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Im Jahr 1993 entschieden sich zwei junge Hochschulabsolventen, die sich für Computer und Fotografie interessierten, ZONER software, a. s. zu gründen und einen Grafikeditor zu entwickeln. Durch eine vorausschauende Innovationskultur konnte ZONER zu einem der führenden Fotosoftware-Anbieter mit Niederlassungen in den USA, Mitteleuropa sowie Japan aufsteigen. Die mehrfach ausgezeichnete intuitive Bildbearbeitungs- und Organisationssoftware Zoner Photo Studio wird weltweit von über 10 Millionen begeisterten Windows-Usern verwendet.

Eine anfangs steinige Erfolgsgeschichte, die sich sehen lassen kann

Die Erfolgsgeschichte von ZONER software, a. s. (www.zoner.de) begann 1992.  Während des Hochschulstudiums lernten sich die beiden Studenten Milan Behround Roman Slavičinsky an der Militäruniversität in Liptovsky Mikuláš in der damaligen Tschechoslowakei kennen. Beide verband die Leidenschaft für Computer und Fotografie. 1993 entschieden sie sich, eine intuitive aber gleichzeitig leistungsstarke Grafiksoftware zu entwickeln und gründeten ZONER software, a. s. Das erste Produkt, das ZONER im Markt einführte, war der Grafikeditor Zebra für DOS-Anwender. Ferner entwickelte das Unternehmen diverse Software-Lösungen für die Industrie. Der kommerzielle Erfolg lies jedoch auf sich warten.

Internet und digitale Fotografie – ein Treffer ins Schwarze

„Die ersten Jahre waren hart für uns. Die Digitalfotografie stecke noch in den Kinderschuhen“, betont Milan Behro, Inhaber und Geschäftsführer der ZONER software, a. s. „Als wir 1996 das Potenzial des Internets erkannten und unsere Aktivitäten vorerst verstärkt um das Hosting von Unternehmenswebseiten erweiterten, begann sich der Unternehmenserfolg einzustellen.“ In Tschechien war ZONER das erste Unternehmen, das kommerzielles Webhosting anbot. Bereits nach einem Jahr verwalteten sie über 50 Internetseiten. „Der Markt stieg rasant und für uns stellte sich der wirtschaftliche Erfolg ein“, berichtet Milan Behro stolz.

Parallel arbeiteten sie an ihrer ursprünglichen Idee, eine intuitive Bildbearbeitungs- und Organisationssoftware für Digitalfotografen im Markt einzuführen, weiter. Milan Behro und Roman Slavičinsky erkannten früh, dass sich durch die Entwicklung und Markteinführung der Digitalfotografie die Kommunikation grundlegend verändert und Profi- und Hobbyfotografen vor neuen Herausforderungen stehen. Zudem ergaben Studien, dass der Markt für Digitalkameras in den Folgejahren enorm steigen würde.

Vorausschauende Innovationskultur

Da nun genügend Kapital zur Verfügung stand, entwickelte ZONER mit einem kleinen Team die leistungsstarke Grafiksoftware Callisto. Der Vektorgrafik-Editor fand großen Anklang bei den Nutzern. Im Laufe der Jahre wurde die Software immer weiter entwickelt. Es entstand Zoner Photo Studio, eine einfach zu bedienende All-in-One Bildbearbeitungs- und Bildverwaltungssoftware für Windows-User, die aktuell zu einer attraktiven Lizenzgebühr von 39,-- Euro (UVP) pro Jahr erhältlich ist.

Expansion ins Ausland

Durch den zunehmenden Bedarf der Fotografen an Bildbearbeitungs- und Archivierungsmöglichkeiten expandierte ZONER bereits 1998 in die USA und gründete eine Niederlassung in Georgia. 2003 entschied sich Roman Slavičínský, nach Atlanta zu ziehen und die Führung der Niederlassung in den USA zu übernehmen. Heute ist ZONER einer der führenden Entwickler von Fotosoftware-Lösungen, der über Filialen in Brno (Tschechien), Bratislava (Slowakei), Osaka (Japan) sowie in Kennesaw (US-Bundesstaat Georgia) und San Francisco (US-Bundesstaat Kalifornien) verfügt.

Weltweit über 10 Millionen begeisterte Anwender

Ein besonderer Vorteil, den die über 10 Millionen weltweit begeisterten Anwender von Zoner Photo Studio schätzen, ist die sehr einfache Bedienung und übersichtlich gestaltete Benutzeroberfläche. Lange Einarbeitungszeiten in das Programm entfallen. Für die Organisation des Bildarchivs und die Bildbearbeitung benötigt man nur ein Programm – in der Regel sind hierfür zwei Software-Lösungen notwendig. Zudem hat der Anwender von Zoner Photo Studio X die Möglichkeit direkt aus dem Programm kostenlos seine Fotos über soziale Netzwerke, wie z. B. Facebook, zu veröffentlichen, per E-Mail zu versenden oder auch Fotoprodukte zu erstellen.

Bildbearbeitung ohne Qualitätsverlust

Mit dem Modul Entwickeln kann man Bilder ohne Qualitätsverluste bearbeiten. Bei den meisten Fotosoftwares wird bei der Bildbearbeitung eines Fotos die Originaldatei überschrieben – das Resultat sind Qualitätsverluste. Das Problem kann man lösen, indem man eine Kopie erstellt. Diese frisst jedoch Speicherplatz. Die Lösung heißt nicht-destruktive Bildbearbeitung. Jegliche Bildbearbeitungen werden in einer Meta-Datei abgespeichert, ohne dass das Originalbild berührt wird. Das spart nicht nur Speicherplatz sondern auch Zeit.

