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Noch bis zum 15. November sucht der BFF wegweisende Fotokonzepte zu Themen, die die Welt bewegen. Unterstützt und ermöglicht wird die Ausschreibung durch den BFF-Premium-Partner OLYMPUS und das Umweltfotofestival »horizonte zingst«.

Der Bundesverband Freie Fotografen und Filmgestalter (BFF) lobt einen der renommiertesten Nachwuchs-Wettbewerbe im Bereich Fotografie alljährlich neu aus. Der »Neue BFF-Förderpreis« bietet 15 Studierenden die Chance, im Rahmen eines neu entwickelten Workshop- und Mentorenprogramms ein anwendungsbezogenes Fotokonzept zu erarbeiten und umzusetzen. Die zehn besten Fotoarbeiten werden in (verschiedenen) Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellungseröffnung und Preisverleihung finden im Rahmen des Umweltfotofestivals »horizonte zingst« im Mai 2018 statt. Drei Preisträger des »Neuen BFF-Förderpreises« erhalten vom BFF-Premiumpartner OLYMPUS gestiftete Preise im Wert von 6.000,- Euro. Die Festivalveranstalter zeichnen zudem das, aus ihrer Perspektive, überzeugendste inhaltliche Konzept mit einem Sonderpreis aus.

„Mit dem Neuen BFF-Förderpreis will der Verband als kompetenter Partner die angewandte Gegenwartsfotografie in besonderer Weise unterstützen und junge Talente fit für die Berufswelt machen“, sagt Frank Stöckel, Vorstandssprecher des BFF. „Den klassischen Ausbildungsinhalten der Hochschulen und Ausbildungsstätten stellen wir ein Förderprogramm zur Seite, in dessen Mittelpunkt eine realistische, am Markt orientierte Aufgabenstellung steht. Wir sind davon überzeugt, dass die einzigartige Kombination aus Workshop-Programm, Mentorenbegleitung und finanzieller Projektförderung sowie abschließender Ausstellung der Arbeiten und Preisverleihung für angehende Fotografen eine äußerst attraktive Plattform darstellt.“ Mit dem neuen Förderpreis-Konzept knüpft der BFF an die Erfolge seines erstmals in den achtziger Jahren ausgelobten Preises an, der international hohe Anerkennung genoss und als Seismograf für die fotografischen Strömungen der Gegenwart galt.

Gesucht werden die 15 besten Fotokonzepte, die sich inhaltlich mit relevanten Fragen der Zeit auseinandersetzen. Die Bewerber sind aufgerufen, sich ökologischen, ökonomischen oder kulturellen Themen zu widmen. Ihre Arbeiten sollen Impulse zur Gestaltung der Zukunft geben oder auf besondere Weise die Phänomene unserer Zeit widerspiegeln. Innerhalb der Fotografie sind alle Genres und Stile zugelassen.

Bewerben können sich Studierende (ab dem 4. Semester) der Fächer Fotografie, Foto-Design, Kommunikationsdesign und Visuelle Kommunikation, die an einer staatlich anerkannten Hochschule oder Ausbildungsstätte in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingeschrieben sind.

Die 15 Teilnehmer des Förderprogramms werden von einer Jury aus allen Bewerbungen ausgewählt. Drei Monate lang haben sie Zeit, ihr Fotokonzept unter praxisbezogenen Bedingungen zu produzieren. Jeder der 15 Teilnehmer erhält ein Produktionsbudget von 1.500,- Euro. Begleitet werden die jungen Talente von erfahrenen Mentoren (BFFFotografen, Art-Direktoren, Postproducern), die ihnen in zwei Workshops sowie Einzel-Coachings die Spielregeln des Berufsalltags vermitteln und sie in konzeptionellen, gestalterischen sowie technischen und abwicklungsbezogenen Fragen beraten.

Aus den im Rahmen des Förderprogramms entstandenen 15 Arbeiten wählt eine Fachjury – bestehend aus renommierten Fotoexperten der Fotobranche, Agenturen sowie Kunst und Medien – die besten zehn Fotoarbeiten für die Ausstellungspräsentation aus und kürt aus diesen die drei Preisträger des »Neuen BFF-Förderpreises«. Die Ergebnisse werden im Mai 2018 in einer großangelegten Ausstellung während des Umweltfotofestivals »horizonte zingst« und anschließend in einer Ausstellungstour gezeigt. Zusätzlich zu den von OLYMPUS und »horizonte zingst« gestifteten Auszeichnungen werden die Arbeiten im BFF-Magazin und auf der BFF-Webseite sowie im Rahmen weiterer Veröffentlichungen vorgestellt. Als Anerkennung ihrer Leistung wird den zehn Finalisten zusätzlich eine BFFStudent-Mitgliedschaft angeboten.

