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Wie sich Urlaubsfotos zu Geld machen lassen | Wie sich Urlaubsfotos zu Geld machen lassen |
| 08.08.2012 | |
Ferienzeit ist Fotozeit. Mit dem Siegeszug der Digitalkameras sind der Freude am Knipsen keine Grenzen mehr gesetzt. Besonders im Urlaub laden Freizeit, Sonne und faszinierende Landschaften zum Fotografieren ein – mit oft erstaunlich guten Ergebnissen. Die Urlaubsfotos müssen dabei nicht ungenutzt auf der Festplatte bleiben. Bei der Online-Bildagentur Fotolia können talentierte Hobbyfotografen ihre besten Bilder anbieten und damit bares Geld verdienen.
![]() Foto: Amir Kaljikovic/Fotolia.com Fotolia ist ein Online-Marktplatz, auf dem Millionen von qualitativ hochwertigen Bildern zu günstigen Preisen zu finden sind. Jeder kann hier seine Fotos anbieten, wenn sie gewissen Standards in Bezug auf Qualität, Auflösung und Attraktivität genügen. Mehr als 150.000 Amateur- und Profi-Fotografen verkaufen ihre Bilder über Fotolia weltweit, viele können sogar ihren Lebensunterhalt davon bestreiten. Amir Kaljikovic, der auf Fotolia bereits über 40.000 Bilder verkauft hat, erklärt, was Hobbyfotografen beachten müssen, damit ihre Urlaubsfotos möglichst viele Abnehmer finden. Die fünf wichtigsten Einsteigertipps von Profi-Fotograf Amir Kaljikovic: 1. Eine Frage der Qualität Nur qualitativ hochwertige Bilder haben eine Chance, bei Fotolia angenommen zu werden. Eine gute Digitalkamera und das passende technische Equipment sind daher das A und O. Die Mindestauflösung der Kamera sollte vier Megapixel (2400 x 1600 Bildpunkte) betragen. Fotografieren Sie immer mit der höchsten Auflösung, um beste Qualität zu erzielen und Bilder eventuell beschneiden zu können. Ihre Fotos sollten korrekt belichtet, scharf sein und keine Bildstörungen aufweisen. Der Digitalzoom einer Kamera erlaubt zwar, die Motive noch näher zu fotografieren, verschlechtert allerdings auch die Qualität des Bildes. 2. Das passende Motiv Je außergewöhnlicher das Motiv ist, desto besser lässt es sich verkaufen. Mit Klassikern erzeugen Sie keine Aufmerksamkeit: der Strand mit der untergehenden Sonne, das Alpenidyll oder die Meeresbrandung wurden bereits tausendfach fotografiert. Gute Chancen dagegen haben Fotos, die aus der Masse herausstechen: Ungewöhnliche Objekte, Menschen in Aktion oder mit starken Gefühlen. Eine gründliche Recherche über modische Trends kann ein großer Vorteil sein, bleiben Sie aber möglichst „universell“. Farben der Saison oder extravagante modische Trends können Ihre Fotos kurzlebig machen, da sie ein Jahr später vielleicht schon „out“ sind. Auf eines müssen Sie unbedingt achten: Wenn auf Ihren Fotos Menschen abgebildet sind, brauchen Sie deren schriftliche Einverständniserklärung, um sie verkaufen zu können. 3. Auf das richtige Licht kommt es an Eine gute Ausleuchtung des Motivs ist enorm wichtig. Dabei sollten Sie die unterschiedlichen Lichtverhältnisse beachten. Gerade die Mittagssonne beleuchtet Motive zu kontrastreich, Details im Schatten sind kaum wahrzunehmen. Auch bei Gegenlichtaufnahmen entstehen hohe Kontraste. Ideal sind die Phasen kurz nach Sonnenaufgang und bei sinkender Sonne. Das Licht am Tagesanfang erzeugt sehr angenehme Farben. Die Zeit der sinkenden bzw. tief stehenden Sonne sorgt für lange Schatten, die wiederum Tiefe und Struktur in den Bildern entstehen lassen. Wenn der Blitz notwendig ist können Sie ein dünnes weißes Papier oder Taschentuch wenige Zentimeter davor halten, um das Licht weicher zu machen. Mit lichtstarken Objektiven können Sie oft noch mit natürlichem Licht fotografieren, wo andere längst den Blitz verwenden. Suchen Sie auch nach weißen Wänden oder hellem Sand. Sie reflektieren viel Licht und ermöglichen fantastische Bilder ohne Blitz. 4. Bearbeitung Ist das Bild schön geworden, aber noch nicht ganz perfekt, kann eine leichte Nachbearbeitung am PC oft schon Wunder bewirken. Korrekturen an der Helligkeit, am Kontrast oder an den Farben machen manches Durchschnittsbild zum Hingucker. Die Faustregel ist: Weniger Nachbearbeitung ist mehr, zu starke Korrekturen können das Bild zerstören oder unnatürlich wirken lassen. Die meisten Bildbearbeitungsprogramme schlagen einfache Auto-Korrekturen vor, deren Ergebnis Sie zunächst am Bildschirm überprüfen und bei Nichtgefallen auch wieder rückgängig machen können. Der Trend vieler Agenturen geht zu lebensnahen natürlichen Bildern; verbauen Sie sich nicht Ihre Chancen, indem Sie die Fotos zu extrem bearbeiten. Die beste Bearbeitung ist jene, die man nicht merkt. Weitere Tipps zur Bildbearbeitung finden Sie unter http://blog.fotolia.com/de/ 5. Genaue Verschlagwortung Damit das Bild in der riesigen Datenbank von Fotolia unter über 18 Millionen Bildern auch gefunden werden kann, ist eine korrekte Verschlagwortung essenziell. Mit mindestens sieben Begriffen muss das Bild möglichst präzise beschrieben und kategorisiert werden, mehr Schlagworte schaden natürlich nicht. Wenn Ihnen die Ideen für die Schlagworte ausgehen, können Sie bestehende Bilder in der Agentur analysieren und sich inspirieren lassen. Gerade am Anfang fällt es oft schwer, die richtigen Schlagworte zu finden. Versuchen Sie aber nicht, Keywords der Bestseller zu kopieren! Die Bestseller-Fotos sind unter anderem deswegen so oft verkauft, weil die Bildaussage perfekt mit den angegeben Schlagworten übereinstimmt. Die Kombination aus Keywords und Bildaussage ist entscheidend und muss für jedes Foto eigens herausgefunden werden. Wenn diese Tipps beachtet werden, steht dem Start ins Geschäft mit den eigenen Bildern nichts mehr im Wege. Dafür braucht es nur noch ein Nutzerkonto auf Fotolia. Die Anmeldung ist jederzeit kostenlos unter www.fotolia.de möglich. |
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Erscheinungsdatum: Ausgabe No. 10-2013: 23.05.2013 |
| Anzeigenschluss : für Ausgabe No. 11-2013 29.05.2013 | 12.00 Uhr |