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09.12.2011 |
Seit Beginn des Fotowettbewerbs „Objektiv 50“ des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“ am 1. November haben über 250 Hobby- und Profifotografen aus ganz Deutschland ihre Fotos eingereicht und online etwa 4500 Stimmen gesammelt. Mit über 100 Bildern kommen die meisten Beiträge aus Baden-Württemberg. Insgesamt spricht die Beteiligung im ersten Wettbewerbsmonat dafür, dass das Thema „Menschen ab 50 und die Arbeitswelt“ zur fotografischen Auseinandersetzung anregt. Zudem folgen knapp 200 Personen den Beiträgen auf der eigens eingerichteten Facebookseite unter www.facebook.com/objektiv50.
Erst im Verlauf des letzten Abstimmungstages am 30. November, setzte sich das Foto „50 plus 5 = 55“ von Bernd Kramm mit 790 Stimmen durch und erhält damit den mit 500,- Euro dotierten Publikumspreis des Monats November. Bernd Kramm aus Altendiez (Rheinland-Pfalz), selbst 1960 geboren und im Foto zu sehen, reichte die Aufnahme als Ergebnis eines internen Fotoprojektes des Vermittlungszentrums Perspektive 50plus in Weilburg ein, zu dem der Bundeswettbewerb „Objektiv 50“ angeregt hatte. Das Thema „Arbeit und Aufgaben gibt‘s immer: mein Job zu Hause“ war Anlass die Gartenarbeit mit dem Sohn bildlich festzuhalten.

„50 plus 5 = 55“, Foto: Bernd Kramm
Laut Kramm sollte mit dem Fotoprojekt gezeigt werden, dass Menschen ab 50 nicht zum „alten Eisen“ gehören, sondern vielfältig engagiert sind. Beispielsweise in ehrenamtlichen Tätigkeiten, in der Pflege von Verwandten, im Tierschutz oder bei der Arbeit zu Hause. „Jeder kann etwas leisten, auch wenn es zunächst ehrenamtlich ist. Aus genau diesen Tätigkeiten ergeben sich oft neue berufliche Perspektiven“, erklärt der Jobcoach des Vermittlungszentrums. In der Gruppe von etwa zwanzig Über-50-Jährigen, die dort betreut werden, wurde sein Bild ausgewählt.
„Jeden Tag haben wir die Abstimmung verfolgt und eigene Marketingstrategien entwickelt. Mailing-Aktionen und Facebook-Postings wurden durchgeführt. Wir haben außerdem Leute aktiv angesprochen und bei Freunden, Familienmitgliedern, aber auch im Männergesangsverein, im Kegelclub oder der philippinischen Gemeinde im Bistum Limburg persönlich Handzettel verteilt. Das hat uns als Gruppe zusammengeschweißt.“ Deshalb solle nun auch das Preisgeld gemeinschaftlich genutzt werden. „Ein Teil wird für die Weihnachtsfeier, ein Teil als Spende für ‚Die Schwestern Maria‘, die sich um die Ausbildung mittelloser Kinder in Asien kümmern, eingesetzt“, sagt Bernd Kramm.
Die bisher eingereichten Bilder stammen aus allen Lebensbereichen. In Portraits, Momentaufnahmen oder inszenierten Arbeiten werden ältere Menschen im Beruf, im Familienkreis oder in der Freizeit gezeigt. Eine Vielzahl der Beiträge stellt Eigenschaften oder Fähigkeiten der über 50-Jährigen in den Mittelpunkt. Ziel des Wettbewerbs ist, die Arbeits- und Lebenssituation authentisch und spannend nachzuzeichnen sowie tradierte Denkmuster, Vorstellungen und Klischees abzubauen.
Für den Wettbewerb können registrierte Teilnehmer ab sofort per E-Card des eingereichten Fotos im Freundes- und Bekanntenkreis für ihren Beitrag werben und so ihre Chancen für den Publikumspreis des Monats oder den Großen Publikumspreis (1000,- Euro) zum Wettbewerbsende erhöhen. Zusätzlich werden alle Einsendungen von einer Fachjury bewertet und die drei besten Bilder mit einem Jurypreis (je 1000,- Euro) ausgezeichnet.
Der Wettbewerb wird im Rahmen des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ausgerichtet. Noch bis zum 31. März können Hobby- und Profifotografen Fotos von Menschen ab 50 einreichen, welche individuelle oder gesellschaftliche Herausforderungen der Arbeits- und Alltagswelt in diesem Alter ausdrücken.
Weitere Informationen unter www.objektiv50.perspektive50plus.de und www.facebook.com/objektiv50.
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09.12.2011 |
World Scout Mario aus Oldenburg hat eine Mission zu erfüllen: während der Sigma „Our World“-Tour die 50 schönsten Plätze der Erde mit der Hightech-Spiegelreflexkamera SD1 eindrucksvoll festzuhalten. Im November entdeckte Mario bereits fünf Ziele, ein Zehntel ist also geschafft. Dabei stand sein erster Reisemonat ganz im Zeichen der „Stars and Stripes“. Wo Mario war? Hier die ersten Hotspots:

