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Dashcams, die hinter der Windschutzscheibe von Fahrzeugen angebrachten Kameras, sieht der Photoindustrie-Verband e.V. (PIV) als wichtiges und unerlässliches Tool in der Beweisführung von Verkehrsunfällen und/oder -verstößen. „Unsere Branche“, so Christian Müller-Rieker, Geschäftsführer des Photoindustrie-Verbandes, „stellt mit den in Dashcams verbauten Imagingtechnologien visuelle Lösungen bereit, die es Unfallverursachern sowie -geschädigten, aber auch der Polizei, Gerichten und Versicherungen ermöglichen, transparent Unfallhergänge sowie Verkehrsverstöße auf einfachste Art aufzuklären. Die analogen Zeiten gehören mit den Dashcams der Vergangenheit an. Smarte Imagingtechnologien müssen ihre rechtlich anerkannte Anwendung finden“, so Christian Müller-Rieker. „Und das ist bereits der Fall, denken wir hier nur an die Sicherheitssysteme in der Verkehrsführung oder beispielsweise an die mit Bodycams ausgestatteten Polizisten“. Dass damit natürlich auch eine Verantwortung der Nutzer verbunden ist, wie beispielsweise die Wahrung des Persönlichkeitsrechtes, darum wissen mündige Anwender von Imagingtechnologien und dies nicht nur in Bezug auf Dashcams.

Andrea Voßhoff, Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, sieht in der lückenlosen Dokumentation von Personen und Kennzeichen mithilfe von Dashcams während der Fahrt einen Verstoß gegen den Datenschutz. Unproblematisch wird von ihr hingegen die zeitweise, rein private Nutzung bewertet. Rechtsunsicherheit, so PIV, ergibt sich in der nicht spezifizierten Zeitspanne.

„Den Vorschlag des Automobilclubs ACE (Auto Club Europa e.V.) nur elektronisch „verplompte“ Dashcams zuzulassen und damit einen Ausweg aus der aktuellen  Situation zu bereiten, bewertet PIV als Entmündigung – dann müssten theoretisch alle Bildaufzeichnungsgeräte verplombt werden“, so Christian Müller-Rieker. Auch der Vorschlag, Dashcams erst kurz vor einem Unfall in Betrieb zu nehmen, bewertet PIV als absolut bedenklich, auch weil es die Verkehrssicherheit beeinträchtigt. „Kurz vor einem Unfall gilt es für den Fahrer, diesen nach Möglichkeit noch abzuwenden und nicht die Aufnahme der Dashcam zu aktivieren“, so Christian Müller-Rieker.

PIV sieht bei der Verwendung von Dashcams die dringende Notwendigkeit des legitimierten Einsatzes und spricht sich zudem für eine längst überfällige Regelung der Zulässigkeit und Nutzung von durch Dashcams erstellten Videomaterials vor Gericht im Sinne aller aus. „Es kann nicht sein“, so Christian Müller-Rieker „dass der Gesetzgeber hier keine klare allgemeingültige Rechtssicherheit schafft und die Nutzung des Bildmaterials aktuell je nach Gericht und Situation befürwortet oder abgelehnt wird.“

PIV findet in seiner klar fokussierten Position Befürworter wie beispielsweise Sven-Erik Wecker von der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) „Eine Dashcam erhöht generell die Erfolgsaussichten einer objektivierten, tatsachengerechten Beweisführung“. Auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) spricht sich für den Einsatz von Dashcams aus, denn so GDV-Experte, Uwe Cremerius „Bei vielen Unfällen lässt sich schneller und einfacher feststellen, wer die Schuld trägt".

DashcamPIV Logo

Im Rahmen einer Feierstunde wurden am Sonntag, 26. Juni 2016, 49 junge Fotografen von ihren Pflichten als Auszubildende losgesprochen. Die frischgebackenen Gesellen bekamen im Handwerkerbildungszentrum in Münster ihre Prüfungszeugnisse überreicht.

