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Fotografisches Papier für die Unikatsfotografie
07.04.2010
Am 12. April 2010 ist es soweit: Ein Schwarzweiß-Umkehrpapier, dass seit fast 30 Jahren vom Markt verschwunden war, ist wieder da. Vertrieben wird es über die Website von Harmann Technology in England, dem weltweit größten Hersteller für Schwarzweiß-Papiere. Dieses Umkehrpapier wurde ursprünglich im Bereich der Repro-Fotografie für grafische Zwecke verwendet. Die Kopier- und Plottertechniken haben ab Anfang der 80er Jahre dieses Verfahren schnell überflüssig gemacht und die Produktion dieses Repropapiers wurde eingestellt. Es brauchte niemand mehr.

Susanna 
Kraus mit der Imago 1:1, © Annegret Kohlmayer
Susanna Kraus mit der Imago 1:1, © Annegret Kohlmayer

Fast niemand. Der Physiker Werner Kraus und der Goldschmied Erhard Hößle hatten in den 70er Jahren – natürlich mit dem Wissen um dieses damals gängige Papiers – eine Kamera gebaut, in deren Hohlraum man sich selbst direkt auf dieses Fotopapier bannen konnte. Die beiden Herren entlehnten dieses Graphikpapier ihrer ursprünglichen Bestimmung und verwendeten es ausschließlich für die Portraitfotografie. Die sehr harten Kontraste dieses Papiers verliehen diesen Portraits den besonderen künstlerischen Ausdruck. Mit der eingestellten Papierproduktion Anfang der 80er Jahre verschwand auch die Kamera für über 30 Jahre in einem Lager.

© Susanna Kraus
© Susanna Kraus

2005 holte die Tochter des Erfinders der Kamera, Schauspielerin Susanna Kraus, die Kamera Imago 1:1 wieder aus der Versenkung. Dazu musste sie sich um eine Wiederauflage des Umkehrpapiers bemühen. Das ist ihr gemeinsam mit Ilford Switzerland, Harmann Technology und anderen Unterstützern gelungen. Da es für dieses Papier, das anders als die üblichen Negativpapiere reagiert, keine Anleitungen mehr gab, wie damit umzugehen ist, bildete sich ein Arbeitskreis um die Wiener Fotografin und Lehrbeauftragte Annegret Kohlmayer an der Höheren Graphischen Bundes- Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Sie begleitet das Projekt Imago 1:1 seit dem Jahre 2006 und hat in vielen Projekten und mit unterschiedlichsten Methoden den Prozess und die Wirkungsweise dieses speziellen Papiers erarbeitet, um den Anwendungsbereich zu vergrößern.

pinhole 12, © Annegret Kohlmayer
pinhole 12, © Annegret Kohlmayer

Die Faszination für dieses Material ergibt sich einerseits durch die Unmittelbarkeit, rasch ein sichtbares Ergebnis zu haben und andererseits durch das Wissen, dass man es mit einer Unikatfotografie zu tun hat. Man hat die Wahlmöglichkeit zwischen einer rein grafischen, kontrastreichen Wiedergabe oder der alten Technik „der unterschwelligen Vorbelichtung“, mit der man exzellente Grauabstufungen vom tiefsten Schwarz bis zum Weiß erreicht. Das Papier wird nun als Blattware in den unterschiedlichsten Größen angeboten und auch als Rolleware in einer Breite von 127 cm, Baryt double weight, RC semi matte (pearl,) RC glossy. „Es ist erkennbar, dass es heute wieder einen Markt für das Unikat, das ‚Eine’ gibt. Sammler aus aller Welt, Künstler, Profi- und Amateurfotografen sowie Schüler und Studenten sollen davon profitieren“, so Susanna Kraus. Der Vertrieb erfolgt über www.harmanexpress.com.
 
Neufirmierung: Pentax Imaging Systems GmbH
02.04.2010
Erwartungsgemäß wird sich der Pentax Standort Hamburg zum neuen Geschäftsjahr 2010/11 als eigenständiges Unternehmen neu firmieren. Seit dem 1. April 2010 zeichnet die Pentax Imaging Systems GmbH für das Imaging-Geschäft in den Märkten Deutschland, Österreich und Schweiz verantwortlich. Zeitgleich übernimmt Sven Martens als neuer General Manager die Verantwortung für das operative Geschäft in D/A/CH.

Sven Martens
Sven Martens

Die Neufirmierung ist notwendig geworden, da die bis dato in Hamburg ansässige Pentax Europe GmbH juristisch ab dem 1. April 2010 in Paris angesiedelt ist. Operativ wurde das Europa-Headquarter bereits am 1. Oktober 2009 in die französische Hauptstadt verlegt. Die neue Pentax Imaging Systems GmbH tritt damit auch – bezogen auf alle Vereinbarungen und Verträge innerhalb der D/A/CH Region – die juristische Nachfolge der ehemaligen Pentax Europe GmbH an. Geschäftsführer der neuen GmbH ist Hiroshi Onoda.

