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24 Stunden London ist das weltweit erste Gigapixel Zeitraffer Panoramabild und präsentiert den längsten Zeitraffer, der jemals von der Londoner Skyline aufgenommen wurde.

Zum Projekt: https://www.lenstore.de/vc/24-stunden-london/

Über 6.240 Fotos der Londoner Skyline wurden in einem Winkel von 155 Grad aufgenommen. Die Bilder gehen nahtlos ineinander über und bieten eine einzigartige Aussicht auf die Stadt. Das unvergleichbare und einmalige Level an Detail des Panoramabildes verdankt das Projekt einer vorprogrammierten, bewegungsgesteuerten Roboter-Technologie. So wurden in einem wiederholenden Schema jede Stunde 260 Bilder aufgenommen – eine Technik, die über den Zeitraum von 24 Stunden keinen Freiraum für Pixel-Unstimmigkeiten zulässt. Das Endergebnis zeigt London's wechselnde Farben von Sonnenaufgang bis zur Dämmerung in all ihren Nuancen.

Weitere Informationen zum Projekt:

  • Das 7.3 Gigapixel Bild (7.300 Pixel oder 7 Milliarden Pixel) ist über 1000 Mal besser als die Aufnahme mit einem IPhone X
  • Die Nikon D850 wurde aus folgenden Gründen gewählt: 45 Megapixel Sensor, dynamische range und die einzigartige Fähigkeit, die verschiedenen Farbnuancen der Stadt festzuhalten
  • Eine Nikon AF-S NIKKOR 300mm f/2.8 Linse wurde verwendet, die ermöglicht, Schilder zu lesen, die sich in 8 km Entfernung befinden
  • Die vorprogrammierte bewegungsgesteuerte Roboter-Technologie wird oft in Hollywood Filmen wie z.B. Gravity verwendet, in denen präzise, schnelle Kamerafahrten notwendig sind. Es handelt sich hierbei um das erste Mal, dass die Technologie für eine Zeitraffer Aufnahme verwendet wurde. Die Technologie hat für die notwendige Präzision jeder Aufnahme gesorgt, sodass jedes Bild genau der gleichen Position des Bildes 24 Stunden zuvor entspricht.
  • Der Zeitraffer wurde als "Gigalapse" betitelt, da zum ersten Mal Gigapixel Technologie und Zeitraffer kombiniert wurden.

24 Hour London – Behind the Scenes

Zum neunten Mal in Folge schrieb der PIC Verband sein Förderprogramm für junge Fotografen und Existenzgründer aus. Prämiert wurden 10 Arbeiten, 7 junge Nachwuchstalente erhielten ein Stipendium des PIC Verbandes.

Um den Berufseinstieg zu erleichtern bietet der PIC den Gewinnern an, ein Jahr lang alle Leistungen des Verbandes beitragsfrei in Anspruch zu nehmen. Praxisnahe Weiterbildung in Workshops und Seminaren, offener Erfahrungsaustausch mit routinierten Profis, sowie die starke Email-Community mit effizienten Lösungen für fachliche Fragen aller Art sind nur ein paar der herausragenden Leistungen.

Der Markt ist hart umkämpft und viele, vor allem auch junge Fotografen, sind Einzelkämpfer. Direkte Anlaufstellen bei Fragen und Problemen sind rar. Der PIC weiß um die Schwierigkeiten sich zu etablieren, zu halten und zu wachsen und bietet daher nicht nur für erfolgreiche Mitstreiter eine Plattform für Austausch und Fortbildung, sondern fördert den Nachwuchs. Starke Unterstützung bieten seine Partner aus der Industrie: Bacht, Canon, Epson, Hasselblad, Hensel, Novoflex, PhaseOne.

Eine Fachjury traf sich im Fotostudio der Fakultät Gestaltung, Hochschule Würzburg, um über die Vergabe des PIC Förderpreises zu entscheiden. Das Team der Juroren aus der Kreativbranche setzte sich zusammen aus: ELKE LATINOVIC, Senior Photo Editor bei C3 Creative Code and Content GmbH, München; PROF. DIETER LEISTNER, Professor für Fotografie, Hochschule Würzburg; JAN KOCOVSKI, Fotograf, Frankfurt am Main; PAUL - RUBEN MUNDTHAL, Editor und Mitbegründer, HANT - Magazin; HERMANN DÖRRE, Fotograf, München; FLORIAN HAMMERICH, Fotograf und Dozent, Regensburg; BEN KUHLMANN, Bildredakteur, F.A.Z.; ALEXANDER RACZ, Kunsthistoriker, KunstNürnberg; NATALIA LUZENKO, Fotografin, Vorstandsmitglied PIC.

