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08. 02.2012
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Trend 2010: Designer Kompaktkameras
30.08.2010
Kaum ein Segment des Kameramarktes präsentiert sich so vielschichtig, wie das der Kompaktkameras. Mehr oder weniger klein und leicht sind sie alle. Doch in ihren Konzepten hinsichtlich Ausstattung, Design und Anspruch gibt es gewaltige Unterschiede. Eine Sonderstellung nehmen die edlen Designermodelle ein, die sich durch eine stilvolle Gehäuseform ebenso auszeichnen wie durch eine technisch anspruchsvolle Ausstattung. Welche Entwicklungen und Designrichtung die Edelsten unter den Kompakten zukünftig nehmen werden, das zeigt die photokina 2010, die vom 21. bis 26. September 2010 die Tore in Köln öffnet.

Soviel schon jetzt: Es werden zahlreiche Neuvorstellungen erwartet. Jeder würde sie gern haben – das beschreibt die besondere Begehrlichkeit der edlen Taschenkameras, die mit ihrem stilvollen Design und anspruchsvollen Innenleben Fotografenherzen höher schlagen lassen. Der durch das äußere Erscheinungsbild geweckte Anspruch findet bei diesen Edelmodellen seine Entsprechung im technisch raffinierten Innenleben. Es sind jene Kameras, für die sich Window-Shopper die Nase an der Fensterscheibe platt drücken.

Was haben sie, was andere nicht haben? Da ist zunächst einmal das stilvolle Äußere. Da sich über Geschmack aber trefflich streiten lässt, verfolgen diese Produkte sehr unterschiedliche Stilrichtungen von der minimalistischen, klassischen Formgebung bis hin zu einer modischen oder gar avantgardistischen Gehäusegestaltung. An ausgefallenen Materialien wird nirgendwo gespart. Ob es sich nun um ein ebenso robustes wie leichtes Metallgehäuse aus Titan oder einer anderen seltenen Metalllegierung handelt, um eine spezielle Oberflächenbeschichtung oder eine wertvolle Lederarmierung – hier fehlt nichts, was gut und teuer ist.

Ähnlich unterschiedlich wie ihr Äußeres sind auch die technischen Konzepte, die diese Kameras verfolgen. Manche setzen auf reduzierte Automatik und flexible, individuell steuerbare Einstellungen. Andere wiederum vereinen in ihren eleganten, kompakten Gehäusen modernste Automatik mit größter Funktionsvielfalt und innovativen Bildbearbeitungs- und Kommunikationsmöglichkeiten. Eines aber garantieren alle gemeinsam: höchste Bildqualität und beträchtliche Flexibilität für die individuelle Bildgestaltung. Den besonderen Fokus auf höchste Bildqualität verdeutlicht schon die häufige Wahl von größeren Bildsensoren. Auch, wenn die Pixelzahlen meist nicht Rekordhöhen entsprechen, so liegen sie doch im oberen Bereich von zehn Megapixels aufwärts. Hier versprechen größere Sensorformate höhere Empfindlichkeiten bei deutlich geringerem Bildrauschen.

Traditionell besitzen die Edelkameras aufwändig konstruierte Objektive, mit hoher Abbildungsleistung und überdurchschnittlichen Lichtstärken. Der Priorität auf optimale Bildqualität folgt auch der Verzicht auf extreme Brennweitenbereiche. Bei den Kameras mit Zoom liegen diese im Schnitt zwischen einem 25 mm Weitwinkel und einem 90 mm Portraittele. Viele Designerkameras setzen aber auch auf hochwertige Festbrennweiten mit leichter Weitwinkelwirkung und hoher Lichtstärke.

Zur Erweiterung der individuellen Gestaltungmöglichkeiten gibt es für die meisten dieser Kameras ein umfangreiches Angebot an Zubehör. Dazu gehören optische Vorsätze zur Brennweitenverlängerung oder -verkürzung, Filter zur Bildoptimierung oder für Effekte sowie meist auch dem Design angepasste Kamerataschen. Ein besonderer Geschmack ist immer individuell geprägt. So wenden sich die anspruchsvollen Designerkameras auch an sehr schmale Zielgruppen. Dennoch werden alle gekennzeichnet von hoher optischer Qualität, anspruchsvoller Verarbeitung und innovativer Technik. PV
 
The power of images: Sony auf der photokina 2010
30.08.2010
Sony-SLT-A55V-und-SLT-A33.jpg
Sony SLT-A55V und SLT-A33