Das operative Geschäft der Pentax Imaging Systems GmbH verantwortet ab dem 1. April 2010 Sven Martens (35 Jahre) als neuer General Manager. Sven Martens gehört durch seine Managementpositionen bei Nikon und Olympus zu den erfahrenen und anerkannten Vertriebspersönlichkeiten der deutschen Kamerabranche. Er löst Bernd Hafner ab, der als Interimsmanager vom 1. März 2009 bis 31. März 2010 in der Position des Head of Division D/A/CH für das Pentax Geschäft verantwortlich zeichnete.

Bernd Hafners Aufgabe als externer Berater bestand in erster Linie in der Restrukturierung und dem Neuaufbau der Pentax D/A/CH Organisation. Nach Abschluss dieses Projekts läuft sein Vertrag vereinbarungsgemäß zum 30. April 2010 aus – und er macht planmäßig Platz für einen etablierten Branchenkenner.
 
Dokfünf Fotowettbewerb entschieden
02.04.2010
Anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens hat die Mediendokumentation GbR Dokfünf Keywording im Herbst 2009 erstmals einen Fotopreis ausgeschrieben. Zum Thema „Schlagwort Fußball: Fokus auf den Hintergrund“ beteiligten sich 53 weibliche und männliche Profi- und Nachwuchsfotografen mit insgesamt 269 Bildern in den zwei Kategorien „Bestes Einzelfoto/Best of Five“ und „Beste Fotostrecke/Take Five“.

Chiara Dazi (Berlin)
1. Preis Einzelfoto: Chiara Dazi (Berlin)

Die Jury, bestehend aus Anne Gabriel-Jürgens (Dozentin für Fotografie, GAF, Zürich), Klaus Plaumann (BVPA Vorstand, CEPIC Vizepräsident), Marko Radloff (Fotograf, Bildwerk3), Guido Schmidtke (Bildredaktion Stern) und Ingo Taubhorn (Kurator Haus der Photographie Deichtorhallen, Hamburg) hat entschieden und in zwei Kategorien jeweils drei Siegerfotos prämiert.

Der Preis für das beste Einzelfoto geht an die Fotografin Chiara Dazi, Berlin. Der Preis für die beste Fotostrecke geht an den Fotografen Toby Binder, München. Die beiden Ersten Preise sind mit 1000,- Euro dotiert. Die Gewinner der zweiten und dritten Plätze erhalten Sachpreise rund um Fotografie und Fußball.

Toby Binder (München)Toby Binder (München)Dokfuenf-Binder_5k.jpg

Toby Binder (München) Toby Binder  (München)
1. Preis Fotostrecke: Toby Binder (München)

Vom 1. bis zum 10. Juni 2010 werden die Siegerfotos zusammen mit einer Auswahl weiterer Bilder in der Galerie KunstLeben, Valentinskamp 38, im Hamburger Gängeviertel ausgestellt. Die Vernissage zur Fotoausstellung mit Preisverleihung findet statt am Dienstag, den 1. Juni 2010, 18. Uhr. Übrigens: Fußball ist Männersache? Drei der sechs Sieger im Dokfünf-Fotowettbewerb sind Frauen.

Die Preisträger:
1. Preis Einzelfoto: Chiara Dazi (Berlin)
2. Preis Einzelfoto: Mirko Reinecke (Den Haag)
3. Preis Einzelfoto: Fabian Stratenschulte (Arnsberg)

1. Preis Fotostrecke: Toby Binder (München)
2. Preis Fotostrecke: Andrea Künzig (Berlin)
3. Preis Fotostrecke: Alexandra Heneka (Hamburg)

DOKFÜNF GbR
wurde 1999 gegründet. Geschäftsführende Gesellschafter sind Rüdiger Schulz, Paul Witt und Bernd Wohlert. Die Kernkompetenz von Dokfünf ist die journalistische Erschließung und Verschlagwortung von Bildern und Pressetexten. Dokfünf verfügt über langjährige Erfahrung mit der Vielfalt der Bildersprachen und ist für Archive, Agenturen und Fotografen der kompetente, flexible und zuverlässige Partner für effizientes Keywording.

Gerade im Bildermarkt Online ist intelligentes Keywording ein fundamentales Instrument zur signifikanten Steigerung des Marktwertes von Bildern. Als Dienstleister arbeitet das Dokfünf Team pragmatisch mit den besonderen Standards und Konventionen seiner Kunden.
 
