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Samstag,
04. 02.2012
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Talents 2012. Gewinner
26.01.2012
Die Gewinner der Ausstellungsreihe Talents stehen fest – Willem Popelier, Luise Schröder, Daniel Seiffert und Florian van Roekel werden in diesem Jahr ihre Fotografien in einer Einzelausstellung bei C/O Berlin und einem Katalog der Öffentlichkeit präsentieren. Talents ist ein in Europa einzigartiges Programm der Nachwuchsförderung, das junge Fotografen und Kunstkritiker zusammen bringt.

Im Jahr 2012 steht die Talents-Reihe unter dem Thema Cinematic Thinking. Filmische Produktionsabläufe, Experimentieren mit narrativen Strukturen sowie Zitieren filmischer Ästhetiken und Mythen – die Auseinandersetzung mit dem Medium Film innerhalb der Fotografie hat in den letzten Jahren immer mehr an Aktualität gewonnen. Wie kann Fotografie filmische Strukturen adaptieren und diese gleichzeitig aufbrechen? Worin liegt die Stärke des eingefrorenen Momentes im Vergleich zum bewegten Bild? Die klassische Fotografie an der Wand als Präsentationsform kann um Projektionen oder Installationen erweitert werden und ermöglicht dadurch immer auch die Reflektion über das Medium Fotografie selbst.

Diese vier Positionen konnten die Fachjury überzeugen. Anfang des Jahres haben Anne-Marie Beckmann, Deutsche Börse Group, Dr. Leonhard Emmerling, Goethe-Institut, Marcel Feil, FOAM, Sven Johne, Künstler, sowie Felix Hoffmann und Ann-Christin Bertrand, C/O Berlin, aus 300 Bewerbungen die stärksten Arbeiten ausgewählt.

Nachwuchs fördern und ihm eine erste Chance für die Zukunft geben – Talents ist kreativer Campus für junge internationale Gegenwartsfotografie und Kunstkritik. Seit 2006 fördert der C/O’s e.V. mit dieser Ausstellungsreihe angehende Fotografen und Kritiker, die sich an der Schwelle zwischen Ausbildung und Beruf befinden.

Talents ist ein internationaler Wettbewerb, der jährlich ausgeschrieben wird. Aus den Bewerbungen wählt eine Fachjury vier Positionen aus. Die Gewinner erhalten eine Einzelausstellung sowie eine Publi¬kation, in der Bild und Text einen Dialog eingehen. Talents ist für viele junge Fotografen der Ausgangspunkt für weltweite Ausstellungen, u.a. in den Goethe-Instituten Washington, Stockholm und New York. An Talents haben unter anderem Tobias Zielony, Pepa Hristova, Sibylle Fendt, Iris Jahnke, Mirko Martin, Marion Poussier und Stephen Waddell teilgenommen. www.co-berlin.com
 
Amazing Photoshop Styles
26.01.2012
Ein Foto durch Anpassungen von Kontrast, Schärfe und Farbe optimieren? Das kann mittlerweile jeder Fotograf. Um jedoch die Bildwirkung zu steigern und den Betrachter eines Fotos ins Staunen zu versetzen, sind Kreativität und Wissen über angesagte Looks, moderne Bildstile und coole Effekte gefragt. Inspiration und Hilfestellung in Form von ausführlichen Workshops bietet ein neues Photoshop-Buch aus dem Medienhaus Data Becker. Der Ratgeber aus der Feder des erfahrenen Bildbearbeiters Markus Brönner vermittelt aktuelle Tricks und Kniffe und stellt Werkzeuge vor, mit denen aus ganz normalen Fotos stylische Hingucker-Bilder werden.

Buch-Photoshop
Dass man bereits mit Hilfe von einfachen Farbverschiebungen interessante Effekte erzielen und dem Bild eine neue Stimmung geben kann, zeigt Brönner zu Beginn des Buches. Romantisch und märchenhaft werden Bilder beispielsweise durch den verträumten Vintage-Look, bei dem das Bild mit unscharfen Lichtpunkten versehen wird. Traumhaft schön in allen Farben schimmernd wird dagegen der durchschnittliche deutsche Buchenwald dank des Indian-Summer-Looks. Oder soll eine zur Mittagszeit entstandene Landschaftaufnahme mit einem Sonnenuntergang verschönert werden? Kein Problem – in nur sieben einfach umzusetzenden Schritten wird dieser Wunsch mit Hilfe einer Orange-Tonung zur Realität.