Schnellere Updates durch Markteinführung eines Abo-Modells

Zoner Photo Studio kostete ursprünglich 79,-- Euro (UVP). Mit der Markteinführung des Abo-Modells für 39,-- Euro (UVP) pro Jahr hat ZONER im September 2016 die geeigneten Rahmenbedingungen für eine schnellere Weiterentwicklung der Bildbearbeitungs- und Organisationssoftware geschaffen. „Früher mussten die Anwender ein Jahr auf neue Funktionen bzw. Funktions-Updates warten. Durch die Einführung des Abo-Modells können wir schneller auf Anregungen und Wünsche unserer User reagieren“, betont Milan Behro. Aktuell veröffentlicht ZONER alle drei Monate ein Update, d. h. pro Jahr wird ein Sprung von vier Versionen vorgenommen. Das spart dem Anwender nicht nur viel Geld, sondern er verfügt auch über eine leistungsstarke Software.

Bereits drei Updates mit zahlreichen neuen Funktionen

Seit der Umstellung auf das Abo-Modell wurden bereits drei große Updates mit zahlreichen neuen Funktionen sowie Funktionsverbesserungen, wie z. B. der Pinselfilter, die Mehrfachauswahl, die Stapelverarbeitung im Modul Entwickeln, die Optimierung der Perspektivenkorrektur-Bearbeitung, die anwenderfreundlichere Arbeit mit Ebenen und Masken, durchgeführt. „Es ist uns wichtig, dass unsere Anwender eine komfortable Software gekommen, die über alle notwendigen Funktionen zur optimalen Bildbearbeitung und -verwaltung verfügt. Wir sind sehr stolz darauf, dass Zoner Photo Studio X u. a. von den Fachzeitschriften CHIP, PC Welt und Computer Bild ausgezeichnet wurde“, betont Milan Behro.

Die europäische TV-Talentshow für Profi- und ambitionierte Amateur-Fotografen wurde mit der Leica Camera AG als exklusivem Technologiepartner in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgestrahlt.

Den diesjährigen Titel der erfolgreichen TV-Talentshow „Master of Photography“ erhält die britische Fotografin Gillian Allard. Über acht Wochen hinweg waren die zwölf Teilnehmer, sowohl Profis- als auch ambitionierte Amateur-Fotografen, in Europa unterwegs und mussten ihr fotografisches Können im Hinblick auf Kreativität, Instinkt und Vielseitigkeit unter Beweis stellen.

Die vier Finalisten wurden in ihrer Abschlussaufgabe vor die Herausforderung gestellt, an unterschiedlichen Orten Traditionen sowie das Leben von Einheimischen zu dokumentieren: Gillian Allard (UK) besuchte die Yörük in Mazedonien, Olympe Tits (Belgien) begleitete Irish Travelers, Comewell Puplampu (Italien) fotografierte die Berber in Marokko und Souvid Datta (UK) reiste zu den Sami in Finnland. Als exklusiver Technologiepartner stattete Leica die Fotografen mit hochwertigen Kameras und Objektiven „made in Germany“ aus. Alle Teilnehmer erhielten eine professionelle Fotoausrüstung mit Zubehör. Mit Produkten wie der spiegellosen Systemkamera Leica SL, der digitalen Messsucherkamera Leica M-D sowie der kompakten Vollformatkamera Leica Q waren die zwölf Teilnehmer perfekt gerüstet für jede fotografische Herausforderung. Der berühmte amerikanische Fotograf und Leica Hall of Fame Träger Steve McCurry nahm als Gastfotograf an der letzten Episode teil und unterstützte die Jury bestehend aus Darcy Padilla, Caroline Hunter und Oliviero Toscani bei der Entscheidungsfindung.

Die 51-jährige Gillian Allard aus Großbritannien wurde zum diesjährigen Sky Arts Master of Photography gekürt. Gillian hat sich der künstlerischen Fotografie verschrieben und arbeitet zudem als Lehrerin in Suffolk, wobei ihre Leidenschaft in der traditionellen Fotografie mit Film und Dunkelkammer liegt. Sie verbrachte einige Jahre als freie Fotografin in London, während sie ihren Master am Royal College of Art machte. Danach kehrte sie ins ländliche Suffolk zurück, wo sie Fotografie unterrichtet.

„Als Caroline Hunter mich zur Gewinnerin ausrief, fühlte ich mich wie betäubt, verwirrt und war sehr aufgeregt – es hat eine Weile gedauert, bis ich es tatsächlich realisierte, dass ich gewonnen habe. Ich bin überglücklich und fühle mich sehr geehrt. Die Teilnahme an Master of Photography war eine überwältigende Erfahrung. Im Laufe der Sendung wurde ich zunehmend belastbarer, mein Selbstvertrauen stieg zusammen mit meinen Fähigkeiten und durch den Druck wuchs ich über mich selbst hinaus. Der Preis ermöglicht es mir, mich einigen neuen Projekten zu widmen: Ich werde in der nächsten Zeit auf die Halbinsel Knoydart in Schottland reisen, um dort einige Zeit zu fotografieren. Darüber hinaus möchte ich mich wieder mit Analogfotografie beschäftigen und schließlich habe ich vor, meine eigene Schule für Fotografie zu eröffnen“, sagt Gillian Allard.

Der Sky Arts Production Hub hat sich auf die Entwicklung von paneuropäischen TV-Produktionen für alle Sky Märkte sowie auf lokale Auftragsproduktionen spezialisiert. Sky Arts mit seinen diversen Initiativen im Kunstbereich ist eines der ersten Projekte, das von der neuen europäischen Sky Gruppe vorangetrieben wird und beispielhaft für die damit verbundenen Möglichkeiten steht. Weitere Informationen zu Sky Arts „Master of Photography“ sind erhältlich unter: http://www.masterofphotography.tv/de/.

