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Mit Bildern Geld verdienen - geht das überhaupt noch? Bei einem Überangebot an Material, steigendem Bedarf an Bildern in allen Kanälen und schrumpfenden Budgets auf Kundenseite fragt man sich, ob der einstige Traumberuf „Fotograf“ tatsächlich immer noch ein solcher ist. Diese und viele weitere Fragen rund um das Berufsbild beantwortet die Jahresumfrage der Berufsfotografen, die wir in der aktuellen Ausgabe 01/2017 des PICTA-Magazins vorstellen.

Und, um das vorwegzunehmen: Ja, es ist noch immer ein Traumberuf, der von vielen mit Leidenschaft betrieben wird. Weil es mit der Bildproduktion allein noch nicht getan ist, gehören auch alle angrenzenden Berufszweige, die sich mit der Bildvermarktung beschäftigen, mit in diesen Reigen.

Den Schwerpunkt dieser Ausgabe bildet das Thema Urheberrecht in der Rubrik „Law & Order" – denn ohne den Blick auf den rechtlichen Rahmen, der in Deutschland, Europa und der ganzen Welt zu beachten ist, ist das Geschäft nicht durchführbar und birgt viele Fallgruben. Eine Übersicht der wichtigsten Rechtsprechungen im vergangenen Jahr und die Beleuchtung weiterer urheberrechtlicher Problemfelder durch Anwälte aus dem Kreis der BVPAexperts sind deshalb Pflichtlektüre für die Branche.

Außerdem sprechen wir über die ganze Welt der Bilder: über kreative Prozesse, über Fotos, die tiefen Eindruck hinterlassen, über Theorie und Praxis bei den vielfältigen und spannenden Aspekten der Bildkommunikation. Aber auch Fragen der Medienethik, neue Geschäftsmodelle und modernste Technologien finden ihren Platz in diesem Umfeld.

Das neue PICTA-Magazin können Sie ab sofort einzeln für 9,80 EURO zzgl. Versand oder zusammen mit dem Heft BILDHONORARE 2017 zum Preis von 34,80 EURO zzgl. Versand unter www.bvpa.org/shop bestellen. Für mobile iOS- und Android-Geräte gibt es das Digital-Paket für 24,80 EURO.

Sie können das ePaper des Magazins auch einzeln direkt über die App Stores iTunes oder Google play erwerben. Dafür laden Sie einfach die App „PICTA & MFM“ herunter und klicken dann auf die gewünschte Ausgabe.

Über den Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA):
Der Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA) wurde 1970 in Berlin als Interessen-vertretung für deutsche Pressebild-Agenturen und Bildarchive gegründet. Heute ist der BVPA führende Instanz in Deutschland und dem europäischen Raum für alle Fragen rund um visuelle Inhalte und vertritt - immer noch von Berlin aus – kleine und große Bildanbieter in ganz Europa. Der Verband repräsentiert außerdem die Interessen von Unternehmen, die bildagenturnahe Services anbieten, z.B. technische und juristische Dienstleistungen wie Keywording, Rechteverfolgung und Vertrieb. Derzeit hat der BVPA über 80 Mitglieder.

