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08. 02.2012
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Leica: Positives Quartalsergebnis
16.02.2010
Der Leica Camera Konzern schloss das dritte Quartal mit einem Umsatz in Höhe von 48,1 Mio Euro (Vorjahr: 41,1 Mio Euro) ab. Die Erhöhung resultiert vor allem aus der Verdoppelung der Umsätze mit dem Leica M-System, basierend auf der im September 2009 vorgestellten Messsucherkamera Leica M9. Weiterhin erfolgte im Berichtszeitraum der Auslieferungsstart des Profi-Kamerasystems Leica S2. Mehrumsätze erzielte darüber hinaus auch das Sortiment der Leica Sportoptik.

Leica: Positives Quartalsergebnis
Rudolf Spiller

Damit erzielte das Unternehmen im dritten Quartal ein positives Ergebnis in Höhe von 4,8 Mio Euro. Dies entspricht einer Verbesserung um 5,4 Mio Euro gegenüber dem Vorjahresberichtszeitraum. Die Ergebnisverbesserung ergibt sich aus dem Umsatzanstieg, höheren Deckungsbeiträgen sowie erfolgreichen Einsparungsmaßnahmen bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Kumuliert weist der Leica Camera Konzern derzeit noch einen Jahresfehlbetrag von € 4,8 Mio aus, der im weiteren Verlauf des Fiskaljahres weiter zurückgeführt wird.

Rudolf Spiller
, Vorsitzender des Vorstands der Leica Camera AG: „Die positive Entwicklung von Umsatz und Ergebnis zeigt uns, dass wir mit unserer Politik der Produktinnovationen bei gleichzeitigen Restrukturierungsmaßnahmen auf dem richtigen Kurs sind.“ Zu Beginn des Fiskaljahres wurde ein ganzheitliches Restrukturierungsprojekt gestartet, das insbesondere Maßnahmen zur Kostensenkung, Optimierung der Supply Chain, Reduzierung der Arbeitskosten, Neuausrichtung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, Verbesserung des Vertriebskonzepts, Forcierung der Neuprodukteinführung sowie Verbesserung der Kommunikation und der Führung vorsah.

Im Produktbereich Kameras nutzt der Leica Camera Konzern die Chancen zu profitablem Wachstum durch die umfangreiche Ergänzung des Portfolios von neuen digitalen Systemkameras, darunter die Leica S2, die Leica M9 und die Leica X1, deren Auslieferungsstart im Januar 2010 erfolgte. Im Bereich der Objektive wurden neue Produkte auf den Markt gebracht, weitere Neuheiten befinden sich in Vorbereitung. In der Sportoptik werden bestehende Produkte abgelöst und durch komplementäre Produktgruppen ergänzt.

Den weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen als beeinflussende Größe trotzt die Leica Camera AG mit der stringenten Fortsetzung des eingeschlagenen Kurses. „Basierend auf den vorliegenden Daten, der äußerst positiven Resonanz der internationalen Märkte auf unsere Systemkameras M9 und S2 und der damit verbundenen positiven Auftragslage, rechnen wir für das laufende Geschäftsjahr 2009/2010 mit einem mindestens ausgeglichenen EBIT“, so Vorstandsvorsitzender Rudolf Spiller. Die ermutigenden Signale im Jahr der photokina lassen den Vorstand trotz andauernder verhaltener wirtschaftlicher Rahmenbedingungen optimistisch auf das vierte Quartal des Fiskaljahres der Leica Camera AG blicken. Insbesondere die im abgelaufenen Fiskaljahr gezeigte Innovationsstärke soll im weiteren Jahresverlauf gefestigt werden.
 
Zwei laif Fotografen ausgezeichnet
16.02.2010
Die internationale Jury des 53. World Press Photo Contests hat ihre Entscheidungen getroffen und bekanntgegeben, welches die weltbesten Pressefotos des Jahres 2009 sind. Besonders freut sich laif, dass mit Michael Wolf und Peter Bialobrzeski zu den ausgezeichneten Gewinnern auch zwei laif Fotografen sowie sechs Fotografen der von laif repräsentierten Partneragenturen gehören.

