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CEWE startet mit einer neuen Video-Reihe. Auf den größten deutschen Fotofestivals treffen wir im CEWE Fototalk spannende Menschen, für die das Thema Fotografie im Lebensmittelpunkt steht. Diese Menschen nehmen uns mit auf eine ganz besondere Reise. Eine Reise zu einzigartigen Menschen und in außergewöhnliche Regionen. Sie lassen uns hinter die Kulissen ihrer schönsten Motive blicken und erzählen uns ihre ganz persönliche Geschichte. Zu Gast in der ersten Sendung sind Abenteuer- und Reise-Fotografin Ulla Lohmann, die mit Ihrer Kamera bereits im Schlot eines aktiven Vulkans stand und von einem Stamm in Papua Neuguinea adoptiert wurde, sowie die Schweizerin Christina Brun. Die Fotografin stellt uns ihr Projekt "My Picutre, My Story" vor. Dafür hat sie den Libanon bereist und elf Frauen getroffen und portraitiert, die trotz der Umstände positiv in die Zukunft blicken. Viel Spaß mit der ersten Folge.

Die CEWE Stiftung & Co. KGaA hat ihre Umsatz- und Ergebnisziele für das Geschäftsjahr 2016 erreicht. Der Umsatz stieg nach vorläufigen Berechnungen um 7,0 % auf 593,1 Mio. Euro (2015: 554,2 Mio. Euro; Umsatzziel 2016: 555 Mio. Euro bis 575 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich um 29,2 % auf 47,0 Mio. Euro (2015: 36,4 Mio. Euro) und liegt damit sehr eng am EBIT-Zielkorridor 2016 von 40 Mio. Euro bis 46 Mio. Euro. "Im Weihnachtsgeschäft hat sich erneut gezeigt, wie sehr wir von der hohen Zufriedenheit unserer Kunden, der starken Marke und unserer hervorragenden Qualität profitieren: CEWE FOTOBUCH, CEWE CARDS, CEWE KALENDER und CEWE WANDBILDER - die wir seit dem dritten Quartal 2016 als klimaneutrale Markenprodukte anbieten - sowie die weiteren Fotogeschenke waren klare Wachstumstreiber", so Dr. Rolf Hollander, Vorstandsvorsitzender der CEWE Stiftung & Co. KGaA. Nach noch untestierten Ergebnissen hat zur positiven Entwicklung nicht nur das Geschäftsfeld Fotofinishing, sondern auch der Kommerzielle Online-Druck und der Einzelhandel beigetragen. Im Kommerziellen Online-Druck ist es CEWE gelungen, die Profitabilitätsschwelle zu überschreiten. Und auch im neu positionierten Einzelhandel hat CEWE 2016 die Ertragswende bestätigt und das Ergebnis erneut verbessert.

CEWE FOTOBUCH und weitere CEWE-Marken tragen den Erfolg

Das Weihnachtsquartal hat mit einem Umsatzanstieg von 215,8 Mio. Euro auf 228,5 Mio. Euro und einem EBIT-Zuwachs von 40,8 Mio. Euro im Vorjahr auf 42,9 Mio. Euro die Erwartungen erfüllt. Damit steht das 4. Quartal für 38,5 Prozent des Gesamtumsatzes und 91,3 Prozent der erwirtschafteten Erträge. Sowohl die Produktneuheiten als auch die anwenderfreundlichen Apps für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets haben die Wachstumsdynamik erhöht. Neben zahlreichen Testsiegen haben die CEWE-Betriebe dabei erneut ihre hervorragende Produktions- und Lieferleistung im Weihnachtsgeschäft dokumentiert und vielen Konsumenten rechtzeitig zum Weihnachtsfest die ganz persönlichen Fotogeschenke geliefert. "Unser CEWE FOTOBUCH und unser breites Angebot von Fotogeschenken gehören zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken. Umso wichtiger ist es für uns, dass sich unsere Kunden auch in Phasen extrem hoher Auslastung auf die Leistungsversprechen unserer Marke verlassen können: Ausgezeichneter Service, hohe Liefertreue und selbstverständlich Top-Qualität unserer Produkte", betont Hollander. Die hohe Markenbekanntheit, das hervorragende Image der CEWE-Produktfamilie und zufriedene Kunden seien die Basis für künftiges Wachstum.

