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Canon Europe Ltd hat einen neuen Präsidenten: Yuichi Ishizuka folgt als President & CEO für Canon Europe, Middle East and Africa (EMEA) auf Rokus van Iperen, der nach erfolgreicher Karriere in den Ruhestand tritt.

Neue Führung in der Europazentrale von Canon sichert Kontinuität der strategischen Transformation; Stärkung der Kerngeschäfte und Expansion in neue Wachstumsfelder

Yuichi Ishizuka

Yuichi Ishizuka

Rokus van Iperen

Rokus van Iperen

Yuichi Ishizuka, bisher President & COO von Canon USA, hat das Amt als President & CEO von Canon EMEA mit Wirkung zum 1. April angetreten. Er übernimmt eine Organisation, die in 120 Ländern tätig ist, rund 18.000 Mitarbeiter beschäftigt und jährlich rund ein Viertel des weltweiten Umsatzes von Canon erwirtschaftet.

Ishizuka, der neben seiner Führungsrolle für Europa auch Managing Executive Officer von Canon Inc. ist, wird bestehendes Kerngeschäfte stärken und gleichzeitig die Imaging-Kompetenz der Marke in neuen Bereichen wie Network Visual Solutions (NVS), Industrieanlagen und kommerziellem Druck weiter ausbauen. Er bringt umfangreiches Fachwissen und internationale Erfahrung aus anderen Regionen mit, die er in leitenden Positionen in Canon Unternehmen in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie in Japan gesammelt hat.

Rokus van Iperen, der bisherige EMEA CEO & Senior Managing Executive Officer, Canon Inc. wurde nach einer herausragenden Karriere bei Océ NV 2012 zum President & CEO von Canon Europe ernannt. Nach der reibungslosen Integration von Océ in das Canon Geschäft leitete er erfolgreich mehrere weitere bedeutende Akquisitionen, um die Digitalisierungsstrategie des Unternehmens zu ermöglichen. Er ist auch für den Aufbau eines lösungsorientierten Portfolios und die Gründung neuer Unternehmen in wachstumsstarken Bereichen wie Network Visual Solutions (NVS) verantwortlich.

Yuichi Ishizuka zu seiner neuen Rolle: "Canon Europe blickt auf 60 erfolgreiche Jahre in EMEA zurück und ist mit Millionen von Kunden in der Region ein klarer Marktführer im Bereich Consumer- und Business Imaging. Ich fühle mich geehrt, dieses Team in einer für das Unternehmen sehr spannenden und dynamischen Zeit durch die nächste Phase der Innovation und des Wachstums zu führen.”

Wie erleben junge geflüchtete Menschen ihren Alltag in Deutschland? Wie stellen sie sich ihre Zukunft vor? Welche Heimat-Bilder tragen sie mit sich? Die vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) gestartete Fotoaktion „eye_land“ bietet die Chance, sich mit diesen Fragen kreativ zu befassen und die Bilder öffentlich zu präsentieren. Teilnehmen können alle unter 26 Jahren – ob mit oder ohne Fluchterfahrung – sowie Kinder- und Jugendprojekte und künstlerische Initiativen. Die Ergebnisse werden in einer großen Ausstellung in Berlin gezeigt. Weitere Informationen gibt es auf www.eye-land.org.

Fotografisch fixierte Zeitgeschichte

Ob nach Deutschland zugewandert oder hier geboren: die Fotoaktion lädt dazu ein, eigene Sichtweisen auf die Thematik Flucht und Heimat aufzugreifen und darzustellen. „Wir möchten verdeutlichen, was junge Menschen mit dem Begriff Heimat verbinden und was sie sich für ihre Zukunft wünschen“, erläutert Projektleiter Peter Liedtke die Zielsetzungen. Alle Einsendungen – zum Beispiel Handyfotos, Fotostorys, Dokumentationen, Collagen – werden kontinuierlich in einer Online-Galerie präsentiert. Auf diese Weise wächst das Projekt vor den Augen der Öffentlichkeit und dient zugleich als zeitgeschichtliche Chronik.

Das vom Bundesjugendministerium geförderte Projekt ist kein Fotowettbewerb, sondern eine Plattform für vielfältige Bildwelten und persönliche Anliegen, formuliert von Einzelnen und von Medien-AGs. „Mit ‚eye_land’ bieten wir auch den zahlreichen in Deutschland aktiven Initiativen ein bundesweites Forum und würdigen ihr gesellschaftliches Engagement“, sagt der Initiator des Projekts Jan Schmolling vom KJF. Eine Auswahl der in der Online-Galerie präsentierten jungen Fotokünstlerinnen und -künstler sowie der beteiligten Fotogruppen wird Anfang 2019 zu einer mehrtägigen Festveranstaltung nach Berlin eingeladen. Kooperationspartner sind die Bundeszentrale für politische Bildung und das wannseeFORUM Berlin.

 

"Way to Paradise" © Ali Reza Husseini, Cameo Kollektiv / KJF

Im Offenen Wettbewerb der Sony World Photography Awards haben es drei Fotografen aus Deutschland in ihrer Disziplin ganz nach oben geschafft: Manuel Armenis, Klaus Lenzen und Andreas Pohl gewinnen in den Bereichen „Architektur“, „Straßenfotografie“ und „Bearbeitete Fotos“.

Aller guten Dinge sind drei. Das gilt auch für die Sony World Photography Awards. Denn in diesem Jahr haben drei Kandidaten aus Deutschland den jeweils ersten Platz innerhalb des Offenen Wettbewerbs belegt. Manuel Armenis aus Hamburg gewinnt mit dem Foto „Alte Freunde“ nicht nur die „Straßenfotografie“-Kategorie, sondern auch den „National Award“. Für die Jury ist sein Foto aus allen deutschen Einsendungen in den zehn Kategorien des Offenen Wettbewerbs das Beste. Gisela Kayser, Geschäftsführung und künstlerische Leitung des Freundeskreises Willy-Brandt-Haus, hat sein Foto am meisten begeistert. Von Juli bis September 2018 wird sein Bild mit den Werken der anderen Gewinner im Herzen von Berlin im Willy-Brandt-Haus zu sehen sein.