 

irista startete als Projekt 1709 bereits zur photokina 2012. Seitdem wurde das Projekt konsequent weiterentwickelt und präsentiert sich nun als funktionale Cloud-Lösung für das sichere Speichern, Organisieren sowie Teilen von Fotografien und neuerdings auch Videos: irista wird dank des neuen Videosupports multimedial. Neben Fotos können nun auch Videos mit irista organisiert, betrachtet und geteilt werden.

Die Daten werden in bester Originalqualität abgespeichert, also auch in RAW. Bei der Wiedergabe auf Mobilgeräten wird das Bild automatisch – jeweils passend –heruntergerechnet, um kein unnötiges Datenvolumen zu verbrauchen. Beim Teilen von Videos, Einzelbildern oder ganzen individuell erstellten Galerien benötigt der Empfänger kein eigenes irista-Konto.

Der direkte Draht

Die zahlreichen Canon Kameramodelle mit integriertem WLAN bieten eine direkte Schnittstelle zu irista. Somit kann der Upload unmittelbar aus der Kamera erfolgen. Das ist besonders praktisch, wenn man viel unterwegs oder auf Reisen ist und die Daten regelmäßig sichern will. Wahlweise erfolgt eine Datensicherung auch automatisch, sobald sich die Kamera mit einem WLAN verbindet.

Bei Import beziehungsweise Upload von Bildern überprüft irista die Bilddaten auf exakte Duplikate und macht somit unnötig blockierten Speicherplatz wieder frei. irista unterstützt den Fotografen also von Anfang an bei der effektiven Organisation seines Bildbestandes.

Finden statt suchen

Beim Upload in irista werden alle Bilder automatisch verschlagwortet. Diese Schlagworte können individuell erweitert, ergänzt oder gelöscht werden. Außerdem ist es möglich, nach bestimmten Kameratypen und Objektiven zu filtern.

In der Summe gestaltet dies die Bildersuche besonders komfortabel. irista ist einfach zu bedienen und ermöglicht dank seiner zahlreichen praktischen Funktionen eine effektive Organisation der eigenen Video- und Fotosammlung. irista ist als App für Smartphone und Tablet verfügbar sowie per PC beziehungsweise Laptop erreichbar.

Präsentieren on- und offline

Neben der Organisation der Bilddaten in Sammlungen und Galerien sowie der Möglichkeit diese über soziale Netzwerke oder direkt mit Freunden online zu teilen, bietet irista die Option eine Auswahl der Bilder in einem Canon Fotobuch, dem sog. „hdbook“ zu präsentieren. Neu ist in diesem Zusammenhang der Druck als kompaktes hdbook im praktischen quadratischen Format. In naher Zukunft ergänzt das hdbook-Portfolio zudem eine edle Designvariante mit Leinen-Einband.

Das bringt die Zukunft

Neben der Eingliederung von Videos werden bis Ende dieses Jahres weitere Funktionen in irista integriert. Darunter eine Galerie mit Betrachtungsmöglichkeiten für 360-Grad Fotos, eine erweiterte, stichwortbasierte Suche, ergänzend zu den bisherigen Filterkriterien, und eine neue Form von Galerie, in der mehrere Personen ihre Bilder gemeinsam hochladen und mit anderen teilen können. Außerdem sind so genannte Fun Reminder geplant, die bei Fotografen mit großen Bildermengen die Highlights herausfiltern und nochmal in Erinnerung rufen. Die schönsten Erinnerungen sollen auch in naher Zukunft mit Hilfe von irista an die Wand gebracht werden – als hdposter.

Im vierten Quartal wird irista auch zum Ratgeber. Viele Fotografen haben den Wunsch ihre fotografischen Fähigkeiten zu erweitern, wissen aber oft nicht wie. irista wird auf Basis einer Bildanalyse den jeweiligen Fotografen individualisierte Tipps und Tricks geben. Dies sind nur einige wenige der in der Umsetzung befindlichen Funktionen. irista wächst mit den Anforderungen der Anwender und entwickelt sich stetig weiter. Seit Mitte Juni befindet sich in allen EOS 1300D + EF-S 18-55mm und EOS 750D + EF-S 18-55mm Kits ein Gutschein für 50 GB gratis Speicherplatz bei irista – und das ein Leben lang.

Weitere Infos gibt es hier: https://www.irista.com/

In jüngster Vergangenheit mehren sich Diskussionen über den sozialversicherungsrechtlichen Status von Fotoassistenten. Hier kursieren diverse Gerüchte, unter anderem, dass Fotoassistenten grundsätzlich und ausnahmslos immer als abhängig Beschäftigte des Fotografen zu behandeln seien. Hintergrund für diese Gerüchte sind Prüfungen und Statusfeststellungsverfahren, die die Deutschen Rentenversicherung (DRV) z.B. im Rahmen von Betriebsprüfungen durchführt.

Kommt die DRV bei einer solchen Betriebsprüfung zu dem Ergebnis, dass der freiberufliche Fotoassistent vom Fotografen wie ein abhängig Beschäftigter eingesetzt wird, kann sogenannte „Scheinselbständigkeit“ vorliegen. Von Scheinselbständigkeit spricht man daher dann, wenn eine vertragliche Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und einem selbständigen Dienstleister einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis gleich kommt. Stellt die DRV den Tatbestand der Scheinselbständigkeit fest, wird das Vertragsverhältnis rückwirkend als sozialversicherungspflichtig eingestuft, mit der Folge, dass der Auftraggeber sämtliche Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherungsbeiträge nachzahlen muss. Die DRV und auch Arbeitsgerichte behandeln den Scheinselbständigen also wie einen Arbeitnehmer, dessen Auftraggeber wie einen Arbeitgeber. Gleichzeitig können wegen „Sozialversicherungsbetruges“ strafrechtliche Konsequenzen drohen. Darüber hinaus können steuerrechtliche Korrekturen, z.B. beim Vorsteuerabzug der Honorarrechnungen, notwendig sein. Insgesamt drohen dem Fotografen in einem solchen Fall also empfindliche Konsequenzen und harte Sanktionen.

