Neuigkeiten

Ab dem 25. Mai 2018 wird es eng. Eng für Fotografen, eng für die, die Fotos veröffentlichen.

Denn ab dem 25. Mai 2018 gilt die Europäische Datenschutz-Grundverordnung. Danach wird das Fotografieren von Menschen zu einem Akt der personenbezogenen Datenerhebung – und fällt somit unter die DSGVO. Das Problem: laut der neuen Verordnung muss bereits vor der Aufnahme die Einwilligung aller Abgebildeten eingeholt werden.

Doch wie soll das gehen? Soll ein Fotograf jetzt, wenn er die Südkurve im Signal Iduna Park während eines Bundesliga-Spiels fotografiert, hunderte Personen um Erlaubnis bitten? Ja, lautet die Antwort, er muss sogar. Bis er alle Personen gefragt hat, ist das Spiel allerdings längst vorbei.

Und bisher? Bisher durften Personen unter bestimmten Umständen auch ohne schriftliche Einwilligung fotografiert und veröffentlicht werden. Das regelte ein altes Gesetz von 1907, das sogenannte Kunsturhebergesetz. Darin heißt es ganz pragmatisch, dass Bilder ohne die Einwilligung der abgebildeten Personen verbreitet werden dürfen, wenn „die Personen nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit erscheinen“. Damit ist gemeint und wurde durch die Rechtsprechung der letzten 111 Jahre gefestigt: Wenn die Person für die wesentliche Bildaussage unwichtig ist, darf sie auch veröffentlicht werden. Wäre dies nicht so, dürften nämlich grundsätzlich nur menschenleere Straßen fotografiert werden.

Genau dies wird jetzt geschehen. Digitale Fotos von Menschen beinhalten personenbezogene Daten wie Aussehen, Alter, Geschlecht, Ort und Datum der Aufnahme, etc. – und da greift die DSGVO voll durch. Keine Aufnahme, von wem auch immer, darf ohne Genehmigung erstellt und schon gar nicht veröffentlicht werden. Dies wird weitreichende Konsequenzen für den Bildermarkt haben – und zwar nicht nur für Fotografen und Agenturen, sondern auch für Unternehmen, Vereine, Politiker…

Wie konnte es dazu kommen?

Der Gesetzgeber hat es nicht nur versäumt, sondern er weigert sich ausdrücklich, ein sogenanntes Medienprivileg, wie es im alten Bundesdatenschutzgesetz verankert war, wieder einzuführen. Und dies, obwohl der Europäische Gesetzgeber ihn ausdrücklich dazu aufgefordert hat – nachzulesen im Artikel 85 der DSGVO. Schweden und andere Länder haben ihre Grundrechte geschützt – mit dem guten Argument der Meinungs-, Presse-, und Kunstfreiheit.

Die deutsche Regierung dagegen beharrt auf dem Standpunkt, dass die Gerichte in den nächsten Jahren den Rechtsfrieden, welchen auch immer, schon herstellen werden. Das ist natürlich billig und die Betroffenen fragen sich, welche Existenzberechtigung Entscheider in den Bundesministerien und letztlich die verantwortlichen Politiker haben, die die Rechtsfindung Gerichten überlassen und deren eigener Gestaltungswille dagegen gen Null tendiert.

Noch bevor das Gesetz in Kraft getreten ist, geben sie bekannt: „Wir leben derzeit noch in einer Phase der Unsicherheit, des Übergangs. Sie wird so lange dauern, bis die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für mehr Klarheit sorgt.“

Kann man so eine Gesellschaft formen, Rechtsfrieden herstellen, eine Güterabwägung zwischen den Grundrechten herstellen? Nein, kann man nicht.

Die 2.400 Mitglieder des Berufsverbandes der Fotografinnen und Fotografen, FREELENS e.V., schreiben momentan alle Bundestagsabgeordneten an, um auf diesen Missstand hinzuweisen.

