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Fotografieren, um zu helfen! Unter diesem Leitspruch fanden im April 2016 bereits zum dritten Mal die Smile4aSmile Charity Days statt, die vom bund professioneller portraitfotografen (bpp), einer der größten Initiativen von Berufsfotografen in Europa, organisiert wurde. Insgesamt 57 Fotostudios machten deutschlandweit an der diesjährigen Charity-Aktion mit und sammelten gemeinsam einen Betrag von 28.990,65 Euro. Der Gesamtspendenerlös wurde nun offiziell an das Kinderhilfswerk Arche übergeben, das in diesem Jahr Spendenpartner des bpp ist.

An den individuell festgelegten Aktionstagen fotografierten die teilnehmenden bpp Fotografen jeden Portraitkunden zu einem Sonderpreis von 50 EUR – egal ob Einzel- oder Familienaufnahme. Jeder Kunde erhielt ein qualitativ hochwertiges Wandbild in der Größe DIN A4 sowie eine Bilddatei in Webauflösung, um das eigene Charity-Portrait auch online verbreiten zu können. Alle Honorare wurden von den teilnehmenden Fotografen zum jeweiligen persönlichen Gesamtspendenbetrag gesammelt und an die Arche überwiesen. Zusammen kam ein Betrag von knapp 29.000,- Euro. Insgesamt haben die bpp Fotografen damit in den letzten drei Jahren seit Bestehen der Smile4aSmile-Aktion über 87.000,- Euro für Kinder in Not gespendet.

„Wir sind sehr zufrieden von unserer diesjährigen Spendensumme.“, resümiert Michael Belz, Geschäftsführer des bpp, glücklich und stolz nach Beendigung der Aktion. „Wir freuen uns sehr, dass wir im dritten Jahr unserer gemeinschaftlichen Charity-Aktion so ein hoher Betrag zusammen gekommen ist und jeder einzelne, teilnehmende Fotograf mit seinen individuellen und kreativen Aktionstagen dazu beigetragen hat, unseren Spendenbetrag für die Arche zu erhöhen.“

Im Juni fand eine symbolische Scheckübergabe in der Arche in Köln-Ehrenfeld statt. Die Kinder der Arche Köln, nahmen den Scheck entgegen.

Smile4aSmile

„Das Motto Smile4aSmile ist aus der Idee vieler unserer Mitglieder entstanden, sich karitativ in einem gemeinsamen Projekt engagieren zu wollen.“, so Michael Belz, Geschäftsführer des bpp. „Aus der Intention heraus, gemeinsam mehr bewirken zu können, hat der bpp als ‚Dachverband‘ die Organisation des Hilfsprojekts übernommen. Der Slogan Smile4aSmile ist Ausdruck der Idee, die hinter der Aktion steht: Die teilnehmenden bpp Mitglieder fotografieren glückliche und lächelnde Gesichter ihrer Kunden – die dadurch erzielten Erlöse sollen wiederum einen Beitrag dazu liefern, einem jährlich festgelegten Hilfsprojekt oder einer Hilfsorganisation zugute zu kommen und so Menschen, die dringend Hilfe benötigen, zu unterstützen.

2016 hat sich der bpp für die Unterstützung des christlichen Kinder- und Jugendhilfswerkes ‚Arche‘ entschieden. Zuvor wurden in den vergangenen Jahren bereits die Deutsche Kinderkrebsstiftung (2015) sowie ein Wasserprojekt in Äthiopien von Plan International (2014) unterstützt.

Die Arche

Das christliche Kinder- und Jugendhilfswerk Arche macht sich gegen Kinderarmut in Deutschland stark und unterstützt Kinder nicht nur mit vollwertigen, warmen Mahlzeiten, Freizeitangeboten und Familienunterstützung sondern auch mit einer großen Portion Selbstvertrauen. In der Arche erleben Kinder Wertschätzung und Vertrauen – unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund. Das christliche Kinder- und Jugendwerk wurde 1995 in Berlin gegründet. Mittlerweile ist die Arche an 20 Standorten in Deutschland aktiv, organisiert zusätzlich Frühstücksversorgungen an Schulen und erreicht insgesamt über 4.000 Kinder und Jugendliche. Zwei Ableger gibt es inzwischen auch in der Schweiz sowie einen in Polen. Die Arbeit der Arche wird zu fast 100 Prozent durch Spenden finanziert.