Jedoch ist die in diesen Fällen die von der DRV aufgestellte Behauptung, der Fotoassistent sei tatsächlich abhängig beschäftigt, kritisch zu hinterfragen und juristisch in jedem Einzelfall zu prüfen. Deshalb prüfen Juristen sogenannte „charakteristische Merkmale“, die ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis kennzeichnen. Typisch für ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis sind die in dem seit dem 01. April 2017 im Rahmen des neuen Werkvertragsgesetzes eingeführten § 611a BGB aufgezählten Kriterien. Hier hat der Gesetzgeber nun erstmals das abhängige Beschäftigungsverhältnis wie folgt definiert:

„Durch den Arbeitsvertrag wird der Arbeitnehmer im Dienste eines anderen zur Leistung weisungsgebundener, fremdbestimmter Arbeit in persönlicher Abhängigkeit verpflichtet. Das Weisungsrecht kann Inhalt, Durchführung, Zeit und Ort der Tätigkeit betreffen. Weisungsgebunden ist, wer nicht im Wesentlichen frei seine Tätigkeit gestalten und seine Arbeitszeit bestimmen kann. Der Grad der persönlichen Abhängigkeit hängt dabei auch von der Eigenart der jeweiligen Tätigkeit ab. Für die Feststellung, ob ein Arbeitsvertrag vorliegt, ist eine Gesamtbetrachtung aller Umstände vorzunehmen. Zeigt die tatsächliche Durchführung des Vertragsverhältnisses, dass es sich um ein Arbeitsverhältnis handelt, kommt es auf die Bezeichnung im Vertrag nicht an.“

Dieses neue Gesetz enthält damit die ohnehin schon die durch das Bundesarbeitsgerichts (BAG) in jahrzehntelanger Rechtsprechung entwickelten und anerkannten Grundsätze zum Arbeitnehmerbegriff. Das Gesetz bringt also eigentlich rechtlich nichts Neues, die Rechtslage ändert sich hierdurch nicht. Gleichwohl verspricht sich der Gesetzgeber laut Gesetzesbegründung, dass mit diesem Gesetz „mißbräuchliche Gestaltungen des Fremdpersonaleinsatzes durch vermeintlich selbständige Tätigkeiten verhindert und die Rechtssicherheit der Verträge erhöht wird.“

Reichte es bisher für die Annahme einer selbständigen Tätigkeit aus, eine eigene Internetseite zu betreiben, eigenes Briefpapier zu verwenden und für mehrere Auftraggeber tätig zu sein, hat sich nunmehr die Sichtweise der DRV geändert. Denn neuerdings will die DRV offenbar bereits dann ein abhängiges Arbeitsverhältnis erkennen, wenn allein schon die Kriterien der Weisungsgebundenheit und der Anwesenheit am vom Auftraggeber vorgegebenen Ort erfüllt sind.

Dass das Kriterium der Weisungsgebundenheit aber nicht das einzige und entscheidende Merkmal einer abhängigen Beschäftigung sein kann, ergibt sich aus der Natur von Dienstleistungsverträgen. Schließlich unterliegen ja selbständige Fotografen den „Weisungen“ und Vorgaben ihrer Kunden und Agenturen genauso wie Architekten, Schönheits-Chirurgen, Rechtsanwälte, EDV-Berater, Caterer u.v.m.

Auch die Anwesenheit am vom Auftraggeber vorgegebenen Ort kann allein keine abhängige Beschäftigung begründen, weil dies nicht notwendigerweise eine persönliche Abhängigkeit vom Kunden zur Folge hat. Vielmehr liegt es oft in der Natur der besprochenen Vertragskonditionen (z.B. bei Handwerkern, IT-Experten, Interims-Managern, Beratern etc.), dass der Dienstleister die Tätigkeit nur am Ort des Kunden bzw. an einem vom Kunden ausgewählten Ort ausgeübt und mit anderen Beteiligten zusammenarbeiten muss, so dass die persönliche Präsenz beim Kunden vor Ort sogar typisch und unverzichtbar für bestimmte Tätigkeiten ist.

Da die Rechtsprechung der obersten Gerichte und der Gesetzteswortlaut des § 611a BGB darüber hinaus verlangen, dass eine Gesamtbetrachtung aller Umstände vorzunehmen ist, ist jeder Einzelfall unter Beachtung aller maßgeblichen Umstände separat zu prüfen. Wer „selbständig“ ist, definiert zudem § 84 Abs.1 Satz 2 HGB. Danach ist selbständig, wer im Wesentlichen frei seine Tätigkeit gestalten und seine Arbeitszeit bestimmen kann. Entgegen der offenbar derzeit geübten Praxis der DRV darf man also gerade nicht pauschal und isoliert von der Erfüllung einzelner Negativ-Kriterien auf eine Scheinselbständigkeit bzw. ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis schließen. Vor diesem Hintergrund verbietet sich auch die pauschale Behauptung, Fotoassistenten seien stets und ausnahmslos als abhängig Beschäftigte des Fotografen zu behandeln.

Letztendlich kommt es also auf die Ausgestaltung der Zusammenarbeit von Fotograf und Fotoassistent im Arbeitsalltag und auf die zwischen den Parteien gelebte Vertragspraxis an. Fotografen sollten daher die Zusammenarbeit mit ihren Fotoassistenten auf den Prüfstand stellen und differenziert betrachten:

Indizien für eine abhängige Beschäftigung eines Fotoassistenten, insbesondere je mehr von diesen vorliegen, können sein…

  • Tätigkeit ausschließlich bei demselben Fotografen,
  • keine oder nur wenige weitere Auftraggeber,
  • keine eigenen Fotojobs,
  • 40-(oder mehr)Stunden-Woche bei demselben Fotografen,
  • ständige Anwesenheit im Studio und/oder sonstigen vom Fotografen vorgegebenen Orten,
  • unbeschränkte Verpflichtung, allen Weisungen des Fotografen Folge zu leisten,
  • festes monatliches Honorar,
  • wirtschaftliche / existenzielle Abhängigkeit des Fotoassistenten vom Fotografen, d.h. 5/6 seiner Einnahmen bestreitet der Assistent durch die Beauftragung durch denselben Fotografen.

