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Eine neue Studie von Canon veranschaulicht, dass es beim Betrachten von gedruckten Erinnerungsfotos zu einer positiven emotionalen Reaktion kommt: 75 Prozent der Studienteilnehmer in Deutschland haben angegeben, dass das Betrachten von ausgedruckten Fotos sie „glücklicher“ macht. Denn: Gedruckte Fotos lassen liebgewonnene Erinnerungen lebendig werden.

Das Forschungsergebnis basiert auf einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 erwachsenen Probanden in Deutschland. 75 Prozent der Teilnehmer bestätigten dabei, dass das Betrachten der gedruckten Erinnerungen sie „glücklicher“ mache.

Der Umfrage zufolge stimmten über 69 Prozent der Deutschen damit überein, dass ein gedrucktes Bild die Erinnerung stärker im Bewusstsein verankert und die damit verbundenen Geschichten so länger emotional erlebbar bleiben.

Bilder auszudrucken und sich dabei an die erlebten Geschichten zu erinnern, setzt kraftvolle Emotionen frei. Die Umfrage zeigt, dass 13 Prozent der Befragten sich emotional so stark von ihren Erinnerungen haben berühren lassen, dass sie beim Betrachten bestimmter Bilder buchstäblich „zu Tränen gerührt“ waren.

Bilder auszudrucken und sich dabei an die erlebten Geschichten zu erinnern, setzt kraftvolle Emotionen frei. Die Umfrage zeigt, dass 13 Prozent der Befragten sich emotional so stark von ihren Erinnerungen haben berühren lassen, dass sie beim Betrachten bestimmter Bilder buchstäblich „zu Tränen gerührt“ waren.

Die Umfrage ergab weiterhin, dass in Sachsen mehr Fotos gemacht werden als in jeder anderen Region Deutschlands. 23 Prozent der Befragten nahmen dort mehr als 50 Bilder pro Woche auf.

68 Prozent der Bundesdeutschen stimmen zudem darin überein, dass die ganz besonderen Momente manchmal genau dann passieren können, wenn man es am wenigsten erwartet und dass man daher Fotos auch spontan ausdrucken möchte, um eben diese Momente einzufangen und festzuhalten.

„Unsere Erinnerungen sind so wertvoll, dass sie es verdient haben gedruckt zu werden – damit erhalten die Geschichte und die Emotionen hinter dem Bild, die Aufmerksamkeit, die sie verdienen“, kommentiert Marco Gottschalk, Marketing Director CIG Dach bei Canon. „Dies bekommt in unserer schnelllebigen Zeit eine immer größere Bedeutung.“

Trotz der nachgewiesenen Vorteile können sich lediglich 12 Prozent der Befragten daran erinnern, in den letzten sechs Monaten ein Foto gedruckt zu haben. 69 Prozent der Deutschen räumen ein, dass ihre Bilder eher auf dem Handy, der Kamera oder den sozialen Medien abliegen, statt in den Druck zu gehen. Entsprechend der Umfrage werden Drucker am häufigsten für „praktische Anwendungen“ eingesetzt: etwa zum Druck einer Versicherungspolice oder eines Mietvertrags (63 Prozent), eines Versandaufklebers (27 Prozent) oder einer Bahnfahrkarte (22 Prozent).

Hierzu Marco Gottschalk: „Weil wir von Canon verstanden haben, dass nicht nur das funktionale Drucken wichtig ist, sondern auch das Drucken unserer Geschichten, haben wir den Prozess mit unseren tragbaren Druckern und ihrer WLAN-Konnektivität besonders einfach gestaltet.“

Mit dem WLAN-fähigen Canon Drucker SELPHY CP1300 beispielsweise lassen sich in nur wenigen Sekunden Fotos direkt vom Handy oder der Kamera an den Drucker senden und in hervorragender Qualität mit einer breiten Palette von Layout- und Shuffle-Optionen ausdrucken.

