Neuigkeiten

 

201 Sekunden mit dem Chef — dies war der Arbeitstitel des zweitägigen

Workshops mit dem Berliner Fotografen Götz Schleser in Kooperation mit

der Leica Camera AG.

 

Zwei Semester des modularen Ausbildungsprogramms »EVA macht

Fotografen« hatten die großartige Gelegenheit, mit dem bekannten

Portraitfotografen Götz Schleser die Herausforderungen eines kurzen

Pressetermins mit Hamburger SPD Politikern zu erfahren.

Zeitdruck und eine ungeeignete Location verhindern gute Portraits – und

sind doch der Alltag eines Fotografen. Wie man trotzdem gute Portraits

macht, zeigte Götz Schleser in diesem Workshop. Die Teilnehmer

erfuhren, wie ein Portraittermin geplant und vorbereitet wird. Götz

Schleser erklärte, wie man „große Tiere“ bändigt und sie zum Schluss gut

aussehen lässt. Daneben erlernten die Teilnehmer die Arbeits- und

Funktionsweise von mobilen Blitzanlagen und probten verschiedene

Beleuchtungsarrangements unter Einsatz von Aufhellern und Reflektoren.

Einige Ergebnisse von Angela Simi und Gabriel Soares sind hier als

Bildbeispiele zu sehen.

 

Durch die intensive Zusammenarbeit mit der Leica Camera AG und der

neu entstandenen B2B Professional Unit vertreten durch Thomas

Böhringer und Markus Malangeri konnten die Teilnehmer auf

umfangreiches Equipment der Leica S und SL Serie zurückgreifen. Neben

mehreren Bodies konnte das hochklassige Objektivprogramm unter realen

professionellen Einsatzbedingungen auf Herz und Nieren geprüft werden.

Die herausragenden Ergebnisse sprechen für sich.

EVA macht Fotografen sagt Danke für das Engagement aller Beteiligten!

 

Canon, globaler Anbieter von Imaging-Technologien und -Dienstleistungen, wurde zum vierten Mal in Folge mit dem EcoVadis-Rating in Gold ausgezeichnet und ist damit unter den Top 5% der gelisteten Unternehmen mit herausragender Nachhaltigkeitsleistung.

Das Corporate Social Responsibility (CSR) Analysesystem EcoVadis bewertet 21 Kriterien zu vier Themenbereichen: Umwelt, faire Arbeitspraktiken, ethische/faire Geschäftspraktiken und Lieferkette. Canon hat für alle Bereiche entsprechende Nachweise liefern können, die das nachhaltige Wirtschaften des Unternehmens dokumentieren.

"Wir freuen uns sehr, von EcoVadis mit einem Gold-Rating ausgezeichnet worden zu sein. Das gibt unseren Kunden und Partnern die Sicherheit, unseren Nachhaltigkeitsleistungen vertrauen zu können", sagt Daniel Hahn, Regional Manager DACH/NL, Sustainability Group bei Canon Deutschland. "Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt unseres Handelns, und durch den Fokus auf Umweltaspekte bei der Herstellung unserer Produkte und durch die Sensibilisierung unserer Mitarbeiter für Nachhaltigkeit setzen wir unsere Unternehmens-Philosophie Kyosei in die Tat um: gemeinsam für das Gemeinwohl zu leben und zu arbeiten".

Das Engagement von Canon gegenüber Gesellschaft und Umweltauswirkungen wird kontinuierlich bewertet und hinterfragt, um Wege zur Verbesserung in allen Unternehmensbereichen zu finden. Hahn weiter: „Auch unsere Kunden profitieren von diesem Engagement, denn es ermöglicht ihnen durch den Einsatz unserer zertifizierten Produkte ihre eigenen Umweltziele zu erreichen.“

EcoVadis ist eine unabhängige Bewertungsagentur für Aktivitäten um Corporate Social Responsibility (CSR). Die CSR-Bewertungsmethodik umfasst 150 Einkaufskategorien, 110 Länder und 21 CSR-Indikatoren. Die Methodik basiert auch auf internationalen CSR-Standards wie der Global Reporting Initiative, dem Global Compact der Vereinten Nationen und der ISO 26000. www.ecovadis.com

 

Am 27. Und 28. Juni tagte in Gummersbach die Jury des ersten weltweiten Großformat-Photowettbewerbs.

Fast alles, was Rang und Namen in der Großformat-Photoindustrie hat, tut sich zusammen, um das Kulturgut der analogen Großformatphotographie zu fördern, zu feiern und in die Zukunft zu tragen. Ausgelobt sind Sachpreise im Wert von über 20.000 EUR. Neben den Hauptsponsoren CHAMONIX, JOBO und ARCA SWISS beteiligten sich ADOX, GITZO, ILFORD, PHOTOKINA und RODENSTOCK, um diesen weltweiten Wettbewerb möglich zu machen.

Ausschließlich analoge Photoaufnahmen mit einer Fachkamera durften ins Rennen gehen. Durch dieses Nadelöhr kamen ca. 400 Photos hindurch. Zur besonderen Freude der Veranstalter wurden fast 40% davon als Originalprint eingereicht, „aus aller Herren Länder“. Mit dabei waren auch Exoten wie Kollodiumaufnahmen auf Glas, Direktpositivaufnahmen in 20x24“ Größe, Heliogravuren, Platinumdrucke,... Eine beeindruckende Vielfalt an photographischer Handwerkskunst. Jedes Photo wurde mit Hingabe und Expertise erstellt. Um die Auswahl der Finalisten zu bewerkstelligen, wurden alle Einreichungen von der Jury über 2 Tage in mehreren Durchgängen bewertet. Die Jury besteht aus 5 hochkarätigen Photographen: Bruce Barnbaum aus USA, bekannt als Photograph und Autor. Detlef Grosspietsch aus Deutschland, der dem Hause JOBO eng verbunden ist. Der Photograph und Filmemacher Urs Bernhard aus der Schweiz. Stefan Maria Rother, Kurator und Dozent für Photographie aus Deutschland. Und schließlich Feng Jian Guo, Professor für Photographie aus China.

Diese 5 fachkundigen Juroren haben sich auf 6 Finalisten einigen: Es gibt keine Rangfolge bei der Platzierung, es gibt nur Gewinner. Dies wird dem breiten Spektrum der Arbeiten gerecht: Open Genre.

Der Portraitserie des in Südkorea ansässigen Europäers Tim Franco über Flüchtlinge aus Nordkorea gelingt es, eine ganze Geschichte aus den Gesichtern sprechen zu lassen. Prämiert wurde dabei die Aufnahme von Ahn Myeong-Cheol. Alle Bilder transportieren, dass diese Flüchtlinge von ihrer Geschichte in Norkorea nicht loskommen und in Südkorea vielleicht noch gar nicht richtig angekommen sind. Aufgenommen mit einer Shen Hao 4x5“ auf Fuji FP-100.

Aus Finnland konnte Olli Jaakkola mit einer wunderschönen Landschaftsaufnahme überzeugen. Mit seiner 4x5“ Arca Swiss und der Normalbrennweite von 150 mm kam es nach vielen Besuchen derselben Bucht zu der wunderbaren S-Formation.  Ein ND-Filter erlaubte die Verschlusszeit für den überzeugenden Bildeffekt.

Eine Auswahl von 3 Bildern einer einzigartigen und äußerst aufwändigen Architektur/Städteserie wurde von Markus Kaesler aus Deutschland eingereicht. Der Photograph bereiste dazu verschiedenste Großstädte auf entgegengesetzten Seiten des Globus, um diese als Doppelbelichtung und Städtepaar auf jeweils einen einzigen Planfilm festzuhalten. Oft lagen mehr als 12 Monate zwischen den Aufnahmen. Besonders gelungen fand die Jury die Aufnahme Frankfurt // Fez auf Fomapan 100.

Aus Großbritannien kamen von Garry Ridsdale zwei wunderbare Farbaufnahmen auf Fuji Velvia 50 ins Finale. Prämiert wurde der „Spiral Forest“, aufgenommen mit einer Arca Swiss 4x5“ und einem moderaten Tele von 210mm.

Aus Deutschland gelangte ein zweiter Photograph ins Finale. Gerhard Schlötzer reichte eine dokumentarische Arbeit auf Großformat ein, welche den öffentlichen Raum von Bamberg in veränderlichem Zustand einfriert. Zeitgeschichte wird in 8x10“ Qualität für die Zukunft festgehalten. Die perfekte Komposition der Baustelle in der Altstadt wurde von der Jury prämiert.

Der Italiener Marcelo Troche hält auf 8x10“ und 11x14“ Kameras Insekten auf Kollodium fest. Mit riesigen Balgenauszügen werden dabei Abbildungen im Maßstab von 3:1 erstellt. Das Nassplattenverfahren mit Kollodium erfordert ebenso hohe handwerkliche Expertise wie die Kameraeinstellung, um diese höchstauflösenden Unikate zu erstellen. Hervorzuheben ist die perfekte Kombination von Medium und Objekt.

Die Veranstalter bedanken sich bei allen Teilnehmern für die Vielzahl hervorragender Einreichungen und das entgegengebrachte Vertrauen. Die Bilder der Finalisten sind ab sofort unter folgendem Link zu sehen: www.largeformatphotocontest.com

In den folgenden Monaten werden etliche weitere Einreichungen auf derselben Website als Online-Galerie veröffentlicht, um allen Beteiligten und Interessierten die Vielfalt der Aufnahmen zugänglich zu machen.

Schon jetzt laden die Veranstalter alle Freunde der analogen Photographie zur feierlichen Preisverleihung auf der Photokina 2018 ein:

Am Donnerstag, den 27. September, 2018 um 17.30 Uhr auf der großen Bühne (Communities Stage) in Halle 2.2. Als weiteres Highlight dürfen sich die Finalisten darauf freuen, ihre Arbeiten auf der Kölner Liste 2019 ausgestellt zu sehen.

 

 

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