Indizien für eine Selbständigkeit eines Fotoassistenten, von denen möglichst viele gegeben sein sollten, sind…

  • Buchung nur für einzelne, ein- oder mehrtägige Projekte,
  • Buchungsanfragen können vom Fotoassistenten abgelehnt werden, er bestimmt seine Termine selbst,
  • der Fotoassistent kann zwischen mehreren Anfragen frei wählen,
  • er hat mehrere oder sogar viele Auftraggeber,
  • der Fotoassistent bestimmt die Höhe seines Honorars selbst,
  • Leistungen des Fotoassistenten sind im Auftrag klar bestimmt,
  • seine Einnahmen bestreitet er durch die Aufträge vieler verschiedener Auftraggeber und ist nicht von einem Auftraggeber allein wirtschaftlich abhängig und darauf angewiesen, von diesem beauftragt zu werden,
  • er handelt und verhandelt wie ein Unternehmer,
  • er übernimmt während der Assistenz Routinearbeiten und administrative Tätigkeiten weitestgehend unabhängig vom Fotografen und weisungsfrei,
  • er hat bereits eigene Foto-Aufträge,
  • er ist bereits selbst als Künstler in der Künstlersozialkasse (KSK) versichert.

Nichts anderes gilt im Wesentlichen für die Tätigkeit von Fotomodellen: Für Modelle hat das Bundessozialgericht (BSG) entschieden, dass eine generelle Aussage darüber, ob ein Fotomodell eine abhängige Tätigkeit ausübt, nicht möglich sei. Vielmehr komme es auf den Einzelfall an (BSG, Urteil v. 12.12.1990 Az. 11 RAr73/90). Für die Einordnung der Rechtsbeziehung von Modell und Auftraggeber komme es auf den Grad der persönlichen Abhängigkeit an, insbesondere ob die Modelle weisungsabhängig arbeiteten. Insbesondere bei kurzfristigen Engagements können die Einzelheiten der vertraglichen Verpflichtung des Modells festgelegt sein. In diesen Fällen kommt eine Eingliederung des Modells in den Betrieb des Fotografen nur dann in Betracht, wenn der Auftraggeber nach den von beiden Seiten verfolgten Zwecken und Interessen die verbleibenden Varianten der Ausführung einseitig durch den Auftraggeber bestimmen kann.

PRAXISTIPP:

Prüft die DRV die Beschäftigungsart eines Fotoassistenten, sollte der Fotograf sich nicht von der DRV durch eine mögliche falsche Bewertung der Sach- und Rechtslage unter Druck setzen und vorschnell - ohne einen Anwalt zu fragen - Nachzahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen leisten. Denn die DRV unterlässt oft die von Rechtsprechung geforderte sowie gesetzlich vorgeschriebene Einzelfallprüfung und droht mit dem Damoklesschwert der Scheinselbständigkeit, wobei es ihr vielfach dann nur darum gehen dürfte, möglichst viele Beiträge für die Sozialversicherungen zu generieren und leere Kassen zu füllen.

Also: Rechtzeitig einen Anwalt fragen – spätestens, wenn die DRV einen Nachzahlungs-Bescheid schickt! Der Anwalt prüft dann, ob man dem Bescheid widersprechen oder sogar dagegen klagen kann.

Dorothe Lanc
BFF-Justiziarin

Düsseldorf, 28. Juni 2017

Der italienische Premiumhersteller Manfrotto, führend in den Bereichen Foto und Video, startet einen neuen monatlichen Service für seine Kunden: Ab sofort haben Fotointeressierte die Möglichkeit, bei einem Bildeinreichungs-Wettbewerb attraktive Preise zu gewinnen.

Am Samstag startete der erste Contest zum Thema „La Dolce Vita“: Das süße Leben, die Unbeschwertheit des Sommers, den Alltag vergessen und den Moment genießen – das alles kann „La Dolce Vita“ bedeuten.
Teilnehmer können auf www.manfrotto.de/fotowettbewerbe ganz einfach ihr persönliches zum Thema passendes Lieblingsbild hochladen.

Zusammen mit demManfrotto Ambassador Wolf-Peter Steinheisser wird der Sieger ermittelt.


Zu gewinnen gibt es einen schwarzen Manfrotto Advanced Reiserucksack im Wert von rund 150 EUR.


Im August und September folgen die Themen Sport- und Makrofotografie. Der Wettbewerb läuft jeweils vom ersten bis zum letzten Kalendertag des Monats.

Nikon feiert zum 100-jährigen Jubiläum die Historie des Unternehmens und die Kreativität seiner Nutzer mit einem Fotowettbewerb und einer Ausstellung

100 Jahre Nikon stehen nicht nur für Optoelektronik und Präzisionstechnologien auf höchstem Niveau, sondern auch für Kreativität in der Fotografie: Nikon-Produkte sollen jeden Fotografen inspirieren und ihm dabei helfen, sein Können frei zu entfalten und Bilder in höchster Qualität festzuhalten. Genau hier setzt der I AM 100 - Fotowettbewerb an: Zum großen Jubiläum sucht Nikon vom 3. Juli bis zum 3. September 2017 in 10 Kategorien die 100 spektakulärsten Fotos, die im Rahmen der Ausstellung »leben 24/7 – 100 Jahre Nikon« vom 22. September bis 5. November 2017 im NRW-Forum Düsseldorf ausgestellt werden. Natürlich gibt es für die Teilnehmer auch attraktive Preise zu gewinnen: Als Hauptpreis eine Reise nach Japan für zwei Personen, aber auch viele Nikon-Einkaufsgutscheine sowie Reisen zur Ausstellung nach Düsseldorf.