Die Sichtung der vielen Einsendungen war spannend und diskussionsreich, am Ende des Tages erwählte die Jury folgende Gewinner als die „SELECTED ONE‘S“:

Und möchte diese 3 Talente ehrenvoll erwähnt wissen:

Mehr zum PIC Förderpreis “SELECTED” und eine Auswahl der Gewinnerbilder seit 2009 finden Sie hier: https://www.pic-verband.de/services/foerderpreis/

Bildanbieter und -produzenten erleben den Strukturwandel infolge der Digitalisierung stärker, erheblich schneller und mit sehr viel dramatischeren Folgen als viele andere Branchen. Während die Bedeutung von Bildern weiter zunimmt, sinken die Honorare nicht zuletzt auch auf Grund eines ständig wachsenden Angebotes weiter.

Wie sich die aktuelle Situation des Bildermarktes und der Bildagenturen darstellt, untersuchte jetzt eine unter der Leitung von Prof. Lars Bauernschmitt vom Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA) durchgeführte Branchenerhebung unter deutschen Bildagenturen. Die im Februar und März durchgeführte Umfrage umfasste Fragen zum Unternehmen, dem Umsatz, den Betriebskosten, dem Bildbestand und dem Vertrieb. Die Umfrage lieferte damit nach langer Zeit erstmals wieder belastbare Zahlen zum Bildermarkt und soll in Zukunft jährlich fortgesetzt werden. Interessant sind die Ergebnisse nicht nur für die Fachöffentlichkeit, sondern vor allem auch für die an der Umfrage beteiligten Bildagenturen selbst. Sie bekommen durch die Ergebnisse die Möglichkeit, das eigene Unternehmen im Vergleich zum Mitbewerber zu verorten. Interessieren werden die Ergebnisse aber auch die mit den Agenturen zusammenarbeitenden Fotografen. Immerhin vertreten allein die 27 Agenturen, die sich an dieser Umfrage beteiligten, 6.739 Fotografinnen und Fotografen exklusiv.

Dabei lieferte die auf der Mitgliederversammlung des Branchenverbandes am 22.04.2018 in München vorgestellte Untersuchung neben erwartbaren Bestätigungen bekannter Trends auch eine Reihe von, auch für Fachleute überraschenden, Ergebnissen. So sehen sich die Mitgliedsagenturen des BVPA trotz weiter sinkender Honorare gut aufgestellt. Wie die Branchenerhebung ergab, beurteilen die im BVPA organisierten Agenturen, die sich an dieser Umfrage beteiligten, die eigene wirtschaftliche Situation zu 50 % befriedigend und zu 42,8 % sogar gut oder sehr gut. Während in anderen Bereichen der Kreativbranche Praktikanten und befristet Beschäftigte die Unternehmen prägen, beschäftigen die von der Erhebung erfassten deutschen Bildagenturen im Schnitt zu fast 60 % Festangestellte und zu 31,6 % Teilzeitbeschäftigte. Freie Mitarbeiter_Innen bilden mit 9,9 % eine klare Minderheit. Während die im BVPA vertretenen Agenturen mit 1,6 % Umsatzplus leicht zulegen konnten, musste die Vergleichsgruppe der nicht im Verband vertretenen Bildagenturen dagegen ein Minus von 7,6% verzeichnen. Aktuelle Zahlen lieferte die Umfrage auch in Bezug auf das angebotene Bildmaterial. Ihre durchschnittlichen Bestände von 800.000 digitalen Bildern vergrößerten die beteiligten Bildagenturen im Durchschnitt um 9,3 %. Wichtigstes Marktsegment sind für die Bildagenturen die Zeitungen und Zeitschriften. Im Mittel 45,1 % ihres Umsatzes erzielen die im BVPA vertretenen Bildagenturen mit diesen redaktionellen Auftraggebern. Bei den nicht im Verband vertretenen Agenturen sind das sogar 62,8 %.

Die jetzt vorgestellten Ergebnisse sind noch keine Darstellung von Entwicklungen und möglichen Ausblicken. Diese können erst zu einem späteren Zeitpunkt und mit Blick auf weitere Umfragen erfolgen. Prof. Lars Bauernschmitt und der BVPA wollen die jetzt so erfolgreich begonnene Kooperation jedoch fortsetzen.

Zum jetzigen Zeitpunkt feststellbar ist, dass die BVPA Mitgliedsagenturen, die sich an dieser Befragung beteiligt haben, auf den Heimatmarkt konzentriert sind, sich auf journalistische Publikationen fokussieren, sich in einem schwierigen Markt eingerichtet und ihre Strukturen den Entwicklungen angepasst haben.

TIPA

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