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03.09.2010 |
Wenn sich vom 21. bis 26. September 2010 in Köln auf der photokina die führenden Kräfte der Imagingbranche aus aller Welt treffen, werden die Messebesucher miterleben können, wie sich die Fotografie immer wieder neu erfindet. Die gewaltige Innovationskraft der Imaging World wird Veränderungen auslösen, die das Aufnehmen, Verarbeiten, Speichern, Archivieren und die Verwendung von Bildern erneut zu revolutionieren versprechen. Erste Vorankündigungen der Aussteller versprechen bereits jetzt, dass die Fotobranche zur photokina wieder einmal die Aufhebung bisher für unüberwindbar gehaltener, technischer Grenzen feiern und die Welt der Bilder durch neue Dimensionen bereichern wird.
Es kommt Bewegung in die Fotografie
Filmen und fotografieren erfolgt mit den gleichen Geräten. Die Ergebnisse können mit den gleichen Geräten angesehen, bearbeitet, gespeichert und mit anderen ausgetauscht werden. Der Camcorder wird zur Fotokamera, der Fotoapparat zum Camcorder. Doch das ist nur der erste Schritt. Die auf der photokina gezeigten, digitalen Aufnahmesysteme können gleichzeitig filmen und fotografieren. Sie ermöglichen schnelle Aufnahmeserien von Einzelbildern, um so automatisch sicher zu stellen, dass der Fotograf den optimalen Augenblick nicht verpasst. Der Druck auf den Auslöser genügt. Intelligente Automatiken übernehmen den Rest. Sogar die Auswahl des besten Bildes einer Serie nimmt die Kamera-Automatik dem Fotografen ab wie bei der „Best Image Selection“ Funktion der Canon Ixus 1000 HS.

Die Frage „Filmen oder Fotografieren?“ stellt sich auch für diejenigen nicht mehr, die sich ein Standard 10 x 15 Papierbild von einer HD-Videoaufnahme wünschen. Sowohl die neuen Kodak Picture Kioske mit ihrer „Video Snapshots“ Funktion im Handel als auch die neue Software mit „Full HD Movie Print“ Funktion für Canon Pixma Printer (z. B. iP4850) erlauben den Ausdruck einzelner Fotos aus Video-Clips.
Wichtigstes neues Element der Kategorie übergreifenden Features ist nicht nur das Aufnehmen von Full HD Filmen und Fotografieren mit einem Gerät, sondern der schnelle und einfache Upload der Ergebnisse auf die Social Community Plattformen wie Facebook, flickr oder Youtube. Hier kann der Fotograf oder Filmer nicht nur bereits in der Kamera bestimmen, welches Foto oder welcher Videoclip später ins Internet gestellt werden soll. Die mit dem Aufnahmegerät gelieferte Software (z. B. Nikon ViewNX 2) stellt beim Anschluss der Kamera an den heimischen PC oder Notebook automatisch die Verbindung zur gewünschten Internet Plattform her und konvertiert Fotos und Videos falls nötig in das erforderliche Webformat (z. B. Panasonic HDC-SDX1).

Die jüngste Generation der Nikon Coolpix Digitalkameras der PJ-Serie kann nicht nur ihre eigene Fotos und Videos durch den integrierten Projektor groß an die Wand oder auf eine Leinwand werfen, sondern auch auf dem PC oder Labtop gespeicherte Präsentationen zeigen. Bei den neuen Digitalkameras von Kodak ist jetzt bereits auf dem Gehäuse eine Share-Taste integriert. Mit ihr können Bilder sofort markiert werden, der Upload der ausgewählten Bilder auf Facebook, Youtube oder auf die Kodak Gallery startet automatisch, wenn die Kamera mit dem PC verbunden ist.