Metro Station in Washington
1. Ziel – Washington, die Hauptstadt der USA. Der Sicherheitsmann in der Washingtoner Metro hielt World Scout Mario kurz für eine nationale Bedrohung – schließlich stand er mit SD1 und Stativ „bewaffnet“ in der U-Bahn-Station. Die außergewöhnliche Architektur mit der wabenartigen Schallschutzverkleidung der Decken und Wände beeindruckte den World Scout so sehr, dass er nicht lockerließ. Mario nutzte einfach das Rolltreppengeländer als sichere Unterlage und zauberte mit dem Sigma Weitwinkelobjektiv 8-16 mm F4,5-5,6 DC HSM eine unglaubliche Tiefe. Nach Sichtung der Bilder zieht die Security auch wieder beruhigt ab und Mario weiter zum „Washington Monument“ und „Kapitol".
 
New York bei Nacht
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Radio City New York
2. Ziel – New York, die größte Stadt der USA. Schon Frank Sinatra besang mit „New York, New York“ die Stadt, die niemals schläft: unzählige Lichter, Tausende Wolkenkratzer und die Brooklyn Bridge. Menschenmengen gehören ebenso dazu. Erst recht, wenn der alljährliche New York City Marathon stattfindet, in den Mario auch prompt gerät – mit 50.000 Läufern und 2,5 Millionen Zuschauern.
 
Sonnenaufgang über dem Haleakala auf Maui
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Wasserfall auf der Road to Hana, Maui
3. Ziel – Hawaii, der „Aloha State“. 5:30 Uhr, 5 Grad Celcius – auch das ist Hawaii, eben nicht nur Sonne, Wellen und Surfer. Neben 150 gähnenden Frühaufstehern stand Mario am dunklen Abgrund und wartete. Auf was? Darauf, ein unglaubliches Lichterspiel mit der SD1 für alle Daheimgebliebenen auf die Speicherkarte zu bannen – den Sonnenaufgang über dem größten Vulkankrater der hawaiianischen Inseln, dem Haleakala auf Maui.
 
Hollywood-Sign in Los Angeles
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Oscar für Mario, den World Scout?
4. Ziel – Los Angeles, California Feeling. „Walk of Fame“ und „Hollywood Sign“ – World Scout Mario verpasste der Sigma „Our World“-Tour mit seinem Besuch in Los Angeles eine gehörige Portion Glamour. Die Oscar-Stadt wimmelt nur so von Promis.

Morgenstimmung im Grand Canyon
| Alle Fotos: Sigma Deutschland
5. Ziel – Grand Canyon. 800 Kilometer weiter erwartete Mario nach einem kurzen Zwischenstopp in der „Spielhölle“ Las Vegas eine ganz andere Art von Schönheit: der Grand Canyon. Die warmen Rot- und Goldtöne der Felsen wetteifern mit spannenden Schattenspielen der Wolken. Dadurch offenbart der 450 Kilometer lange und bis zu 1800 Meter tiefe Canyon immer wieder ein anderes Gesicht.
Unter www.facebook.com/SigmaFoto berichtet Mario auch von seinen Abenteuern während der Sigma „Our World“-Tour. Das Tour-Tagebuch unter www.our-world-tour.de liefert spannende Lektüre. Dort gibt es beim Postkarten-Sammelspiel auch tolle Preise rund um die Themen Reise und Fotografie zu gewinnen.
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08.12.2011 |
Fotolia, Europas führende Microstock-Bildagentur, startet am 9. Dezember 2011 die TEN Collection. Das Projekt bietet Design-Interessierten und Photoshop-Enthusiasten einen bislang ungekannten Einblick in die Tricks und Kniffe professioneller Bildbearbeitung. Zehn renommierte Digital Artists stellen dafür jeweils eine ihrer besten Photoshop-Arbeiten kostenlos zur Verfügung.
Auf der eigens für die Aktion eingerichteten Website www.fotolia.com stehen die Motive als Photoshop-Dateien (PSD) mitsamt aller Ebenen und eingesetzten Tools zum Download bereit. Anhand der einzusehenden Befehle und Einstellungen lässt sich Schritt für Schritt nachvollziehen, wie die Photoshop-Profis Bildmaterial aus dem Fotolia-Bestand in Kunstwerke verwandelt haben. Das Herunterladen steht allen Nutzern offen, ein Account bei Fotolia wird nicht benötigt.

