Neuigkeiten

Unter dem Titel „Das Ding“ erscheint die achte Ausgabe des BFF-Magazins mit neuem Format und zum ersten Mal mit thematisch an ein Konzept gebundene Fotos im Portfoliobereich. Die Herausforderung an das Können der teilnehmenden BFF-Fotografen war, ein stark reduziertes, einfaches Objekt aus Papier in ihren Motiven überraschend zu inszenieren. Konzept und Design für BFF-Magazin 8 wurde von Rocket & Wink entwickelt, dem vielfach bepreisten Kreativduo mit Maske.

Redaktionell beschäftigen sich in dieser achten Ausgabe bekannte Autoren mit spannenden und aktuellen Themen des kreativen Daseins: „Das Ding mit dem Nachwuchs - Der Neue BFF-Förderpreis“ - Konzept und Preisträger werden vorgestellt. „Das Ding mit der Ehre“ - eine Laudatio auf Herlinde Koelbl, 2018 aufgenommen in die BFF-Hall of Fame; „Letzte Dinge“ - ein Interview mit Walter Schels über fotografische Grenzerfahrungen. Mit viel Selbstironie beschreibt Hannah S. Fricke in ihrem Beitrag „Das ist ja ein Ding!“, warum der Angepassteste im Kreativdschungel besser überlebt; im Interview plaudern Dr. Gerald Rocketson und Petronius Amund Wink, die Macher dieser Magazinausgabe, wie sie erfolgreich Ideen entwickeln für Aufgaben, die in kein Briefing passen - 7 ADC Nägel 2018 geben ihrer Methode nachhaltig recht.

Und im Focus des BFF-Magazins stehen wie immer die Fotografien der Teilnehmer. Von dem einzigartigen Standard der Arbeiten der BFF-Mitglieder können sich die Leser zum achten Mal auf den Portfolioseiten dieses Magazins überzeugen.

Juriert wurden die Fotografien für den BFF-Magazin Award von einer hochkarätigen Expertenrunde: Claudia Gerdes, PAGE, Johanna Merensky, fischer Appelt, Mathias Deininger, Gruner + Jahr, Dr. Gerald Rocketson und Petronius Amund Wink, Rocket & Wink: Von der Jury wurde 3 x GOLD, 2 x SILVER, 1 x BRONZE und 9 x MERIT vergeben. Mit GOLD ausgezeichnet wurden 2 x Oliver Brachat, 1 x Marie-Therese Cramer, mit SILVER Sarah Dulay und Darius Ramazani, mit BRONZE Bernd Opitz und mit MERIT Roland Breitschuh, 2 x Klaus Einwanger, 2 x Stefan Hobmaier, Christoph Höhmann, Darius Ramazani, Tobias Schult und Frank Stöckel.

Als Prieview konnte das neue Magazin beim Umweltfotofestival »horizonte zingst« zur Preisverleihung des Neuen BFF-Förderpreises am 27. Mai erworben werden. Offiziell kann das BFF-Magazin 8 ab 05. Juni 2018 im Buchhandel oder auf BFF.de unter der Rubrik Publikationen bestellt werden.

Sportfotograf Samo Vidic erzählt davon, wie er Hochleistungssportler mit Behinderung fotografiert, darunter der paralympische Schwimmer Darko Duric.

 

Die Geschichte einer Läuferin oder das Fotografieren der Para-Sprinterin Libby Clegg © Bild: Samo Vidic/Canon Ambassador

Als professioneller Sportfotograf macht Canon Ambassador Samo Vidic Bilder von Spitzensportlern für weltweit führende Marken und Medien. Dabei stehen die sportliche Leistungsfähigkeit sowie die körperlichen Leistungen dieser Ausnahme-Athleten im Vordergrund. Im Rahmen seines neuesten Projektes wollte Samo jedoch eine Gruppe von Sporthelden ins Rampenlicht rücken, die häufig zu wenig Beachtung findet: Sportler mit Behinderung, die allen Widrigkeiten getrotzt und es in den Sportarten, die sie lieben, zu Höchstleistungen gebracht haben.

„Sportler mit Behinderung sind in den Medien nur selten im Vergleich mit nicht-behinderten Sportlern zu sehen“, so Samo. „Die Paralympischen Spiele finden relativ wenig Beachtung – wahrscheinlich nur etwa 5 % so viel wie die Olympischen Spiele. „Ich wollte zeigen, dass es ganz unterschiedliche Sportler gibt, mit ganz unterschiedlichen Charakteristiken und häufig mit ganz erstaunlichen Lebenswegen. Diese Geschichten wollte ich erzählen.“

Der slowenische Fotograf Samo konzentriert sich seit Beginn seiner erfolgreichen Karriere 1999 auf Sport. Als Jugendlicher trieb er selbst leidenschaftlich gerne Sport – Skispringen, Fußball und Tennis – und machte zuerst einen Abschluss als Maschinenbauer, bevor er seine Liebe zur Fotografie entdeckte.

