Neuigkeiten

 

  • Intelligente Zahnbürsten und 360 Grad-Kameras sind die Trendgeschenke zu Weihnachten 2016
  • Technikhändler rechnen mit gutem Weihnachtsgeschäft – Umsatzplus bei Groß- und Kleingeräten sowie bei Smartphones

Die Gewinner unterm Weihnachtsbaum stehen schon fest: intelligente Zahnbürsten, 360 Grad-Kameras, Espresso-Vollautomaten und Drohnen erobern den Gabentisch. Der Bundesverband Technik des Einzelhandels (BVT) und die Marktforscher der GfK Retail and Technology GmbH rechnen mit einem erfolgreichen Weihnachtsgeschäft: 9 von 10 Deutschen planen, laut den GfK-Marktforschern, Geschenke für Weihnachten zu kaufen. Mit durchschnittlich 280 Euro wollen die Deutschen auch mehr Geld für Geschenke ausgeben als im Vorjahr (274 Euro). Für Unterhaltungselektronik werden die Deutschen mit 498 Millionen Euro sogar 7 % mehr ausgeben als im Vorjahr.

Unterm Strich erwartet der BVT mit 57,3 Milliarden Euro in 2016 eine Marktentwicklung auf Vorjahresniveau (2015: 58,1 Mrd. Euro). BVT-Geschäftsführer Willy Fischel: „Technik muss sexy sein. Die Konsumenten wollen mehr: größere Bildschirme, super Sound und eine Profiküche.“ Der Gesamtmarkt umfasst Konsumelektronik, Foto, Groß- und Kleingeräte, Telekommunikation, Informationstechnik und Bürobedarf. Gut 20 % des Jahresumsatzes erzielt die Branche in den Monaten November und Dezember.

Konsumenten filmen in vollkommen neuer 360°-Perspektive

Noch nie wurde aus so vielen Perspektiven gefilmt, findet Fischel. Mit einer robusten Action Cam werden spannende sportliche Erlebnisse dokumentiert und mit Videodrohnen tolle Luftaufnahmen gemacht. „Der neueste Schrei sind aber 360 Grad-Kameras, bei denen dank zweier Kamera-Weitwinkelobjektive die Welt rundum in alle Richtungen gleichzeitig gefilmt werden kann. Damit wird jetzt jeder zum Produzenten einer eigenen virtuellen Realität.“ Zuletzt stieg bereits das Interesse der Konsumenten an Virtual Reality-Brillen, die die Sicht auf eine solche Rundumwelt erst möglich machen: Bereits ca. 50.000 VR-Brillen mit fest eingebautem Display wurden bis Oktober 2016 abgesetzt. VR-Brillen, bei denen ein entsprechendes Smartphone an der Brille befestigt wird, verkauften sich über 130.000‑mal. Jürgen Boyny, Global Director Consumer Electronics GfK Retail and Technology GmbH: „Beide Arten von VR-Brillen werden im Weihnachtsgeschäft deutlich zulegen. Je mehr Videos und Games im VR-Modus erlebt werden können, umso mehr Brillen werden gekauft. Und 360 Grad-Kameras, mit denen jeder seine eigenen Video- und Foto-Inhalte in Rundumansicht aufnehmen kann, befeuern den VR-Trend.“ Auch die Begeisterung der Deutschen für Videodrohnen hielt in 2016 an. Neben den Spielzeug-Quadrocoptern gönnen sich die Erwachsenen bis zum Jahresende voraussichtlich 300.000 anspruchsvolle Kameradrohnen (+76 %). Action-Cams bleiben gefragt: Mit 670.000 Stück werden in 2016 wahrscheinlich 17 % mehr verkauft als noch im Vorjahr.

UHD-Bildschirmen gelingt in 2016 der Durchbruch

Die Fernsehbildschirme in deutschen Wohnzimmern werden immer größer: Mehr als die Hälfte aller verkauften TV-Bildschirme haben bereits eine Bildschirmdiagonale von über 125 cm (50 Zoll). Noch in den 90er Jahren waren Diagonalen von 81 cm (32 Zoll) Standard. Fischel: „Große Gefühle brauchen eine große Leinwand. Heimkino funktioniert nur mit großen Bildschirmdiagonalen – und entsprechend steigen auch die Anforderungen an die Bildqualität. Nach Full-HD wird Ultra-HD jetzt zum Standardkriterium beim Kauf des neuen Fernsehers. Und dank der in 2016 neu eingeführten UHD-Player können jetzt auch Filme ultrahochauflösend genossen werden.“ 2016 geht als UHD-Jahr in die Fernsehgeschichte ein. „Denn“, so Boyny, „ultrahochauflösende Geräte kamen im November 2016 bereits auf einen Marktanteil von 60 %. Dank größerer Geräte mit höherer Auflösung werden die Deutschen in diesem Jahr auch wieder mehr je Gerät investieren.“ Unterm Strich rechnet die TV-Branche – auch dank Fußball-Europameisterschaft – das erste mal seit 5 Jahren wieder mit einem positiven Ergebnis.