Der Verband der Berufsfotografen Westfalen hatte die Prüflinge sowie ihre Familien und Ausbilder zu der Feier nach Münster eingeladen. Bernd Gassner, Obermeister des Verbandes, eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort.

Andy Hens, Lehrlingswart und Mitglied des Prüfungsausschusses, dankte in einer Ansprache besonders den Eltern der Auszubildenden, die ihre Kinder während der Lehrzeit stets unterstützt hätten. Auch Vanessa Hermann, Vorsitzende des Prüfungsausschusses Münster, richtete einige Worte des Dankes und der Anerkennung an die jungen Fotografen und ihre Familien. Sie erinnerte die Versammelten daran, dass die Fotografie ein Handwerk sei: „Viele wollen daraus eine Kunst machen, aber wir sind einfache Handwerker, die ihre Arbeit gut machen müssen.“

Danach wurde es offiziell: Die ehemaligen Lehrlinge wurden feierlich losgesprochen und nahmen aus den Händen der Vorsitzenden ihrer jeweiligen Prüfungsausschüsse die Zeugnisse und Gesellenbriefe in Empfang. Besonders geehrt wurden die jeweils Prüfungsbesten der drei Schulstandorte: In Dortmund war das Leonie Höhne (Ausbildungsbetrieb C. Meinschäfer-Fahlefeld, Arnsberg) mit einer Gesamtpunktzahl von 92,99 und der Note „Sehr gut“. Für den Standort Gelsenkirchen konnte sich Asena-Elif Akgün (Ausbildungsbetrieb Marco Wydmuch, Gelsenkirchen) über die Gesamtpunktzahl 91,43 und die Note „Gut“ freuen, der Prüfungsausschuss Münster ehrte Max Kruggel (Ausbildungsbetrieb B.C. Gassner, Sendenhorst) für die Gesamtpunktzahl 87,72 und die Note „Gut“. Darüber hinaus wurde Leonie Höhne als Gesamtbeste mit dem Reimers-Preis geehrt.

Die drei Jahrgangsbesten wurden ebenso für die vorbildliche Führung ihrer Berichtshefte geehrt.

Über eine besondere Auszeichnung konnte sich der Gelsenkirchener Fotograf Dieter Grundmann freuen: Vor genau 50 Jahren absolvierte er seine Meisterprüfung und erhielt daher den goldenen Meisterbrief. In seiner emotionalen Festrede zeichnete der Jubilar einige Stationen seiner bewegten Lebens- und Berufslaufbahn nach. Seinen jungen Berufskollegen riet er, den eigenen Weg stets weiterzuverfolgen, auch wenn sich Hindernisse in den Weg stellten: „Geben Sie niemals auf!“

Damit sich das Publikum ein Bild von den Leistungen der ehemaligen Auszubildenden machen konnte, präsentierten die jungen Fotografen anschließend einige ihrer Arbeiten per Beamer. Bei der Gelegenheit bedankten sie sich bei ihren Ausbildern und ihren Familien für die Unterstützung während ihrer Lehrzeit.

Die „Zwillinge“ von der Band „Zwillinge und die Blechgang“ lockerten die feierliche Veranstaltung musikalisch auf.

Im Anschluss an den offiziellen Teil trafen sich die Gesellen mit ihren Familien, Ausbildern und Prüfern zu einem Glas Sekt im Vorraum des Handwerkerbildungszentrum. Dort konnten die ausgestellten Prüfungsstücke noch einmal ausführlich bewundert werden.  

Lossprechung Fotografie

Fotografieren, um zu helfen! Unter diesem Leitspruch fanden im April 2016 bereits zum dritten Mal die Smile4aSmile Charity Days statt, die vom bund professioneller portraitfotografen (bpp), einer der größten Initiativen von Berufsfotografen in Europa, organisiert wurde. Insgesamt 57 Fotostudios machten deutschlandweit an der diesjährigen Charity-Aktion mit und sammelten gemeinsam einen Betrag von 28.990,65 Euro. Der Gesamtspendenerlös wurde nun offiziell an das Kinderhilfswerk Arche übergeben, das in diesem Jahr Spendenpartner des bpp ist.