Der Wettbewerb

Nikon möchte mit den 100 besten Bildern seiner Nutzer 100 Jahre Nikon feiern und lädt jeden Fotografen, ob Hobby-Fotograf oder Profi, dazu ein unter www.mynikon.de/iam100 seine persönlichen Lieblingsmotive einzureichen. Im Mittelpunkt des Fotowettbewerbs stehen die folgenden 10 Kategorien in denen jeweils die 10 besten Bilder gesucht werden:

  1. Landschaft
  2. Wildlife
  3. Makro und Still Life
  4. People und Portrait
  5. Architektur
  6. Sport
  7. Schwarz/Weiß
  8. Meine Lieblings-Nikon
  9. Mein Deutschland
  • Next Generation

Pro Kategorie können maximal 3 Fotos je Teilnehmer eingereicht werden. Eine fünfköpfige Expertenjury übernimmt die Endauswahl der 100 besten Fotos und kürt die Kategorien-Sieger sowie den Gesamtsieger des Fotowettbewerbs. Die 100 besten Fotos werden im Rahmen der Ausstellung »leben 24/7 – 100 Jahre Nikon« im NRW-Forum Düsseldorf ausgestellt. Die Sieger werden am 20. September 2017 im Rahmen des exklusiven Pre-Openings der Ausstellung im NRW-Forum Düsseldorf öffentlich bekannt gegeben. 

Die Preise

Der Preis für den Gesamtsieger

Eine Japanreise einschließlich Flug für zwei Personen inklusive Besuch des Nikon Museums im Wert von insgesamt max. 10.000,00 EUR sowie eine Einladung mit Begleitperson zum exklusiven Pre-Opening der Ausstellung im NRW-Forum Düsseldorf inklusive Preisverleihung, Anreise und Übernachtung.

Die Preise für die zehn Kategoriensieger

Je ein Gutschein über die Rückerstattung von 1.000,00 EUR brutto, der beim Kauf einer Nikon-Ausrüstung nach Wahl eingelöst werden kann. Zusätzlich lädt Nikon auch die Kategoriensieger mit einer Begleitperson ein zum exklusiven Pre-Opening der Ausstellung im NRW-Forum Düsseldorf inklusive Preisverleihung, Anreise und Übernachtung.

Der Preis für ein Foto unter den besten 100

Die Teilnehmer, die mit ihren Fotos unter die besten 100 Fotos gewählt werden, erhalten als Preis von Nikon jeweils einen exklusiven 100-Jahre-Nikon-Kameragurt aus Leder.

Alle weiteren Informationen zum I AM 100 - Fotowettbewerb finden sich unter www.mynikon.de/iam100.

Die Ausstellung mit dem Titel »CEWE Photo Contest« ist eine Auswahl von 30 Beiträgen aus Wettbewerben, die vom Fotodienstleister CEWE veranstaltet wurden. Als Europas größte Onlineplattform für Fotowettbewerbe ergibt sich aus dieser Bilanz in Bildern ein repräsentativer Querschnitt zeitgemäßer Amateurfotografie. Präsentiert wird die inspirierende Schau im Kunsthallenhotel Vier Jahreszeiten in Zingst. Die Exponate wurden auf hochwertigem Alu Dibond produziert. Dauer der Ausstellung: vom 05. Juli bis 11. September 2017.

Mit der großen Bandbreite von über 88.000 Teilnehmern und mehr als 410.000 Einsendungen seit 2012 beweisen die CEWE-Fotowettbewerbe augenfällig was State of the Art bei den kreatven Hobbyfotografen ist. Es wird sichtbar welch’ Engagement und Können die Teilnehmer in die Erstellung ihrer Bilder mit viel Leidenschaft und Mühe investeren. Jedes einzelne Foto erzählt eine in sich abgeschlossene und bemerkenswerte Geschichte und gleichzeitg die Freude am kreatven Schaffen.

CEWE steht für Freude an der Fotografe.

CEWE engagiert sich für die Förderung und Bewahrung des Kulturguts Fotografe. Der Foto-Dienstleister pflegt Partnerschaften mit zahlreichen Insttutonen und Projekten. Dazu gehören insbesondere die Premiumpartnerschaft mit der »Erlebniswelt Fotografe Zingst«.

Es gibt kaum ein Thema, das nicht in wunderschönen Bildern eingefangen wurde. An der Spitze der Beliebtheit stehen alle fotografschen Bereiche, die mit der Natur verbunden sind. Dazu zählen grandiose Landschaftsschilderungen zwischen Küsten und Bergen. Sensible Entdeckungen im Nahbereich und expressiv eingefangene Naturphänomene. Immer dabei ist die Kamera beim Reisen. Die Hobbyfotografen suchen besondere Bilder, die weit über das normale Postkartenmotv hinausgehen. Wobei sich der Blick von oben aus der Vogelperspektve durch den Einsatz neuer Techniken auszeichnet. Gleiches gilt für bewegte Bilder aus dem Bereich des Sports und der Dokumentaton von Events – einschließlich der Bildgestaltung bei extremen Lichtverhältnissen.

Faszinierende Bildergebnisse entstanden bei explizit vorgegebenen Themen, wie der Beschäftigung mit den dominierenden Farben Rot und Blau.

Das Fotohobby vermag, das ist der Gesamteindruck der Ausstellung ein hohes Maß an Freude zu vermitteln. CEWE als Dienstleister im Printbereich beweist mit dieser Bilderschau sein großes Engagement für die Amateurfotografe und das europaweit. Die Zusammenarbeit mit NABU-Landesverbänden in Form von gemeinsamen Fotowettbewerben macht das Engagement von CEWE im Bereich Naturfotografe und Naturschutz deutlich. Hier trifft sich CEWE in besonderer Weise mit der Ausrichtung der Erlebniswelt Fotografe Zingst.