Beim Antennenfernsehen findet aktuell eine kleine Revolution statt: Mit dem neuen Standard DVB-T2 HD können bis zur vollständigen Umstellung in den Ballungsräumen bis Ende März 2017 erstmals öffentlich-rechliche und private Programme hochauflösend geschaut werden. Viele Konsumenten fragen heute schon im Handel, welche Produkte sie benötigen. Neue Fernseher-Generationen haben die neue Technik bereits integriert, alternativ kann eine zusätzliche Settop-Box den Empfang sichern. Der Handel hat sich auf den Konsumentenansturm zum Jahresanfang 2016 vorbereitet.

Intelligente Zahnbürsten erobern Badezimmer

Vor allem innovative Elektrokleingeräte, die den Alltag einfacher und komfortabler machen, sind laut Boyny gefragt: „Elektrische Zahnbürsten, die per Smartphone-App verbunden sind und überwachen, ob alle Zähne geputzt werden, erlebten in 2016 ihren Durchbruch. Voraussichtlich 400.000 Stück dieser intelligenten Zahnbürsten werden die Deutschen in diesem Jahr kaufen. Das sind 75 % mehr als im Vorjahr.“ Roboterstaubsauger machen im Haushalt Karriere: Allein in diesem Jahr sollen 350.000 Stück verkauft werden (+30 %). Auch Gesundheit bewegt die Konsumenten: 1,2 Millionen Smartwatches und 1,4 Millionen Fitness Tracker sollen bis zum Jahresende über die Ladentische gehen. Fischel sieht auch beim Kaffeetrend kein Ende in Sicht: „Die Deutschen sind eine Kaffeenation und trinken mehr Kaffee als die Italiener. Seit der Jahrhundertwende wollen immer mehr Deutsche ihren Espresso und Cappuccino auch zuhause genießen - ob aus der Kapsel oder aus dem Kaffeevollautomaten. Die Begeisterung kennt (noch) keine Grenzen: In 2016 werden die Deutschen mehr als 1 Million Kaffeevollautomaten kaufen und damit 10 % mehr als im Vorjahr.“

Stationärer Fachhandel gewinnt mit Onlinehandel

Viele stationäre Händler nehmen das Onlinewachstum mit. So verdoppelte sich ihr Internet-Marktanteil in den letzten 5 Jahren von 5 % in 2011 auf 11 % in 2016. Die Kunden wollen Multichannel und der Handel investiert in seine Zukunft. Das Ladenregal wird verlängert durch Verkaufsterminals und Tablets im Ladengeschäft. Fischel: „Der Kunde ist immer König – egal ob stationär oder online. Viele Händler zeigen ihren Kunden im Onlineshop in Echtzeit an, ob Ware im stationären Geschäft verfügbar ist. Die Kunden können dann Ware online bestellen oder reservieren und diese dann im Geschäft abholen, Beratung vor Ort inklusive.“

Das stationäre Geschäft wird zum Abenteuerspielplatz

Der technische Handel investiert in den Point of Sale und macht den Verkaufsraum zur Erlebniszone. Neue Technologien brauchen Raum zum Ausprobieren: Bei Virtual Reality-Brillen oder 360 Grad-Kameras verdeutlicht der persönliche Test den Spaß und Kundennutzen am besten. „Die Faszination von Drohnen entsteht beim Fliegen, von Hooverboards und Scootern beim Fahren“, so Fischel. „Bei vielen Neuheiten entstehen die Kaufimpulse beim Ausprobieren. Demo-Filme und Features kann man zwar online zeigen, aber hier spielt der Handel seine Stärke erst im stationären Geschäft voll aus.“

Der Einsatz modernster Technik beschränkt sich nicht auf das Verkaufssortiment: Die Zubehörwand erleichtert das Finden dank Tintenpatronen-Scanner und Lichtsignalführung, der Beratungsroboter bringt den Kunden vom Eingang bis zum gesuchten Produkt. Der Kunde als „Puppe“ wird dank 3D-Scanner und 3D-Drucker greifbare Realität und die Sounddusche simuliert Flugzeug- oder Straßenlärm, um die Auswahl des richtigen Noise Cancelling-Kopfhörers im Praxistest zu ermöglichen. Fischel fasst zusammen: „Sehen, Hören, Ausprobieren und Vergleichen – das ist es, was der Kunde im Fachgeschäft sucht und findet. Kombiniert mit persönlicher Fachberatung und individuellen Dienstleistungen“