Weitere Informationen auf folgenden Webseiten:

www.smile4asmile.de

www.b-p-p.info

www.kinderprojekt-arche.eu

Am 18. Juni wurden bei der Abschlussfeier auf dem Expo-Gelände die Preisträger des 5. Lumix Festivals für jungen Fotojournalismus bekannt gegeben: Der Gewinner des diesjährigen Lumix Festivals ist der deutsche Fotograf und Absolvent der Hochschule Hannover Jonas Wresch mit seiner Reportage „Kolumbiens Weg zum Frieden“ über das kleine Dorf Toribio, das als einer der am härtesten umkämpften Orte Kolumbiens gilt. Der 28-Jährige erhielt den mit 10.000 Euro dotierten Freelens Award. Die Fachjury war beeindruckt von der Vielschichtigkeit der Geschichte und lobte Wreschs Fokussierung auf den Alltag eines ganzen Dorfes.

Die drei ehrenvollen Erwähnungen mit je 1.000 Euro gingen an Elena Chernyshova (35), eine Russin, die zurzeit in Frankreich lebt, und ihre stimmungsvolle und sehr direkte Reportage über die am meisten verschmutzte Stadt Russlands Norilsk „Days of Night – Nights of Day“, an den gebürtigen Albaner Enri Canaj (35) mit seiner ergreifenden Flüchtlingsgeschichte „The Wind Cries War“ und an Laura Morton aus den USA (32) und ihr humorvolles Porträt der Generation 4.0 „Wild West Tech“.

Aus rund 1.200 Bewerbungen waren die 60 Reportagen ausgewählt worden, die über 40.000 Besucher fünf Tage lang auf dem Expo-Gelände in Hannover betrachten und bewundern konnten. „Wir freuen uns sehr, dass unser 5. Lumix Festival auf gute Resonanz beim Publikum stieß. Die Open-Air-Ausstellung in den Gärten im Wandel sowie die besondere Atmosphäre des Containerdorfs kamen bei den Besuchern besonders gut an. 2018 geht es natürlich weiter – mit dem 6. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus“, sagt Rolf Nobel, Festivalleiter und Fotografie-Professor an der Hochschule Hannover.

Den zweiten Hauptpreis, den Lumix Multimedia Award, stiftete der Elektronikkonzern Panasonic. Diese Auszeichnung und somit das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro erhielt Christian Werner (28), Absolvent der Hochschule Hannover, mit seiner Multimedia-Produktion „Schwarzer Tod“ über die Pest-Epidemie in Madagaskar. Werners Arbeit setzte sich gegen 19 andere Multimedia-Geschichten durch, die aus rund 200 Bewerbungen ausgewählt worden waren. Die Jury lobte die vielschichtige Erzählform und den emotionalen Aufbau der Reportage.

Bereits zum dritten Mal wurde im Rahmen des Lumix Festivals der Lammerhuber Photography Award verliehen, gestiftet von dem berühmten österreichischen Fotografen und Verleger Lois Lammerhuber. Den Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, bekam der schwedische Fotograf Johan Bävman (34) für seine Reportage „Swedish Dads“ – über die 14 Prozent der schwedischen Väter, die die Hälfte der Elternzeit übernehmen. Mit dem Award wird diejenige Reportage ausgezeichnet, die auf eindrucksvollste Weise eine Alltagsgeschichte erzählt. Der Lammerhuber Photography Award unterstreicht die Philosophie des Lumix Festivals, dass die Auseinandersetzung mit allen Facetten des Lebens die Aufgabe eines humanistisch ausgerichteten Fotojournalismus ist.

Zum ersten Mal im Rahmen des Lumix Festivals wurde der mit 1.000 Euro dotierte Nachhaltigkeitspreis verliehen, gestiftet von der UmweltDruckerei. Der Preisträger Pablo Piovano (34) zeigt in seinen Bildern die katastrophalen Folgen von genetisch verändertem Saatgut und dem massiven Einsatz von Pestiziden in seinem Heimatland Argentinien. Diese komplexe Thematik mittels Fotos einem breiten Publikum zu vermitteln, ist insbesondere im Zeitalter der sozialen Medien und einer erhöhten Informationsdichte ein nicht nur zeitgemäßes, sondern auch beeindruckend umgesetztes Projekt, so die Jury.

Den Publikumspreis der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ), der mit 1.000 Euro dotiert ist, verkündete Uwe Janssen, HAZ-Redakteur. In diesem Jahr würdigten die meisten Besucher die Arbeit „Inside Outside Under Bucharest“ von Massimo Branca (35). Der italienische Fotograf erzählt die Geschichte einer der größten Obdachlosengemeinschaften Europas, an deren Leben er zwei Jahre lang teilgenommen hat und die bis 2015 in den Tunneln des Bukarester Hauptbahnhofs lebte.

