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Zum dritten Mal wurden in Deutschland die Gewinner des Canon Young People Programmes ausgezeichnet. Es galt, mit Bildern wahre Geschichten zu erzählen, aufmerksam zu machen und Botschaften zu formulieren. Mit dem Bild „Zechenwerkstatt“ gewann Dilara Topkaya knapp vor ihren Mitschülern Alex Papdopulos und Katharina Elbers. Alle drei haben beeindruckende Fotos „erarbeitet“ und deren Geschichte dazu geschrieben. Allen dreien war mit dieser Positionierung eine EOS M Digitalkamera als Gewinn sicher.

Die Sprache der Fotografie ist eine besondere, die wie eine Fremdsprache erlernt sein will. Denn wie das gesprochene Wort muss auch das Bild wohl „formuliert“ sein, um dem Anspruch der Wahrheit gerecht zu werden. Am Duisburger Gertrud-Bäumer-Berufskolleg sind 15 engagierte Schülerinnen und Schülern vom 3.-10. Dezember dem Aufruf gefolgt, diese Sprache lernen zu wollen. Der renommierte Fotograf Friedemann Vogel erklärte, worauf es ankommt, Canon Trainer stellen Equipment, vermitteln Technik und Marieta Sander vom Eine Welt Netz NRW e.V. erklärte die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Der „Arbeitsauftrag“ für die Teilnehmer lautete dann: die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen fotografisch dokumentieren.

In der Beschreibung des Gewinnerbildes von Dilara Topkaya kommentiert die junge Fotografin: „Die Zechenwerkstatt wurde 1904 geöffnet. Es war ein Ort, wo viele Gastarbeiter und deutsche Mitarbeiter für ihren Lohn zusammen geschuftet haben. 2005 wurde die Zeche geschlossen und die große Fläche wurde zu einem Park umgebaut und dieser Förderturm steht jetzt als ein Denkmal in diesem „Bergpark“. Sie thematisiert damit die Nachhaltigkeitsziele 8, 9 und 11. Dies sind „Menschwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“, „Industrie, Innovation und Infrastruktur“, „Nachhaltige Städte und Gemeinden“.

Karin Jenner, stellvertretende Leiterin der Schule, zur Motivation der Teilnahme: „Bilder sind heute allgegenwärtig und üben großen Einfluss auf das Leben der Jugendlichen aus. Bilder drücken Botschaften aus, die verstanden werden, unabhängig von der Herkunft oder der gesprochenen Sprache. Sich selbst mit diesem Medium zu beschäftigen und die Sprache der Bilder zu nutzen - angeleitet durch Profis - ist eine große Chance für die jungen Menschen.“

Maryam Al-Darkazali und Dilara Topkaya, beide Teilnehmerinnen des Workshops sind sich einig: „Es war nicht so einfach, eine Idee zu finden, wie man das Thema in einem Foto darstellen kann. Aber es hat dann viel Spaß gemacht, mit Menschen darüber zu sprechen und mit den anderen Schülern zusammen zu fotografieren“ Auch Isabella Ernenputsch freut sich am meisten über „die Unterstützung von Menschen, die mich in meinem Vorhaben komplett unterstützt haben“.

Canon organisiert das Young People Projekt zum Thema der Nachhaltigkeitsziele in ganz Europa und begeistert damit Schülerinnen und Schüler vor allem in Brennpunkt-Schulen in der europäischen Region. Das besondere Anliegen des Unternehmens, ist im Sinne der Unternehmensphilosophie Kyosei die Aufmerksamkeit für die Nachhaltigkeit und Respekt füreinander über die Kraft der Bildsprache zu transportieren.

Die Sektion Medizin- und Wissenschaftsphotographie der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ruft erneut zur Teilnahme am DGPh-Preis für Wissenschaftsphotographie auf

Die Auszeichnung hat einen Wert in Höhe von ca. 1.000.- Euro und wird in Form eines Objektivs von der Firma Sigma gespendet. Die Einreichungsfrist ist der 31. März 2019. Weitere herausragende Beiträge können mit einer Lobenden Erwähnung gewürdigt werden. Einzureichen sind photographische Arbeiten, die ein wissenschaftliches Thema (auch aus der Medizin) dokumentieren oder sich künstlerisch mit einem wissenschaftlichen Thema auseinandersetzen.

