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08. 02.2012
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Full-Service für Portrait-Profis: bpp auf der photokina
27.08.2010
Heimspiel für den bpp: Wenn sich vom 21. bis 26. September 2010 die internationale Profiszene bei der weltgrößten Branchenleitmesse für Fotografie in Köln versammelt, ist der bund professioneller portraitfotografen ganz vorne dabei. In Halle 1, im neuen Bereich „Meet the Professionals“, lädt der bpp Stand (Nummer 25-28) dazu ein, das gesamte Angebotsspektrum einer der größten Berufsinitiativen für professionelle Portraitfotografen kennen zu lernen. Begleitet wird der bpp Auftritt auf der photokina von einer inspirierenden Bilderausstellung.

bpp-photokina2010

Information & Beratung zur Portraitfotografie
Interessierte Fotografen finden am bpp Stand umfassende Informationen zum Angebot der Berufsorganisation. Der bpp, dem viele der besten Portrait-, Hochzeits-, Nude- und Businessfotografen angehören, bietet, neben Marketingberatung, professionellem Austausch und Interessensvertretung, eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Weiterbildung und beruflichen Qualifikation.

Visuelles Forum für bpp Mitglieder
Gemeinsam mit seinem Premiumpartner Asukabook fängt der bpp auf der photokina die beeindruckendsten Portrait- und Hochzeitsfotografien der bpp Mitglieder in dem hochwertigen Bildband „best of bpp contests 2008-2010“ ein. Zusätzlich werden diese – in gemeinsamer Realisierung mit dem Sponsor Sander Media – auf einer attraktiven Ausstellungswand platziert, um potenzielle Kunden auf die Faszination der Portraitfotografie und die hervorragende Arbeit der Fotografen aufmerksam zu machen.

International Photographic Qualifications
Auf der photokina stellt der bpp erstmalig die neuen IPQs (International Photographic Qualifications) vor – qualitative Beurteilungen für Portraitfotografen nach internationalem Standard. Die IPQs geben bpp Mitgliedern die Möglichkeit, ihre Arbeiten in verschiedenen Kategorien/Qualifikationsstufen von Spitzenfotografen bewerten zu lassen und sind in den Niederlanden, Großbritannien und Amerika fester Bestandteil der professionellen Ausbildung. Die besten Arbeiten der ersten Jurierung werden auf dem bpp Stand zu sehen sein. Weitere Informationen unter www.b-p-p.info und unter www.photokina.de.
 
Kodak Express Picture Lounge eröffnet
27.08.2010
Am 26. August eröffnete in Hamburg die erste Kodak Express Picture Lounge Deutschlands. Das Konzept: Während Kunden auf ihre Fotoprodukte warten, lassen sie es sich kulinarisch gut gehen. Oder sie lassen sich beim Essen für außergewöhnliche Fotoprodukte inspirieren. Durch das vielseitige Kodak Adaptive Picture Exchange System (APEX) können die Verbraucher an den Terminals unterschiedlichste Fotoerzeugnisse erstellen – von Fotos über Leinwanddrucke bis hin zu Fotobüchern. Während die Kundenwünsche produziert werden, haben die Fotoliebhaber Zeit, die wohlschmeckenden Spezialitäten im Lounge-Ambiente zu genießen und dabei zu entspannen.

Kodak-Lounge
Von links nach rechts: Kay Viehmann, Foto Studio Krieger, Sandra Thiessenhusen, Restaurant DaVini, Petra Roll, Tetenal AG & Co. KG, Wolfgang Venzl, National Sales Manager DACH CDG/FPG, Kodak

Das einzigartige Konzept des weltweiten Marktführers für Fotosysteme und Erfinder des Fotokiosks bietet für jeden Beteiligten Vorteile: Die Fotoeinzelhändler haben die Möglichkeit, ihren Umsatz durch das Angebot von Fotoartikeln zu steigern. Der Gastronom profitiert von einem erweiterten Kundenkreis. Der Verbraucher kann seine schönsten Bilder in kreative Fotoprodukte verwandeln und die Zeit bis zur Fertigstellung im gemütlichen Rahmen auskosten.