Sämtliche Absatzziele erreicht - Digitalquote bei 97,5 %

CEWE hat 2016 insgesamt 2,23 Mrd. Fotos produziert. Damit übertraf CEWE sogar den oberen Rand des Zielkorridors von 2,10-2,21 Mrd. Fotos leicht. Der Zahl von 2,18 Mrd. Digitalfotos (Ziel: 2,05 bis 2,15 Mrd.) stehen nur noch 0,056 Mrd. Fotos von Filmen gegenüber (Ziel: 0,050-0,055 Mrd.). Die Digitalquote nähert sich immer stärker der 100 %-Marke und lag 2016 bereits bei 97,5 %. Vor allem ist der auf 6,2 Mio. Bücher gewachsene Absatz des CEWE FOTOBUCH (Ziel: 6,10-6,15 Mio.) für das hohe Volumen der Digitalfotos verantwortlich. Auch die weiteren Markenprodukte wie CEWE KALENDER, CEWE CARDS, CEWE WANDBILDER und weitere Foto-Geschenke wuchsen überwiegend zweistellig.

ROCE steigt auf über 21 %

Die Eigenkapitalquote legte zum 31. Dezember 2016 um 1,5 Prozentpunkte auf 53,8 % (31. Dezember 2015: 52,3 %) zu. Auf Basis des operativen Ergebnisses (EBIT) von 47,0 Mio. Euro verbesserte sich der Return on Capital Employed (ROCE) als Kennzahl der Kapitalrentabilität seit dem 31. Dezember 2015 von 17,2 % auf 21,3 %. "Durch unsere solide Finanzposition und unsere Ertragskraft sind wir in der Lage, unseren Aktionären auf absehbare Zeit eine möglichst steigende Dividende zu bieten", erklärte CFO Dr. Olaf Holzkämper.

Sämtliche Angaben basieren auf den vorläufigen, noch nicht testierten Ergebnissen. Den vollständigen, testierten Jahresabschluss sowie die Prognose für das Geschäftsjahr 2017 wird CEWE im Rahmen der Bilanzpresse- und Analystenkonferenz am 23. März 2017 in Frankfurt am Main vorstellen.

Die private Fotosammlung zu sortieren dürfte schon bald so einfach sein, wie ein Bild aufzunehmen und zu speichern. Intelligente Smartphone-Apps, Desktop-Programme und Cloud-Dienste machen es möglich. Das Zauberwort heißt Künstliche Intelligenz. Sie im Alltag anzuwenden, ist aber keine Magie mehr. „Freizeit- und Profi-Fotografen profitieren von den großen technischen Fortschritten selbstlernender Programme der Imaging Industrie. Es gibt immer mehr alltagstaugliche Lösungen. Bilder händisch zu sortieren und zu verschlagworten, dürfte schon in wenigen Jahren der Vergangenheit angehören“, erklärt Christian Müller-Rieker, Geschäftsführer des Photoindustrie-Verband e.V. (PIV).

So funktioniert Künstliche Intelligenz bei Fotos

Allein, wie heutige Automatik-Programme Fotomotive erkennen und richtig belichten können, ist ziemlich schlau. Doch im Vergleich zu dem, was die sogenannte Künstliche Intelligenz zu leisten vermag, ist das für moderne Computer-Technik gerade einmal so herausfordernd, wie das kleine Einmaleins. „Immer mehr für Konsumenten erhältliche Programme können nicht nur Farben und Helligkeitsstufen unterscheiden, sondern bestimmen, ob es sich um ein rotes T-Shirt, eine Architekturaufnahme oder eine Hauskatze handelt“, erklärt Christian Müller Rieker.

Mit jedem richtig zugeordneten Motiv, können die Programme anhand von Kontrast-kanten und Teilformen erkennen, welches Objekt abgebildet ist. Experten sprechen von Maschinellem Lernen, Deep Learning und neuronalen Netzen, die sich an den Lernprozessen des menschlichen Gehirns orientieren. Umgangssprachlich wird dafür meist der Begriff Künstliche Intelligenz verwendet, obwohl das strenggenommen nicht präzise genug ist.

Warum die Hilfe von Künstlicher Intelligenz für Fotografen wichtiger wird

„Neue, leistungsfähige Kamerafunktionen ermöglichen es Fotografen, in kurzer Zeit immer mehr Bilder zu erstellen“, sagt Christian Müller-Rieker. So speichert eine Kamera

allein bei einer modernen Serienbildfunktion in wenigen Sekunden 100 Bilder und mehr. Bei hybriden 4K-Fotovideos entstehen 30 Einzelbilder pro Sekunde. Ist die Zeitlupe aktiviert, sind es 120 Bilder pro Sekunde. In einer Zeitrafferfrequenz können mehrere Tausend Einzelbilder zusammenkommen. Helfen Computerprogramme die Fotoausbeute zu sortieren, bleibt Hobbyfotografen mehr Zeit, sich über ihre besten Bilder zu freuen und diese mit anderen zu teilen. Profifotografen hingegen profitieren davon, weniger Zeit für administrative und mehr Zeit für produktive Aufgaben zu haben.