Termine

  • Bewerbungsschluss: 15. November 2017
  • Zeitraum des aktiven Förderprogramms: Dezember 2017 bis Mai 2018
  • Erster Workshop: Anfang Dezember 2017 in Hamburg
  • Zweiter Workshop: Mitte März 2018 in Zingst
  • Ausstellungseröffnung & Preisverleihung bei »horizonte zingst« (26. Mai - 3. Juni 2018)

Hintergrund

Der Initiator des »Neuen BFF-Förderpreises« ist der Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. (BFF). Der Verband setzt sich für professionelle Fotografie auf höchstem Niveau ein und ist zugleich Deutschlands Markenzeichen dafür. Seit 1988 fördert er angehende Berufsfotografen mit dem BFF-Förderpreis. Seither gab es über 149 Preisträger aus 2.400 Bewerbern von 150 Hochschulen aus 27 Ländern. In über 100 ausstellenden Institutionen, Galerien und Museen wurden die ausgezeichneten Fotoarbeiten mehr als 820.000 Besuchern präsentiert. Der vorherige „Internationale BFF-Förderpreis & Reinhart-Wolf-Preis“ war über 25 Jahre einer der renommiertesten Preise für Hochschulabsolventen. Mit dem neuen berufsorientierten Konzept schafft der BFF gemeinsam mit seinem Partner OLYMPUS einen zusätzlichen Wert für die jungen Talente und konzentriert sich mit dem Engagement auf seinen Wirkungskreis in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Weitere Informationen zum „Neuen BFF-Förderpreis“ unter www.foerderpreis.bff.de

 

 

Michael Willenborg, bisher General Manager bei Sony Deutschland, ist seit 01. September 2017 neuer Director CIG Sales Retail DACH bei Canon. Er berichtet an Guido Jacobs, Country Director Consumer Imaging DACH.

Michael Willenborg bringt langjährige Erfahrung aus dem Bereich Consumer Electronics in Vertrieb und Marketing u.a. bei Philips, Samsung und Kodak mit und war zuletzt bei Sony Deutschland als General Manager für den gesamten Bereich Buying Groups & Photo Channel tätig. Bei Canon wird Willenborg fortan als Director für CIG Sales Retail DACH verantwortlich sein.

Guido Jacobs, Country Manager CIG DACH: „Mit seiner umfangreichen und vielfältigen Vertriebs- und Marketingerfahrung und seinen Kenntnissen aus wettbewerbsintensiven Märkten wie dem TV-Geschäft wird Michael uns dabei unterstützen, unsere Marktposition in Deutschland, Österreich und der Schweiz auszubauen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind sicher, dass Canon von seinem Know-how profitieren wird.“

„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und darauf, die Zukunft eines so renommierten und erfolgreichen Unternehmens wie Canon mitgestalten zu können“, so Willenborg.

 

Michael Willenborg folgt auf Helga Schiermeier. Schiermeier wird eine neue Senior Manager Position innerhalb von Canon übernehmen, die in Kürze bekanntgegeben wird.

Seit September 2016 produziert der führende Fotofinisher CEWE das CEWE FOTOBUCH und alle Markenprodukte 100 Prozent klimaneutral. Der Ausgleich der anfallenden CO₂-Emissionen erfolgt durch ClimatePartner, ein Unternehmen, das Klimaschutzlösungen vermittelt. Die Entscheidung bei CEWE fiel auf das Projekt Kasigau Wildlife Corridor in Kenia. Vier internationale Mitarbeiter aus dem Umweltmanagement des Unternehmens machten sich im Juli auf die Reise, um sich persönlich von dem Projekt in Kenia zu überzeugen.

Waldflächen schützen

ClimatePartner berechnet die CO2-Emissionen der CEWE Fotoprodukte und entwickelt Strategien, diese mit Emissionszertifikaten zu kompensieren. Im afrikanischen Kenia werden durch das Projekt Kasigau Waldflächen vor Brandrodung und Abholzung auf einer Fläche von 200.000 Hektar geschützt, die sonst von der Bevölkerung für den täglichen Bedarf genutzt würden. Durch das Geld aus den Emissionszertifikaten wird die Bevölkerung durch Bildung, Arbeit, Infrastruktur, Wasserversorgung und Aufklärung unterstützt, außerdem werden bedrohte Tierarten, wie zum Beispiel Elefanten, geschützt.

Präzise berechnet

Über fünf Tage waren die Mitarbeiter von CEWE mit Wildlife Works unterwegs, einer privaten Organisation, die das Projekt in Kenia betreibt. „Wir alle waren sehr beeindruckt von der Reise und dem Projekt“, berichtet Dr. Matthias Hausmann, Bereichsleiter Chemie und Umwelt bei CEWE. „Wildlife Works nimmt die Berechnungen der CO2 Kapazitäten im Korridor sehr genau.“ So werden etwa innerhalb von fünf Jahren 500 Kontrollflächen vermessen: Von jedem Baum und Ast werden Umfänge ermittelt und damit Rückschlüsse auf das Holzvolumen gezogen. In Kombination mit Daten zur Dichte des Holzes sowie zur Baumsorte wird damit die Menge des gebundenen CO₂ bestimmt. Somit kann die gesamte Fläche des geschützten Waldes von 500 km2 bewertet werden.

Auf diese Weise überzeugt, wird CEWE auch künftig in dieses Projekt investieren und weiterhin nachhaltig für Mensch und Umwelt aktiv sein.

 

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