Eine siebenköpfige Jury entschied über die Vergabe des Freelens Award, der drei ehrenvollen Erwähnungen, des Lammerhuber Photography Award und des Nachhaltigkeitspreises: Ruth Eichhorn (GEO), Christian Pohlert (F.A.Z.), Peter Bitzer (laif), Søren Pagter (Danish School of Media and Journalism, Aarhus), Bertram Solcher (FREELENS), Barbara Stauss (mare) und Andreas Trampe (stern).

Der Fachjury für den Lumix Multimedia Award gehörten Bernhard Riedmann (Der Spiegel), Michael Hauri (2470 Media), Fabian Mohr (Die Zeit), Uwe H. Martin (Bombay Flying Club) und Prof. Wilfried Köpke (TV- und Radiojournalismus an der Hochschule Hannover) an.

Bei einem Festakt in Berlin ist CEWE mit dem „Digital Champions Award“ ausgezeichnet worden. Damit wird die erfolgreiche Entwicklung vom klassischen analogen Fotolabor zum digitalisierten Fotofinisher gewürdigt. Die Zeitschrift WirtschaftsWoche und die Telekom haben den Award ins Leben gerufen, um wegweisende digitale Projekte zu prämieren.

Gemeinsam mit der WirtschaftsWoche verlieh die Deutsche Telekom am  16.Juni 2016 in Berlin erstmal die „Digital Champions Awards“. Der Preis ging an fünf mittelständische Unternehmen, darunter CEWE. Das Oldenburger Unternehmen erhielt den Preis in der Unterkategorie „Digitale Transformation Mittelstand“. CEWE schaffte laut Jury vorbildlich den Sprung vom analogen Filmentwickler zu Europas Marktführer im digitalen Fotofinishing. Im Gegensatz zu vielen anderen Wettbewerbern stellte CEWE schon in den 1990er Jahren die Weichen, transformierte sein gesamtes Geschäftsmodell und digitalisiert seitdem konsequent Produkte, Dienstleistungen und Prozesse. „Wir von CEWE freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die unsere Leistungen im Bereich der Digitalisierung unserer Geschäftsmodelle würdigt. Es ist das Verdienst all unserer Mitarbeiter, dass wir unsere Rolle als Europas führender Fotofinisher behalten und sogar ausgebaut haben. Der Preis ist für uns nicht nur Belohnung für unsere Mühen, sondern auch Ansporn, weiter am Ball zu bleiben und neue Innovationen voranzutreiben“, so Dr. Ralf Wieting, Bereichsleiter Applikationsentwicklungen und Online Betrieb.

Unternehmerischer Mut und Optimismus

Der deutsche Mittelstand biete eine ganze Reihe hervorragender Beispiele für die digitale Transformation, sagte Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden Telekom Deutschland, vor zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik bei der Preisverleihung. Alle Gewinner zeichneten sich laut Rickmann durch unternehmerischen Mut und Optimismus sowie die Überzeugung aus, dass die digitale Transformation keine Bedrohung, sondern eine echte Chance sei. „Bei den Preisträgern handelt es sich um Unternehmen, die die Chancen der Digitalisierung bereits ergriffen haben. Damit sind sie Leitfiguren der digitalen Entwicklung und bieten Orientierungshilfe für andere Mittelständler“, ergänzte WirtschaftsWoche-Chefredakteurin Miriam Meckel.

 

Hintergrund

Die deutsche Telekom hat den „Digital Champions Award“ gemeinsam mit der Zeitschrift WirtschaftsWoche haben den Preis ins Leben gerufen, um wegweisende digitale Projekte zu prämieren. Die eingereichten Projekte bewertete eine hochkarätige Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien. Mit der Digitalisierung geht eine einzigartige Innovationsphase einher, die sämtliche Bereiche revolutioniert. Der  „Digital Transformation Award“ soll diesem Weg einen wichtigen Beitrag leisten: das Bewusstsein für die zukunftsentscheidende Bedeutung der Digitalisierung stärken, Innovationsimpulse geben und Ansätze zur erfolgreichen Gestaltung des digitalen Wandels aufzeigen.

(c): Preisverleihung in Berlin: Der "Digital Champions Award" ging an fünf mittelständische Unternehmen, darunter CEWE. Foto: WirtschaftsWoche

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