© Bild: Samo Vidic/Canon Ambassador

Er interessierte sich zunächst für eine Karriere im Reportagebereich, entdeckte aber im Rahmen eines Sportfotografie-Workshops, dass er seine beiden großen Leidenschaften miteinander verbinden konnte. „Ich habe Fotografie genauso geliebt wie alles, was mit Sport und Draußensein zu tun hat – also war ich sofort begeistert“, so Samo.

„Als Fotograf bin ich Autodidakt – mir die besten Methoden für verschiedene Sportarten beizubringen, war eine echte Herausforderung, hat aber auch sehr viel Spaß gemacht. Ich habe hart gearbeitet und hätte nichts unversucht gelassen, um Sportfotograf zu werden. Ich habe mit dem Vorsatz angefangen, Sportaufnahmen für eine Lokalzeitung zu machen, und habe mich dann weiterentwickelt. Ich habe mir die Messlatte immer ein kleines Stück höher gelegt – und das tue ich auch heute noch.“

 Für sein neuestes persönliches Projekt hat er mehrere behinderte Sportler fotografiert. Er wollte sowohl ihre sportlichen Leistungen als auch die beträchtlichen Hürden, die sie überwinden mussten, in den Vordergrund stellen.

Für diese Aufnahmen verwendete er zwei Kameras: die Canon EOS 5D Mark IV und die Canon EOS 6D Mark II. Diese kombinierte er mit folgenden Canon-Objektiven: EF 50mm f/1.2L USM, EF 24-70mm f/2.8L II USM, EF 16-35mm f/2.8L II USM und EF 8-15mm f/4L Fisheye USM. Mit dieser Zusammenstellung von Kameras und Objektiven konnte Samo verschiedene kreative Herangehensweisen ausloten – und so bei jedem Shooting unterschiedliche technische Herausforderungen meistern, von Lichtspuren bis hin zu Unterwasser-Action-Shots.

Um seine kreative Vision umzusetzen, hat Samo seine Objekte auf zwei ganz unterschiedliche Weisen fotografiert. Dabei war eines der Bilder ein Porträt, bei dem die Persönlichkeit und die körperlichen Herausforderungen des jeweiligen Sportlers zur Geltung kamen. Das andere war eine dynamische Action-Aufnahme, die sich auf ihren Mut, ihre Entschlossenheit und ihre Leistungen konzentrierte. Die beiden Bilder von jedem Sportler werden in Diptych-Form präsentiert und beleuchten so beide Facetten seines Lebens.

 

© Bild: Samo Vidic/Canon Ambassador

Der slowenische Schwimmer wurde mit nur einem Arm und ohne Beine geboren. Er ist neben dem brasilianischen Skateboarder Felipe Nunes zu sehen, der als Kind bei einem Zugunglück seine Beine verlor. Darüber hinaus fotografierte Samo die britische Kletterin Anoushé Husain, die ohne den rechten Unterarm geboren wurde, sowie die sehbehinderte britische Sprinterin und paralympische Goldmedaillengewinnerin Libby Clegg.

Samos bemerkenswerte Reihe dynamischer, kreativer und visuell beeindruckender Bilder behinderter Spitzensportler fängt die Persönlichkeit, die Fähigkeiten und die eisenharte Entschlossenheit einiger wirklich inspirierender Menschen ein.

 

© Bild: Samo Vidic/Canon Ambassador

 

Fallstudie: Aufnahmen von Darko

Der behinderte Schwimmer Darko Duric hat es zum Paralymponiken und zweifachen Weltmeister gebracht. Er hat den Schwimm-Weltrekord in der Startklasse S4 über 50 m Schmetterling gebrochen. Bei den Aufnahmen für Darkos Porträt und Action-Bild wollte Samo die einzigartige Geschichte des Sportlers erzählen.  „Darko hat zwar nur einen Arm, aber das Wasser scheint ihm irgendwie Flügel zu verleihen.  Das wollte ich zeigen“, sagt der Fotograf.

© Bild: Samo Vidic/Canon Ambassador

Das Sportshooting fand in einem Schwimmbad in Ljubljana in Slowenien statt.  Als Darko auf einem Sprungbrett für das Porträt posierte, bat Samo zwei Assistenten, ihn von hinten zu beiden Seiten mit Wasser aus Eimern zu bespritzen. Dadurch entstanden flügelähnliche Formen aus Wasser.  Samo hielt die Bewegung des Wassers mithilfe seiner Studioblitze fest. Das Hauptlicht hatte er drei Meter vor dem Schwimmer platziert und die Hintergrundbeleuchtung befand sich fünf Meter über ihm.

„Ich hatte ursprünglich geplant, das Porträt vom Wasser aus zu fotografieren – aber dann hätte ich eineinhalb Meter von Darko entfernt stehen und ein Weitwinkelobjektiv verwenden müssen, um ihn ins Bild zu bekommen. Das gefällt mir für Porträts nicht“, so Samo weiter. „Außerdem waren die weißen Wände nur zwei Meter von Darko entfernt und hätten bei einer Weitwinkelaufnahme eine wesentlich größere Rolle im Bild gespielt. Das hätte es unmöglich gemacht, den Effekt mit dem dunklen Hintergrund zu erzielen, wenn ich so nahe an ihm stehe.“

Sein Canon EF 16-35mm f/2.8L III USM Weitwinkel-Objektiv verwendete er jedoch für das zweite Bild: eine Unterwasseraufnahme davon, wie Darko durch das Becken schwimmt. 