Unverkennbar werden Bilder erst durch die Anwendung populärer Bildstile. Ob Film- oder Polaroidlook, ob Comicstil oder Pastellportrait, ob Bokeh-Effekt oder Fashion-Style – Autor Brönner verrät die Tricks von Fotodesignern und schafft damit die Voraussetzung für die Entwicklung eigener Bildstile. Die dazu notwendigen Kenntnisse vermitteln die zahlreichen Workshops, in denen man etwa mit Hilfe des Sin-City-Looks dramatische Schwarzweiß-Umsetzungen schafft, oder mit Hilfe der „Technicolorization“ das wohlig-kitschige Farbambiente der 50er-Jahre aufs Foto zaubert.

„Amazing Photoshop Styles“ (ISBN: 978-3-8158-3095-6) hat 358 Seiten und ist ab sofort zum Preis von 39,95 Euro erhältlich. Für Photoshop Elements, den kleineren Bruder von Photoshop, ist bei Data Becker ein ähnliches Buch erschienen. Es kostet 29,95 Euro, ist von Julia Dresch geschrieben und trägt den Titel „Einzigartige Bildeffekte mit Photoshop Elements 10“ (ISBN: 978-3-8158-3108-3).
 
Die erfolgreichsten Fotolia Bilder 2011
26.01.2012
Europas führende Microstock-Bildagentur Fotolia hat ihren Top-Fotografen im Jahr 2011 wieder bis zu sechsstellige Einkünfte beschert. Alleine die drei meistverkauften Bilder weltweit wurden im vergangenen Jahr zusammen rund 11.000-mal heruntergeladen. Je nach der benötigten Größe kosteten die Bilder der drei internationalen Topseller zwischen 75 Cent und 22,50 Euro.

© Yuri Arcurs/Fotolia.com
© Yuri Arcurs/Fotolia.com

„Die besten Fotografen und Künstler der Welt laden ihre Bilder bei Fotolia hoch, weil sie wissen, dass wir ihre Bilder sehr aktiv und erfolgreich rund um den Globus anbieten“, sagt Oleg Tscheltzoff, CEO von Fotolia. „Jeder, der auf der Suche nach Bildmaterial ist, findet bei Fotolia Fotos, Vektoren und Videos in hoher Qualität und zu attraktiven Preisen.“

© Mikhail Mishchenko/Fotolia.com
© Mikhail Mishchenko/Fotolia.com

Auch die Fotolia-Kontributoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz konnten sich über ein erfolgreiches Jahr freuen. Die Bilder der drei Topseller in diesen drei Ländern wurden insgesamt knapp 4000-mal heruntergeladen. Bemerkenswert ist, dass zwei der drei meistverkauften Motive in Deutschland, Österreich und der Schweiz auch unter den drei weltweiten Bestsellern zu finden sind. Das Foto einer strahlenden jungen Frau rangiert in beiden Fällen an der Spitze.

© itestro/Fotolia.com
© itestro/Fotolia.com

„Glückliche Menschen sind ein sehr beliebtes Motiv in der Microstock-Fotografie“, erklärt Murat Erimel, Marketing Direktor von Fotolia. „Aber auch Aufnahmen, die gesellschaftliche oder saisonale Trends abbilden, finden viele Abnehmer.“ Nicht umsonst zählen ein Weihnachts-Bild sowie ein Technologie-Motiv mit einer Hand vor einem Touchscreen zu den Verkaufsschlagern 2011.

Die drei erfolgreichsten Fotolia Bilder 2011 in Deutschland, Österreich und der Schweiz (sortiert nach Verkaufserfolg):

1. Yuri Arcurs (Dänemark) – 1397 Downloads
Portrait of attractive young female showing thumbs up http://de.fotolia.com/id/12331389

2. Mikhail Mishchenko (Russland) – 1220 Downloads
 Gifts with red ribbons isolated on white http://de.fotolia.com/id/18047910

3. itestro (Italien) – 1126 Downloads
touchscreen interface http://de.fotolia.com/id/22355574
 
Imagefaktor. Das Bild der Wirtschaft
26.01.2012
Eine Ausstellung des Fotografennetzwerks nordaufnahme im Wilhelm Wagenfeld Haus - Design im Zentrum vom 3. Februar 2012 bis zum 9. April 2012. Die Welt der Fotografie hat sich mit dem Einzug der digitalen Kamera revolutionär verändert. Doch eines ist bis heute gleich geblieben: Die Wirkung eines Bildes auf seine Betrachter. Das spielt vor allem in der Wirtschaft eine große Rolle, wo Fotos in der Unternehmenskommunikation, als Imageträger oder für die Werbung gezielt eingesetzt werden. Die Ausstellung "Imagefaktor - Das Bild der Wirtschaft" beleuchtet vom 3. Februar 2012 bis zum 9. April 2012 im Wilhelm Wagenfeld Haus in Bremen die Rolle der professionellen Wirtschaftsfotografie. Anhand von 33 ausgewählten Exponaten zeigt die Ausstellung beispielhaft den gesamten Prozess eines professionellen Bildes - von der ersten Idee bis zur Realisierung. Alle Bilder stammen von Fotografen des norddeutschen Fotografennetzwerks nordaufnahme.

Imagefaktor. Das Bild der Wirtschaft

"Je besser die Absprache zwischen Auftraggeber und Fotograf im Vorfeld ist, umso mehr entspricht das Ergebnis auch den Erwartungen", so Frank Pusch, Sprecher von nordaufnahme. "Wir Fotografen können den Unternehmen dabei schon im Vorgespräch beratend zur Seite stehen. Denn Fotos können über das Abgebildete hinaus, Werte und Emotionen transportieren. Professionelle Fotografien erzeugen beim Betrachter positive Emotionen und wirken somit absatzfördernd und stärken das Image des Unternehmens."

Drei Schritte zum optimalen Foto
Am Anfang des Bildprozesses steht immer die Auftragsbeschreibung, das sogenannte Briefing. Nach dem Shooting folgt die Bildauswahl und letztlich die Einbindung des Bildes in verschiedene Medien - von der Internetseite bis zum Großflächenplakat. In der Ausstellung werden diese drei Arbeitsschritte für jedes Foto detailliert dargestellt. So erkennt der Besucher der Ausstellung schnell, dass der Fotograf sehr viele Faktoren bedenken muss, damit ein gutes, in eine Kommunikationsstrategie eingebundenes Foto seine Wirkung voll entfalten kann. "Je nachdem in welchem Kontext das Bild später gezeigt wird, muss der Fotograf schon beim Shooting auf viele Dinge wie Farbraum, Freiflächen für Typografie oder Wiedererkennbarkeit einer Serie achten", erklärt Frank Pusch.

Kay Michalak
Kay Michalak

Vielfalt der Fotografie selbst erproben
Die Bilder der Ausstellung sind so unterschiedlich wie die Unternehmen und Institutionen, für die sie werben. Landschaftsfotografien, Produkt- und Imagebilder sowie Portraits - die Ausstellung zeigt eine große Vielfalt und damit verbundene Herausforderungen an die Fotografie. Eines verbindet die Fotos jedoch: Sie lösen die Kommunikationsaufgabe des jeweiligen Unternehmens optimal. Die Fotos erzeugen im wahrsten Sinne des Wortes ein verständliches, einprägsames und positives Bild des Auftraggebers, ganz gleich ob dies eine Rechtsanwaltskanzlei oder ein international agierender Konzern ist.

In Interviews mit Fotografen/innen, die in der Ausstellung auf Monitoren gezeigt werden, werden Themenschwerpunkte audiovisuell aufbereitet. Die Besucher können zudem selbst in die Rolle des Auftragsfotografen schlüpfen und in einem Studioaufbau erproben, worauf es ankommt, um ein gefordertes Ergebnis zu erzielen.

Andreas Burmann
Andreas Burmann

Historische Wirtschaftsfotografie und begleitendes Vortragsprogramm
Ergänzt werden die 33 aktuellen Arbeiten durch einen historischen Teil, der die Geschichte der Wirtschaftsfotografie in der Bremer Region beleuchtet. Kurator dieses Teils der Ausstellung ist Fritz Haase, ehemals Professor an der Hochschule für Künste Bremen. Er zeigt eigene Arbeiten sowie Werke aus Unternehmensarchiven beispielsweise für Nordmende, Kaffee Hag, Borgward, und den Norddeutschen Lloyd. Die Ausstellung wird durch ein umfangreiches Veranstaltungs- und Vortragsprogramm mit Fachreferenten begleitet. Dabei haben die Unternehmer auch die Möglichkeit, mit den Profis des Fotografennetzwerks nordaufnahme über den "Imagefaktor", sprich die Rolle des Fotos in der Wirtschaft, zu diskutieren.