Der Augenblick geht in Verlängerung
Die Zeiten, wo eine einzige Aufnahme genügte, um den entscheidenden Augenblick festzuhalten, sind vorbei. In Zukunft entsteht das perfekte Bild aus mehreren Einzelfotos. Die neuesten Digitalkameras von Canon, Fuji, Nikon, Olympus oder Ricoh nutzen mehrere hintereinander gemachte Aufnahmen zur Optimierung der Bildergebnisse. Dabei sucht der Bildprozessor aus den unterschiedlichen Einzelfotos jeweils die optimal abgebildeten Details und setzt diese zu einem neuen, perfekten Bild zusammen. Mit dieser Technik lassen sich rauscharme Fotos bei schwacher Beleuchtung erreichen, wie es beispielsweise die Ricoh CX4 im „Nachtlandschaft Mehrbild“ Modus kann, die dazu vier Aufnahmen zu einem Bild vereint, um das Bildrauschen zu verringern. Die Sony Cybershot Kameras der jüngsten Generation, wie beispielsweise die TX9, schießen zur Vermeidung von Farbrauschen bis zu sechs unterschiedliche Aufnahmen, aus denen sie schließlich die am besten belichteten Details zu einem neuen Foto zusammenfügen.

Eine andere Sony Funktion ist Background Defocus, bei der die Kamera zwei Aufnahmen macht: eine mit scharfem Vordergrund und eine mit unscharfem Hintergrund. So kann auch mit einer Kompaktkamera ein Bildeindruck erreicht werden, wie er sich sonst nur mit SLR-Kameras bei großer Blendenöffnung erzeugen lässt. Ähnlich mit zwei bis drei Einzelaufnahmen arbeitet auch die „Pro Focus“ Funktion der neuen Kompaktkameras von Fuji.
Um den Dynamikbereich anzupassen, sodass auch Spitzlichter oder und dunkle Bereiche im Motiv noch eine gute Detailzeichnung aufweisen, nutzen die Kamerahersteller ebenfalls die so genannte Multi-Shot-Technik. So macht beispielsweise die neue Canon PowerShot S95 im HDR-Modus gleich drei Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung, die sie dann zu einem High Dynamic Range Bild zusammenfügt.

Gesetze der Optik ausgehebelt
Ein weiteres Anwendungsbeispiel für die neuen, softwarebasierten Mehrbild-Techniken sind die nahtlosen Verschmelzungen von Einzelaufnahmen zu eindrucksvollen Panoramen, deren Abbildungen den Bildwinkel des verwendeten Objektivs weit übertreffen. Mussten dazu bisher sorgfältig sich überlappende Einzelbilder aufgenommen werden, die dann an ihren Schnittstellen – entweder in der Kamera oder am PC – zusammengefügt wurden, so genügt dazu heute ein Kameraschwenk über das Motiv, um ein solches Breitbild einzufangen. (Sweep Panorama Funktion Sony, Motion Panorama Fujifilm).
Auch die Ausdehnung der Schärfe im Motiv lässt sich mit der Mehrbild-Technologie steuern. Dazu werden viele Einzelfotos mit unterschiedlicher Entfernungseinstellung aufgenommen, die dann zu einem Bild mit durchgehender Schärfe von vorn bis hinten verschmolzen werden. Eine noch sehr junge Technologie, die aufgrund verschiedener Patentanmeldungen zur photokina erwartet wird, ist die Kombination von geblitzten und nicht geblitzten Aufnahmen zu einem rauscharmen Foto mit „Avalable Light“ Charakteristik.
Aufbruch in die dritte Dimension
Dreidimensionale Bilder erobern nicht nur das große Hollywood-Kino, sondern zunehmend auch das Wohnzimmer. Ein Trend, der immer wieder für Gesprächsstoff auf der photokina sorgte, steht vor dem Durchbruch zur Mode. Fotokameras und Camcorder für hochwertige 3D-Aufnahmen werden den Bildern eine weitere Dimension verleihen. Kameras und Camcorder mit 3D Funktionalität und Objektive und Vorsätze, die 2D-Geräte 3D-fähig machen, werden zu den Highlights der diesjährigen photokina gehören. So wird Panasonic sowohl ein 3D-Objektiv für die Kameras seiner G Micro System Digitalkamerareihe als auch 3D-fähige Camcorder und Fernseher vorstellen.