© Bild: Samo Vidic/Canon Ambassador

Für die Action-Aufnahme platzierte Samo zwei Studioblitze neben dem Schwimmbecken und beleuchtete das Objekt (d.h. den Schwimmer) von oben. Ein weiteres Licht positionierte er hinter einer Luke im Schwimmbecken, sodass es von unterhalb der Wasseroberfläche auf das Objekt zeigte. Dann ging er mit seiner Taucherausrüstung unter Wasser, um Darko in Aktion beim Schwimmen durch das Becken zu fotografieren.  Die Canon EOS 5D Mark IV wurde über Kabel und einen Transmitter neben dem Schwimmbecken mit der Beleuchtung verbunden.

Samo nutzte die AI-Servo-Einstellung der Kamera, um absolut scharfe Bilder zu bekommen. Mithilfe des schnellen Serienbildmodus der Canon EOS 5D Mark IV konnte er 6,5 Aufnahmen pro Sekunde machen. „Wenn man einen Schwimmer mit zwei Armen fotografiert, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass man eine gute Aufnahme erhält. Darko hat aber nur einen Arm – also musste ich dafür sorgen, dass ich möglichst viele Gelegenheiten bekam, ihn in einer eindrucksvollen Position zu fotografieren, [bei der sein rechter Arm nach vorne greift und sein Gesicht zu sehen ist]“, erläutert der Fotograf. 

„Das war das erste Mal, dass ich Unterwasseraufnahmen mit der Canon EOS 5D Mark IV gemacht habe, und es hat alles perfekt geklappt. Der Autofokus war hervorragend und alle Bilder sind gestochen scharf – das ist das Wichtigste.“

 

Videos und weitere Informationen dazu, wie Samo Vidic die Kamera-Bildeffekte in seiner Reihe „Defying the Odds“ (dt.: „Allen Widrigkeiten zum Trotz“) erzielte, findest du hier.

 


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Es ist soweit: Die 80 Nominierungen für den BRAUT FOTO AWARD 2018 stehen fest! Vom 15. Mai bis zum 15. Juli 2018 können Brautpaare und Fotografen online für ihre Favoriten-Fotos abstimmen.

Anfang des Jahres konnten Hochzeitsfotografen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre schönsten Arbeiten für den BRAUT FOTO AWARD 2018 einreichen – der große Fotowettbewerb von BRAUT & BRÄUTIGAM MAGAZIN. Im März hat die BFA-Fachjury, zu der in diesem Jahr Experten wie Wedding-Planner Froonck und Fotograf Raman El Atiaoui gehören, die mehr als 1300 eingereichten Fotos gesichtet und jeweils 10 Nominierungen pro Kategorie festgelegt. Diese stehen vom 15. Mai bis 15. Juli 2018 unter www.brautfotoaward.de zur Online-Abstimmung bereit. Sowohl Brautpaare als auch Fotografen sind dazu aufgefordert, ihre Stimme abzugeben. Unter allen abstimmenden Brautpaaren wird eine neuntägige Segelkreuzfahrt rund um die Seychellen verlost – gesponsert von My Seychelles.   
Pro Kategorie wird ein Fachweltpreis (durch Abstimmung der Fotografen) und ein Publikumspreis (durch Abstimmung der Brautpaare) verliehen. Zusätzlich wird es einen „Overall-Gewinner“ geben, der insgesamt die meisten Stimmen erhalten hat. Diesem winkt eine von Top NORD gesponserte Fotoreise zu den Nordlichtern. Schon gespannt, wer das Rennen machen wird und welches die schönsten Hochzeitsfotos 2018 sind? Ende September werden die Gewinner des BRAUT FOTO AWARDs im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung auf der photokina in Köln gekürt.
Der BRAUT FOTO AWARD soll verdeutlichen, wie emotional, künstlerisch und individuell Hochzeitsfotos sein können und dass es sich lohnt, einen professio-nellen Hochzeitsfotografen zu engagieren. Durch den Award werden die neuesten Trends in der Fotografie gezeigt und Entwicklungen gefördert. Initiator des Awards ist die Brautmedia GmbH mit dem BRAUT & BRÄUTIGAM MAGAZIN. In Deutschland, Österreich und der Schweiz findet der Wettbewerb in diesem Jahr zum dritten Mal statt, in den Niederlanden bereits zum vier-zehnten Mal – hier unter dem Namen BRUIDSFOTO & FILM AWARD. 

