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Mittwoch,
08. 02.2012
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Hahnemühle expandiert
16.01.2012
Der bisherige Unternehmensbereich Premium Papier am Standort Düren der M-real-Zanders GmbH wird von der Walzmühle AG, Düren, gekauft und zukünftig als Reflex Premium Papier GmbH firmieren. Damit hat der bisherige Zanders Standort einen mittelständischen Eigner gefünden, der zu 50 Prozent im Besitz der Hahnemühle FineArt GmbH aus Dassel ist. Die weiteren Unternehmensanteile werden vom Management der Hahnemühle und anderen privaten Investoren gehalten. Der neue Eigentümer erwirbt den Produktionsstandort und die Markennutzungsrechte für die dort hergestellten Zanders-Premium Papiere. Es werden rund 100 Mitarbeiter in Düren übernommen. Der rechtliche Übergang erfolgt zum 15. Februar 2012.

Unter Führung der Hahnemühle FineArt entsteht aus der Verbindung mit Reflex Premium Papier und der ebenfalls im Eigentum der Hahnemühle befindlichen Lana Papiers Spéciaux, Straßburg, nun eine Verbindung, die mit einer Produktpalette von FineArt Papieren, über Sicherheits- und technische Spezialpapiere zu einem der führenden Premium Papier Hersteller Europas werden soll. Die 1584 gegründete Hahnemühle verfügt zudem über Niederlassungen in den globalen Schlüsselmärkten und ein weltweites Vertriebsnetz in die Papier-Märkte für Kunst, Fotografie, grafisches Gewerbe und technische Spezialanwendungen. Reflex Premium Papier wird zukünftig die eigenen Produkte unter dem Dach „Zanders Premium Papiere“ anbieten und wie bisher über den Feinpapiergroßhandel vertreiben. Die Eckpunkte der Übernahme wurden unter Einbeziehung des Betriebsrats definiert.
 
Sigma „Our World“-Tour im Monatsrückblick
12.01.2012
World Scout Mario behält seine Mission fest im Blick. Im Dezember hat er mit der Hightech-Spiegelreflexkamera SD1 weitere sieben Hotspots eingefangen, sodass er nun schon zwölf besondere Orte entdeckt hat – fast ein Viertel der Tour ist also geschafft. Der Oldenburger hat noch einige Flugmeilen vor sich, bevor er behaupten kann, dass er das Ziel der Sigma „Our World“-Tour erreicht hat: die 50 schönsten Plätze der Erde zu fotografieren.

Ziele 1-5:
Washington, New York, Hawaii, Los Angeles und der Grand Canyon

Foto: Sigma
Golden Gate Bridge San Francisco, Foto: Sigma

Foto: Sigma
Pier 39 San Francisco, Foto: Sigma

6. Ziel – San Francisco: Grau in Grau, mit Nebelschwaden über der Golden Gate Bridge zeigte sich San Francisco dem Sigma World Scout. Doch davon ließ sich Mario nicht abschrecken und erklärte kurzerhand auch den Nebel als sehenswert. Bewaffnet mit der SD1, erwischte er am Pier 39 die Sonne und die Seelöwen.

Foto: Sigma
Eiskletterer in Anchorage, Foto: Sigma

7. Ziel – Anchorage, das Tor Alaskas: Bären? Machen Winterschlaf! Wale? Auf dem Weg in den Süden! Mit seinem Vorhaben, in Alaska „Wildlife“ festzuhalten, erntete der World Scout nur mitleidiges Kopfschütteln. Dafür begegnete ihm aber auf seiner Tour entlang des zugefrorenen Turnagain Arms ein Eiskletterer, der in schwindelerregender Höhe seinem Hobby nachging.

Foto: Sigma
Olympisches Feuer in Vancouver, Foto: Sigma

8. Ziel – Vancouver: Mario wurde verfolgt – vom Nebel. In der kanadischen Großstadt wurde die Sicht immer schlechter. Die olympischen Fackeln der Winterspiele 2010 sind mittlerweile auch schon verloschen. Mario brauchte ein bisschen Aufheiterung. Und was darf in Deutschland im Dezember nicht fehlen? Richtig: ein Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. Der hat es über den großen Teich bis nach Kanada geschafft und erfreut sich dort vieler Fans.

9. Ziel – Vancouver Island: Die wunderschöne Insel beherbergt die Hauptstadt von British Columbia, Viktoria. Einsame Strände, malerische Seen und Regenwälder boten Mario tolle Fotomotive. Mit dem Makro 105 mm F2,8 EX DG OS HSM wollte der World Scout eigentlich einen Farn fotografieren, als er plötzlich in die Augen eines ausgewachsenen Rehs blickte. Die Sigma Objektive sind eben doch vielseitig einsetzbar.