Die erste Kodak Express Picture Lounge wird auf 70qm des italienischen Feinkostrestaurants DaVini im Hamburger Stadtteil Niendorf verwirklicht. An der Umsetzung sind neben Kodak sowie Sandra Thiessenhusen, Inhaberin des Restaurants DaVini, auch der Fotoeinzelhändler Kay Viehmann vom Foto Studio Krieger beteiligt. Die Tetenal AG & Co.KG., Partner von Kodak, betreut die Vermarktung des Konzeptes professionell.

„Die Kodak Express Picture Lounge ist das Geschäftsmodell der Zukunft. Unsere Kunden können die Wartezeit nutzen, sich von der Atmosphäre inspirieren und es sich gleichzeitig kulinarisch gut gehen lassen“, so Wolfgang Venzl, National Sales Manager DACH CDG/FPG, Kodak. Sandra Thiessenhusen und Kay Viehmann sind sich einig: „Wir freuen uns darauf, Pioniere der Kodak Express Picture Lounge zu sein. Uns hat vor allem überzeugt, dass unseren Kunden in der Lounge nicht nur hervorragende Fotoprodukte oder delikate Speisen bekommen, sondern beides.“ Adresse der Kodak Express Picture Lounge: Tibarg 20, 22459 Hamburg Niendorf.

Die Kodak APEX-Systeme nutzen die Thermosublimations-Technologie, die für herausragende Qualität und Langlebigkeit der Fotos sorgt. Sie zeichnen sich zudem durch geringe Wartungskosten, niedrigen Stromverbrauch, wenig Abfall, hohe Druck-Geschwindigkeit und besonders niedrige Betriebskosten aus. Die Kombination dieser Technologie mit der einfachen und preisgekrönten Bedienoberfläche sowie der industrieweit höchsten Geschwindigkeit bei der Verarbeitung der Aufträge bietet Händlern die Möglichkeit, ihren Kunden die verschiedensten gefragten Foto-Lösungen anzubieten. So lassen sich mit APEX-Kiosken personalisierte Fotobücher, Kalender, Grußkarten oder Kollagen erstellen – und das in Minutenschnelle und in fast jedem Geschäft, unabhängig von dessen Größe und Aufbau.

 
Die Megatrends der Fotowelt für das kommende Jahrzehnt
27.08.2010
Die diesjährige photokina läutet ein neues Jahrzehnt in der sich rasant weiterentwickelnden Fotografie ein. Die Digitaltechnik hat eine gigantische Veränderung für die Erstellung, die Bearbeitung, den Austausch und die Nutzung von Fotos mit sich gebracht. Zusätzlich hat sie eine Konvergenz der früher unterschiedliche Technologien verwendenden Medien herbeigeführt. Die Innovationen nehmen weiter Fahrt auf, Unmögliches wird möglich. Beim internationalen Treffen der World of Imaging vom 21. bis 26. September 2010 in Köln werden die Weichen für weitere Veränderungen des Fotomarktes und Funktionserweiterungen des Bildes gestellt.

Kompakte Systemkameras mit Wechselobjektiven
Erst vor zwei Jahren auf der photokina vorgestellt, entwickelt sich die jüngste Kategorie des Kameramarktes zum Innovationsführer der Fotografie. Sie macht nicht nur die Kameras kleiner und leichter, sondern auch ihre Bedienung einfacher, ohne dabei der Qualität und Flexibilität der Spiegelreflexwelt zu entsagen. Der Verzicht auf Spiegelkasten und Pentaprisma ermöglicht völlig neue Kamerakonzepte, die in Zukunft die Welt der Fotografie noch mobiler, kreativer und vielseitiger machen wird.