 

FRAGEN ZUM AWARD
Brautmedia GmbH
Michael Hattenbach
Hörsterplatz 2b
48147 Münster
0251 - 5390226
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.brautfotoaward.de und www.brautmedia.de

Mit Bruce Davidson beruft die Leica Camera AG im Juni 2018 einen Ausnahmefotografen in die Leica Hall of Fame, der mit seinem fotografischen Lebenswerk die Welt berührt und verändert hat.

Der amerikanische Fotograf Bruce Davidson wird am 15. Juni 2018 von der Leica Camera AG mit dem Leica Hall of Fame Award ausgezeichnet. Ihm zu Ehren werden Auszüge aus seinem umfassenden Lebenswerk im Rahmen einer großen Ausstellung vom 15. Juni bis zum 9. September 2018 in der Leica Galerie Wetzlar der Öffentlichkeit präsentiert.

Viele Bildserien von Bruce Davidson haben sich längst in den Kanon der wichtigsten Reportagen und Bestandsaufnahmen des Lebensalltags in den USA eingeschrieben. Ob „Brooklyn Gang“, „East 100th Street“, „Subway“ oder die Geschichte über den kleinwüchsigen Zirkusclown: Diese Fotografien berühren damals wie heute. Ohne Zweifel ist Bruce Davidson kein typischer Bildjournalist, der für tagesaktuelle Sensationen arbeitet, vielmehr schafft er es, in seinen sensiblen Portraitserien dem Betrachter oft erstaunliche Einsichten in ansonsten verschlossene Milieus zu eröffnen.

Bruce Davidson blickt dieses Jahr auf ein über sieben Jahrzehnte währendes Lebenswerk zurück. Zu fotografieren begann er bereits mit zehn Jahren. 1954 kaufte er sich seine erste Leica M3. 1958 wurde er jüngster Associate bei Magnum, um bereits ein Jahr später festes Mitglied der Agentur zu werden. Interesse am Leben und ein offener Blick auf die Umwelt bilden die Grundlage für seine herausragende Arbeit, während Vertrauen und Respekt für ihn essentielle und notwendige Konstanten sind und ihn somit als einen führenden Vertreter einer humanistisch geprägten Fotografie auszeichnen.

„Die Mischung aus Nähe und Distanz, Neugier und Lässigkeit, Dokumentation und persönlicher Sicht und Anteilnahme lässt den Betrachter bis heute nicht los. Und doch ist das Geheimnis seiner Bilder damit noch nicht in allen Facetten erfasst. Vielleicht ist genau das der entscheidende Grund, sich seinen Werken immer wieder widmen zu können. Mit dem Leica Hall vom Fame Award ehren wir Bruce Davidson nun für sein Lebenswerk sowie sein unermüdliches und gleichermaßen herausragendes Engagement als Fotograf“, erklärt Karin Rehn-Kaufmann, Generalbevollmächtigte Leica Galerien International.

Seine Bedeutung als Chronist zeigen insbesondere auch Davidsons Aufnahmen der amerikanischen Bürgerbewegung, die sein Werk ab den 1960er-Jahren bestimmten. Für ihn waren die Auseinandersetzungen ein Schock, war er doch im Mittleren Westen aufgewachsen und lebte im deutlich liberaleren New York. Mit der persönlichen Erfahrung, die er während zahlreichen Reisen und Reportagen gewann, wurde seine Arbeit politischer. Der historische Wert seiner Aufnahmen ist unschätzbar, doch dessen Bedeutung wurde spät bekannt: Erst 2002 dokumentierte ein umfassender Bildband „Time of Change: Civil Rights Photography 1961-1965“ sein Engagement.

Bruce Davidson, geboren am 5. September 1933 in Illinois, lebt in New York und begann als Zehnjähriger zu fotografieren. Im letzten Highschool-Jahr gewann er den Kodak National Award in „Tierfotografie“. 1951-1954 studierte er am Rochester Institute of Technologie, Laborant bei Eastman Kodak. 1955 absolvierte er ein Studium an der Yale University School of Design. Er ist seit 1959 Magnum-Vollmitglied. Seine erste Einzelausstellung wurde 1963 im MOMA, New York, gezeigt. Ab 1966 entstand sein Projekt „East 100th Street“. Er wurde bereits mit zahlreichen Awards ausgezeichnet.


USA. Alabama. Birmingham. 1963. Arrest of a demonstrator. "Damn the Defiant!"

 
Profoto hat seine Führungsspitze im deutschsprachigen Raum verändert: Seit dem 24.04.2018 ist Johan Wiberg neuer Geschäftsführer der Profoto GmbH (DACH-Region). Er folgt auf Yasuo Baba, der diese Funktion etwas mehr als 2 Jahre lang erfolgreich ausgeübt hat.

 Johan Wiberg war seit Oktober 2011 bei der Profoto AB, der schwedischen Muttergesellschaft, angestellt. Dort hat er als Produktmanager mit so bedeutenden Projekten wie dem B1, B2, D2 und zuletzt dem A1 im gesamten professionellen Lichtmarkt Zeichen gesetzt.  Durch seine bisherige Tätigkeit kennt Johan Wiberg sowohl die technischen Hintergründe als auch den internationalen Fotomarkt sehr gut.