 

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Momente des Sports »Tauchen« © Jan Kirchhoff

Auf der Suche nach zukunftsweisenden Geschäftsmodellen versuchen viele Unternehmen den nächsten großen Technologietrend zu identifizieren. In einem sich schnell wandelnden Markt mit einer zunehmend vernetzten Produktlandschaft ist dies jedoch ein überholter Ansatz, ist der Photoindustrie-Verband e.V. (PIV) überzeugt. „Nachhaltige Wachstumschancen sichern sich vor allem diejenigen Unternehmen, die sich durch eine Vielfalt an Produkten und Services flexibel auf die vernetzte Lebens- und Arbeitswelt der Kunden einstellen“, erklärt PIV Geschäftsführer, Christian Müller-Rieker. Dies ist ein zentrales Ergebnis des PIV Branchentalks 2017, zur Zukunft des Imaging-marktes.

Marktimpulse durch wenige Megatrends, viele Folgetrends

Gesellschaft, Unternehmenslandschaft und Technologieentwicklungen sind viel zu komplex geworden, als dass sich daraus ein einzelner wirtschaftlicher Wachstumsbereich ableiten ließe, bestätigt die Marktforschung. „Während um die Jahrtausendwende noch vier Megatrends eine überschaubare und berechenbare Planungsgrundlage ermöglichten, sorgen in diesem Jahr 21 Megatrends und rund 100 Folgetrends für eine zunehmende Veränderungsdynamik“, erläuterte Michael Heidemann, Lead Telecom Germany bei der GfK auf dem PIV Branchentalk 2017.

Passend dazu gibt es eine immer größere Vielfalt an spezialisierten Technikprodukten für besondere Anwendungszwecke. Wer früher eine einzige leistungsstarke Kamera in der Tasche hatte, trägt jetzt mitunter beispielsweise auch eine 360-Grad-Kamera, gegebenenfalls eine Drohne, aber sehr sicher auch ein Smartphone und Tablet mit mobiler Bearbeitungssoftware sowie Zugang zu Cloudspeicher bei sich. Die Konnektivität per WLAN und Bluetooth ist inzwischen Standard. Daraus leitet Experte Heidemann ab: „Es gibt in absehbarer Zeit nicht das nächste ‚big thing’! Stattdessen werden viele kleine ‚connected things’ den Umsatz ankurbeln.“

Wichtige Wachstumstreiber für Imaginganwendungen

Als Querschnittstechnologie biete Imaging viele Anknüpfungspunkte. „Ich brauche überall Bilder – die Anzahl der Kameras wächst“, prognostiziert Heidemann. Wichtige Wachstumsfelder seien zum Beispiel:

  • Künstliche Intelligenz: Wenn Roboter Aufgaben in Medizin und Altenpflege übernehmen und Autos den Fahrer ersetzen, bedarf es hochwertiger optischer Systeme inklusive Software zur verlässlichen Mustererkennung.
  • Künstliche Realität: Ob Virtual Reality, Augmented Reality oder Mixed Reality – leistungsstarke Displays und Linsen sowie Tiefenkameras mit 3D-Blick und performante Softwareschnittstellen sind in allen Bereichen unverzichtbar. Ganz zu schweigen von 360-Grad-Kameras und Spezialzubehör wie Drohnen.
  • Heimautomatisierung und Sicherheitstechnik: Lichtstarke Objektive, hochauflösende Sensoren, effiziente Signalverarbeitung und Bilddatenspeicherung sind Voraussetzung, um neue Lösungen für mehr Komfort und Sicherheit im vernetzten Heim zu schaffen.

Wege zum Wachstum

Vor diesem Hintergrund ist Marktforscher Michael Heidemann überzeugt: „Imaging bleibt ein hochinnovativer Markt“. Unerlässlich sei aber, dass sich Unternehmen die Frage stellen, wie neue Imagingprodukte oder -services in die „vernetzte Erlebniswelt“ des Kunden passen.

Vielfältige Schnittstellen zu gängigen Plattformen und Standards sowie Steueranwendungen für verschiedene Geräte seien ein wichtiger Faktor. Dabei kann es auch sinnvoll sein, Produktkategorien zu berücksichtigen, die erst auf den zweiten Blick einen Imagingbezug haben. Ein Beispiel sind Smartwatches, die sich zwar nicht als Minikameras für das Armband etabliert haben, aber per App als Fernbedienung für Kameras, Verwendung finden können.

Als Konsequenz werden sich erfolgreiche Anbieter nicht nur auf „high value“-Produkte beschränken können, deren Sättigung bei genau einer Einheit pro Kunde liegt. Da das Wachstum künftig von der Nachfrage nach einer Vielzahl vernetzter Geräte pro Kunde getrieben werden wird, sollten sich zukunftsorientierte Unternehmen auf einen „large volume“-Markt ausrichten.

„Neue Produktbereiche zu besetzen, biete gerade für etablierte Unternehmen große Chancen“, so Heidemann. Anders als frisch gestartete Player, können sie dabei von der Stärke ihrer Markenbekanntheit profitieren und mit einem Markteintritt den neuen Gerätekategorien einen großen Wachstumsschub verleihen.

PIV sieht beste Voraussetzungen für die Imagingbranche, um von dieser neuen Marktdynamik zu profitieren. „Imagingunternehmen vollziehen zunehmend den Schwenk von spezialisierten Anbietern für Endgeräte und Komponenten zu breit diversifizierten Herstellern für Hardware, Software und Services im B2C- und B2B-Bereich. Die Imaging-industrie ist sehr gut aufgestellt, um Kunden passende Imaginglösungen für eine vernetzte Lebens- und Arbeitswelt zu bieten“, betont PIV Geschäftsführer, Christian Müller-Rieker.

