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Fotolia und Karl Heinz Jeron lassen in Handy-Oper die Roboter singen
21.09.2012
Europas führende Microstock-Agentur Fotolia begibt sich auf neue kreative Spielfelder und öffnet ihr fotoliaLAB in Berlin für „Hermes – Eine Handy-Oper in vier Akten“. Am 5. Oktober lässt sich die einzigartige Komposition aus Bild, Musik und Technik im Rahmen einer Vernissage bestaunen.


Karl Heinz Jeron
Karl Heinz Jeron

Ein alltägliches Phänomen lieferte dem Berliner Künstler Karl Heinz Jeron die Inspiration für dieses Projekt: Das Mithören der ständigen Telefonate mit Mobiltelefonen im öffentlichen Raum – in Bussen, Bahnen, Supermärkten oder Fußgängerzonen – brachten ihn dazu, Ausschnitte dieser Gespräche mitzuschreiben. Die digitalisierten Textfragmente arrangierte er zu einer Oper in vier Akten. So ungewöhnlich wie die Idee sind auch die Protagonisten, die sie umsetzen: Kleine, singende Roboter bestreiten die Aufführung mit zwei Solisten und einem Chor. Die Vertonung der Texte erfolgte in Zusammenarbeit mit den Komponisten Robert Jähnert und Christian Rentschler.

Fotolia Mitarbeiter schlüpften für „Hermes“ in die Rollen kreativer Bühnenbildner. Sie suchten zu im Libretto auftauchenden Begriffen, wie ICH, NICHTS, SEX, SCHULD, GOTT oder GEHEIMNIS aus Fotolias umfassender Microstock-Bilddatenbank Motive heraus, die bei der Aufführung projiziert werden und als Kulisse der Oper dienen.

„Wir freuen uns, mit dem fotoliaLAB Gastgeber für eine so ausgefallene Inszenierung zu sein“, sagt Martin Ruge von Löw, Geschäftsführer von Fotolia Deutschland. „Die gelungene Kombination verschiedener Medien entspricht genau dem offenen, kreativen Ansatz von Fotolia und demonstriert den überragenden Stellenwert, den Kommunikation in unserem Alltag einnimmt, sei es durch Sprache oder Bilder.“

Fotolia-Hermes
Projizierte Microstock-Bilddatenbank Motive als Kulisse

„Jahrelang habe ich mich über die sinnlosen Telefonate von Sitznachbarn nur geärgert“, erzählt Jeron. „Aber seit ich begann, die Gespräche mitzuschreiben, verwandelte sich etwas Unangenehmes in Positives. So entstand das Libretto und mit der Unterstützung von Fotolia gelang auch ein spannendes Bühnenbild für die Hermes Oper.“

Eine zweite Aufführung von „Hermes“ findet am 25. November 2012 statt – bis dahin steht die begleitende Ausstellung Besuchern zu den gewohnten Öffnungszeiten im fotoliaLAB offen. Der Druckerhersteller Epson unterstützt die Veranstaltung als Sponsor.

„Hermes – eine Handy-Oper in vier Akten“
Vernissage und Aufführung: 5. Oktober 2012, 20 Uhr
Finissage und Aufführung: 25. November 2012, 20 Uhr
Ort: fotoliaLab, Lychener Straße 74, 10437 Berlin
Ausstellungsdauer: 5. Oktober bis 25. November 2012
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung


 

 

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