Bildsensoren sorgen für schnellen Autofokus
Waren es bei den Spiegelreflexkameras gesonderte Sensoren, die das Motiv zur Schärfenfindung analysierten und so den schnellen Autofokus auf Basis der Phasendetektion ermöglichten, wird bei den spiegellosen Kameras bisher über den langsamer arbeitenden Kontrastautofokus scharf gestellt. Versagt die Phasendetektion bei zu dunklen oder zu hellen Motiven, benötigt der Kontrastautofokus länger zur Ermittlung der Schärfe. Neue Hybridsysteme, die zusätzlich separate Pixelpaare auf den Sensoren für die Bilderfassung für die AF-Steuerung nutzen, werden die automatische Scharfstellung bei den spiegellosen Kameras noch rasanter machen.

Hybride Wackelbremsen
Verwacklungen gehören nach wie vor zu den häufigsten Aufnahmefehlern. Um unter nahezu allen Umständen ein scharfes Foto zu erhalten, werden die Techniken der Bildstabilisation immer komplexer und unterstützen sich gegenseitig. So nutzen Kameras die Motiverkennung, um ausreichend hohe ISO-Werte für so kurze Verschlusszeiten zu verwenden, dass sich die Gefahr einer möglichen Verwacklung reduziert. Zudem gibt es optische und mechanische Techniken, die auf Basis der Bewegungsmessung, die Verwacklung ausgleichen. Auch Multi-Shot-Techniken werden eingesetzt, bei denen in schneller Folge zusätzliche Aufnahmen gemacht werden und auf Basis der Bewegungsmessung der Versatz der Bildpunkte kompensiert wird. Durch die Kombination der verschiedenen Bildstabilisatoren wird das Verwackeln von Fotos schon bald der Vergangenheit angehören.

Objektive für die neue Sicht der Dinge
Die Digitalfotografie stellt neue Ansprüche an die Augen der Kameras. Nahezu telezentrische Konstruktionen, deren Bildstrahlen senkrecht auf den Sensor fallen, erhöhen die Bildqualität. Gläser, Kunststofflinsen und asphärische Linsenformen werden immer leistungsstärkere und kompaktere Objektive mit großen Brennweitenbereichen, hohen und konstanten Lichtstärken sowie verbesserter Reflexfreiheit durch Nano-Vergütungen ermöglichen. Extreme Weitwinkel- und Telebrennweiten zwischen 14-mm-Weitwinkel und 600-mm-Tele (bezogen auf das Kleinbild) werden keine sündhaft teuren Exoten bleiben.

Wo finde ich den Sucher?
Der Kamerasucher, im Englischen Finder, wird die Wahl des Motivausschnitts nicht mehr nur über eine Linsenoptik realisieren, sondern zunehmend elektronische Displaytechnologien nutzen. Flexibel dreh- und schwenkbare Displays und verstellbare E-Sucher werden nicht nur Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven erleichtern, sondern auch die Beurteilung der Bildwirkung bei unterschiedlichen Aufnahmeparametern ermöglichen. Kabelgebundene und kabellose externe Sucher werden die Motivbeurteilung auch aus größeren Distanzen zum Aufnahmesystem ermöglichen.

Vom entscheidenden Augenblick zur Bildsequenz
Bestimmte bisher das Erwischen des entscheidenden Augenblicks die Qualität einer Fotografie, so tragen heute kurz hintereinander geschossene Bildserien zum erfolgreichen Ergebnis bei. Ausgeklügelte Software-Algorithmen verknüpfen nicht nur überlappende Einzelaufnahmen zu faszinierenden Panoramen, sie dehnen die Schärfe, gleichen Kontraste aus und ermöglichen rauscharme Fotos selbst bei schwacher Beleuchtung. Wie bei einem Puzzle sucht sich die Software aus den unterschiedlichen Einzelaufnahmen die besten Details, um sie zu einem neuen Bild wieder zusammenzusetzen.