Mit Johan Wiberg erhält die Profoto GmbH einen Geschäftsführer, der zielstrebig die erfolgreiche Arbeit der Profoto GmbH weiterführen und ihr neue Impulse verleihen wird.

Führende professionelle Fotografen erzählen, wie sie mit Canon-Objektiven erstklassige Bilder machen.

 

Jeder Fotograf hat ein Objektiv, ohne das er nicht auskommt und das er immer mit dabei hat. Egal, ob es um wilde Tiere, Sport, Porträts oder andere professionelle Aufnahmen geht – die Qualität und Zuverlässigkeit eines Objektivs ist ein unverzichtbarer Erfolgsfaktor.

Die Bedingungen in der Praxis können schon mal eine Herausforderung darstellen. Insbesondere dann brauchen Profis ein Objektiv, das einen präzisen Autofokus, eine hohe Geschwindigkeit und Wetterfestigkeit bieten kann. Das kann wirklich den Unterschied zwischen einer legendären Aufnahme und einer verpassten Gelegenheit ausmachen. Professionelle Fotografen jeder Couleur greifen ganz selbstverständlich zu den L-Serien-Objektiven von Canon, weil sie deren hervorragende Qualität und Zuverlässigkeit schätzen.
Für jeden, der sich ein wenig mit Objektivherstellung auskennt, wird das keine große Überraschung sein. An Science-Fiction erinnernde Roboter, Ingenieure, die Mängel hören können, antistatische Schuhe – die Objektivfabrik von Canon in Utsunomiya ist eine wahre Keimzelle für Innovation und Präzision. Die L-Serien-Objektive von Canon sind weltweit für ihre professionelle Konstruktion sowie ihre scharfen Bildergebnisse bekannt. Um solche herausragenden Objektive herzustellen, braucht es jedoch ein beeindruckendes Maß an handwerklichem Können, Liebe zum Detail sowie einige überraschende Vorgehensweisen. Hierzu gehört auch, dass jedes einzelne 16-35 mm-Objektiv der L-Serie von Canon – nicht nur Stichproben – von Hand getestet und kalibriert wird, um sicherzustellen, dass wirklich alle davon den hohen Erwartungen, die an diese Premium-Produkte gestellt werden, genügen.
Hier berichten die führenden Fotografen der Welt, wie die handwerkliche Finesse hinter den Objektiven ihnen dabei hilft, die Geschichten zu erzählen, die sie darstellen möchten.


 

Alessandra Meniconzi – Canon EF 100mm f/2.8L IS II USM

 

Aufgenommen mit einer Canon EOS 5D Mark IV mit einem Canon EF 100mm f/2.8L Macro IS USM-Objektiv 1/60 Sek.; f/6.3; ISO100
© Alessandra Meniconzi

Sehen wir uns zum Beispiel dieses beeindruckende Porträt eines mongolischen Adlerjägers an, das Fotografin und Canon Ambassador Alessandra Meniconzi aufgenommen hat. Alessandra hatte schon seit 18 Jahren den Wunsch, die Adlerjäger zu fotografieren, da sie von deren Jagdtechniken fasziniert war, seit sie ihnen in den späten 1990er Jahren zum ersten Mal in Kasachstan begegnete. Im Oktober 2017 reiste sie ins mongolische Altai-Gebirge, um ihren Traum zu verwirklichen.
„Das Canon EF 100mm f/2.8L Macro IS USM-Objektiv ist ideal, um die Gesichtsproportionen schmeichelhafter zu machen und die f/2.8-Blende schafft auch eine außerordentliche Schärfentiefe. „Zudem ist es auch sehr leicht und diskret. Des Weiteren wurde das Objektiv für kleine Details entwickelt - die Bilder sind wirklich gestochen scharf! Und schließlich können Sie näher an Ihr Objekt rücken.“


David Noton – Canon EF 16-35mm f/2.8L II USM



Aufgenommen mit einer Canon EOS 5D Mark IV mit einem Canon EF 16-35 mm f/2.8L III USM-Objektiv 120 Sek.; f/2,8; ISO12800
© David Noton

Zu den Fotografen, die ihre Canon-Objektive optimal nutzen, gehört auch Canon Ambassador David Noton. Er hat dieses Bild von Durdle Door in Dorset in England aufgenommen, als das galaktische Zentrum (der hellste Teil) der Milchstraße zu sehen war. Um den Nachthimmel zu fotografieren – wenn so viel Sternenlicht wie möglich mit einer Belichtung von weniger als 20 Sekunden erfasst werden muss – sind Qualitätsobjektive ein Muss; je weiter und schneller, desto besser", sagt David.