Als „National Award“ Gewinner wird Manuel Armenis nicht nur bei der offiziellen Preisverleihung am 19. April in London dabei sein. Genau wie die übrigen beiden Gewinner erhält er eine Kamera-Ausrüstung von Sony. Zudem haben die drei Deutschen die Chance, in London als „Open Photographer of the Year“ ausgezeichnet zu werden. Der Titel ist mit 5.000 Dollar Preisgeld dotiert. Die Sony World Photography Awards gehören zu den größten und abwechslungsreichsten Fotowettbewerben der Welt. Im elften Jahr haben Fotografen aus mehr als 200 Ländern rund 320.000 Fotos eingereicht.

Manuel Armenis: „Straßenfotografie“ und „National Award“

Manuel Armenis lebt in Hamburg. 1971 in Mannheim geboren, widmet er sich heute vornehmlich der Straßenfotografie. Sein Ziel: Menschen und ihr Leben in der Stadt dokumentieren. Seine Werke wurden bereits in vielen verschiedenen Ländern ausgestellt – unter anderem in Australien und den Vereinigten Staaten. „Das Bild „Alte Freunde“ habe ich im Frühling 2017 in Hamburg gemacht. Die ältere Dame gehört zu den anmutigsten Menschen in der Nachbarschaft. Immer stilvoll, positiv, mit einem Lächeln auf den Lippen. Nie beschwert sie sich über irgendetwas. Und das, obwohl der Alltag ihr einiges abverlangt. Immer ist sie mit ihrem besten Freund unterwegs – ihrem kleinen Hund.“

Er sei unendlich froh darüber, bei den Sony World Photography Awards gleich zwei Auszeichnungen entgegennehmen zu können, sagt Manuel Armenis. „Das ist eine totale Überraschung. Ich bin so dankbar, dass meine Bilder so gut angekommen sind.“

Klaus Lenzen: „Bearbeitete Fotos“

Klaus Lenzen war Bankangestellter und ist heute passionierter Fotograf. Der Ratinger hat bereits verschiedene nationale und internationale Preise gewonnen – auch schon bei den Sony World Photography Awards. Seine Bilder überzeugen durch einen besonderen Minimalismus. Gerade Formen, Farben und Strukturen vermag er auf einzigartige Weise einzufangen. „Ich bin von der Auszeichnung total überwältigt“, erklärt er. „Mit meinem Foto ,Every breath you take‘ die Kategorie ,Bearbeitete Fotos’ zu gewinnen, hätte ich nicht erwartet. Zudem bin ich ja auch noch in der Kategorie Stillleben unter den Top Ten auf der Shortlist und habe in der „Motion“ Kategorie auch noch eine besondere Erwähnung erhalten. Keine Frage: Das sind die größten Auszeichnungen, die ich bisher erhalten habe.“

Andreas Pohl: „Architektur“

Andreas Pohl lebt und arbeitet in Berlin. Wenn er nicht fotografiert, ist er in der Wissenschaft tätig. Im Dezember 2009 kaufte er seine erste „richtige“ Kamera. Seit 2014 experimentiert er mit Graufiltern und Langzeitbelichtungen. Die meisten seiner Bilder sind schwarzweiß. „Das Bild ,Der Mann und der mysteriöse Turm‘ habe ich im Januar 2017 am späten Nachmittag kurz vor Sonnenuntergang aufgenommen“, erinnert sich der Fotograf. Zu sehen ist ein Turm des ehemaligen Deutschen Luftfahrtzentrums. In den 30er Jahren wurde dort an Modellflugzeugen gearbeitet. Heute ist das Areal Teil des wissenschaftlichen Campus‘ in Adlershof. „Ich kenne den Turm bereits seit vielen Jahren und wollte ihn immer schon im Schnee fotografieren. An diesem Tag war das Wetter perfekt. Nur wenige Studenten waren vor Ort. Nach ein paar Aufnahmen hatte ich das entscheidende Bild.“ Dass sein Foto bei den Sony World Photography Awards ausgezeichnet wird, mache ihn besonders glücklich und ein wenig stolz, sagt er. „Das gibt mir das Gefühl, dass ich in der Fotografie den richtigen Weg eingeschlagen habe. Das motiviert mich noch mehr. Ich möchte mich noch mehr weiterentwickeln.“

Insgesamt werden heute die Namen von insgesamt 63 National Award Gewinnern und der Sieger der zehn Kategorien innerhalb des Offenen Wettbewerbs veröffentlicht. Der Gesamtsieger des Offenen Wettbewerbs und die Gewinner der Profi-Kategorien werden am 19. April 2018 bekannt gegeben.

Die Gewinner der 10 Kategorien des Offenen Wettbewerbs sind:

  • Architektur: Andreas Pohl, Deutschland
  • Kultur: Panos Skordas, Griechenland
  • Bearbeitete Fotos: Klaus Lenzen, Deutschland
  • Landschaft & Natur: Veselin Atanasov, Bulgarien
  • Bewegung: Fajar Kristianto, Indonesien
  • Portrait: Nick Dolding, Großbritannien
  • Stillleben: Richard Frishman, USA
  • Straßenfotografie: Manuel Armenis, Deutschland
  • Reise: Mikkel Beiter, Dänemark
  • Wilde Tiere: Justuna Zduńczyk, Polen

 

Manuel Armenis

 

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