„Die Imagingbranche ist auf Wachstumskurs“, so Rainer Führes, Vorsitzender des Photoindustrie-Verband e.V. (PIV). „Der Consumer-Imagingmarkt, der den gesamten Imagingworkflow von der Aufnahme, Bearbeitung, Transfer, Sicherung bis hin zur Ausgabe umfasst, befindet sich auf stabilem Niveau mit klarem künftigem Wachstumspotenzial. Smarte Innovationen stehen im zentralen Fokus der aktuellen technologischen Weiterentwicklungen.“ 360-Grad-Kameras, deren Modellvielfalt weiter steigt, erobern zunehmend den Markt. Virtual Reality (VR) ist für die nächsten Jahre ein aufstrebendes Marktsegment. Multicopter, die Anzahl an Modellen nimmt kontinuierlich zu, erobern jetzt auch die Unterwasserwelt, wie Produktneueinführungen zu Beginn des Jahres 2017 zeigen. Das belebt auf die nächsten Jahre zusätzlich den, von der GfK, bereits positiv prognostizierten Markt. Imaging Apps, fester Bestandteil des Imaging Ökosystems, generieren verstärkt nachgelagerte Wertschöpfungen. Bild- und Videodaten wachsen überproportional. Smarte Speicherlösungen tragen maßgeblich zur Datensicherheit und anwenderfreundlichen Verwaltung bei. Wachstumssegmente aus der Analogzeit, kehren mit dem Sofortbild zurück. Die Sofortbildfotografie ist auf die nächsten Jahre gesehen ein weiter aufstrebendes Segment im Imagingmarkt. Wiedereingeführt werden aktuell Analogfilme. Wie bei der Schallplatte (LP) wird hier eine Renaissance erwartet. Der Outputbereich setzt an zum neuen Höhenflug: Die Ausgabe von Bildern auf allen nur denkbaren Medien, ist gefragt wie Jahre nicht mehr. Hierzu zählen nicht nur klassische Fotodrucke im Postkartenformat, sondern auch großformatige Drucke auf Acryl und Alu, Holz und Canvas sowie hochwertige Fotobücher mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten.

Die Relevanz von Bildern steigt mit der digitalen Transformation. Diverse Aufnahmesysteme, mit ihren nachgelagerten smarten Lösungen, bereichern aktuell verstärkt den Bereich Smart Home. Für Schlagzeilen sorgen fest eingebaute Kameras in Kühlschränken und Aufnahmelösungen zum Nachrüsten. Ebenso ein Trendthema sind kleine, mit Kameras ausgestattete Roboter, die Menschen in Zukunft begleiten werden. Vernetzte 360-Grad-Indoorkameras im Zusammenhang mit Smart Home, sind ein weiteres Zukunftsthema von enormem Marktpotenzial.

Ein, auf die nächsten Jahre überdurchschnittlich boomendes Segment, ist die Sicherheitstechnik im öffentlichen und privaten Raum. Über 170.000 Sicherheitskameras werden nach aktueller Recherche weltweit täglich gefertigt – ein Markt von jährlich über 62 Millionen verkauften Sicherheitskameras. Diese sind in zunehmend smarte Systeme aus Software sowie Displays eingebettet. Innerhalb des Imaging Ökosystems stellt die Sicherheitstechnik, deren Herzstück Imagingtechnologien sind, einen selbstständigen Bereich dar. Allein Bahn und Bund haben für Deutschland vereinbart, bis 2023 gemeinsam 85 Millionen Euro in den Ausbau und die Modernisierung der Bild- und Videotechnik zu investieren. Mobile Kameras, sogenannte Bodycams, sind im Segment der Aufnahmegeräte ein weiterer zentraler Baustein für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum und von wachsender Marktbedeutung. Sie ergänzen beispielsweise hier in Deutschland, die rund 5.000 Sicherheitskameras in etwa 700 Bahnhöfen.

Robotronik ist sowohl in den Bereichen B2C als auch B2B ein Zukunftsmarkt mit enormem Marktpotenzial. Aufnahmesysteme und smarte Innovationen sind hier von elementarer Bedeutung. Für einen Fleck oder eine Wollmaus gehen sie jede Extrameile und zum Spielen oder Vorlesen einer Gutenachtgeschichte, sind sie nie zu müde – Haushalts- und Unterhaltungsroboter werden verstärkt zu beliebten Mitbewohnern. Sicherheits- und Überwachungsroboter werden bereits in Pilotprojekten getestet. In Deutschland kommen laut International Federation of Robotics (IFR) im produzierenden Gewerbe bereits 301 Roboter auf 10.000 Beschäftige. Vor allem Automobilhersteller setzen schon seit längerem auf die mechanischen Mitarbeiter. Verstärkt wird im Zusammenhang mit Robotronik an künstlicher Intelligenz gearbeitet. Die technische Evolution wird sehr viel schneller und gezielter sein, als die biologische.