Foto: Sigma
Die Berge von Whistler, Foto: Sigma

10. Ziel – Whistler, das Kitzbühel Kanadas: Endlich Schnee – kurzerhand tauschte Mario erst einmal die SD1 gegen ein Snowboard und rauschte die Pisten des Blackcomb Peak hinunter. Fotografisch ergiebig war dann die Fahrt entlang des „Sea-to-Sky Highway 99“, wo sich grandiose Gebirgszüge mit klaren Bergseen abwechseln – großer Fernwehfaktor.

Foto: Sigma
Red Lady in New Orleans, Foto: Sigma

11. Ziel – New Orleans: Mario ist in der Wiege des Jazz angekommen, sein Gepäck leider nicht. Zum Glück konnten die Klänge von Trompeten und Saxofon ihn ablenken und mit letzter Akkukraft fing er die Straßenmusiker mit der SD1 ein. Was in San Francisco die „Cable Cars“ sind, sind hier die „Red Ladies“, mit denen sich auch wunderbar die Stadt erobern lässt. Und vor der Abreise tauchte auch noch der Koffer mit dem Ladekabel auf.

Foto: Sigma
Bloubergstrand in Kapstadt, Foto: Sigma

12. Ziel – Kapstadt: Zu Silvester geht es für Mario endlich in wärmere Gefilde. Sein erster Halt ist das Kap der Guten Hoffnung – der perfekte Ort für den Start in ein neues Jahr. Kapstadt steht mit seinen romantischen Weinbergen, schönen Stränden, bunten Märkten und der faszinierenden Architektur auf Marios Favoritenliste ganz oben – obwohl ihm ein Pavian seinen wichtigsten Begleiter, die SD1, stehlen wollte.

Foto: Sigma
Strand in Südafrika, Foto: Sigma

Unter www.facebook.com/SigmaFoto berichtet Mario immer von seinen Abenteuern während der Sigma „Our World“-Tour. Das Tour-Tagebuch unter www.our-world-tour.de liefert spannende Lektüre. Dort gibt es beim Postkarten-Sammelspiel auch tolle Preise rund um die Themen Reise und Fotografie zu gewinnen. Offizielle Tour-Website: www.our-
 
dpa und picture alliance trauern um Doris Hess
12.01.2012
Trauer am dpa-Standort Frankfurt/Main: Doris Hess, Fachdokumentarin bei dpa Bild, ist in der nach schwerer Krankheit verstorben. Erst im vergangenen September hatte sie ihren 60. Geburtstag gefeiert. Für dpa war sie mehr als 40 Jahre lang tätig – vom 1. Januar 1970 an zunächst als Archivangestellte, von 1979 an dann als Fachdokumentarin.

Doris Hess
Doris Hess

„Mit Doris Hess verlieren wir eine liebe Kollegin und Freundin, die im Team und von unseren Kunden sehr geschätzt wurde“, sagt Edith Stier-Thompson, Geschäftsführerin der dpa Picture-Alliance GmbH . „Wir werden ihr stets ein ehrendes Andenken erhalten und trauern mit den Angehörigen um einen sehr wertvollen Menschen. Wir werden sie sehr vermissen.“
 
Objektiv 50: Berliner Studentin gewinnt Publikumspreis
12.01.2012
Der im November gestartete Fotowettbewerb „Objektiv 50“ des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“ hat eine weitere Siegerin. Mit Katharina Ira Jedrysek gewinnt eine 22-jährige Berliner Studentin der Ostkreuzschule für Fotografie den Publikumspreis des Monats Dezember. Mit ihrem Bild „Der dynamische Feinmechaniker“ erreichte sie 404 Publikumsstimmen und sichert sich damit 500,- Euro Preisgeld.

Objektiv-50
Gewinnerfoto im Dezember: „Der dynamische Feinmechaniker“, Foto: Katharina Ira Jedrysek

„Ich bin sehr glücklich, dass ich gewonnen habe und werde das Preisgeld in eine neue Kamera investieren“, sagt die gebürtige Berlinerin, die mit dem Foto ihren Vater Wolfgang Jedrysek bei der Arbeit zeigt. „Die Idee war, die Mechanik der Körperbewegung mit der Arbeit des Feinmechanikers fotografisch zu verbinden. Ich habe hier mit Langzeitbelichtung von über 15 Sekunden gearbeitet – das Bild ist also nicht retuschiert oder nachträglich bearbeitet“, erklärt die Preisträgerin weiter.