 

Der Felix Schoeller Photo Award begrüßt einen neuen Partner: Die Olympus Deutschland GmbH sponsert den Nachwuchsförderpreis in der kommenden Ausgabe des Awards. Die Vereinbarung wurde Anfang Dezember 2016 von beiden Parteien unterzeichnet. Olympus verfolgt mit diesem Engagement weiterhin seine Strategie, die Zielgruppe der Profifotografen und insbesondere den Fotonachwuchs verstärkt in den Fokus zu nehmen. Die Kooperation wurde zunächst für zwei Jahre vereinbart.

Engagement für den professionellen Nachwuchs.

Olaf Kreuter, Leitung Consumer Marketing für Deutschland und Österreich, Consumer Products, Olympus Deutschland GmbH, ist fest überzeugt von dem Erfolg der neuen Kooperation mit dem Felix Schoeller Photo Award. Insbesondere die Unterstützung des Nachwuchses hat den Ausschlag für das Engagement gegeben. „Hier sind wir direkt an der Zielgruppe von morgen: junge, kreative Fotografen, die offen sind für neue Erfahrungen, die ungewöhnliche Wege gehen und deshalb auch aufgeschlossen sind, was das Equipment angeht. Der Felix Schoeller Nachwuchsförderpreis ist für uns eine ideale Bühne, unser Angebot für Profi-Fotografen zu präsentieren. Es ist eine Kooperation auf Augenhöhe, die wir gern eingehen“, so Kreuter. Dr. Friederike Texter, Senior Vice President Corporate Communication der Schoeller Technocell GmbH & Co. KG, wertet die Kooperation mit Olympus als Gewinn für den Award: „Wir haben uns mit dem Award bereits nach zwei Ausgaben eine ausgesprochen gute Reputation erarbeitet, und es zeigt sich, dass wir auf einem guten Weg sind: Die Fotografen geben uns ein offenes, oft positives Feedback, häufig auf sehr persönliche Weise. Auch die eingereichten Arbeiten liegen auf einem sehr hohen Niveau. Und nun haben wir auf der Partnerseite gemeinsam mit Olympus schnell und unkonventionell, aber ebenso professionell die Kooperation auf die Beine gestellt. Mit Olympus können wir jetzt einen international renommierten Kamerahersteller als Partner begrüßen. Das freut uns sehr!“ Beide Partner betonen, dass die Kooperation auch eine enge Zusammenarbeit in der Kommunikation des Awards beinhaltet.

Aufruf zur Teilnahme am Felix Schoeller Photo Award 2017

Der internationale Felix Schoeller Photo Award geht in die 3. Auflage: Vom 1. Januar bis 31. Mai 2017 können professionelle Fotografen und Fotografen in Ausbildung ihre Arbeiten einreichen unter www.felix-schoeller-photoaward.com.

Der Felix Schoeller Photo Award ehrt Arbeiten, die Liebe zur Fotografie und höchste Ansprüche an die Qualität der Bilder erkennen lassen. Er wird alle zwei Jahre vergeben und international ausgeschrieben. 2015 erreichten uns Einreichungen aus 65 Ländern. Eine fünfköpfige Jury unter dem Vorsitzenden Michael Dannenmann, international anerkannter Porträt-Fotograf aus Düsseldorf, bestimmt unabhängig und frei die Gewinner in den thematischen Kategorien Porträt, Landschaft/Natur, Architektur/Industrie, Fotojournalismus/Editorial und Freie/Konzeptionelle Fotografie. Aus den Kategorie-Siegern wird der Gesamtsieger ermittelt. Pro Kategorie ist ein Preisgeld in Höhe von 2.000 € ausgeschrieben; der Gesamtsieger darf sich zusätzlich über 10.000 € freuen. Der Sieger des Nachwuchsförderpreises erhält einen Sach- oder Geldpreis im Wert von 5.000 €, der 2017 von der Olympus Deutschland GmbH gestiftet wird. Nach der Siegerehrung werden die Sieger und Nominierten im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück für mehrere Wochen ausgestellt. Der Felix Schoeller Photo Award hat sich als einer der höchstdotierten Fotopreise im deutschsprachigen Raum etabliert. Die Teilnahmebedingungen und Kategorien sind ausführlich hier beschrieben: www.felix-schoeller-photoaward.com

v. l. n. r.: Mohammad Fahim Ahamed Riyad, Sandra Hoyn, Christian Werner, Karolin Klüppel, Thomas F. Schäfer, Sebastian Mölleken

v. l. n. r.: Mohammad Fahim Ahamed Riyad, Sandra Hoyn, Christian Werner, Karolin Klüppel, Thomas F. Schäfer, Sebastian Mölleken