Augmented Reality (AR) reift zum Durchbruch im Massenmarkt. Die Entwickler von AR-Brillen fokussieren sich derzeit auf Geschäftsanwendungen. Enormes künftiges Marktpotenzial liegt in AR auch deshalb, weil die technologische Infrastruktur für AR-Lösungen bereits vorliegt. Auf aktuellen Smartphones lassen sich schon jetzt AR-Anwendungen ohne Datenbrillen durchführen.

Rainer Führes: „Die Digitale Transformation setzt Zeichen und sorgt für Wachstum. Imagingplayer treiben ihre Entwicklung von reinen Hardware- zu zusätzlichen Software- und Dienstleistungsspezialisten weiter voran und bieten verstärkt auch Imaginglösungen für B2B an. Das Imaging Ökosystem gewinnt durch Innovationen rund um Smart Home, Automotiv, Robotronik sowie Sicherheitstechnik weiter an Relevanz“.

Nachhaltigkeit heißt bei CEWE, über alle Abteilungen hinweg Verantwortung zu übernehmen und dabei die Zukunft des Unternehmens, der Umwelt und der Gesellschaft im Auge zu haben. Um den Blick für dieses wichtige Thema noch weiter zu schärfen, hat Europas führender Fotodienstleister und innovativer Online-Druckpartner jetzt gemeinsam mit der IHK Oldenburg fünf Nachhaltigkeitsbotschafter ausgebildet.

CEWE gehört zu den ersten SDAX-Unternehmen, die frühzeitig und freiwillig mit einer umfassenden Nachhaltigkeitsberichterstattung begonnen haben. Nachhaltigkeit ist aber nicht nur Thema für die Unternehmenskommunikation, sondern auch integraler Bestandteil der Unternehmensführung:  In der „Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit“ kommen regelmäßig Spezialisten aus allen Fachabteilungen zusammen, diskutieren Themenfelder, setzen neue Projekte auf, erarbeiten Zielvorgaben und vergleichen die Ergebnisse mit denen des Vorjahres. „CEWE hat den Anspruch, seine Nachhaltigkeitsleistung kontinuierlich zu verbessern und das Management dahin gehend systematisch weiterzuentwickeln. Die Umsetzung erfolgt in fünf Dimensionen: Sie umfassen neben der unternehmerischen Verantwortung die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit, Ressourcenschonung und Umweltschutz, Verantwortung für Mitarbeiter und gesellschaftliches Engagement“, erklärt Vorstandsmitglied Thomas Mehls.

Verantwortung hat viele Seiten bei CEWE

In Sachen Nachhaltigkeit tut sich bei Europas führendem Fotodienstleister und innovativem Online-Druckpartner also eine ganze Menge. Umso wichtiger ist es, dass sich möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für dieses wichtige Thema verantwortlich fühlen. Deshalb hat CEWE jetzt gemeinsam mit der IHK Oldenburg in einem Pilotprojekt fünf Nachhaltigkeitsbotschafter ausgebildet. Diese haben in einem mehrtägigen Workshop alle Facetten der Nachhaltigkeit kennengelernt, und zwar direkt am Beispiel CEWE. So gerüstet können die Botschafter ab sofort vielseitige Aufgaben übernehmen: Sie sollen nämlich nicht nur eventuelle Fragen ihrer Kollegen beantworten, sondern auch Vorschläge entgegennehmen und regelmäßigen Kontakt zur „Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit“ pflegen. Vor allem aber sollen sie als engagierte Multiplikatoren dienen und dazu beitragen, dass CEWE auch in Zukunft nachhaltig erfolgreich ist.

Mehr Informationen zum Thema Nachhaltigkeit bei CEWE finden sich auf http://company.cewe.de/de/nachhaltigkeit.html

 

Die Nachhaltigkeitsbotschafter Meike Kersken, Dirk Grieb, Elwira Wall, Sabine Guhl und Fenja Müntenga mit Dr. Christine Hawighorst (Leitung PR und Nachhaltigkeit) und Marion Gerdes (Leitung Personal)

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