Fujifilm hatte auf der photokina 2008 den Beginn der dreidimensionalen Digitalfotografie markiert und zeigt in Köln auf der Messe mit der FinePix Real 3D W3 bereits die nächste Generation. Die neue, mit zwei getrennten, hochwertigen Aufnahmesystemen ausgestattete Kamera kann 3D-HD-Videos und Fotos mit 10 Megapixeln aufnehmen, deren Raumeffekt sich ohne Brille auf dem großen Kameramonitor erleben lässt. Für die eindrucksvolle Wiedergabe vor Publikum eignet sich jedes 3D-fähige TV-Gerät. Zu den fortschrittlichen Funktionen der neuen 3D-Kamerageneration gehören zeitversetztes Aufzeichnen der rechten und linken Teilbilder, ein Intervall-Modus und eine Parallaxen Kontrolle, durch die sich der 3D-Eindruck variieren lässt.

Erweiterung des kreativen Spielraums
Die Anzahl intelligenter Automatiksteuerungen macht es Fotografen und Filmern immer einfacher, zu hervorragenden Ergebnissen zu gelangen. Es bedarf keiner handwerklichen fotografischen Kenntnisse mehr, um ein Foto oder Videos in professioneller Bildqualität zu erstellen. In den meisten Fällen reicht der Druck auf den Auslöser, um eine Szene technisch perfekt ins Bild zu rücken. Gleichzeitig ist die Anzahl der individuell beeinflussbaren Parameter ins schier Unendliche gestiegen. Die Fotografie kann inzwischen Bilder realisieren, die so nur im Kopf des Fotografen existieren. Der Kreativität des einzelnen werden kaum noch Grenzen gesetzt.
Wurden solche Bildumsetzungen bisher auf dem Computer mit leistungsstarker Bildbearbeitungssoftware realisiert, so lassen sich heute viele Effekte schon bei der Aufnahme oder Wiedergabe der Bilder in der Kamera erzeugen. Olympus hatte hier mit den ART-Filter und Magic Filter-Funktionen schon früh die Vorreiterrolle übernommen. Inzwischen bieten nahezu alle Kamerahersteller in den Geräten der jüngsten Generation Aufnahmemodi mit Verfremdungseffekten wie Cross-Entwicklung, Fisheye, Lochkamera, Pop-Art oder Monochrom. Es gibt auch Modelle mit Funktionen zur Simulation der Wirkung traditioneller Filme (z. B. Fujifilm Finepix F300EXR).

Zu den Verfremdungseffekten gibt es auch Funktionen zur Bildoptimierung. So können Kameras automatisch Schiefes gerade rücken. Ob ein schiefer Horizont oder stürzende Linien, wie sie durch Verkanten der Kamera bei der Aufnahme hoher Gebäude entstehen oder auch um das Foto eines Gemäldes oder Flipcharts gerade zu rücken, die Kamerahersteller bieten in den Produkten der jüngsten Generation entsprechende Funktionen an (z. B. „Smart Crop“ Funktion Samsung).
Die neue Klassengesellschaft
Zwei neue Kamerakategorien haben sich im Digitalkameramarkt etabliert und schicken sich an, ansehnliche Marktanteile zu erobern: Die Kompaktkameras mit Wechselobjektiven und die hybriden Minicams im Handyformat. Beide Geräteklassen können fotografieren und filmen. Die herausragende Eigenschaft der Minicams ist ihre einfache Anbindung an soziale Netzwerke wie Facebook, Youtube oder flickr. Das Prinzip des Teilens und Mitteilens steht bei diesen Diensten im Vordergrund. Fotos und Videos sind ein wichtiges Mittel geworden, um Anerkennung und Aufmerksamkeit zu erzielen und Freunde und Familie am eigenen Leben teilhaben zu lassen.

Neue Geräte dieser Klasse, die per Knopfdruck die Übertragung ihrer Bilder ins Internet ermöglichen werden u. a. Kodak, Panasonic und Samsung auf der photokina zeigen. Der Trend zur Individualität bricht sich auch dadurch Bahn, indem die Camcorder-Gehäuse individuell gestaltet werden können. Bei der neuen facebook- und youtube-fähigen TA1-Serie von Panasonic kann neben vier Farbvarianten auch unter einer Anzahl an Designfolien für das Gehäuse gewählt werden und es ist möglich, es mit Eigenkreationen zu beprinten. Für diese vor allem bei jüngeren Verbrauchern beliebten Geräte hat Panasonic den Trend zur Individualisierung erkannt und eine Möglichkeit geschaffen, dass Verbraucher das Aussehen ihrer neuen HD Mobil-Kamera TA1 mit sogenannten Skins nach eigenen Vorstellungen und Wünschen gestalten können.
Neues aus dem Systembereich
Die spiegellosen Systemkameras mit Wechselobjektiven haben seit ihrer Markteinführung vor zwei Jahren sowohl den Amateur als auch den Profianwender von ihrer Leistungsfähigkeit trotz kompakter Bauweise überzeugt. Die Bandbreite der Leichtgewichte hat zugenommen, sowohl bei Panasonic und Olympus als Vertreter des Micro Four Third Standards als auch bei Samsung und Sony, deren Prinzip auf dem APS-C-Sensor aufbaut. Hier werden zur photokina 2010 die entscheidenden Weichen dafür gestellt werden, wer in dieser Kameraklasse, angesiedelt zwischen den Zoomkompakten und den SLR-Systemen, die Führung übernehmen wird. In dieser jüngsten Kamerakategorie werden die wichtigsten Innovationen hinsichtlich Technologie und Funktionalität erwartet.
Die Möglichkeit der Trennung von Sucher und Objektiv hat die Basis für diese neue Klasse gelegt. Dieses Prinzip wird bei den neuen Produkten, von denen erst auf der photokina 2010 der Schleier gelüftet werden wird, weiter getrieben. Es sind modulare Systeme denkbar, bei denen Sucherdisplay, Speichereinheit und Aufnahmemodul als getrennte Bauteile fungieren, die kabellos miteinander kommunizieren.
Hardware folgt Software
Leistungsstarke Bildbearbeitung für Profis wie für den Hausgebrauch werden die Optimierung, Speicherung und Verwendung von digitalen Bildern erleichtern und gleichzeitig vielseitiger machen. Sie werden aber auch einer neuen Zubehörkategorie den Weg ebnen. Elektronisch gesteuerte Stativköpfe für die präzise Erstellung von Panorama-Teilbilder oder Präzisionsschienen für die maßstabsgetreue Verschiebung der Schärfenebene sowie Halterungen für die komfortable Handhabung von SLR-Kameras beim Filmen (Gitzo, Novoflex) unterstützen Fotografen bei der Erstellung der Einzelaufnahmen, die später für Panoramabilder, für Fotos mit durchgehender Schärfentiefe oder für die HDR-Bearbeitung genutzt werden sollen.
Mobilität braucht Bildkommunikation
Handwerkliche Fähigkeiten sind in der Fotografie mehr oder weniger obsolet geworden. Stattdessen haben die neuen kreativen Möglichkeiten und die schnelle Bildkommunikation per Internet und Mobiltelefon der Fotografie neue Anhänger geschaffen. Das Bild – ob Foto oder Video – wurde zum wichtigsten und beliebtesten Kommunikationsmittel überhaupt, über das wir unterwegs und zuhause mit der Welt in Verbindung bleiben. Auch deshalb werden zahlreiche Hersteller auf der photokina 2010 neue Techniken zum Austausch von Bildern zeigen.