Auf der photokina 2010 präsentiert Sony unter dem Motto „The power of images“ alle Highlights aus dem Bereich Digital Imaging. Auf fast 2500 Quadratmetern präsentiert Sony spannende Produkte und bringt die Besucher der photokina zum Staunen. Vom 21. bis 26. September können in Halle 5.2 unter anderem die Neuheiten aus den Bereichen α, Cyber-shot und Handycam erlebt werden. Besonders spannend sind die beiden Kameras SLT-A55V und SLT-A33 mit ihrem neuen optischen System, das unter anderem rasend schnelle Serienbilder erlaubt und ganz neue Perspektiven bei der Videoaufnahme bietet. Aber auch die Handycam NEX-VG10E wird sehnsüchtig von Hobbyfilmern erwartet. Sie ist der erste HD Flash Camcorder mit Wechseloptik.
 
Otto-Fotostudio gewinnt bonprix als Neukunden
30.08.2010
Das Hamburger Unternehmen bonprix, eines der Top-10-Versandhäuser in Deutschland, setzt im Bereich Videoproduktion für den Online-Shop auf das Know-how des Otto-Fotostudios. Für den Internetauftritt werden rund 200 Stylevideos für die kommende Kollektion produziert. „Der Onlineshop gehört zu unseren wichtigsten Absatzkanälen. Unseren Kunden möchten wir mit den Style-Videos einen Service bieten, die Produkte auch am lebenden Objekt zu betrachten. Die langjährige Erfahrung in diesem Bereich und die kurzen Kommunikationswege haben uns vom Otto-Fotostudio überzeugt“, so Martin Kielmann, Leiter der Werbung bonprix.

Otto_Fotostudio

„Wir spüren in der Branche immer mehr die Nachfrage nach realitätsnahen Produktinszenierungen für den E-Commerce-Sektor. Heutzutage spielt die Bewegtbild-Produktion dabei die Hauptrolle. Aufgrund der optimierten Arbeitsabläufe können wir am Tag bis zu 100 Style-Videos produzieren und diese direkt in das Shop-Angebot des Kunden einbinden“, so Thomas Krull, Leiter des Otto-Fotostudios.

Über das Otto-Fotostudio:
Das Otto-Fotostudio bietet neben der klassischen Fotografie innovative Crossmedia-Produktinszenierungen wie Matrix Movie, Object Movie und den Catwalk Clip an. Die hochauflösenden Bilder können sowohl im Print-Bereich (Katalog, Flyer, etc.) als auch animiert im Internet eingesetzt werden. Neben der Produktion für den Otto-Konzern ist das Hamburger Fotostudio auch für externe Auftraggeber tätig.
 
Profot ist Sinar Vertriebspartner
30.08.2010
Sinar – dieser Name steht seit Jahrzehnten für innovative Produkte höchster Fertigungsqualität, Präzision und absoluter Praxistauglichkeit. Mit den Systemlösungen von Sinar Photography können Foto-Professionals stets sicher sein, Werkzeuge an der Hand zu haben, die ihren hohen Ansprüchen und denen ihrer Auftraggeber gerecht werden.

Rainer Hetkamp
Rainer Hetkamp

Profot, Köln, freut sich, mit Wirkung zum 1. September 2010 für den Vertrieb und den Support von digitalen und analogen Sinar Produkten in den PLZ-Regionen 01-09; 10-19; 20-29; 30-39; 40-49; 50-59; 60-62; 64-67 zuständig zu sein. Damit ist es dem Unternehmen erneut gelungen, seinem Produkt-Portfolio rund um die Studiofotografie einen wichtigen und wertvollen Bestandteil hinzuzufügen.

Profot ist überzeugt, mit diesem Schritt die Betreuung aller bisherigen und zukünftigen Sinar Kunden zu gewährleisten. Dies werde besonders dadurch dokumentiert, dass zu diesem Datum der langjährige Sinar Vertriebsbeauftragte Rainer Hetkamp das Profot Verkaufsteam verstärken wird. Neben den Sinar Produkten wird er auch für den Vertrieb aller weiteren Vertriebsmarken wie Elinchrom, Leaf, Foba, Photoflex, Leica und Museo sowie allen anderen bei Profot im Verkauf befindlichen Produkte zuständig sein. „Wir sind stolz, uns bei allen Professionals mit diesem starken Produkt- und Dienstleistungspaket präsentieren zu können“, so das Unternehmen. Für Kontakt und weitere Informationen wenden sich Interessierte bitte an die Profot GmbH, Köln, email: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
 
