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Fotografie-Stipendium an Kai-Olaf Hesse | Fotografie-Stipendium an Kai-Olaf Hesse |
| 09.01.2012 | |
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Die Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden
vergibt zum dritten Mal in Kooperation mit den Technischen Sammlungen Dresden ein Stipendium für den Bereich Fotografie. Mit der Förderung sollen künstlerische wie auch dokumentarische Projekte, die sich fotografischen Bildern und Prozessen widmen, unterstützt werden. Im Fokus liegt dabei die fotografische Auseinandersetzung mit der Stadt Dresden. Die Ausschreibung richtete sich an Fotografinnen und Fotografen, die selbstständig oder hauptberuflich tätig sind und/oder einen künstlerischen Studienabschluss besitzen. Darüber hinaus sollten die Bewerberinnen und Bewerber eine öffentliche Ausstellung bzw. eigene Publikationen mit fotografischen Arbeiten nachweisen können.
Bis Ende August 2011 konnten sich Fotografinnen und Fotografen aus aller Welt an der Ausschreibung beteiligen. Bewerbungen mit fotografischen Arbeitsproben kamen u. a. aus der Tschechischen Republik, Israel und Neuseeland. Insgesamt 82 Zuschriften gingen bei der Stiftung ein. Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Sparkassenstiftung, der Technischen Sammlungen Dresden, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sowie aus einem Dresdner Fotografen übernahm die Auswahl des Stipendiaten für 2012. Kai-Olaf Hesse, Fotograf aus Braunschweig, wird von März bis Mai 2012 in Dresden weilen. In dieser Zeit wird er an einem Fotoprojekt mit dem Titel „Die Stadt als Gabentisch“ arbeiten. In der Begründung der Jury heißt es dazu: Der Projektvorschlag von Kai-Olaf Hesse „Die Stadt als Gabentisch“ (Hans G. Helms, 1992) überzeugte die Jury sowohl durch die vorgelegten Arbeitsproben von fotografischen Interpretationen anderer Orte wie durch den außerordentlich reflektierten Ansatz seines Vorhabens. Hesse versteht den städtischen Raum als komplexes Zeichensystem mentaler, zeitgeschichtlicher und kultureller Bilder, dem er sich fotografierend annähert und aus dem er vermittels des Auffindens und Abbildens spezieller Details wiederum ein spezifisches syntaktisches System extrahiert. Seine Arbeitsweise, einst ausgehend vom topografischen Fotografieren, ist eindeutig nicht dokumentarisch, sie setzt einerseits auf visuelle Analyse, andererseits auf fotografische Intuition. Sein Interesse gilt Dresden als „Streitobjekt zwischen Tradition und Moderne“, einer Stadt mit besonderer Geschichte und Prägung in einer Welt der zunehmenden Globalisierung. Während des dreimonatigen Aufenthaltes in Dresden unterstützt die Sparkassenstiftung den Stipendiaten monatlich mit 1000,- Euro, einem Zuschuss für Materialkosten sowie freier Unterkunft. Die fotografischen Arbeiten, die während der Zeit in Dresden entstehen, sollen in einer Ausstellung in den Technischen Sammlungen Dresden gezeigt werden. |
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Erscheinungsdatum: Ausgabe No. 11-2012: 24.05.2012 |
| Anzeigenschluss : für Ausgabe No. 12-2012 30.05.2012 | 12.00 Uhr |