So können Fotografen schon jetzt von Künstlicher Intelligenz profitieren

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Technologie-Firmen feilen kontinuierlich daran. Folgende Beispiele sind bereits im Praxiseinsatz oder stehen kurz vor der Markteinführung.

  • Digitalem Vergessen vorbeugen: Versäumen es Anwender, beim Überspielen ihrer Fotodateien diese zu beschriften oder zu verschlagworten, ist die Suche nach bestimmten Bildern in den vielen Ordnern und Speichermedien der Bildersammlung mitunter mühselig. Intelligente Software kann Fotos auch nachträglich mit passenden Suchbegriffen versehen.
  • Automatisch Alben erstellen: Handelt es sich bei der intelligenten Sortier-Software um einen Online-Dienst mit zentralem Cloud-Speicher, profitieren Anwender von einem weiteren Vorteil. Automatisch ein Album anzulegen, das etwa aus den besten Landschaftsbildern oder aus Fotos mit der eigenen Katze besteht, ist ein Leichtes. Egal, auf welchem Gerät die Dateien liegen. Hauptsache, sie sind mit dem Internet verbunden.
  • Leichter Geld mit Fotos verdienen: Aufnahmen bei Stockmedien-Diensten zu vertreiben, war für Profifotografen bisher eine sehr zeitaufwendige Angelegenheit. Sie haben Bilder händisch mit Schlagworten in den Katalog eingepflegt, sodass sie für potenzielle Kunden auffindbar sind. Einige Bilderdienste setzen nun „Auto-Tagging“ ein und verschlagworten die Bilder beim Hochladen automatisch. Das entlastet Profis, erleichtert es aber auch Hobby-Fotografen, zum Beispiel mit ihren Urlaubsbildern etwas dazuzuverdienen.
  • Mobiles Datenvolumen sparen: Viele Fotografen überspielen ihre Bilder von der Kamera auf das Smartphone, um sie per mobilem Internet an Ort und Stelle in Online-Netzwerken zu teilen. Um Datenvolumen zu sparen und dennoch eine hoch aufgelöste Darstellungsqualität zu ermöglichen, genügen Diensten, die auf Künstliche Intelligenz setzen, inzwischen auch deutlich kleinere, komprimierte Dateien. Die Upload-Software kann durch das Training mit vielen tausenden Bildern selbsttätig die fehlenden Bilddetails ergänzen.

Welche Technik Fotografen benötigen

Auch, wenn es sich bei Künstlicher Intelligenz um aufwendige Hochleistungstechnologie handelt, müssen Anwender nicht aufrüsten. Mit ihrem Smartphone oder ihrem Computer und ihrer Internetleitung haben sie alles, was sie brauchen. Die meiste Arbeit erledigt nämlich die Software, die in großen Rechenzentren der Anbieter läuft. Über das Internet erhalten Anwender sozusagen nur die Ergebnisse der vielen Rechenarbeit auf ihrem Smartphone- oder Computerdisplay angezeigt.

Da es sich technisch bedingt immer um web-basierte Dienste handelt, die sich zudem zunehmend an Smartphone-Nutzer richten, sollten Nutzer ihr Datenvolumen im Blick behalten.

Kreativität bleibt auch in Zukunft Fotografen vorbehalten

Die Entwicklung ist noch nicht am Ende. Mit etwas Fantasie ist es sogar denkbar, dass Fotofreunde künftig ihren digitalen Sprachassistenten fragen, welches Porträtfoto von der Großmutter sich am besten als Geschenk eignet. Prompt würden sie einen Vorschlag erhalten, den sie mit einem weiteren Sprachbefehl an einen Druckdienstleister schicken können.

Trotz allem technologischen Fortschritt wird Künstliche Intelligenz die Kreativität des Fotografen aber nur unterstützen, nicht ersetzen. „Computerprogramme, die ein Fotomotiv so arrangieren und in der Form komponieren wie ein Mensch, bleiben auf lange Zeit Science-Fiction. Ein gutes Foto zu erstellen, liegt weiterhin in den kreativen Gestaltungsmöglichkeiten eines jeden Menschen“, ist Christian Müller-Rieker überzeugt.

 

 

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