Wer, wo, was?
Wer ist das? Wo war das? Was ist das? – Sie wissen es nicht mehr? Ihre Kamera schon. Gesichtswiedererkennung, Motiverkennung und Ortsbestimmung sind für die Kameras von morgen, wie sie auf der photokina 2010 gezeigt werden, kein Problem mehr. Kameras identifizieren Personen und ihre Mimik. Sie wissen, um welches Gebäude es sich bei einem Motiv handelt und wo es aufgenommen wurde. Immer mehr Kameras haben integrierte Systeme, mit denen sie sich über GPS und weitere Systeme den Aufnahmestandpunkt merken und daraus auch auf das Gebäude, das fotografiert wurde, ziehen können. Kennt die Kamera eine Person erst einmal, dann weiß sie auch, wo sie sich in einer Gruppenaufnahme befindet und kann auf Wunsch sogar Belichtungs- und Schärfenpriorität bei einer neuen Aufnahme auf sie legen.

Konvergenz von Foto und Video
Die Zeiten, als Film und Foto zwei Welten waren, sind vorbei. Nahezu jede Fotokamera kann heute auch filmen und jeder Camcorder fotografieren. Auch die gemischte Wiedergabe auf den unterschiedlichen Monitoren als crossmediale Bilderschau ist möglich. Um das Ganze noch emotionaler zu gestalten, ist selbstverständlich auch die Vertonung von Fotos und Filmen möglich. Das ist durch integrierte oder externe Mikrofone entweder schon in der Kamera oder aber auch per Nachbearbeitung über entsprechende Software und Zuspielquellen möglich. Dabei liefern nicht nur die Topmodelle Foto- und Videoqualität, die professionellen Ansprüchen entspricht.

Die Kamera als Bildeditor
Die kreative Nachbearbeitung der Bilder erfolgte bisher meist gesondert am PC. Immer mehr Kameras verfügen über integrierte Software, die eine Optimierung und Bearbeitung der Fotos und Videos schon im Gerät ermöglicht. Neben Ausschnittsbestimmung, Helligkeits-, Kontrast- und Farbanpassung verfügen Kameras heute auch über kreativ einsetzbare Effektfilter. Sie können die Bilder zu einer mit Musik unterlegten Präsentation zusammenstellen oder sie für die spätere Verwendung kennzeichnen. Sogar eine Fotobuchfunktion gibt es, über die der Fotograf schon direkt nach der Aufnahme festlegen kann, was mit den Fotos bei der Übertragung auf den heimischen PC passieren soll. So lassen sich etwa die Ordner bestimmen, in die Fotos und Videos übertragen werden sollen, ob man sie auf einer Online-Plattform haben möchte oder sogar welche, die gleich automatisch in die Fotobuchsoftware übernommen werden sollen.

Aus der Kamera in die Welt
Immer mehr Kameras werden zukünftig weder PC noch Notebook benötigen, um Fotos über das Web mit anderen zu teilen. Integrierte WiFi-Bluetooth- oder DLNA-Funktionalität gestattet die drahtlose Verbindungsaufnahme direkt vom Aufnahmestandpunkt. Möglich machen das unterschiedliche Konzepte, die auf integrierte Techniken setzen oder wie es die Konnektivität über Zubehör, wie etwa spezielle Speicherkarten, ermöglichen.

Die dritte Dimension
Mit dem Durchbruch von 3D ging ein lang gehegter Traum für Film- und Fotofans in Erfüllung. Immer wieder haben Wissenschaftler, Forscher und Entwickler versucht, die 3D-Technik für alle zugänglich zu machen. Auf der photokina 2010 werden 3D-Kameras, -Camcorder, -TV-Geräte, -Projektoren, -Spielekonsolen und -Computerspiele die Eroberung der dritten Dimension feiern.

Speicherkarten statt Festplatten
Die jüngste Generation der Speicherkarten zeigt, wohin die Zukunft dieses ebenso winzigen wie vielseitigen Speichermediums geht. Da werden theoretische Kapazitäten in der Größenordnung von Petabytes vorgesehen und Transferraten ermöglicht, mit denen sich hochauflösende Videobilder in Realtime darstellen lassen. Die hohe Sicherheit der Flashspeicher-Technologie, der kompakte Formfaktor und die in rasanten Schritten wachsenden Kapazitäten machen dieses Medium zum vielseitigsten Datenspeicher überhaupt.

Der große Spaß danach
Die Freude am Bild hört nach der Aufnahme nicht auf. Neue Formen, Fotos und Videos einfach mit anderen auf der ganzen Welt zu teilen, werden die vielen auf der photokina 2010 vertretenen Communities erlebbar machen. Neben Online-Galerien und internetfähigen TV-Geräten sind nun auch die digitalen Bilderrahmen als Empfänger für Fotos aus dem World Wide Web ausgelegt.

Die neue Ordnung im digitalen Schuhkarton
Suchen war gestern! Heute findet auch der Unordentlichste die Stecknadel im Heuhaufen. Neue Suchmaschinen für das private Archiv können schon bald Fotos, die in den tiefsten Tiefen der Festplatten schlummern, nach einer Vielzahl von Kriterien ausfindig machen, ohne dass der Fotograf zuvor für Ordnung sorgen muss. Wird das Foto vom Eiffelturm gesucht, reicht ein Bild aus dem Internet, um auf Basis von Ähnlichkeitskriterien alle Fotos auf der Festplatte zu finden, die man selbst vom Eiffelturm gemacht hat.

Rühr mich nicht an
Berührungsempfindliche Bildschirme haben die Steuerung technischer Geräte vereinfacht. Das Scharfstellen von Kameras durch Antippen des Motivdetails, auf dem die Schärfe liegen soll und das Auslösen durch Fingerzeig hat gerade den Markt erreicht, da kündigen sich schon berührungslose 3D-Steuersysteme an, die per Gestenerkennung Geräte, wie Kameras, Fernseher, Bilderrahmen oder PC-Anwendungen, steuern.

Der richtige Rahmen und Fotoideen, die aus dem Rahmen fallen
Die Optionen, seine individuellen Bilder eindrucksvoll zur Geltung zu bringen, werden täglich mehr. Rahmen für das gedruckte Foto werden immer fantasievoller gestaltet und auch die Vielfalt an digitalen Bilderrahmen – vom Schlüsselanhänger bis zum internetfähigen Großdisplay – wächst täglich. Es gibt kaum ein Medium, das nicht als Träger eines individuellen Fotos infrage kommt. Von der Fototapete über Bettwäsche oder Duschvorhang, vom Biertisch bis zur Autofahne – der Bildermarkt macht es möglich. Selbst Handyschalen und Laptopdeckel lassen sich ebenfalls mit

Da wird nicht nur Druck gemacht
Wenn das Fotogeschenk eine Überraschung werden soll, von der niemand zu Hause zuvor erfahren soll oder wer sein Fotobuch schon zu Hause vorfinden will, wenn er aus dem Urlaub zurückkehrt, der kann seine Ferienerlebnisse an den neuen Fotokioske schon unterwegs und ohne eigenen PC oder Laptop zu einem Fotobuch gestalten. Auch die individuell selbstfotografierte Urlaubspostkarte lässt sich dort erstellen. Wer seine Fotos von unterwegs aus mit den Daheimgebliebenen teilen will, der kann die neuen Kiosksysteme ebenso dafür nutzen, die neuerdings auch den Zugang zu den unterschiedlichen Social-Media-Plattformen ermöglichen.

Batterien zum Schütteln
Digital Imaging braucht Energie. Vor allem für die mobilen Geräte ist unterwegs nicht immer eine ausreichende Stromversorgung sicher gestellt. Innovative Solarladegeräte speichern die Sonnenenergie immer effektiver. Ganz neu kündigen sich nun auch Lösungen für schlechtes Wetter an: Beispielsweise Energiespeicher, die durch Schüttelbewegungen aufgeladen werden.

Neu positioniert
Ein wertvolles Hilfsmittel für die Erfassung von Aufnahmestandpunkten ist das Global Positioning System (GPS). Aber es gibt auch andere Methoden, wie etwa das deutlich präzisere, europäische Galileo System oder die Ortung über WiFi-Stationen. Ob die Erfassung bei der Aufnahme oder die nachträgliche Zuordnung von Koordinaten – neue Techniken und Karten werden Alternativen zur GPS-Ortsinformation liefern. Über intelligente Verknüpfungen mit dem Internet wird der Fotograf weitere interessante Informationen über alles Wissenswerte im Umfeld seines Standpunktes erfahren.

Lifestyle individuell mit eigenen Fotos gestalten
Fotografie gehört mehr denn je zum Lebensstil. Nirgends sonst wird der Hang zur Individualisierung deutlicher, das beweisen nicht nur Trendprodukte, die mit eigenen Fotos versehen werden können, sondern auch die steigende Nachfrage nach unterschiedlichen Farbvarianten. Die jüngsten Modeprodukte der Fotografie, wie etwa die designorientierten Multimediakameras, bieten zum Teil nicht nur die Wahl zwischen vier oder fünf Farbvarianten. Die Verbraucher können sie entweder mit einer der zahlreichen Designklebefolien oder auch mit selbstproduzierten Fotoaufklebern verzieren.

Die Grenzen fallen, es wächst zusammen, was nie zusammen gehörte. Aus alten Einzeldisziplinen erwächst eine neue, multimediale Imagingwelt. Wer heute schon erfahren will, wie diese Welt aussehen wird, der kann sich auf der vom 21. bis 26. September 2010 in Köln stattfindenden photokina ein Bild davon machen. pv
 
120 Megapixel Chip von Canon?
26.08.2010
Canon hat einen CMOS-Bildsensor für digitale Spiegelreflexkameras mit einer Auflösung von 120 Megapixel vorgestellt. Das ist rund sechsmal mehr als bei Canons derzeit höchstauflösenden DSLR-Kameras EOS-1Ds Mark III und EOS 5D Mark II. Der Chip im APS-H-Format ist um fast ein Drittel kleiner als der Bildsensor der EOS-Modelle. Die ultrahohe Auflösung verspricht noch nie dagewesene Bildqualität auch bei starker Vergrößerung. Ob es allerdings zur Serienfertigung kommt, ist noch offen.
 
Langen Foundation mit neuer künstlerischer Leitung
26.08.2010
Christiane Maria Schneider wird zum 1. September 2010 die künstlerische Leitung der Langen Foundation übernehmen. Die 47-jährige Kunsthistorikerin und Kuratorin folgt Dr. Chrysanthi Kotrouzinis, die diese Position seit Gründung der Langen Foundation 2004 innehatte. Schneider studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie in München, Bonn und Köln. Sie gründete und leitet seit 2005 die Ausstellungsinstitution westlondonprojects in London. Dort zeigten sie und Gastkuratoren u.a. Einzelpräsentationen von Karla Black, Thea Djordjadze Simon Dybbroe Møller, Wade Guyton, Charline von Heyl, Joan Jonas, Takehito Koganezawa, Manfred Kuttner, Ján Mancuska und Sue und Hayley Tompkins.

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Christiane Maria Schneider

Seit 1992 arbeitet Schneider als Kuratorin und war u. a. 1994-97 Co-Kuratorin von Kunst in der Leipziger Messe und 1998 von Mai 98 in der Josef-Haubrich-Kunsthalle in Köln. Nach einer Assistenz an der Dia Art Foundation in New York entwickelte sie als künstlerische Leiterin von 2002 bis 2004 das Ausstellungsprogramm für die neugegründete Galerie Haunch of Venison in London. In dieser Zeit realisierte sie u. a. Ausstellungen von Rachel Whiteread, Diana Thater, Jorge Pardo, Richard Long, Thomas Nozkowski und Andy Warhol und kuratierte die Gruppenausstellung Animals.

Schneider veröffentlichte Beiträge in Kunstmagazinen (u.a. Afterall, frieze, Metropolis M) und Ausstellungskatalogen und ist Herausgeberin und Mitherausgeberin von Katalogen und Publikationen zur zeitgenössischen Kunst. Seit 2009 unterrichtet sie am Institut für Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.
 
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