Von der integrierten W-LAN-Schnittstelle bis zum herausklappbaren USB-Stecker oder der Firmware basierten Übertragungssoftware für den schnellen Upload direkt aus der Kamera ins Internet reichen die Lösungen, mit denen die Imaging Industrie die Bildkommunikation erleichtern und beschleunigen will. Wer unterwegs Bilder aufnimmt, will später auch wissen, wo genau sein Aufnahmestandpunkt war. Auch das können Kameras mit integrierten Ortungstechnologien wie GPS direkt oder über Zubehör immer öfter. Einige können sogar bei der Aufnahme einblenden wo sich der Fotograf befindet und was er fotografiert (Nikon, Panasonic, Samsung, Eye-Fi).
Zubehör ist wichtiger Handelsmarkt
Akkus und Batterien, Filteraufsätze, Stative, Taschen für die Fotoausrüstung – auch das Zubehör zeigt seine Wandelbarkeit in der Leistungsfähigkeit, in der Bandbreite, in der Flexibilität und im Stil. Stative müssen unterschiedlichen Ansprüchen genügen – von überall einsetzbar über geringes Gewicht und solide Materialauswahl bis zur hochwertigen Verarbeitung. Hier gibt es kein Limit. Fototaschen für den Consumer Bereich nehmen ebenso deutlich mehr Rücksicht auf den individuellen Stil des Anwenders und sind so flexibel gestaltet, dass sie auch für andere Zwecke in der Freizeit außerhalb der Fotografie einsetzbar sind. Ein Notebookfach ist in den größeren Formaten Standard, Farbe und Stil orientieren sich an den aktuellen Modevorstellungen junger Konsumenten. Liebhaber des klassisch-eleganten Stils werden ebenso fündig wie Outdoorfotografen, die besondere Ansprüche an die solide Verarbeitung robuster Materialien stellen.
Die photokina 2010 zeigt, welche Aufgabe dem Bild als wichtigstes Kommunikationsmittel heute zukommt. Die künstlerische Darstellung des Motivs in all seinen Facetten steht längst nicht mehr im Mittelpunkt. Bilder und Videos bewahren Erinnerungen und stellen aktuelle Erlebnisse und Emotionen dar, die mit anderen geteilt werden wollen. Im Zeitalter von Globalisierung und Mobilität entfernen sich Menschen räumlich voneinander oder ziehen sich zurück, um zur Ruhe zu kommen.
Das Bild hält den sozialen Kontakt aufrecht, sichert Aufmerksamkeit und Anerkennung und bereichert die Kommunikation der Menschen untereinander. Umso wichtiger ist die Möglichkeit, fotografische Motive an jedem Ort, zu jeder Zeit und unter allen denkbaren Umständen festhalten und sie anderen Menschen leicht via Internet zugänglich machen zu können. Die photokina dokumentiert die Kultur des Bildes, wie wir sie derzeit erleben und wie sie sich zukünftig verändern wird.
Die World of Imaging prägt mehr und mehr unseren Lifestyle. Bei ihrem Treffen auf der photokina 2010 werden wieder alle führenden Hersteller der Branche zukunftweisende Produkte, Systeme und Lösungen zeigen, die den Umgang mit Bildern dramatisch verändern und die Kommunikation über Bildern erweitern und noch facettenreicher machen.
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03.09.2010 |
Shutterstock, führender Anbieter von lizenzfreiem Bildmaterial und Footage auf Abobasis, nutzt die neuen Kanäle der sozialen Medien für die Kontaktpflege zu Käufern und Content-Lieferanten auf der ganzen Welt. Während des letzten Jahres hat Shutterstock eine ganze Reihe von Apps entwickelt, wie Shuttertweet für Twitter und das Shutterstock Contributor App für Facebook. Beide Tools ermöglichen es den Content-Lieferanten, „Freunde“ und „Follower“ zu benachrichtigen, wenn Shutterstock ihre Uploads akzeptiert oder verkauft.