Die Preisträger in sechs von zehn Kategorien sind:


Daily Life
Michael Wolf, laif, 1. Preis/Einzelbild, Tokyo Subway Dreams
Pieter Ten Hoopen, Agence VU, Honorable Mention/Reportage, Hungry Horse, Montana

Michael Wolf
Michael Wolf

Nature
Peter Bialobrzeski, laif, 2. Preis, Reportage, Urban Jungles

Bialobrzeski
Peter Bialobrzeski

General News
Carlos Villalon, Redux, 2. Preis/Einzelbild, Medellin’s Drug Gangs
Rina Castelnuovo for NYT, 3. Preis/Einzelbild, Israel

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Rina Castelnuovo

Contemporary Issues
Alessandro Imbriaco, Contrasto, 1. Preis/Reportage, Casilino 900 Camp
Pierre-Olivier Deschamps, Agence VU, 1. Preis/Einzelbild, Residency

Alessandro Imbriaco
Alessandro Imbriaco

Pierre-Olivier Deschamps
Pierre-Olivier Deschamps

Portraits
Pieter Ten Hoopen, Agence VU, 2. Preis/Einzelbild, Hungry Horse, Montana

Arts & Entertainment
JR, Agence VU, 2. Preis/Einzelbild, Women Are Heroes
Kees van de Veen, Hollandse Hoogte, 3. Preis/Einzelbild, Artist Guler Lacht takes portraits of art festival visitors

JR, Agence VU
JR, Agence VU
 
Studienplätze: Hochschule hdpk in Berlin
15.02.2010
Im April ist es soweit: die neue Hochschule der populären Künste geht mit ihrem ersten Campus in Berlin an den Start. Für die drei Bachelor-Studiengänge „Medienmanagement“ (Schwerpunkt Event und Musik), „Mediendesign“ (Schwerpunkt Foto und Print) und „Ton- & Musikproduktion“ (Schwerpunkt künstlerische Produktion) sind noch wenige Restplätze frei.

hdpk


Weitere Informationen zur Bewerbung und den einzelnen Studiengängen gibt es auf der Webseite der Hochschule www.hdpk.de oder telefonisch unter 30 / 36 70 23 57-30.

Die Studiengänge schließen mit dem international anerkannten akademischen Grad Bachelor of Arts bzw. Bachelor of Music mit 180 Credit Points ab.

Dem Wesen der Fachhochschule entsprechend ist die hdpk berufsnah und praxisorientiert. Dabei vermitteln die Lehrkräfte, aus der Berufspraxis kommend, den Studenten nicht nur das nötige Fachwissen, sondern auch wichtige Softskills und Schlüsselqualifikationen, um die Studenten auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Zusätzlich bekommen die Studenten an der hdpk aber auch ein allgemein wissenschaftliches Rüstzeug an die Hand. Sie lernen zu lernen, recherchieren und einen fachlichen Sachverhalt systematisch und wissenschaftlich nach bestimmten Methoden anzusehen.

Die Hochschule der populären Künste FH in Berlin, kurz: hdpk, bietet die staatlich anerkannten Bachelor-Studiengänge Ton- und Musikproduktion, Medienmanagement und Mediendesign an. Die Hochschule ist privat finanziert und gehört zur music support group. Weitere Informationen auf www.hdpk.de
 
Neues Softwaretool simuliert CMOS- und CCD-Bildsensoren
15.02.2010
Harvest Imaging bvba, Bree, Belgien (geleitet von Albert Theuwissen) und Imaging Engineering Dietmar Wüller, Frechen, Deutschland, haben einen Kooperationsvertrag zur gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung eines neuen Softwaretools geschlossen, mit dem die Eigenschaften von Bildsensoren simuliert und analysiert werden können. „Dieses Tool wird ein Meilenstein für alle Hersteller von Kameras und anderen Aufnahmesystemen sein, denn sie können die gewünschten und benötigten Bildsensoren und ihre jeweiligen Spezifikationen simulieren. Es spart den Produzenten viel Zeit und Geld, erhöht die Produktivität und Produktqualität,“ erläutert Dietmar Wüller, CEO und CTO von Image Engineering.

Die charakteristischen Sensordaten wie Bildgeometrie, Quantenausbeute, Dunkelstrom, Temperatur und andere gehen in die Simulation durch die neue Software mit ein. Es wird ein virtueller Sensor mit den genannten Charakteristika erstellt, der mit ebenfalls virtuellen Photonen belichtet wird. Auf diese Weise wird eine tatsächliche Aufnahme mit diesem Sensor perfekt simuliert. Dieses Bild liefert aussagestarke visuelle Informationen über die einzelnen Parameter sowie über die finale Bildqualität des Sensors.

Dieses neue Verfahren bedeutet einen wesentlichen Fortschritt in der Anpassung von Bildsensoren an die jeweiligen Einsatzgebiete in Produkten. Bisher muss diese Anpassung durch Versuche eines erfahrenen Systemintegratoren bewerkstelligt werden. „Das neue Softwaretool wird die Eigenschaften der Bildsensoren perfekt simulieren, ohne dass tatsächliche Bildsensoren vorhanden sein müssen,“ fasst Albert Theuwissen, CEO von Harvest Imaging, einen weiteren wesentlichen Vorteil zusammen.

