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Branche auf Wachstumskurs – Positive Marktentwicklungen für 2017 mit guten Aussichten für 2018 – Konsumenten setzen auf Ausstattung und Qualität

Der Photoindustrie-Verband (PIV), geht auch für das 4. Quartal von einer positiven Marktentwicklung in weiten Teilen der Imaging-Segmente für 2017 in Deutschland aus. Digitalkameras verzeichneten bisher durch den Absatz höherwertiger Produkte einen Umsatzanstieg von 3,8 %. Für die Kernwarengruppen der kompakten Systemkameras mit Wechselobjektiven, Action-Cams, Objektiven und Fotodrohnen liegen die PIV Umsatzerwartungen für Deutschland in 2017 bei 4,8 %. „Die positive Erwartungshaltung“, so Rainer Führes, PIV Vorstandsvorsitzender, „kommt nicht von ungefähr. Der Absatz von kompakten Systemkameras erreichte laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in den ersten drei Quartalen einen bemerkenswerten Mengenzuwachs von 22 %. Das damit generierte Umsatzplus lag sogar um 40 % höher als im Vorjahr.“ Auf 23 % Wertwachstum brachten es auch die Wechselobjektive für kompakte Systemkameras in den Monaten Januar bis September. Fotodrohnen zeigten im gleichen Zeitraum sogar einen Wertzuwachs von 56 %. „Das sind positive Signale für das Jahresendgeschäft, bei dem Fotoprodukte jeder Art ihre stärkste Absatzphase haben“, so Rainer Führes. „Sie gehören traditionell zu den angesagten Weihnachtsgeschenken“.

Die Aussichten für einen positiven Jahresauftakt 2018 sind gut, betrachtet man die jüngsten Zahlen des Verbandes der japanischen Kameraindustrie (CIPA), der eine Steigerung der Kameraexporte ausweist. „Ist der Kameramarkt gut aufgestellt, so profitiert entsprechend des Imaging Workflows hiervon die gesamte Branche. Unser Markt wächst im Wert. Wer Foto- und Videoequipment kauft, der investiert in Qualität“, so Rainer Führes. Die Durchschnittspreise gehen weiter nach oben, was für ein gesteigertes Wertebewusstsein der Verbraucher spricht. Gut sortierte Foto-Fachhändler profitieren daher von der aktuellen Marktentwicklung, denn sie sind die bevorzugte Anlaufstation der Konsumenten, die Beratungskompetenz für ihre Investition suchen. Fotos und Videos, wie sie millionenfach gepostet werden, sind laut Führes wichtige Werbebotschafter für Imaging-Produkte. Sie werben für die aktuellen Aufnahmefeatures, schärfen das Bewusstsein für gute Qualität und schaffen damit zusätzliche Kaufanreize.

Fotohändler erschließen neue Geschäftsfelder

Insbesondere der stationäre Fotohandel weitet seinen Aktionsradius aus. Ein noch recht neues Geschäftsfeld ist der Verleihservice für Foto- und Videoequipment. Zielgruppen sind Profifotografen ebenso wie Amateure. „Neben der Kundenbindung hat dieser Geschäftszweig auch positiven Einfluss auf den Abverkauf von Foto- und Videohardware. Durch die Möglichkeit, Equipment testen zu können, wird die Kaufentscheidung erleichtert“, so Rainer Führes. Ein weiteres Standbein zur Kundenbindung sind Fotoseminare, -workshops und -touren.

Der Trend, Bilder statt Sprache für die Kommunikation zu nutzen ist ein ungebrochener Trend, bei dem vor allem die junge Generation immer neue kreative Stilmittel einsetzt, um sich auszudrücken. Imaging-Produkte begleiten uns darüber hinaus in vielfacher Weise quasi durch den gesamten Tag: über Bilder online und offline, in Applikationen und im Fernsehen, aber auch in Form von medizinischen Anwendungen in Optik und Diagnostik. Imaging ist ein nicht wegzudenkender Teil des Lebens.

  1. bis 31. Januar Förderpreis „STERN Grant“
    1. bis 28. Februar „STERN Stipendium“

Mit seinen bildstarken Reportagen setzt der STERN seit Jahrzehnten Maßstäbe im Magazinjournalismus und wurde dafür vielfach ausgezeichnet. Die STERN-Redaktion schreibt im Rahmen ihrer Nachwuchsförderung „STERN Junge Fotografie“ auch im kommenden Jahr zwei Programme aus, die jungen Fotojournalisten die Chance geben, sich und ihre Karriere zu entwickeln: den „STERN Grant“ und das „STERN Stipendium“. Talente zu entdecken und ihnen ein Forum für ihre Arbeiten zu bieten, gehört zum Selbstverständnis und zur Tradition des STERN.

Bewerbungen für den „STERN Grant“ können vom 1. bis zum 31. Januar 2018 unter www.stern.de/jungefotografie/grant eingereicht werden. Der Förderpreis ist mit 10.000 Euro dotiert und ermöglicht jungen Fotografen die langfristige Beschäftigung mit einem journalistischen Thema. Der Gewinner produziert in Zusammenarbeit mit einem STERN-Reporter seine Geschichte oder Reportage, die in einer Publikation der STERN-Markenfamilie veröffentlicht wird. Die Foto-Reportage des „STERN Grant“-Gewinners 2016, Sebastián Liste, erschien Mitte dieses Jahres im STERN (Ausgabe 23/17). Der spanische Fotograf zeigt darin, wie sich in Mexiko die allgegenwärtige Gewalt durch Drogenbanden auf alle Bereiche des täglichen Lebens auswirkt. 2017 gewann die US-Saudische Fotografin Tasneem Alsultan den „STERN Grant“ für ihren Projektvorschlag „Zwischen Tradition und Modernität – Die Jugend und der Umbruch in der arabischen Welt“.