Weitere Infos zu Canon Fotodruckern: https://www.canon.de/printers/home-and-photo-printers/


Pixelprojekt_Ruhrgebiet hat die Sammlung über die Online-Plattform nach Aufruf neueheimat.ruhr erweitert - Zu den guten Bildern werden nun Geschichten gesucht
Gelsenkirchen, 19. September 2017  – 93 Fotograf*innen sind dem Aufruf von Pixelprojekt_Ruhrgebiet zur Einsendung von Fotoserien zum Thema Integration gefolgt. 700 Fotos in 45 Serien zeigen nun, was es für Menschen bedeutet, ein neues Land; eine neue Stadt; ein neues Zuhause – was es für Menschen bedeutet eine neue Heimat im Ruhrgebiet zu suchen und zu finden. Drei Monate lang hat das Pixelprojekt_Ruhrgebiet Fotos von Bildautorinnen und Bildautoren gesammelt, die unter neueheimat.ruhr im Internet zu sehen sind und in fünf Großprojektionen von September bis Oktober auf die Straße kommen. Doch das bedeutet nicht, dass die Sammlung fertig ist. Im Gegenteil. „Ein auch für uns neuer und spannender Part startet jetzt mit der interaktiven Plattform neueheimat.ruhr/react“, sagt Peter Liedtke. Dort kann jede und jeder seine Fotos, Erinnerungen und Geschichten als Reaktion auf den neuen, erweiterten digitalen Bildtank hochladen. „Bei der react-Plattform kommt es uns ausnahmsweise, anders als bei den Bildern, mit denen wir nun auf Großprojektionstour gehen, nicht ausschließlich auf fotografische Qualität an, sondern auf direkte Bezüge zu Erlebnissen aller Art“, betont Liedtke.  
Auf der react-Plattform sind schon einige Geschichten zu finden. Hier stellt zum Beispiel Emanuela Danielewicz in gleich zwei Beiträgen die Arbeit vom Verein Kosmopolen e.V. und dem Aktionsort Quo Vadis vor. Kurt Jaksch berichtet von seinen ganz privaten Car-Sharing Erfahrungen: In den 1970er Jahren stellte der Wiener seinen Freunden in seiner neuen Heimat Ruhrgebiet seinen alten Wagen zur Verfügung. Um das Theater als gelebte Utopie geht es im Beitrag von Pedro Malinowski; er betrachtet das Theater als einen Ort der Kunst, an welchem Menschen aus unterschiedlichsten Orten dieser Erde zusammenkommen, um einer gemeinsamen Idee Ausdruck zu geben. Vladimir Wegener teilt Erinnerungen aus seinem Geburtsland Bulgarien. Und Abdullah Yunes erzählt von der Flucht seiner Familie aus dem nordirakischen Al Mosul bis nach Wanne-Eickel. Hier haben die Iraker mit ihrer neuen Wohnung nicht nur ein Zuhause, sondern in der Vermieterin auch ein neues Familienmitglied gefunden.  
Wer sich einen Eindruck über den neu befüllten digitalen Bildtank machen möchte, kann dies ab sofort im Internet unter www.neueheimat.ruhr machen. Oder eine der vier Großprojektionen im Ruhrgebiet besuchen. Die erste Großprojektion mit Soundcollage fand am Samstag beim Consolfest auf der Zeche Consol in Gelsenkirchen großen Anklang.

Die weitere Projektionstermine sind:  

    23. September 2017, 18 bis 22.30 Uhr, Depot, Dortmund
    28. September 2017, 20.30 bis 22 Uhr, Husemannplatz, Bochum
    30. September 2017, 20.30 bis 22 Uhr, Lehmbruck Museum, Duisburg
    6. Oktober 2017, 20.30 bis 22 Uhr, Zeche Zollverein, Essen