An den individuell festgelegten Aktionstagen fotografierten die teilnehmenden bpp Fotografen jeden Portraitkunden zu einem Sonderpreis von 50 EUR – egal ob Einzel- oder Familienaufnahme. Jeder Kunde erhielt ein qualitativ hochwertiges Wandbild in der Größe DIN A4 sowie eine Bilddatei in Webauflösung, um das eigene Charity-Portrait auch online verbreiten zu können. Alle Honorare wurden von den teilnehmenden Fotografen zum jeweiligen persönlichen Gesamtspendenbetrag gesammelt und an die Arche überwiesen. Zusammen kam ein Betrag von knapp 29.000,- Euro. Insgesamt haben die bpp Fotografen damit in den letzten drei Jahren seit Bestehen der Smile4aSmile-Aktion über 87.000,- Euro für Kinder in Not gespendet.

„Wir sind sehr zufrieden von unserer diesjährigen Spendensumme.“, resümiert Michael Belz, Geschäftsführer des bpp, glücklich und stolz nach Beendigung der Aktion. „Wir freuen uns sehr, dass wir im dritten Jahr unserer gemeinschaftlichen Charity-Aktion so ein hoher Betrag zusammen gekommen ist und jeder einzelne, teilnehmende Fotograf mit seinen individuellen und kreativen Aktionstagen dazu beigetragen hat, unseren Spendenbetrag für die Arche zu erhöhen.“

Im Juni fand eine symbolische Scheckübergabe in der Arche in Köln-Ehrenfeld statt. Die Kinder der Arche Köln, nahmen den Scheck entgegen.

Smile4aSmile

„Das Motto Smile4aSmile ist aus der Idee vieler unserer Mitglieder entstanden, sich karitativ in einem gemeinsamen Projekt engagieren zu wollen.“, so Michael Belz, Geschäftsführer des bpp. „Aus der Intention heraus, gemeinsam mehr bewirken zu können, hat der bpp als ‚Dachverband‘ die Organisation des Hilfsprojekts übernommen. Der Slogan Smile4aSmile ist Ausdruck der Idee, die hinter der Aktion steht: Die teilnehmenden bpp Mitglieder fotografieren glückliche und lächelnde Gesichter ihrer Kunden – die dadurch erzielten Erlöse sollen wiederum einen Beitrag dazu liefern, einem jährlich festgelegten Hilfsprojekt oder einer Hilfsorganisation zugute zu kommen und so Menschen, die dringend Hilfe benötigen, zu unterstützen.

2016 hat sich der bpp für die Unterstützung des christlichen Kinder- und Jugendhilfswerkes ‚Arche‘ entschieden. Zuvor wurden in den vergangenen Jahren bereits die Deutsche Kinderkrebsstiftung (2015) sowie ein Wasserprojekt in Äthiopien von Plan International (2014) unterstützt.

Die Arche

Das christliche Kinder- und Jugendhilfswerk Arche macht sich gegen Kinderarmut in Deutschland stark und unterstützt Kinder nicht nur mit vollwertigen, warmen Mahlzeiten, Freizeitangeboten und Familienunterstützung sondern auch mit einer großen Portion Selbstvertrauen. In der Arche erleben Kinder Wertschätzung und Vertrauen – unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund. Das christliche Kinder- und Jugendwerk wurde 1995 in Berlin gegründet. Mittlerweile ist die Arche an 20 Standorten in Deutschland aktiv, organisiert zusätzlich Frühstücksversorgungen an Schulen und erreicht insgesamt über 4.000 Kinder und Jugendliche. Zwei Ableger gibt es inzwischen auch in der Schweiz sowie einen in Polen. Die Arbeit der Arche wird zu fast 100 Prozent durch Spenden finanziert.

Weitere Informationen auf folgenden Webseiten:

www.smile4asmile.de

www.b-p-p.info

www.kinderprojekt-arche.eu

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