Am 1. Februar 2018 beginnt die Bewerbungsphase für das „STERN Stipendium“. Bis zum 28. Februar können Nachwuchstalente ihre Unterlagen unter www.stern.de/jungefotografie/stipendium einreichen. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium im visuellen Bereich. Der Stipendiat erhält die Chance, auf fester Vertragsbasis ein Jahr lang für den STERN zu arbeiten. Gemeinsam mit STERN-Redakteuren entwickelt er Themen im In- und Ausland und setzt diese optisch um. Der Schwerpunkt liegt auf moderner Porträt- und Reportagefotografie.

„Es gehört zum Selbstverständnis und zur Tradition des STERN, Talente zu entdecken und zu entwickeln“, erläutert Artdirektorin Frances Uckermann. „Wir möchten dem fotografischen Nachwuchs ein Forum bieten. Neben dem ‚Junge Fotografie-Stipendium‘, bei dem Studienabgänger die Chance erhalten, für ein Jahr in der STERN-Redaktion zu arbeiten, haben wir mit dem ‚STERN Grant‘ erfolgreich ein Programm etabliert, das hilft, auch solche Projekte zu realisieren, die sonst aus Zeitdruck und Geldnot vielleicht nicht zustande kommen würden. Wir freuen uns sehr auf die Bewerbungen“, so Uckermann.

Bis zum 6. Februar 2018 können Fotografen auf der ganzen Welt ihre Fotostrecken unter dem Thema "Seeing Beyond – Untold Stories" einreichen.

Der ZEISS Photography Award geht in die dritte Runde – und ruft ambitionierte Fotografinnen und Fotografen weltweit dazu auf, ihre Werke unter dem Thema „Seeing Beyond – Untold Stories“ der internationalen Experten-Jury zu präsentieren. Bis zum 6. Februar 2018 können Fotografen hier ihre Fotoserien aus fünf bis zehn Bildern einreichen.

Das Thema „Untold Stories“ darf im weitesten Sinne verstanden werden: Im Fokus sollen Geschichten stehen, die noch nicht (zu Ende) erzählt wurden. Die Arbeiten können Vertrautes aus einer neuen Perspektive beleuchten – oder sich Themen widmen, die bisher noch wenig beachtet wurden.

Renommierte Jury

Alle eingereichten Fotos werden von einer renommierten Jury bewertet, die mit drei internationalen Experten aus der Fotoindustrie besetzt ist: Der Brite Chris Hudson ist Artdirector beim Magazin National Geographic Traveller, Peter Bas Mensink ist Herausgeber des niederländischen Fotomagazins GUP Magazine, Patricia Morvan ist bei der französischen Bildagentur Agence VU’ verantwortlich für Ausstellungen und Kulturprojekte. Die Jury beurteilt sowohl die fotografische Qualität als auch die Kreativität der Arbeiten. Sie sucht besonders nach einer starken Geschichte, die in den Bildern deutlich erkennbar wird.

Attraktive Preise: ZEISS Objektive im Wert von 12.000 Euro und eine Fotoreise

Am 3. April 2018 werden der Gewinner und die Shortlist bekanntgegeben. Auf den Gewinner warten attraktive Preise: ZEISS Foto-Objektive seiner Wahl im Gesamtwert von 12.000 Euro sowie 3.000 Euro Reisebudget für ein Fotoprojekt. Die feierliche Preisverleihung findet am 19. April 2018 im Rahmen der Sony World Photography Awards in London statt. Die Gewinnerfotos und ausgewählte Fotos der Shortlist werden parallel zur Ausstellung der Sony World Photography Awards im Somerset House in London präsentiert, der Gewinner wird bei der Ausstellungseröffnung dabei sein. ZEISS lädt den Gewinner außerdem in den Unternehmenshauptsitz in Deutschland ein. Dort bekommt er Einblick in die ZEISS Welt und kann sich mit den Objektiven von ZEISS vertraut zu machen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, individuell mit ZEISS und der World Photography Organisation zusammenzuarbeiten.

„Durch den Gewinn des ZEISS Photography Awards sind viele Bildredakteure auf meine Arbeit aufmerksam geworden“, sagt Vorjahressieger Kevin Faingnaert, der die Jury mit seiner Serie über das Leben auf den Färöer-Inseln überzeugte. „Meine Fotoreportagen werden heute in Magazinen und Zeitungen auf der ganzen Welt abgedruckt. Der ZEISS Photography Award hat mir nicht nur geholfen, neue Kunden zu gewinnen, sondern hat auch mein Selbstbewusstsein als Fotograf gesteigert.“

Der ZEISS Photography Award wird von ZEISS und der World Photography Organisation gemeinsam ausgerichtet. Im Vorjahr haben rund 4.700 Fotografen aus 132 Ländern mehr als 31.000 Fotos eingereicht.

Termine

Alle Termine des ZEISS Photography Awards 2018 im Überblick:

  • Oktober 2017: Beginn der Einreichungsphase
  • Februar 2018: Ende der Einreichungsphase
  • April 2018: Bekanntgabe des Gewinners und der Shortlist
  • April 2018: Preisverleihung und Galadinner im Rahmen der Sony World Photography Awards in London
  • April bis 6. Mai 2018: Ausstellung der Gewinnerserie und ausgewählter Fotos aus der Shortlist im Somerset House in London

Weitere Informationen über den ZEISS Photography Award, die Teilnahmebedingungen und die Einreichung finden Sie unter www.zeiss.de/zpa2018.

 

„Meine Fotoreportagen werden heute in Magazinen auf der ganzen Welt abgedruckt.“: Vorjahressieger Kevin Faingnaert überzeugte die Jury mit seiner Serie über das Leben auf den Färöer-Inseln.

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