Pro Monat wird jeweils eine PSD-Datei für 24 Stunden kostenlos zur Verfügung gestellt: erstmals am 9. Dezember, danach immer am 10. eines Monats. Die Dateien liegen im A3-Format und in einer Auflösung von 150 dpi vor. Zu kommerziellen Zwecken können sie auch in einer höheren Auflösung von 300 dpi zu einem Preis von sieben Euro erworben werden.
Die aufwändig bearbeiteten Motive entstammen dabei unterschiedlichen Bereichen. Den Auftakt am 9. Dezember macht eine Arbeit von Pierre Doucin alias „Soemone“ zum Thema Business. Neben den PSD-Dateien hält die Website des Projekts auch ein Video zu grundlegenden Techniken und Geheimtipps der Digital Artists bereit. Ein Teaser-Video zu Soemone und seiner Arbeit finden Interessierte unter youtu.be
„Dieses weltweite Projekt ist ein tolles Ergebnis des Vertrauens der zehn teilnehmenden Artists, die unseren Bildungsauftrag innerhalb der Foto-Community verstehen und unterstützen“, erklärt Oleg Tscheltzoff, CEO und Mitgründer von Fotolia. „Anhand der Dateien aus der TEN Collection können
Photoshop-Enthusiasten alle eingesetzten Tools und Elemente erkennen, seien es Texturen, Masken oder dynamische Filter“, so Tscheltzoff.
Die TEN-Collection wird in zwölf Sprachen gestartet und weltweit zur Verfügung stehen. Die Aktion ist aus einer Partnerschaft Fotolias mit den zwei bedeutenden Design-Communities Wisibility und Amkashop hervorgegangen.
www.fotolia.com
Die zehn an der TEN Collection beteiligten Künstler :
- Pierre Doucin alias Soemone
- Xavier Bourdil alias Trust in Elements
- Emeric Trahand alias Takeshi
- The Hellohikimori studio
- Julien Morel alias Joolz
- François Leroy alias Graphic Travelling
- Julien Donot alias Pulssart
- Brice Chaplet alias Xerty
- Nicolas André alias Neopen
- Damien Vignaux alias Elroy
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08.12.2011 |
Am 7. Dezember hat der Bayerische Journalisten-Verband (BJV) die Sieger des Wettbewerbs „Pressefoto Bayern 2011“ gekürt. In der Kategorie „Sport“ wurde der Getty Images Sportfotograf Alexander Hassenstein aus Schwaig im Norden Münchens ausgezeichnet. Sein Siegerfoto entstand bei der Skeleton-Weltmeisterschaft auf der Bobbahn in Schönau am Königssee. Es zeigt den Juniorenweltmeister Alexander Kröckel, wie er im dritten Lauf mit dem Kopf vorneweg durch den Eiskanal rast. In der Wertung erreichte der Sportler schließlich den achten Platz.

„Kopfüber“, © Alexander Hassenstein/Getty Images
Die Ehrung kommentiert Alexander Hassenstein wie folgt: „Ich freue mich sehr über die Ehrung! Ich begleite Skelton, Bob und Rodeln bereits seit 20 Jahren fotografisch und solche Motive bieten sich nicht oft. Auf das ausgezeichnete Foto bin ich daher sehr stolz, weil es mir damit gelungen ist, gleichermaßen die Geschwindigkeit und die Ästhetik des Skelton einzufangen – einer Sportart, die nicht immer im Rampenlicht steht, deren Athleten aber unglaublichen Wagemut zeigen, den ich in meiner Arbeit einfangen wollte.“
Weitere Informationen zum Wettbewerb
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