„Ich hatte vorher das EF 16-35mm f/2.8L III USM-Objektiv getestet und war total beeindruckt von seiner überragende Schärfeleistung bei der maximalen Blende von f/2.8, sogar bei der weitesten Brennweite von 16mm. Dieses L-Serien-Objektiv befindet sich jetzt praktisch ununterbrochen in meiner Kameratasche. Ich hatte eine Komposition im Kopf, die den Bogen der Milchstraße oberhalb der Sichel des Strandes und der Durdle Door darunter ausgleichen würde. Ich stellte das Motiv mit meinem 16-35mm-Objektiv mit der größten Winkeleinstellung und Blende zusammen, fokussierte dann auf die Lichter in der Entfernung und zoomte auf Live-View heran, um die Präzision zu überprüfen; dann sperrte ich den Fokus und schaltete auf manuell. Ich wählte alle Einstellungen aus, prüfte, ob alles waagrecht war, stimmte die Komposition genau ab und wartete auf den magischen Moment.“


Guia Besana – Canon EF 40mm f/2.8 STM


Aufgenommen mit einer Canon EOS 5DS R mit einem Canon EF 40mm f/2.8L STM-Objektiv bei 1/125 Sek., f/5,6 und ISO800.
© Guia Besana

Die Canon-Botschafterin Guia Besana hat dieses Bild am 15. Februar 2018 auf einer Reise nach Longyearbyen, Svalbard, Norwegen, aufgenommen. „Ich ging gerade nach einem fünfstündigen Marsch zum Wagen; plötzlich richtete ich meinen Blick aufs Meer und erblickte diesen arktischen Hirsch, der mich ansah“, berichtet Guia. „Ich war inmitten von Nichts und von einem so zarten Licht umgeben. Das Canon EF 40mm f/2.8 STM-Objektiv ist perfekt für diese Art der Aufnahme, weil es leicht zu tragen ist. Es ist vielfältig einsetzbar und leise. Es ist eines der Objektive, die alles so bequem machen, dass man die Kamera nie zurück in den Rucksack packen muss und so keine Gelegenheiten verpasst. Es reagiert auch besonders gut, wenn die Lichtverhältnisse schwach sind.“

Aufgenommen mit einer Canon EOS-1D X Mark II mit einem Canon EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS II USM-Objektiv und einem Canon Extender EF 1.4x III bei 1/160 Sek., f/8 und ISO4000.
© Christian Ziegler

Der Canon Ambassador Christian Ziegler nahm dieses Bild auf, während er durch den Regenwald in Zentralpanama streifte und eine kleine Gruppe Weißgesicht-Kapuzineraffen (Cebus capucinus) auftauchte. „Eine Mutter mit ihren Jungen war die Letzte in der Reihe, und ich hatte nur ein paar Sekunden, bevor sie wieder verschwanden,“ erzählt Christian. „Ich entschied mich für das Canon EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS II USM-Objektiv, weil es leicht und gleichzeitig auch leistungsfähig ist. Ich wandere normalerweise sehr viel, wenn ich Aufnahmen in der Natur mache; und es ist heiß und feucht im Urwald; also ist es auch am besten, wenn man nicht zu viel Gepäck dabei hat.“


Audun Rikardsen – Canon EF 70-200mm f/2.8L IS II USM

Aufgenommen mit einer Canon EOS 5D Mark III mit einem Canon EF 70-200mm f/2.8L IS II USM-Objektiv bei 1/640 Sek., f/2,8 und ISO1600.
© Audun Rikardsen

 Der norwegische Fotograf und Canon Ambassador Audun Rikardsen sagt, dass ihm die L-Serien-Objektive von Canon dabei helfen, die Erhabenheit der Natur in seinen Fotos von Walen während der Polarnacht in Norwegen einzufangen. „In den letzten Wintern trafen Hunderte Buckelwale in Tromsø in Nordnorwegen ein, um sich von den dort überwinternden Heringen zu ernähren,“ berichtet Audun.

„Sie kommen während der Polarnacht, in der es keine Sonne über dem Horizont gibt, was die Licht- und Wetterverhältnisse anspruchsvoll macht. Das Canon EF 70-200mm f/2.8L IS II USM ist mein Lieblingsobjektiv, um die Wale während dieser Zeit zu fotografieren, denn es ist stabil, weist eine große Blende und einen genauen Fokus bei schlechten Lichtverhältnissen auf. Es liefert immer ab, selbst bei den anspruchsvollsten Bedingungen!“

 

Clive Booth – Canon EF 70-200mm f/2.8L IS II USM
 

Aufgenommen mit einer Canon EOS-1D X mit einem Canon EF 70-200mm f/2.8L IS II USM-Objektiv 1/250 Sek.; f/4; ISO32000
© Clive Booth