Offener Brief. Weiterer Irrsinn in der Politik!
30.08.2010
Am 24.8.10 fand in Berlin die Pressekonferenz zum Start des Pilotprojektes „anonymisierte Bewerbung“ der Antidiskriminierungsstelle des Bundes statt. Hintergrund dieser Kampagne soll sein, das es mehr Chancengleichheit unter den Bewerbern geben soll, da dort kein Foto mehr verlangt wird und Informationen wie Name, Alter, Geschlecht, Herkunft, Familienstand nicht mehr zu machen sind. Dieses mit dem Hintergrund, um Migranten, Frauen und älteren Menschen eine größere Chancengleichheit beim Einstieg ins Berufsleben zu geben.

Wir als Verband der Berufsfotografen können dieses Projekt nur als Wahnsinn bezeichnen, da es aus mehreren Gesichtpunkten vollkommen unzureichend durchdacht ist. Dieses Pilotprojekt kann nicht repräsentativ sein, da hierfür nur Firmen ausgewählt wurden, die nichts mit dem Handwerk zu tun haben und somit nicht die „Wirtschaftsmacht von nebenan“ repräsentieren. Nach bundesweiten Umfragen bei Portraitfotografen würde der Wegfall dieses Geschäftszweiges zur Erstellung von Bewerbungsfotos, Umsatzeinbußen zwischen 10 bis 30 % zur Folge haben. Dies würde für diese Fotografen den wirtschaftlichen Ruin bedeuten. Die Folge wären größer als bei der Krise 2008/2009 und würden nicht nur Firmenpleiten bedeuten, sondern auch den Verlust von Arbeitsplätzen bei Angestellten und Auszubildenden. Neueinstellungen würde es nicht mehr geben.

Zahlreiche Anfragen bei Handwerkskollegen (und nicht nur Fotografen) machen deutlich, dass erheblicher Aufklärungsbedarf über die Konsequenzen dieses Pilotprojektes besteht. Neben den bereits genannten Folgen für die Fotografen, käme auf Personalchefs ein erheblicher größerer administrativer Mehraufwand bei Einstellungen zu. Man müsste generell mehr Bewerber zu Einstellungsgesprächen einladen, um den Richtigen für seine Firma zu finden. Dazu käme noch, durch die Mehrzahl von Bewerbern, ein höherer finanzieller Aufwand für die suchenden Unternehmen. Gerade für kleine und mittelständische Betriebe ist dies nicht zu realisieren und steht in keinem Verhältnis zu diesem Aufwand in diesem neuen Projekt.

Eine weitere Folge wäre, bei weniger tätigen Firmen, das auch die Mitglieder in Innungen und anderen Berufsverbänden weniger würden. Dies hätte natürlich dann auch Folgen für Kreishandwerkerschaften und Handwerkskammern. Ein weiterer Aspekt wäre in Richtung Fotografenausbildung zu bedenken: Bewerbungsfotos sind u. a. auch ein Bereich der dualen Ausbildung. Mit dem Wegfall dieses Bereiches in den Unternehmen würden wahrscheinlich noch weniger Auszubildende eingestellt, was zu einem Ausbluten dieses Handwerks führen würde.

Zahlreiche Stellungnahmen von Politikern, Berufsverbänden, Unternehmen, aber auch von potenziellen Arbeitssuchenden machen deutlich, das ein Foto und andere Daten zu einer guten Bewerbung einfach dazu gehören, um sich einen ersten Eindruck von Bewerber zu verschaffen. Die Gewichtung mag in einzelnen Branchen auch unterschiedlich sein, aber letztendlich benötigen Firmen auch schon im ersten Anschreiben Informationen zu ihrem potenziellen neuen Mitarbeiter, die zur Firmenphilosophie und zum Firmenprofil passen müssen.

Quintessence: Wir fühlen uns als Berufsgruppe der Fotografen diskriminiert, da wir uns in der Ausübung unseres Berufes massiv beeinträchtig sehen und in Bereiche der Privatwirtschaft damit eingegriffen wird. Hier sollte die Politik überdenken, ob derartiges gewollt ist.

R. Levc, Fotografenmeister,
Obermeister des Verbandes der Berufsfotografen Niederrhein,
www.foto-niederrhein.de
 
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