Roland Schiffler
Roland Schiffler

Über das Netzwerk nordaufnahme
2004 ging das Netzwerk "nordaufnahme" an den Start. Heute gehören mehr als 50 renommierte Fotografinnen und Fotografen aus dem norddeutschen Raum dem Zusammenschluss an. Sie arbeiten in nahezu allen fotografischen Disziplinen, zum Vorteil des Kunden: Das Netzwerk bündelt umfangreiche Kompetenzen, sodass die Profis umfassende Fotografieprojekte für Kunden umsetzen können. Seit der Gründung veröffentlichte das Netzwerk mehrere Bücher und organisiert regelmäßig Ausstellungen sowie Veranstaltungen zum Thema Fotografie. www.nordaufnahme.de

Wilhelm Wagenfeld Haus | Am Wall 209 | 28195 Bremen
Eröffnung: Donnerstag, 2. Februar 2012
Laufzeit: 3. Februar bis 9. April 2012
Öffnungszeiten: Di. 15 - 21 Uhr, Mi. - So. 10 - 18 Uhr
Führungen: Sonntags um 13 Uhr und nach Voranmeldung

Folgende Fotografen/innen beteiligen sich an "Imagefaktor":
Markus Abeling, Gaby Ahnert, Michael Bahlo, Wolfgang F. Bauer, Andreas Burmann, Petra Camnitzer, Andreas Caspari, Michael Gielen, Fritz Haase, Thomas Hellmann, Christine Henke, Eike Knopf, Axel Koehler, Dirk Lohmann, Rüdiger Lubricht, Marianne Menke, Kay Michalak, Frank Pusch, Jan Rathke, Jörg Sarbach, Roland Schiffler, Detmar Schmoll, Matthias Ulrichs, Tristan Vankann, Folker Winkelmann, Nikolai Wolff
 
Bildbearbeitung mit Picasa
25.01.2012
Mit Googles kostenloser Software Picasa lassen sich Fotos nicht nur verwalten und präsentieren, sondern auch gekonnt bearbeiten. Wie man die integrierten Bearbeitungsfunktionen der Software nutzt, um Bilder zu korrigieren und mit stylischen Effekten zu versehen, zeigt Data Beckers neuer Ratgeber „Google Picasa ganz leicht“.

Bildbearbeitungsfunktionen wie zuschneiden, drehen oder retuschieren werden in dem kompakten Ratgeber ebenso thematisiert wie Korrekturmöglichkeiten zum Aufhellen von Bildern und Entfernen von roten Augen. Picasa bietet zudem eine Reihe von Filtern, mit denen man eigene Fotos einer raffinierten Verwandlung unterziehen kann. Picasa-Nutzer erfahren beispielsweise, wie sie Bildobjekte durch einen unscharfen Hintergrund besonders hervorheben oder altertümliche Fotos mit dem Sepia-Effekt erstellen. Hilfreich ist auch die Möglichkeit, mehrere Bilder in einem Rutsch zu bearbeiten. Wo sich die Satz-Bearbeitung befindet und mit welchen Einstellungen man zum besten Ergebnis gelangt, wird schrittweise in einem der vielen praxisnahen Workshops erläutert. Zudem erfahren die Leser, wie sie ihre Fotos in einer Diashow überzeugend präsentieren und Bilder und Fotoalben optimal mit YouTube und Google Plus verzahnen.

Picasa
Der Ratgeber „Google Picasa ganz leicht“ (ISBN: 978-3-8158-1788-9) kostet 8,95 Euro und ist ab sofort im Buchhandel und auf www.databecker.de erhältlich. Das Buch ist in der Buchreihe „Auf die Schnelle“ erschienen. In der Buchreihe werden praxisnah die wichtigsten Tools und Funktionen dargestellt, sodass Anwender ohne große Einarbeitung direkt durchstarten können. Zahlreiche Abbildungen, Tipps und Infokästen runden die Bücher ab.
 
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