Canon Ambassador Clive Booth sagt, dass Bildschärfe einer der wichtigsten Vorteile ist, die ihm Objektive der L-Serie von Canon für seine Arbeit bieten. „Ich war auf der Suche nach dem Foto eines Hochlandrindes, das ein wenig anders war. Auf dem Heimweg nach einem Tag voller Aufnahmen auf der Insel Islay der Inneren Hebriden in Schottland, stießen wir auf diesen Burschen. Es war spät nachmittags im Februar und das Tier wurde mit einem neutralen Hintergrund von hinten beleuchtet. Ich liebe das Detail in diesem Bild, aufgenommen mit einer Blende von f/4 und ISO32000, wo jedes einzelne Haar an den Enden der Hörner zu sehen ist. Dank seiner Schärfe, dem Bildstabilisator und dem leichten Transport ist das vielseitige EF 70-200mm f/2.8L IS II USM-Objektiv immer in meiner Tasche. Mit einer weiten Blende, der weltbesten Optik und einem hervorragenden Bokeh, ist das Canon EF 70-200mm f/2.8L IS II USM-Objektiv oft mein Objektiv für unterwegs, wenn ich bei schwachem Licht fotografiere und die zusätzliche Brennweite benötige. Auch nach dem Zuschneiden bleibt das Bild immer vollkommen scharf.“


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24 Stunden London ist das weltweit erste Gigapixel Zeitraffer Panoramabild und präsentiert den längsten Zeitraffer, der jemals von der Londoner Skyline aufgenommen wurde.

Zum Projekt: https://www.lenstore.de/vc/24-stunden-london/

Über 6.240 Fotos der Londoner Skyline wurden in einem Winkel von 155 Grad aufgenommen. Die Bilder gehen nahtlos ineinander über und bieten eine einzigartige Aussicht auf die Stadt. Das unvergleichbare und einmalige Level an Detail des Panoramabildes verdankt das Projekt einer vorprogrammierten, bewegungsgesteuerten Roboter-Technologie. So wurden in einem wiederholenden Schema jede Stunde 260 Bilder aufgenommen – eine Technik, die über den Zeitraum von 24 Stunden keinen Freiraum für Pixel-Unstimmigkeiten zulässt. Das Endergebnis zeigt London's wechselnde Farben von Sonnenaufgang bis zur Dämmerung in all ihren Nuancen.

Weitere Informationen zum Projekt:

  • Das 7.3 Gigapixel Bild (7.300 Pixel oder 7 Milliarden Pixel) ist über 1000 Mal besser als die Aufnahme mit einem IPhone X
  • Die Nikon D850 wurde aus folgenden Gründen gewählt: 45 Megapixel Sensor, dynamische range und die einzigartige Fähigkeit, die verschiedenen Farbnuancen der Stadt festzuhalten
  • Eine Nikon AF-S NIKKOR 300mm f/2.8 Linse wurde verwendet, die ermöglicht, Schilder zu lesen, die sich in 8 km Entfernung befinden
  • Die vorprogrammierte bewegungsgesteuerte Roboter-Technologie wird oft in Hollywood Filmen wie z.B. Gravity verwendet, in denen präzise, schnelle Kamerafahrten notwendig sind. Es handelt sich hierbei um das erste Mal, dass die Technologie für eine Zeitraffer Aufnahme verwendet wurde. Die Technologie hat für die notwendige Präzision jeder Aufnahme gesorgt, sodass jedes Bild genau der gleichen Position des Bildes 24 Stunden zuvor entspricht.
  • Der Zeitraffer wurde als "Gigalapse" betitelt, da zum ersten Mal Gigapixel Technologie und Zeitraffer kombiniert wurden.

24 Hour London – Behind the Scenes

Zum neunten Mal in Folge schrieb der PIC Verband sein Förderprogramm für junge Fotografen und Existenzgründer aus. Prämiert wurden 10 Arbeiten, 7 junge Nachwuchstalente erhielten ein Stipendium des PIC Verbandes.

Um den Berufseinstieg zu erleichtern bietet der PIC den Gewinnern an, ein Jahr lang alle Leistungen des Verbandes beitragsfrei in Anspruch zu nehmen. Praxisnahe Weiterbildung in Workshops und Seminaren, offener Erfahrungsaustausch mit routinierten Profis, sowie die starke Email-Community mit effizienten Lösungen für fachliche Fragen aller Art sind nur ein paar der herausragenden Leistungen.

Der Markt ist hart umkämpft und viele, vor allem auch junge Fotografen, sind Einzelkämpfer. Direkte Anlaufstellen bei Fragen und Problemen sind rar. Der PIC weiß um die Schwierigkeiten sich zu etablieren, zu halten und zu wachsen und bietet daher nicht nur für erfolgreiche Mitstreiter eine Plattform für Austausch und Fortbildung, sondern fördert den Nachwuchs. Starke Unterstützung bieten seine Partner aus der Industrie: Bacht, Canon, Epson, Hasselblad, Hensel, Novoflex, PhaseOne.

Eine Fachjury traf sich im Fotostudio der Fakultät Gestaltung, Hochschule Würzburg, um über die Vergabe des PIC Förderpreises zu entscheiden. Das Team der Juroren aus der Kreativbranche setzte sich zusammen aus: ELKE LATINOVIC, Senior Photo Editor bei C3 Creative Code and Content GmbH, München; PROF. DIETER LEISTNER, Professor für Fotografie, Hochschule Würzburg; JAN KOCOVSKI, Fotograf, Frankfurt am Main; PAUL - RUBEN MUNDTHAL, Editor und Mitbegründer, HANT - Magazin; HERMANN DÖRRE, Fotograf, München; FLORIAN HAMMERICH, Fotograf und Dozent, Regensburg; BEN KUHLMANN, Bildredakteur, F.A.Z.; ALEXANDER RACZ, Kunsthistoriker, KunstNürnberg; NATALIA LUZENKO, Fotografin, Vorstandsmitglied PIC.