Neben dem Vorstand der Sektion Medizin- und Wissenschaftsphotographie, Friedrich M. Schmidt, Roy Hessing und Dorothea Scheurlen gehören der Jury Antonia Moers (Sigma), Karin Fenn (Photo + Medien Kiel) sowie die ehemaligen Preisträger*innen  Ilka Kosmalski und Jannis Wiebusch an.

Die Verleihung des Preises findet am 24. Mai in Kiel im Rahmen der Tagung Photographie in Medizin und Wissenschaft statt.

Zur Bewerbung müssen folgende Bewerbungsunterlagen online eingereicht werden (nur vollständig ausgefüllte Bewerbungen werden akzeptiert!):

  • Kontaktdaten: Vor- und Nachname, Adresse, E-Mail, Telefon, Internet-Adresse (falls eine vorhanden).
  • ein kurzes Exposé, in dem das Thema beschrieben wird; max. 1 DIN A4 Seite.
  • eine Kurzbiographie, aus der die wichtigsten persönlichen und beruflichen Stationen sowie eventuelle Publikationen und Ausstellungen hervorgehen (max. 1 DIN A4 Seite!).
  • 4 bis 10 Bildbeispiele bisheriger Arbeiten (Format: JPEG, max. 1.024 KB, max 2.048 Pixel breit, nur RGB-Farbraum).

Einsendeschluss:

Die komplette Bewerbung muss bis zum 31. März 2019, 24 Uhr (CET) auf der Seite https://dgph.de/preise/wissenschaftsphotographie hochgeladen sein.

Der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Alexander Jüchser von LIESER Rechtsanwälte hat die Meyer Optik Görlitz, eine Sparte der insolventen Firma net SE, bereits drei Monate nach dem Insolvenzantrag erfolgreich verkauft. Meyer Optik Görlitz ging im Zuge einer übertragenden Sanierung an die OPC Optical Precision Components Europe GmbH, welche unter dem Namen OPC Optics in Deutschland anspruchsvolle, qualitativ hochwertige Linsen sowie Baugruppen und Objektive herstellt. Dank der Übernahme ist der Erhalt der deutschen Traditionsmarke gesichert, die ihren Ursprung bereits im Gründungsjahr 1896 hatte. Der Übergang auf den neuen Investor erfolgte rückwirkend zum 01. November 2018. 

Gewissheit und Zuversicht durch neuen Investor

„Ich freue mich, dass die traditionsreiche ‚Meyer Optik Görlitz’ durch den Verkauf an den Investor OPC Optics weiterlebt und im Markt bleibt“, sagt Dr. Alexander Jüchser. Die Objektive von Meyer Optik Görlitz stehen für hochwertige Qualität, ausgewählte Materialien und innovatives Produktdesign. Gerade die Retro-Objektive sind sowohl bei Profi- aber auch bei Hobbyfotografen weltweit sehr begehrt. Der Insolvenzverwalter hat nun das Warenlager und die Konstruktionspläne der Objektive verkauft. Zudem verkauft der Markeninhaber auch die Markenrechte an Meyer Optik Görlitz an den neuen Investor. „Nach dem Motto ‚Tradition trifft Innovation‘ werden wir die hoch angesehene Marke Meyer Optik Görlitz ‚Made in Germany‘ nicht nur weiter fortführen, sondern beabsichtigen mit unserem Know-how die bisherigen Stärken der Sparte, Schritt für Schritt weiterzuentwickeln“, sagt Timo Heinze, Geschäftsführer der OPC Optics mit Sitz in Bad Kreuznach.

Insolvenz der net SE

Die net SE mit Sitz in Koblenz hat mit drei Sparten Soft- und Hardware sowie Film- und Fotoobjektive und Accessoires wie Fototaschen entwickelt und vertrieben. Bei der Sparte der Fotoobjektive erfolgte der Vertrieb und die Vermarktung der Objektive von Meyer Optik Görlitz an Profi- und Hobbyfotografen von Koblenz aus in die ganze Welt. Am 17.07.2018 hatte die net SE beim zuständigen Amtsgericht Koblenz einen Insolvenzantrag gestellt. Ein harter Wettbewerb und hohe betriebliche Aufwendungen hatten die net SE in eine finanzielle Schieflage gebracht, sodass am Schluss der Gang zum Insolvenzgericht nicht mehr vermieden werden konnte.

 

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