Leica Oskar Barnack Preis 2010: Neuer Teilnahmerekord
02.04.2010
Die Leica Camera AG verbucht einen neuen Teilnahmerekord beim diesjährigen Fotowettbewerb Leica Oskar Barnack Preis 2010. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist am 15. März 2010 liegen der Jury nun über 1700 Einsendungen von Profifotografen aus 79 Ländern vor. Die meisten Bewerbungen kamen aus Frankreich, Deutschland und den USA.

Die Jurysitzung findet am 13. April 2010 statt. Zu den Jurymitgliedern gehören in diesem Jahr der Leica Fotograf und Gewinner des World Press Award 2009, Anthony Suau, Volker Lensch (Photo Editor und Ressortleiter der Bildredaktion des Magazins Stern), Eva Gravayat (Exhibition Producer des Fotofestivals Les Rencontres d'Arles), Karin Rehn-Kaufmann (künstlerische Leiterin der Leica Galerie Salzburg), und Dr. Andreas Kaufmann (Mitglied des Aufsichtsrats der Leica Camera AG). Als Beraterin der Jury unterstützt Tina Wiesner (Referentin Kulturprojekte bei der Leica Camera AG).

Die Bekanntgabe der Gewinner und die Preisverleihung des Leica Oskar Barnack Preises 2010 erfolgen im Rahmen des Fotofestivals in Arles vom 3. bis zum 13. Juli 2010.
 
Fotoprodukte zum Muttertag
02.04.2010
Bei dem Online-Fotoservice ExtraFilm findet man schnell die perfekte Foto-Aufmerksamkeit zum Muttertag. Das schönste Familienfoto auf einem exklusiven Schmuckkästchen, Erinnerungen auf einem Foto-Handtuch oder eine Küchenschürze, verziert mit einem Bild, welches ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Neben einer großen Auswahl an besonderen Fotogeschenken bietet das Foto-Labor auch einzigartige Grußkarten an. Mit viel Liebe zum Detail kreierte ExtraFilm innovative Kartentypen, die mit 250 verschiedenen Designs und individuellen Texten verziert werden können. Rundeck-Karten, Tisch- und Menükarten, Familienkarten, Falt-Grusskarten und Grüsse im Postkartenformat stehen zur Auswahl.

ExtraFilmExtraFilm

Und für Muttertag besonders geeignet ist die feine 2Gether-Karte. Diese Karte liefert Extrafilm mit einer passenden Banderole als zusätzlichem Umschlag in die die Karte hineingeschoben werden kann. Neben den klassischen Standardformaten sind auch großformatige Karten verfügbar. So gibt es zum Beispiel die Falt-Grußkarte in den Größen 10,5 x 15 cm und 15 x 21 cm. Und natürlich kann auch zwischen Hoch- oder Querformat gewählt werden.

Für die ganz großen Muttertags-Geschenkideen empfiehlt der Online-Fotoservice, neben einem schönen Blumenstrauß, Fotoprodukte wie hochwertige Leinwände, farbbrillante Forexbilder und XXL-Poster. Auf bis zu 80 x 120 cm bietet zum Beispiel das XXL-Poster eine große Fläche zum Verewigen der schönsten Schnappschüsse.

Ein Highlight für jeden Raum ist das Forex-Bild.
Hierbei wird das ausgewählte Foto auf Qualitäts-Fotopapier gedruckt und auf eine vier Millimeter dünne PVC-Platte montiert. Anschließend veredelt ExtraFilm die Fläche mit einem Hochglanz-Schutzfilm, der vor allem Farb-Motive leuchten lässt. Das mitgelieferte Aufhängesystem gewährleistet, dass das Forex-Bild einfach angebracht werden kann.

ExtraFilm-Fotoleinwand

Ein echter Klassiker und garantiert beliebt bei allen Müttern ist das Foto-Produkt „Leinwand“. Das Lieblingsmotiv druckt ExtraFilm auf echte und wasserfeste Leinwand, die anschließend in Handarbeit auf einen Kieferholz-Rahmen gespannt wird. Die Leinwand gibt es in 14 Formaten bis zu einer Größe von 90 x 120 cm und in einem quadratischen Format in 40 x 40 cm.

Für die Fotoprodukte Forex-Poster und Leinwand stehen jeweils über 290 einzigartige Designs zur Verfügung. Wie wäre es mit einem farbenfrohen Frühlingsmotiv und poetisch verfassten Zeilen? Mit ExtraFilm wird jeder Geschmack bedient. Wer nur das Bild für sich sprechen lassen will, der kann ausschliesslich das Fotomotiv verwenden. www.extrafilm.de
 
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