Die Sichtung der vielen Einsendungen war spannend und diskussionsreich, am Ende des Tages erwählte die Jury folgende Gewinner als die „SELECTED ONE‘S“:

Und möchte diese 3 Talente ehrenvoll erwähnt wissen:

Mehr zum PIC Förderpreis “SELECTED” und eine Auswahl der Gewinnerbilder seit 2009 finden Sie hier: https://www.pic-verband.de/services/foerderpreis/

Bildanbieter und -produzenten erleben den Strukturwandel infolge der Digitalisierung stärker, erheblich schneller und mit sehr viel dramatischeren Folgen als viele andere Branchen. Während die Bedeutung von Bildern weiter zunimmt, sinken die Honorare nicht zuletzt auch auf Grund eines ständig wachsenden Angebotes weiter.

Wie sich die aktuelle Situation des Bildermarktes und der Bildagenturen darstellt, untersuchte jetzt eine unter der Leitung von Prof. Lars Bauernschmitt vom Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA) durchgeführte Branchenerhebung unter deutschen Bildagenturen. Die im Februar und März durchgeführte Umfrage umfasste Fragen zum Unternehmen, dem Umsatz, den Betriebskosten, dem Bildbestand und dem Vertrieb. Die Umfrage lieferte damit nach langer Zeit erstmals wieder belastbare Zahlen zum Bildermarkt und soll in Zukunft jährlich fortgesetzt werden. Interessant sind die Ergebnisse nicht nur für die Fachöffentlichkeit, sondern vor allem auch für die an der Umfrage beteiligten Bildagenturen selbst. Sie bekommen durch die Ergebnisse die Möglichkeit, das eigene Unternehmen im Vergleich zum Mitbewerber zu verorten. Interessieren werden die Ergebnisse aber auch die mit den Agenturen zusammenarbeitenden Fotografen. Immerhin vertreten allein die 27 Agenturen, die sich an dieser Umfrage beteiligten, 6.739 Fotografinnen und Fotografen exklusiv.

Dabei lieferte die auf der Mitgliederversammlung des Branchenverbandes am 22.04.2018 in München vorgestellte Untersuchung neben erwartbaren Bestätigungen bekannter Trends auch eine Reihe von, auch für Fachleute überraschenden, Ergebnissen. So sehen sich die Mitgliedsagenturen des BVPA trotz weiter sinkender Honorare gut aufgestellt. Wie die Branchenerhebung ergab, beurteilen die im BVPA organisierten Agenturen, die sich an dieser Umfrage beteiligten, die eigene wirtschaftliche Situation zu 50 % befriedigend und zu 42,8 % sogar gut oder sehr gut. Während in anderen Bereichen der Kreativbranche Praktikanten und befristet Beschäftigte die Unternehmen prägen, beschäftigen die von der Erhebung erfassten deutschen Bildagenturen im Schnitt zu fast 60 % Festangestellte und zu 31,6 % Teilzeitbeschäftigte. Freie Mitarbeiter_Innen bilden mit 9,9 % eine klare Minderheit. Während die im BVPA vertretenen Agenturen mit 1,6 % Umsatzplus leicht zulegen konnten, musste die Vergleichsgruppe der nicht im Verband vertretenen Bildagenturen dagegen ein Minus von 7,6% verzeichnen. Aktuelle Zahlen lieferte die Umfrage auch in Bezug auf das angebotene Bildmaterial. Ihre durchschnittlichen Bestände von 800.000 digitalen Bildern vergrößerten die beteiligten Bildagenturen im Durchschnitt um 9,3 %. Wichtigstes Marktsegment sind für die Bildagenturen die Zeitungen und Zeitschriften. Im Mittel 45,1 % ihres Umsatzes erzielen die im BVPA vertretenen Bildagenturen mit diesen redaktionellen Auftraggebern. Bei den nicht im Verband vertretenen Agenturen sind das sogar 62,8 %.

Die jetzt vorgestellten Ergebnisse sind noch keine Darstellung von Entwicklungen und möglichen Ausblicken. Diese können erst zu einem späteren Zeitpunkt und mit Blick auf weitere Umfragen erfolgen. Prof. Lars Bauernschmitt und der BVPA wollen die jetzt so erfolgreich begonnene Kooperation jedoch fortsetzen.

Zum jetzigen Zeitpunkt feststellbar ist, dass die BVPA Mitgliedsagenturen, die sich an dieser Befragung beteiligt haben, auf den Heimatmarkt konzentriert sind, sich auf journalistische Publikationen fokussieren, sich in einem schwierigen Markt eingerichtet und ihre Strukturen den Entwicklungen angepasst haben.

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