Den Deutschen in die Karten geschaut

  • Keine Frage des Alters: Best Ager grüßen per Facebook, Whats App & Co.
  • Urlaubspost: die Bundesbürger machen anderen gern eine Freude
  • Schöne Grüße an Freunde, Familie, Kollegen und Nachbarn
  • Kein Briefkasten in Sicht – was am Karten schreiben nervt

Zwei Drittel der Deutschen schreiben gern Urlaubskarten. Dabei trifft das Versenden der Grüße in vielerlei Hinsicht den Nerv der Deutschen. Obwohl die meisten Reisenden gern anderen mit einer Postkarte eine Freude machen, gibt es auch jede Menge lästige Begleit-erscheinungen beim Kartenschreiben. Der innovative Foto- und Online-Druckservice CEWE hat den Bundesbürgern in bzw. auf die Karten geschaut. Die von forsa im Auftrag von CEWE durchgeführte repräsentative Befragung gibt Einblicke in die Motivation des Schreibens und Versendens von Postkarten.

Social Media auch bei Best Agern voll im Trend

Die meisten Deutschen schreiben gern. Knapp drei Viertel (72 %) der Befragten gaben bei der CEWE Studie an, manchmal Postkarten aus dem Urlaub zu verschicken. Dabei bringen Frauen (80 %) deutlich häufiger als Männer (63 %) gerne klassisch Postkarten auf den Weg. Jeder Zweite nutzt manchmal die sozialen Netzwerke bzw. Nachrichtendienste wie z. B. Facebook, Instagram, Snapchat oder WhatsApp, um Urlaubgrüße zu verschicken. Überproportional häufig sind hier erwartungsgemäß die 14- bis 29-Jährigen (65 %) aktiv. Auch von den 30- bis 59-Jährigen nutzt mehr als jeder Zweite diese Kanäle und bei den über 60-Jährigen ist bereits mehr als jeder Dritte (37 %) beim Urlaubsgruß auch digital unterwegs. Jeder zehnte Befragte wünscht sich mehr als eine Standardkarte vom Postkartenständer. Unter den 14- bis 29-Jährigen würden sogar 17 Prozent gern individuelle Postkarten mit eigenen Fotos verschicken, wie sie etwa über die CEWE FOTOWELT App gestaltet und bestellt werden können.

Freude bereiten und Traditionen erhalten

Nach der Motivation für das Schreiben von Postkarten gefragt, sind sich die Deutschen einig. Der mit 81 Prozent am häufigsten genannte Grund für das Repräsentative forsa-Umfrage ‚Urlaubsgrüße und -erinnerungen’ im Auftrag von CEWE, 1.010 Befragte über 14 Jahre, bundesweit, Befragungszeitraum Juni 2017 Schreiben der Urlaubsgrüße ist so einfach wie schön: Kartenschreiber wollen anderen eine Freude machen. Die überwiegende Mehrheit der Befragten (71 %) findet außerdem, dass Postkartenschreiben eine schöne Tradition ist.

Eine Frage des Alters sind dagegen diese Gründe zum Stift zu greifen: bei den Befragten der über 60-Jährigen nutzt über die Hälfte (58 %) das Kartenschreiben zur Kontaktpflege. Jüngere Urlauber (14- bis 29-Jährigen) wollen dagegen vor allem den anderen zeigen, wo man gerade ist und was man dort erlebt (51 %).

Viel Post für die Freunde – auch Kollegen und Nachbarn werden bedacht

Und an wen schreiben die Deutschen ihre Urlaubsgrüße? Bei allen Altersgruppen nehmen Freunde den Top-Platz unter den Empfängern (87 %) ein. Familie belegt den zweiten Platz. Ob die Deutschen auch im Urlaub an die Arbeit denken, ist nicht belegt, aber sie denken an ihre Arbeitskollegen. Jeder Vierte schickt eine Postkarte an Kollegen, bei den erfahrenen Berufstätigen zwischen 45 und 59 Jahren ist es sogar jeder Dritte (34 %). Wer neben älteren Nachbarn wohnt, hat ebenfalls eine große Chance auf Urlaubspost. 23 Prozent der über 60-jährigen Befragten bedenken ihre Nachbarn normalerweise mit einer Postkarte.

Nervige Aspekte beim Urlaubskartenschreiben: die Top 5

Die Deutschen schreiben gern, aber nicht immer ist der Spaß ungetrübt. Nerviges beim Postkartenschreiben hat viele Gesichter. CEWE hat gemeinsam mit forsa herausgefunden, was den Deutschen bei ihren Urlaubsgrüßen quer liegt. Top Nerv-Aspekt: Die Postanschrift des Adressaten ist nicht zur Hand. Auch in Zeiten digitaler Adressverzeichnisse im Smartphone ist das für 34 Prozent der Deutschen ein Problem. Besonders viele darüber Genervte finden sich mit 50 Prozent unter den 14- bis 29-Jährigen. Knapp dahinter folgen mit der schwierigen Suche nach einem Briefkasten und dem aufwändigen Kauf der Briefmarken die Spaßbremsen Nr. 2 und 3. Jeweils 33 Prozent der Befragten nervt das gewaltig. 28 Prozent finden es nervig, wenn ihnen die Ideen fehlen, was sie schreiben sollen und fast genauso Vielen (27%) ist es lästig, wenn es keine schönen Motive zur Auswahl gibt. Trotz reichlich Urlaubsimpressionen ohne Idee, was man schreiben soll sind vor allem die 14-bis 29-Jährigen. Jeder zweite dieser Altersgruppe (52 %) leidet unter den Anstrengungen der Grußwortfindung. Besonders leicht von der Hand geht das Schreiben den über 60-Jährigen, hier finden nur 17 Prozent die fehlende Kreativität beim Schreiben lästig.

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