Sie fordern die Abgeordneten auf, Rechtssicherheit herzustellen, die Grundrechte zu verteidigen und das Feld nicht den Abmahnanwälten zu überlassen.

Denn handelt der Gesetzgeber nicht umgehend, ist der Fortbestand aller Formen von Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Kunst- und Meinungsfreiheit, wie wir sie heute kennen, gefährdet.

Kann der Fotojournalismus überleben? Die Branche meldet sich zu Wort.

 

Nigerianische Migranten weinen und umarmen sich im August 2016 in einem Auffanglager für Flüchtlinge und Migranten in Surman in Libyen. Hier befinden sich Hunderte von Frauen, die mit prekären Bedingungen klarkommen müssen – die meisten von ihnen haben versucht, mit Schmugglerbooten über das Mittelmeer nach Europa zu kommen. Der Fotograf Daniel Etter gewann mit diesem Bild, „The Libyan Migrant Trap“ (dt.: Die libysche Migrantenfalle) beim WPPh-Wettbewerb 2017 den dritten Preis in der Kategorie „Contemporary Issues Singles“. Aufgenommen mit einer Canon EOS 5D Mark III und einem Canon EF 24-70mm f/4L IS USM Objektiv.
© Daniel Etter

 

Schrumpfende Redaktionsbudgets, ein zunehmender Konkurrenzkampf sowie Pressemisstrauen sind nur einige der Faktoren, die sich negativ auf die Zukunft des Fotojournalismus auswirken. Doch die Macht der Fotografie bleibt ungebrochen und neue Technologie bietet Fotografen größere kreative Freiheit als je zuvor. Die Welt verlangt begierig nach Visual Storytelling, doch wird auch der Fotojournalismus überleben?

 

Der Ansicht des berühmten Fotojournalisten Sir Don McCullin nach hat sich die Landschaft seit damals, als seinen Fotogeschichten Dutzende von Printseiten gewidmet wurden, unwiederbringlich verändert. Er sagt: „Der Fotojournalismus liegt im Sterben. Junge Leute werden dazu ermutigt, Fotojournalisten zu werden, doch es gibt kein Medium mehr dafür – Zeitungen und Zeitschriften haben ein wesentlich höheres Interesse an Reichen, Schönen, Stars und Sternchen. Sie wollen nicht, dass die Leute beim Lesen ihrer Zeitung oder Zeitschrift leiden – das bringt den Eigentümern kein Geld ein. Der Fotojournalismus ist nicht verloren gegangen, musste aber Zweckdienlicherem Platz machen.“

Wir haben uns mit Fotojournalisten und Influencern aus der Branche unterhalten, um mehr über die aktuelle Sachlage sowie ihre Meinung zur Zukunft des Fotojournalismus im digitalen Zeitalter zu erfahren.


 

Ein kleiner blonder Junge in Militäruniform steht im hohen Gras auf einem Feld und rückt seine Kopfbedeckung zurecht.

Ein nach dem Ende der Apartheid 1994 in Südafrika geborener Junge hat festgestellt, dass sich der Rassismus in seinem Heimatland nicht so einfach ausrotten lässt. Aus der Reihe „Afrikaner Blood“ der Fotografin Ilvy Njiokiktjien – dieses Foto belegte beim WPPh-Wettbewerb 2012 den zweiten Platz in der Kategorie „Contemporary Issues Singles“. Aufgenommen mit einer Canon EOS 5D Mark II und einem 40mm Objektiv.
© Ilvy Njiokiktjien

Ilvy Njiokiktjien

„Die Aufträge haben sich verändert. Man wird jetzt nicht mehr unbedingt irgendwohin geschickt, um monatelang an einem Projekt zu arbeiten. Wenn man heutzutage längerfristige Projekte angehen möchte, muss man in der Regel auch eigenes Geld investieren.“