Bereits im vergangenen Jahr 2011 gewann Katharina Ira Jedrysek zweimal den 2. Platz beim Fotowettbewerb „Blende 2011“ der Tageszeitung „Junge Welt“ und wurde durch einen Aufruf an der Ostkreuzschule auf den Fotowettbewerb „Objektiv 50“ aufmerksam. „Mein Vater, der im Bild zu sehen ist, sucht derzeit selbst Arbeit. Mit über 60 ist das sehr schwierig. Trotzdem sitzt er nicht zu Hause und legt die Hände in den Schoß, sondern übt seinen Beruf weiter aus. Ich wollte zeigen, dass er nicht aufgibt.“ Deshalb sei dieser Fotowettbewerb von besonderer Bedeutung, erklärt die Gewinnerin weiter.

Bislang haben über 500 Teilnehmende Arbeiten beim Wettbewerb eingereicht. Neben dem monatlichen Publikumspreis lobt „Objektiv 50“ auch einen Jurypreis für professionelle Fotografen aus, der im Mai 2012 nach dem Votum einer renommierten Jury, bestehend aus Timm Rautert, Felix Hoffmann und Ute Mahler, feststehen wird. Der Wettbewerb wird im Rahmen des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ausgerichtet. Noch bis zum 31. März können Hobby- und Profifotografen Fotos von Menschen ab 50 einreichen, welche individuelle oder gesellschaftliche Herausforderungen der Arbeits- und Alltagswelt in diesem Alter ausdrücken. Weitere Informationen unter www.objektiv50.perspektive50plus.de und www.facebook.com/objektiv50.
 
Fotografie-Stipendium an Kai-Olaf Hesse
09.01.2012
Die Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden vergibt zum dritten Mal in Kooperation mit den Technischen Sammlungen Dresden ein Stipendium für den Bereich Fotografie. Mit der Förderung sollen künstlerische wie auch dokumentarische Projekte, die sich fotografischen Bildern und Prozessen widmen, unterstützt werden. Im Fokus liegt dabei die fotografische Auseinandersetzung mit der Stadt Dresden. Die Ausschreibung richtete sich an Fotografinnen und Fotografen, die selbstständig oder hauptberuflich tätig sind und/oder einen künstlerischen Studienabschluss besitzen. Darüber hinaus sollten die Bewerberinnen und Bewerber eine öffentliche Ausstellung bzw. eigene Publikationen mit fotografischen Arbeiten nachweisen können.

Bis Ende August 2011 konnten sich Fotografinnen und Fotografen aus aller Welt an der Ausschreibung beteiligen. Bewerbungen mit fotografischen Arbeitsproben kamen u. a. aus der Tschechischen Republik, Israel und Neuseeland. Insgesamt 82 Zuschriften gingen bei der Stiftung ein. Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Sparkassenstiftung, der Technischen Sammlungen Dresden, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sowie aus einem Dresdner Fotografen übernahm die Auswahl des Stipendiaten für 2012.

Kai-Olaf Hesse,
Fotograf aus Braunschweig, wird von März bis Mai 2012 in Dresden weilen. In dieser Zeit wird er an einem Fotoprojekt mit dem Titel „Die Stadt als Gabentisch“ arbeiten. In der Begründung der Jury heißt es dazu: Der Projektvorschlag von Kai-Olaf Hesse „Die Stadt als Gabentisch“ (Hans G. Helms, 1992) überzeugte die Jury sowohl durch die vorgelegten Arbeitsproben von fotografischen Interpretationen anderer Orte wie durch den außerordentlich reflektierten Ansatz seines Vorhabens. Hesse versteht den städtischen Raum als komplexes Zeichensystem mentaler, zeitgeschichtlicher und kultureller Bilder, dem er sich fotografierend annähert und aus dem er vermittels des Auffindens und Abbildens spezieller Details wiederum ein spezifisches syntaktisches System extrahiert. Seine Arbeitsweise, einst ausgehend vom topografischen Fotografieren, ist eindeutig nicht dokumentarisch, sie setzt einerseits auf visuelle Analyse, andererseits auf fotografische Intuition. Sein Interesse gilt Dresden als „Streitobjekt zwischen Tradition und Moderne“, einer Stadt mit besonderer Geschichte und Prägung in einer Welt der zunehmenden Globalisierung.

Während des dreimonatigen Aufenthaltes in Dresden unterstützt die Sparkassenstiftung den Stipendiaten monatlich mit 1000,- Euro, einem Zuschuss für Materialkosten sowie freier Unterkunft. Die fotografischen Arbeiten, die während der Zeit in Dresden entstehen, sollen in einer Ausstellung in den Technischen Sammlungen Dresden gezeigt werden.
 
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