Wie der Photoindustrie-Verband (PIV) mit Sitz in Frankfurt am Main berichtet, erwartet er ein sehr gutes Weihnachtsgeschäft 2016 für die gesamte Imagingbranche. „Die photokina hat mit der Fokussierung auf ihre Kernthemen Foto und Imaging, angefangen von der Aufnahme eines Bildes bis hin zur Ausgabe, Absatzimpulse für das Jahresendgeschäft gesetzt“, so Rainer Führes, Vorstandsvorsitzender des Photoindustrie-Verbandes. Dies spiegelt sich auch in der aktuellen Umfrage des HDE (Handelsverband Deutschland) wider, der 59.000 Verbraucher interviewte „Was die Deutschen am liebsten verschenken“. Danach verpasst Foto/Optik nur knapp die Top 10, wobei die Hitliste von Geschenkgutscheinen angeführt wird. Von diesen, da ist sich Rainer Führes sicher, wird auch die Imagingbranche profitieren. „Ein weiterer wichtiger Punkt, der ein sehr gutes Weihnachtsgeschäft 2016 erwarten lässt ist“, so Führes, „dass die durch das Erdbeben in Japan im Frühjahr 2016 ausgelösten Lieferengpässe im Bereich der Aufnahmegeräte größtenteils behoben sind und die Nachfrage von der Industrie wieder bedient werden kann. Zusätzlich wird das Weihnachtsgeschäft durch Sonderaktionen der Industrie belebt.“

Rein mengenmäßig betrachtet, führen Fotobücher sowie -kalender die Hitliste der gefragtesten Imaging Weihnachtsprodukte an. Sie sind persönlich und emotional aufgeladen. Sofortbildkameras erleben aktuell einen derartigen Boom, dass sie für das Weihnachtsfest zu den Geschenkeschlagern zählen. „Das Zusammenspiel von vielen Faktoren macht den neuerlichen Hype aus, der beim Aufnahmegerät anfängt und beim Druck von Unikaten aufhört“, so Rainer Führes. Auch wenn die Sofortbildfotografie generationsübergreifend alle anspricht, so sind es insbesondere junge Frauen, die diese Kameras auf dem Wunschzettel haben. Fast schon traditionell werden die Action Cams unter dem Weihnachtsbaum stark vertreten sein. Mit der Begeisterung für VR erwartet der Photoindustrie-Verband (PIV) im Weihnachtsgeschäft eine verstärkte Nachfrage nach 360 Grad Kameras, die durch das gestiegene Angebot an Modellen zusätzlich gefördert wird. Aufnahmefeatures wie beispielsweise 4K, Zeitraffervideos, MultiShot, WiFi etc. sorgen dafür, dass der Wunsch nach diesen Aufnahmegeräten, gerade als Geschenk zu Weihnachten, sehr stark ausgeprägt ist. „Aktuell stellen wir fest“, so Rainer Führes, „dass Konsumenten ihr in die Jahre gekommenes Aufnahme-Equipment gegen neue Kameramodelle austauschen. Im Bereich der höherwertigen Kameras ist die Nachfrage vor allem nach kompakten Systemkameras besonders stark ausgeprägt“, so Rainer Führes weiter. Für diese Kameras sprechen ihre Handlichkeit und die erwähnten Features, die das kreative fotografische Spiel in neuerliche Sphären führen.

Der Hype für Multicopter hält weiterhin an – ob die starke Nachfrage zu Weihnachten 2015 in diesem Jahr übertroffen wird, ist schwer vorhersehbar, aber sehr wahrscheinlich. Fotozubehör (Objektive, Stative, Taschen, Filter, Blitzgeräte etc.) wird erwartungsgemäß auch in 2016 wieder als Weihnachtsgeschenk beliebt sein, auch deshalb, weil man für jedes Budget was Passendes findet.

 PIV Logo

TIPA -Banner Autumn 2017

Leseproben

        

  

Leseprobenarchiv

Jetzt unverbindlich die PHOTO PRESSE kennenlernen: