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Eine Woche intensiven Arbeitens liegen hinter 15 Schülern der Kurt-Tucholsky-Schule in Krefeld: Nachhaltigkeitsziele besser verstehen und umsetzen, Fotografieren als Visual Storytelling verstehen, lernen und richtig gute Bilder machen. So könnte man in wenigen Worten zusammenfassen, was im Zentrum des Canon Workshops stand. Das Ergebnis, beeindruckende Fotografien junger engagierter Schüler, kann sich sehen lassen. In 2018 gehen die Arbeiten dieser und anderer Workshops durch große deutsche Bahnhöfe als Ausstellungen auf Reisen.

Junge Menschen zur Kreativität zu inspirieren und Fotografie als Möglichkeit zu begreifen, Botschaften in Bildern zu vermitteln, ist eines der Ziele des Canon Programms. Dieses Anliegen mit den Nachhaltigkeitszielen der UN zu verbinden, schlägt die Brücke zwischen der Unternehmensphilosophie „Kyosei“ – Leben und Arbeiten für das Allgemeinwohl – und der Foto-Produktwelt des Unternehmens. Mit Bildern statt mit Worten zu kommunizieren ist seit der Digitalisierung einfacher und selbstverständlicher geworden. Dennoch will das fotografische Knowhow gelernt, das Auge geschult sein. Dabei unterstützt Canon in ganz Europa junge Menschen mit dem Young People Programme, das auch das Berufsbild des Dokumentationsfotografen vermittelt.

Für die Kurt-Tucholsky-Schule in Krefeld passt die Verbindung Fotografie als Berufsbild und Nachhaltigkeit erstklassig ins Konzept. Im Frühjahr 2017 war die Schule, deren Leitbild auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist, als einzige aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf unter die Top Ten gekommen, die die Auszeichnung „Starke Schule“ erhielten. Damit wird das umfangreiche und vielfältige Programm zur Vorbereitung auf das Berufsleben gelobt, das an der Kurt-Tucholsky-Schule geboten wird. Nach den Vorträgen und gemeinsamen Erarbeiten von Nachhaltigkeitsthemen ging es in der vergangenen Woche für die Teilnehmer auch um die Technik des Fotografierens. Canon Trainer vermittelten die fotografischen Anwendungen, gaben Tipps und erklärten Zusammenhänge. So gerüstet gingen die Schüler daran, einen ersten „Arbeitsauftrag“ umzusetzen. Es galt, eines der UN Nachhaltigkeitsziele im Bild festzuhalten. Fünf Tage lang war Zeit, bis die Bilder zur Begutachtung durch die Jury vorliegen mussten. Die Projektleiterinnen Julie Hecq und Kristina Sürth von der Kurt-Tucholsky-Schule sind begeistert: „Wir sind wirklich stolz darauf zu sehen, was unsere Schüler aus der schwierigen Aufgabe gemacht haben. Es zeigt uns, wie sehr es sich lohnt, das Thema Nachhaltigkeit immer wieder auf unterschiedlichen Wegen zu adressieren. Dabei ist die Fotografie ganz sicher eines der stärksten Visualisierungshilfen“.

Rainer Führes, Geschäftsführer der Canon Deutschland GmbH, sieht das Programm als wichtigen Baustein der Unternehmenskultur: „Leben und Arbeiten für das Allgemeinwohl, dafür steht der japanische Begriff Kyosei. Mit dem Young People Programme und dessen Verbindung zu den 17 UN Nachhaltigkeitszielen füllen wir den Begriff mit Leben und nehmen unsere Verantwortung wahr, als erfolgreiches Unternehmen der Gesellschaft, aus der unsere Mitarbeiter und Kunden kommen, etwas zurückzugeben.“ Führes weiter: „Dass wir das Programm auch an unserem Standort in Krefeld so erfolgreich umsetzen konnten, freut mich natürlich besonders. Es ist eine tolle Erfahrung mit engagierten jungen Menschen zu arbeiten und die Qualität der Ergebnisse zu sehen.“

Für die Mitarbeiter der UN SDG Action Campaign, der mit der Kommunikation der Ziele betrauten UN Organisation mit Sitz in Bonn, ist das Canon Young People Programme eine willkommene Gelegenheit, die SDG (Sustainable Development Goals) und ihre Nachricht bei der Jugend zu platzieren. „Junge Menschen sind die zentralen Köpfe, die überall in ihren Communities Wandel vorantreiben. Sie spielen eine entscheidende Rolle dabei, andere zu begeistern und die Nachhaltigkeitsziele in die Welt zu tragen. Um dies zu erreichen, ist es von grundlegender Bedeutung, junge Menschen mit Fähigkeiten des Storytellings und mit den notwendigen Werkzeugen auszustatten, die sie ihre Stimme erheben lassen und sie aktiv dazu beitragen lassen, dass alle in der Agenda 2030 dabei sind.“, so Xavier Longan, Programme Specialist und European Focal Point bei der Vereinten Nationen SDG Action Campaign.

Das Canon Young People Programme wird in ganz Europa durchgeführt, um Jugendliche für die UN SDG und das Feld der visuellen Kommunikation zu sensibilisieren. Das besondere Anliegen des Unternehmens, das sich auch in der Unterstützung des World Press Photo Awards bereits seit 1992 widerspiegelt, ist im Sinne der Unternehmensphilosophie Kyosei die Aufmerksamkeit für die Nachhaltigkeit und Respekt füreinander über die Kraft der Bildsprache zu transportieren. In 2018 wird das Programm in 15 europäischen Ländern ausgerollt.

 

„August-Sander-Preis“ zeichnet KünstlerInnen im Alter bis 40 Jahre aus

Ein neuer Preis für Portraitphotographie wird ab 2018 alle zwei Jahre ausgelobt. Der mit 5.000,- € dotierte „August-Sander-Preis“ wird gestiftet von Ulla Bartenbach und Prof. Dr. Kurt Bartenbach in Zusammenarbeit mit der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln.

Zusätzlich zum Preisgeld wird in individueller Abstimmung mit dem/der PreisträgerIn die Möglichkeit einer Ausstellung in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur gegeben.

Mit der Auslobung des Preises verbindet sich die Idee, junge zeitgenössische künstlerische Ansätze im Sinne der sachlich-konzeptuellen Photographie zu fördern. Teilnahmeberechtigt sind in- und ausländische KünstlerInnen bis 40 Jahre mit dem Schwerpunkt Photographie.

Die Namensgebung des Preises erklärt sich dadurch, dass Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur mit dem August Sander Archiv das weltweit größte Konvolut mit originalen Werken August Sanders (1876–1964) besitzt. Vor dem Hintergrund der bedeutenden Porträtphotographien von August Sander sollen sich die photographischen Werke der BewerberInnen vorrangig auf das Thema des menschlichen Porträts beziehen.

Die Jury setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen: ein/e KuratorIn, ein/e KunsthistorikerIn aus dem wissenschaftlichen Bereich, ein/e KünstlerIn, ein/e VertreterIn der Stifterfamilie sowie ein/e VertreterIn der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur.

Einsendeschluss ist der 28. Februar 2018. Die feierliche Preisvergabe findet im September 2018 in der Photographischen Sammlung statt. Die vollständige Ausschreibung mit allen Wettbewerbsbedingungen kann unter folgender Webadresse abgerufen werden: http://bit.ly/2ylRG2D

 

August Sander: Bauernkapelle, 1913, © Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

– August Sander Archiv, Köln; VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Jetzt teilnehmen am DGPh-Bildungspreis 2018

Neue Impulse für die Photographie in der Bildungsarbeit – das ist das Ziel des Bildungspreises, der von der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) vergeben wird. Gefragt sind innovative und nachhaltige Projekte sowie wissenschaftliche Arbeiten mit Praxisbezug. Dazu zählen kultur- und museumspädagogische Initiativen, in denen die Photographie thematisiert oder eingesetzt wird, mediale Bildungsangebote zur Photographie sowie schulische und außerschulische Aktivitäten. Die Einreichfrist des mit 1.000 Euro dotierten Bildungspreises endet am 15. März 2018.

Durch die Digitalisierung und Vernetzung bieten sich immer mehr Möglichkeiten, das Medium Photographie kreativ einzusetzen und weiter zu entwickeln. Entsprechende Projekte möchte der DGPh-Bildungspreis ebenso entdecken und fördern wie solche, die politische und wirtschaftliche Aspekte kritisch hinterfragen.

Die Konzeption und Durchführung des Preises liegt bei der Sektion Bildung der DGPh. Im Blickpunkt der Sektion stehen die zukunftsweisenden Kompetenzen in der Medienwelt und die fachspezifischen Ausbildungsangebote. Neben dem Vorstand der Sektion mit Dr. Sandra Abend, Berti Kamps und Jan Schmolling werden der Jury weitere Experten der Photodidaktik angehören, darunter auch die letztjährige Preisträgerin Joceline Berger-Kamel vom interkulturellen Photoprojekt Wirsprechenfotografisch.

Einzureichen sind: PDF-Dokumente oder Ausdrucke (keine Originale), die das Projekt beschreiben. Abschlussarbeiten sind ausschließlich als Ausdruck einzusenden. Eventuelle Pressespiegel können ebenfalls beigefügt werden.

Die Einreichungen sollen vorzugsweis online als PDF-Datei erfolgen unter https://www.dgph.de/preise/bildungspreis und nur In Ausnahmefällen per Post:

DGPh-Bildungspreis
Rheingasse 8-12
50676 Köln

Rückfragen unter:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0221/9 23 20 69

 

Burgers Zoo, Arnheim 2005

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