Im März 2010 startete das Unternehmen den „Shutterstock Blog“, der die Leser über Neuigkeiten aus dem Unternehmen auf dem Laufenden hält und Mehrwert in Form von informativen und kreativen Inhalten liefert. Außerdem informiert der Shutterstock Blog über das kostenlose Bilder der Woche.
Im Juni 2010 startete Shutterstock einen neuen Blog namens „Shutterbuzz“, der auf die Content-Lieferanten zugeschnitten ist und hilfreiche Tipps und Tricks für Fotografen bietet. Auf Shutterbuzz können die Kreativen Kamera-Equipment recherchieren, mehr darüber erfahren, welche Bilder besonders erfolgreich sind und welche Kriterien zur Ablehnung eines Bildes führen können. Außerdem haben die User auf Shutterbuzz die Möglichkeit, eigene Blog-Posts zu schreiben. Shutterstock erreichte kürzlich 20.000 Fans auf Facebook und hat mehr als 30.000 Twitter-Follower.

Shutterstocks Angebot von mehr als zwölf Millionen qualitativ hochwertigen, aktuellen Stock-Bildern beziffern den außergewöhnliche Erfolg des Unternehmens mit dem Crowdsourcing-Modell. Die Leser des US-amerikanischen „Top Rank’s Online Marketing Blog“ wählten Shutterstock kürzlich zur besten Quelle für lizenzfreies Bildmaterial für Blogger.
Aber auch deutsche Blogger schätzen das Angebot von Shutterstock: „Die Bilddatenbank hat für jeden meiner Posts das passende Bild – gibt’s nicht gibt’s nicht. Außerdem komme ich bei Shutterstock an hochwertiges und rechtlich einwandfreies Bildmaterial, sodass ich Kollegen, die ihr Geld ebenfalls im Internet verdienen, empfehle, Stock-Agenturen wie Shutterstock zu nutzen“, erklärt Peer Wandiger, Webdesigner und Chef des Selbständig-im-Netz-Blogs.

„Shutterstock ist eine der ganz wenigen Bildagenturen, die sich auch um uns Blogger kümmern. Hier werde ich genauso wie ein Journalist behandelt. Am Angebot von Shutterstock gefällt mir, dass es ständig inhaltliche und technische Weiterentwicklungen gibt. Die Quasi-Flatrate des Abo-Modells kommt professionellen Benutzern entgegen“, meint Amos Struck, Microstock-Experte und Inhaber des Fotos-Verkaufen-Blogs. Amos Struck und Peer Wandiger kommen aus einer ausgewählten Gruppe einflussreicher Blogger, die im Rahmen des Blogger-Programms freien Zugriff auf die Shutterstock-Bibliothek haben.
Shutterstock versteht die Nutzung von Social Media-Plattformen als ein essenzielles Werkzeug für einen erstklassigen Kundenservice und die Kundenbindung: „Social Media-Plattformen ermöglichen es uns, auf einfache Weise und in Echtzeit mit der internationalen Gemeinschaft aus Bildkäufern und Content-Lieferanten in Verbindung zu treten“, fasst Jon Oringer, Gründer und CEO von Shutterstock, zusammen. „Ich denke, unser Engagement im Bereich Social Media unterscheidet uns von unserem Wettbewerb.“
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02.09.2010 |
Getty Images hat heute die neue „Artist Digital Toolbox“ online gestellt. Kostenfreie Tools und Beratung helfen den Fotografen, Grafikdesignern und Filmemachern des Unternehmens, sich besser zu promoten. Die Artist Digital Toolbox steht ab sofort online unter artist.gettyimages.com zur Verfügung und wurde exklusiv für die Getty Images-Contributors entwickelt. Diese hatten verstärkt Tools, Apps, Logos und Web-Bannern angefragt, mit denen sie Traffic von ihren Websites, Flickr-Konten, Blogs und Social Media Channels zu ihren Inhalten auf www.gettyimages.de leiten können.
