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Canon CX-1 optimiert Netzhautuntersuchungen
21.01.2010
Die Canon CX-1 ist eine kompakte und portable Netzhautkamera, die sowohl den mydriatischen als auch den non-mydriatischen Modus in einem Instrument kombiniert und auf Knopfdruck zwischen beiden Betriebsarten wechselt. Diese Funktion ermöglicht Einsparungen bei den Ausstattungsinvestitionen und bedeutet zusätzlich, dass mit dem gleichen System auf mehr als eine Krankheit hin untersucht werden kann. Hierzu zählen beispielsweise AMD (altersbedingte Makuladegeneration), Glaukom und diabetische Retinopathie. So lässt sich Zeit sparen und die Notwendigkeit wiederholter Untersuchungstermine vermeiden.

Netzhauterkrankungen können schwerwiegende Konsequenzen haben, sodass eine frühzeitige Diagnose entscheidend ist. Im Unterschied zu anderen aktuell im Markt erhältlichen Netzhautkameras kann die CX-1 helfen, frühe Anzeichen von AMD zu erkennen, ohne dass dafür spezielle Voraussetzungen notwendig sind wie die Pupillenvergrößerung durch Augentropfen (Mydriatika). Dies geht auf die Fähigkeit der Kamera zurück, FAF (Fundus-Autofluoreszenz)-Bilder im non-mydriatischen Modus aufzunehmen. Bisher war FAF nur im mydriatischen Kameramodus möglich. Die Bestimmung der Autofluoreszenz der Netzhaut ist ein wichtiges Indiz für die Netzhaut-Gesundheit. Die Verwendung des non-mydriatischen Modus spart nicht nur Zeit und Ressourcen, sondern macht das Diagnoseverfahren wesentlich angenehmer für den Patienten.

Die Canon-eigene EOS Kameratechnologie mit ihren renommierten Bildverarbeitungsfähigkeiten wurde in der CX-1 exklusiv für den medizinischen Einsatz angepasst, um optimale Netzhautabbildungen in einem kompakten und praktischen System zu bieten. Die Digitalkamera des Systems beherrscht fünf verschiedene Aufnahme-Modi mit Leichtigkeit, einschließlich der non-mydriatischen FAF-Fotografie.

„Die CX-1 steht für einen Schritt nach vorne in der medizinischen Innovation. Mit ihrem kompakten und anpassungsfähigen Design repräsentiert sie Jahre der intensiven Forschung zu den technologischen Anforderungen der opthalmischen Untersuchung. Canon entwickelt die Imaging-Technologie fortwährend weiter, um die führende Rolle gegenüber schnell wachsenden medizinischen Anforderungen aufrecht zu erhalten“, erklärt Yoshiyuki Masuko, Senior Director Medical Systems Division Canon Europa N.V. Yoshiyuki Masuko weiter: „Die hochentwickelte Imaging-Technologie wird verwendet, um die präzise Diagnose zu unterstützen. Gleichermaßen werden die Bedürfnisse der Patienten durch das multifunktionale Design berücksichtigt. Dieses macht den Diagnose-Prozess für sie so angenehm wie möglich”, fährt Yoshiyuki Masuko fort.
 
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