Beide Unternehmen sind zuversichtlich, dass ein Softwaretool wie die beschriebene Sensor-Simulation dazu beiträgt, verbindliche technische Spezifikationen für Bildsensoren zu entwickeln und diese zu standardisieren. Das neue Softwaretool zur Simulation von Bildsensoren wird im Laufe des Jahres 2010 verfügbar und durch Image Engineering und dessen weltweite Vertriebspartner exklusiv vermarktet werden. www.image-engineering.de
 
Sony World Photography Awards 2010: „Student Focus“
15.02.2010
Die Shortlist des Studenten-Wettbewerbs der Sony World Photography Awards 2010 steht fest. Aus 120 teilnehmenden Hochschulen weltweit wurden zwölf talentierte Studenten der Fotografie ausgewählt. Sie reisen im April 2010 nach Cannes und müssen dort eine weitere Aufgabe bestehen, bevor die Jury die Gesamtgewinner auswählt.

Der „Student Focus“ Award wird als Sonderwettbewerb im Rahmen der Sony World Photography Awards vergeben. Er ist in den letzten drei Jahren kontinuierlich gewachsen: Hatten sich im ersten Jahr zehn Universitäten aus Europa beteiligt, waren 2009 bereits 60 Hochschulen aus der ganzen Welt vertreten. In diesem Jahr hat sich die Zahl der Universitäten verdoppelt – 120 Hochschulen aus sechs Kontinenten reichten ihre Arbeiten ein. Damit konnte sich der „Student Focus“ Award in nur drei Jahren als ein einzigartiger internationaler Wettbewerb für Fotostudenten etablieren.

Die diesjährigen Arbeiten beschäftigen sich mit dem Thema „Krieg und Frieden“ – die Studenten hatten die Aufgabe das Thema auf einem Foto so darzustellen, wie sie es in ihrem Land erleben. Das Ergebnis ist eine erstaunliche Vielfalt außergewöhnlicher Bilder. Aus allen Einreichungen wurden zwölf junge Fototalente ausgewählt – je zwei Studenten von sechs Hochschulen. 

Die Finalisten:
Afrika/Naher Osten: Stellenbosch Academy of Design and Photography (Südafrika)
Asien: Jamia Millia Islamia (Indien)
Australien: Griffith University (Australien)
Europa: Jan Matejko Akademie der schönen Künste, Krakau (Polen)
Nordamerika: SAIT Polytechnic (Kanada)
Südamerika: Escuela Argentina de Fotografía (Argentinien)

Die Kandidaten für die Endausscheidung in Cannes wurden von renommierten Vertretern der Fotobranche ausgewählt. Zur Jury gehörten unter anderem: Adrian Evans (Direktor der Bildagentur Panos), Adrian Boot (Musikfotograf und Mitgründer von www.urbanimage.tv), Jonathon Torgovnik (Dokumentarfotograf und Mitgründer der NGO Foundation Rwanda), Idris Khan (Kunstfotograf), Sue Steward (Fotokritikerin, Radiomoderatorin, Bildredakteurin und Journalistin).

Die zwölf Finalisten fliegen im April 2010 nach Cannes und kämpfen dort während des World Photography Festivals (22. bis 27. April 2010) um den Titel. Die Endrunde steht unter dem Motto „Dusk Til Dawn“ – die Studenten müssen eine Fotoserie mit sechs Bildern anfertigen, die die Stadt Cannes in diesen gegensätzlichen Momenten zeigt. Während ihres Aufenthaltes in Cannes werden sie außerdem die Möglichkeit haben, an Vorlesungen, Vorträgen und exklusiven Gesprächsrunden teilzunehmen. Sony lädt die Studenten zu einem Kamera-Workshop ein und erläutert die wichtigsten Produkt-Features. Die Gesamtsieger werden am 22. April 2010 bei der Preisverleihung der Sony World Photography Awards im Grand Lumier-Theater des Palais des Festivals in Cannes bekannt gegeben. Den beiden Gewinnern und ihrer Hochschule winkt eine von Sony gestiftete Fotoausrüstung im Wert von rund 50.000,- Euro.

Jury-Mitglied Idris Khan kommentierte die Auswahl der Finalisten: „Es ist schwierig, eine Fotografie zu beurteilen, die von Leid zeugt. Man sollte sie nicht für die technischen Fähigkeiten, die Komposition oder die fotografische Finesse auszeichnen, sondern für die Art und Weise, wie der Fotograf die Emotionen und die Atmosphäre aus seiner persönlichen Perspektive eingefangen hat. Bei den Bildern, die für das Finale ausgewählt wurden, habe ich das Gefühl, dass die Fotografen ihre Ängste, Sorgen und gelegentlich auch eine humorvolle Sicht auf ihr persönliches Umfeld festgehalten haben.“

Wichtige Termine für den „Student Focus“ Award:

21. April 2010: Endrunde für die 12 Finalisten des Wettbewerbs „Dusk Til Dawn“
22. April 2010: Bekanntgabe der Gewinner in Cannes
 
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