Außerdem startete Getty Images das „Contributor Affiliate-Programm“. Es bietet Provisionen, wenn Besucherverkehr von den persönlichen Websites und Social-Media-Channels auf www.gettyimages.de geleiten und Verkäufe generiert werden. Interessierte müssen sich nur kurz online für das Programm anmelden und erhalten dann Provisionen auf sämtliche Käufe, die „ihre“ Besucher tätigen: 15 % bei neuen Benutzern und 7 % bei bereits bestehenden Getty Images Kunden. Ausführliche Informationen zum Affiliate-Programm und zur Teilnahme finden Interssierte unter: artist.gettyimages.com.
Die „Artist Digital Toolbox“ stellt untere anderem das „I'm a Getty Images Artist“-Logo für Blogs und Social Media in drei verschiedenen Versionen zur Verfügung und bietet so Auswahlmöglichkeiten und Flexibilität. Außerdem sind Logos verfügbar, die als Wasserzeichen für Bilder und Filmmaterial dienen können, um sie vor unbefugter Nutzung zu schützen. Die Künstler können sämtliche Tools personalisieren, Bilder und Filme auswählen, die sie präsentieren möchten, und zwischen statischen und dynamischen Web-Bannern für ihre persönliche Seite wählen.
„Wir freuen uns sehr, die neue Artist Digital Toolbox anbieten zu können“, sagte Andrew Saunders, VP Creative Imagery bei Getty Images. „Wir haben dem Feedback unseren Künstler zugehört, um herauszufinden, wie wir sie und ihre Arbeit unterstützen können, und die Artist Digital Toolbox wurde anhand dieses Feedbacks entwickelt. Wir sind sicher, dass sie unseren Mitarbeitern eine umfassende Palette von Tools an die Hand gibt, die im Zeitalter der digitalen Kommunikation und sozialen Medien ihre Arbeit unterstützen werden. Ebenso freuen wir uns, dass wir den Mitarbeitern nun die Möglichkeit zur Teilnahme am Contributor Affiliate-Programm geben und so ihren Beitrag zu unserem Geschäft zusätzlich honorieren können.“
Das Artist Digital Toolkit bietet allen Mitarbeitern schrittweise Anleitungen zur Benutzung der einzelnen Tools sowie umfassende Informationen zum Affiliate-Programm. Die Tools stehen allen Fotografen, Grafikdesignern und Filmemachern von Getty Images kostenlos zum Download zur Verfügung.
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02.09.2010 |
Canon wird professionellen Fotografen auf der photokina in Köln (Stand 3.2) nicht nur die jüngsten Kameraneuheiten präsentieren, sondern auch Beispiele zeigen, wie sie mit der einfachen Integration aktueller Printlösungen neue Umsatzquellen und geschäftliche Entwicklungsmöglichkeiten erschließen können.
„Für Fotografen gibt es ein riesiges Potenzial, ihr geschäftliches Angebot zu erweitern und spannende neue Umsatzquellen zu erschließen, indem sie ihre vorhandene Input-Technologie um Drucklösungen ergänzen,“ erklärt Wilko van Oostrum, Channel Marketing Manager. „Anhand unserer hochentwickelten Workflow-Lösungen von der Bilderfassung bis zur Bildausgabe werden die Besucher auf der photokina sehen, wie einfach es ist, die Bildausgabe selber zu übernehmen und so profitable Möglichkeiten zur geschäftlichen Expansion zu schaffen.“
Großformatiges
Am Beispiel der Standard- und Großformatdrucker präsentiert Canon eine Reihe von Anwendungen zur Erstellung von Fotobüchern und Postern, die neue geschäftliche Möglichkeiten bieten. Während Standard-Fotobüchern sich meistens im DIN-A4- oder DIN-A3- Format bewegen, zeigt Canon ein Fotobuch im Format DIN A1.
