abgeglichen und der Farbraum angepasst werden. Zu einem späteren Zeitpunkt wird es dann auch möglich sein, mehrere Projektoren aufeinander farblich abzustimmen. Dafür muss lediglich eine digitale Canon EOS- oder PowerShot-Kamera zwischen die Projektionsflächen auf einem Stativ positioniert und mit einem PC mit aktivierter Kalibrierungssoftware verbunden werden. Die Kamera erstellt mehrere Aufnahmen der projizierten Flächen und leitet die Daten an den PC weiter, über den dann automatisch eine Kalibrierung erfolgt. Die Werte werden anschließend im Projektor gespeichert.

Dreidimensionale Projektion mit Passives-3-D-Verfahren

Erstmalig bietet Canon eine hochwertige Lösung für professionelle 3-D-Darstellung mit zwei Xeed-Projektoren. Diese beruht auf dem Polarisationsverfahren, bei dem jeder Projektor mittels eines speziellen Polarisationsfilters nur links- oder rechtsdrehende Lichtwellen projiziert. Mithilfe einer speziellen 3-D-Brille, ähnlich wie man sie aus dem Kino kennt, wird so jedem Auge nur ein Bild vom rechten oder linken Projektor herausgefiltert. Die unterschiedlichen Bildinformationen werden dann im Gehirn zu einem räumlichen Bild zusammengesetzt.

Der Aufbau ist wie folgt: Die zwei Xeed-Projektoren werden, idealerweise auf einem festen Gestell, so hintereinander höhenversetzt positioniert, dass sie auf die gleiche spezielle Leinwand deckungsgleich projizieren. Hierzu ist der digitale Lens-Shift von großem Nutzen. Vor den Objektiven werden die speziellen Polarisationsfilter angebracht. Die Eingangssignale kommen von einem leistungsstarken Rechner mit spezieller Grafikkarte mit zwei Ausgängen. Über eine 3-D-Wiedergabe-Software werden beide Projektoren über die DVI-Schnittstelle mit unterschiedlichen Bildinformationen versorgt.

Dieses duale Xeed-System ermöglicht exzellente 3-D-Darstellungen, da die Kombination aus nahezu rasterfreier LCOS-Technologie und Polarisationsfilter dafür sorgt, dass kontrastreiche Bilder mit lebendigen Farben entstehen. Wichtig ist dies vor allem für hochwertige 3-D-Präsentation beispielsweise in den Bereichen Ingenieurwesen und Produktdesign.

Verfügbar im Handel ab April 2010:
Xeed SX7 Mark II für 5299,- Euro; Xeed SX7 Mark II Medical für 5799,- Euro. Preise jeweils UVP. Informationen zur Verfügbarkeit und zu den Preisen der Canon-Kalibrierungssoftware und der Polarisationsfilter sind noch nicht bekannt. www.canon.de
 
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für Ausgabe No. 04-2012
08.02.2012 | 12.00 Uhr

Erscheinungsdatum:
Ausgabe No. 04-2012:
16.02.2012