 „Mit neueheimat.ruhr reagieren wir weiter auf die immer noch vorhandene aktuelle Flüchtlingsdiskussion. Wir wollen zeigen, dass man politische Bildung auch durch Kunst initiieren kann“, sagt Liedtke.  
Die Aktionen werden durch das Kulturministerium NRW, die Sparkasse Gelsenkirchen, das Kulturamt der Stadt Gelsenkirchen sowie den Förderverein Pixelprojekt_Ruhrgebiet ermöglicht. Hintergrundinfos:
Pixelprojekt_Ruhrgebiet sammelt fotografische Bilder, die im Laufe von Jahrzehnten als Produkt der seriellen Auseinandersetzung einzelner Fotografinnen und Fotografen mit Themen der Region entstanden sind. Das Projekt ordnet diese als Bildserien, bringt sie in eine thematische und chronologische Struktur und macht sie auf einer Internetseite überhaupt erst sichtbar. Neben Ökologie sind Soziales, Kultur, Stadt, Wohnen, Sport, wirtschaftlicher Wandel und vor allem die Menschen der Region die Hauptthemen.
Pixelprojekt_Ruhrgebiet wird gefördert und möglich gemacht durch: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Sparkasse Gelsenkirchen, Stadt Gelsenkirchen, Wissenschaftspark Gelsenkirchen, Gelsennet, Ruhr Museum, werkbund nrw, Kulturserver NRW, Förderverein Pixelprojekt_Ruhrgebiet, Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V. und Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.

Die Gewinnerin des Tamron TakeOff 2017, dem Wettbewerb für junge Fotografierende, heißt Luka Naujoks. Die 18jährige aus Kiel setzte sich mit ihrer Schwarz-Weiß Portrait-Reihe gegen vier Konkurrenten durch und sicherte sich damit neben 2.000 Euro und einem Koffer voller Tamron Super Performance Objektive auch ein umfangreiches PR-Paket.

Mehrere hundert Bewerber hatten zu Anfang des Jahres ihre eigens entwickelten fotografischen Konzepte eingesendet, die sie mit Hilfe eines Tamron Objektiv-Koffers, der mit insgesamt 7 Objektiven, zwei Telekonvertern und einer TAP-In-Konsole ausgestattet wurde, umsetzen durften. Eine Profifotografen-Jury entschied nun im Düsseldorfer SkyLoft über die eingereichten Fotostrecken.

Das Projekt der Siegerin Luka Naujoks trägt den Titel "tales of someone's soul".  Sie möchte damit auf psychische Krankheiten eingehen und dabei sichtbare Äußerlichkeiten mit inneren, seelischen Konflikten verbinden. Vor allem auf die Selbstverletzung ging Naujoks in ihren Bildern ein. Wichtig war es für die junge Fotografin, den Fokus nicht auf die Äußerlichkeiten zu setzen, sondern auf das, was in den Menschen und in ihrer Seele passiert und die sehr intimen Geschichten und persönlichen Emotionen von fremden Menschen zu erzählen, die sich auf den ersten Blick kaum erahnen lassen.  „Ich sehe es als Herausforderung, unsichtbares Leid sichtbar zu machen“, so die 18jährige, die 2015 mit einer Fotoreihe zur Flüchtlingsthematik bereits den Jugendkulturpreis der Stadt Kiel gewonnen hat.

 

Juror J. Konrad Schmidt, Fotograf und BFF-Vorstandsmitglied zur Siegerreihe: „Hier hat sich jemand in jungen Jahren mit einem sozial total relevanten Thema beschäftigt. Es muss am Ende in der Fotografie um Themen gehen. Hier war nicht nur das Thema wichtig, sondern es war auch großartig fotografiert und das von einer 18jährigen finde ich ziemlich beeindruckend.“ Fotograf Eberhard Schuy, ebenfalls Jurymitglied, ergänzt: „Die Bilder funktionieren im wahrsten Sinne des Wortes auf den ersten Blick. Man hat noch gar nicht die Geschichte zu den Bildern gelesen und wird schon von der Art der Bilder angezogen. Die Bildsprache ist magnetisch. Ich war fasziniert vom Aufbau, von kleinen Details. Je näher ich den Bildern kam, desto mehr habe ich bemerkt, wie gut die Bilder eigentlich sind.“

 

Den zweiten Platz belegt Lilian Dibbern, die mit ihren Fotos die (emotionale) Verbindung zwischen Mensch und Natur beleuchtete, vor Fabian Weins mit seiner Bildreihe zur Bretagne in Frankreich. Beide erwarten Objektiv-Preise. Den vierten Rang belegte Nina Wild vor Lukas Aigner mit seiner Reihe „Das Unmögliche“.

Alle Finalisten werden mit ihren Gewinnerbildern außerdem im Tamron Magazin und weiteren Medien präsentiert.

 

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