Viele Canon imagePrograf Großformatdrucker werden mit der Grundversion von PosterArtist ausgeliefert. Diese kostenlos mitgelieferte Software bietet vordefinierte Postervorlagen und damit zusätzliche Möglichkeiten für Fotografen, neues Umsatzpotenzial zu generieren. Fotografen können schnell und einfach professionell gestalteten Poster erzeugen und ausdrucken, indem sie komfortabel ihre eigenen Bilder in die Vorlagen einsetzen und Text hinzufügen.

Großartiges
Canon präsentiert seine neuesten imagePrograf Drucker einschließlich des iPF8300, der eine maximale Druckbreite von bis zu 111,7 cm (44“) bietet, sowie die von der TIPA (Technical Image Press Association) ausgezeichneten Modelle iPF6350 und iPF6300, die beide über eine Druckbreite von bis zu 61,0 cm (24“) verfügen. Die neuen imagePrograf Systeme wurden im Hinblick auf die Nachfrage nach hochqualitativer Ausgabe im Markt für professionelle Fotografie und Fine-Art-Printing entwickelt und bieten eine überragende Farbwiedergabe. Alle Modelle verwenden das 12-Farben-Pigmenttintensystem Lucia EX mit einer um 20 Prozent breitere Farbpalette gegenüber Lucia II. Mit diesem Tintenkonzept lassen sich hochwertige Qualitätsdrucke mit einer tiefen Schwarzwiedergabe, weicheren Farbübergängen und fein differenzierte Grautöne in den Schattenbereichen herstellen. Außerdem ist die Tinte sehr kratzfest.
Ebenfalls präsentiert wird der imagePPrograf iPF5100. Er bietet eine Druckbreite von bis zu 43,2 cm (17“) und ermöglicht beeindruckende, randlose Ausdrucke in hoher Geschwindigkeit sowie außergewöhnliche Flexibilität in der Medienhandhabung.

Green Paper
Zum Thema Medien wartet Canon mit einer Premiere auf. Van Oostrum: „Zum ersten Mal sind alle Canon LFP Fotopapiere, die auf der photokina gezeigt werden, nach FSC (FSC-DEU-0326) und PEFC (04-31-1091) zertifiziert. Diese Zeichen stehen für Holzprodukte, die aus nachhaltiger Waldnutzung stammen oder die Waldressourcen schonen. Das ist unser Beitrag für die Umwelt. Darauf sind wir besonders stolz.“
Freelance-Fotograf Jörg Kyas wird während der Messe mit seinem Praxiswissen zur Verfügung stehen und Tipps geben, wie sich das Potenzial der neuesten Canon EOS Digital SLR Kameras durch die Verbindung mit den Canon Großformatdruckern optimal nutzen lässt. In weiteren Vorführungen wird gezeigt, wie digitale Aufnahmen direkt an einen Rechner übertragen werden können, um Bildbearbeitung und Farbmanagement vor Ort durchzuführen, bevor sie an einen imagePrograf iPF6350 zur Ausgabe gesendet werden.

Besondere Effekte
Mit der Canon imagePress C1+ wird außerdem ein Drucksystem präsentiert, das über einen speziellen Transparenttoner verfügt, der über eine Beschichtung Matt- oder Glanzeffekte sowie Spot-Beschichtungen und metallische Effekte erzeugt. Fotografen steht so ein professionelles Print-Finishing zur Verfügung, ohne einen externen Druckdienstleister beauftragen zu müssen. Anhand einer Fotobuch-Anwendung, die A4- und A3-Bücher in professioneller Qualität erzeugt, wird ebenfalls gezeigt, wie einfach sich dieses Drucksystem in die Workflows von Drittanbietern einbinden lässt.
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