„Ich glaube nicht, dass Fotos je an Aussagekraft und Wirkung verlieren werden – ich kann mir ein einziges Bild ansehen und es nie wieder vergessen.“

„Als Don McCullins Bilder in Zeitungen erschienen, machten sie Schlagzeilen. Wenn ich heute zum Beispiel ein Bild bei der Beerdigung von Nelson Mandela mache, sind da neben mir noch 300 andere Fotografen. Es werden heutzutage so viele Fotos gemacht, dass ein wirklich symbolträchtiges Bild zu machen schier unmöglich ist. Da hat sich viel verändert. Man ist nicht der Einzige – es sind noch viele Kollegen vor Ort, ganz zu schweigen von all den Leuten mit Handys.“

„Ich glaube nicht, dass Fotos je an Aussagekraft und Wirkung verlieren werden. Ich finde einzelne Bilder unheimlich ausdrucksstark – ich kann mir ein einziges Bild ansehen und es nie wieder vergessen. Heutzutage gibt es aber neue Möglichkeiten, um Geschichten zu erzählen– mit Handys, interaktiven Online-Erfahrungen und Virtual Reality. Man muss sich einfach überlegen, was am besten zu der jeweiligen Geschichte passt.“


Über Ilvy Njiokiktjien

Canon Ambassador Ilvy aus den Niederlanden ist freischaffende Nachrichten- und Dokumentarfotografin. Sie hat für NGOs und große Medien weltweit über Zeitgeschehen und soziale Brennpunkte berichtet. Ihre Arbeit wurde unter anderem mit einem Canon AFJ Award und einem World Press Photo Multimedia Award ausgezeichnet.



Jérôme Sessini

„Ich glaube, dass wir jetzt freier sind als zuvor. Zum einen aufgrund von Technologie und zum anderen, weil Zeitungen weder jungen Fotografen noch mir selbst so wichtig sind, wie sie das den Leuten früher waren. Wir haben uns von den Zeitungen freigemacht und können jetzt Geschichten genau so erzählen, wie wir sie erzählen möchten.“

„Zu den Gefahren gehört unter anderem, dass Fotografen jetzt selbst zur Zielscheibe in Konflikten werden. Und ich habe das Gefühl, dass ich meine Arbeit nicht gut machen kann, wenn ich Angst haben muss.“

 „Wir sind jetzt freier als zuvor – wir können Geschichten genau so erzählen, wie wir sie erzählen möchten.

„Ich bin ein absoluter Verfechter von Geschichten – ich denke immer an die ganze Geschichte, nicht an ein einzelnes Bild. Ich versuche nicht, Dinge mit Fotografie zu erklären, weil dieses Medium einfach nicht alles widerspiegeln kann. Es kann aber Gefühle vermitteln – meiner Meinung nach sind Gefühle stärker als rationale Argumente. Ich will den Leuten nicht vorpredigen, dass etwas so oder so ist. Mir ist in erster Linie wichtig, Gefühle zu wecken – und die fuhren dann hoffentlich dazu, dass die Leute Fragen stellen. Die Antworten darauf müssen sie selbst finden.“

 

Über Jérôme Sessini

Canon Ambassador Jérôme Sessini hat an einigen der wichtigsten Nachrichtenbeiträge der vergangenen 20 Jahre mitgewirkt und Bilder aus Krisengebieten wie dem Kosovo, Syrien und der Ukraine beigesteuert.


 


Zwei jugendliche Mädchen mit Schläuchen in der Nase liegen schlafend in nebeneinanderstehenden Krankenhausbetten.

Uppgivenhetssyndrom, das sogenannte „Resignationssyndrom“, gibt es angeblich nur in Schweden und nur bei Flüchtlingen. Die Patienten scheinen jeden Lebenswillen verloren zu haben. Djeneta ist bereits seit zweieinhalb Jahren bettlägerig und reagiert nicht, ihre Schwester Ibadeta seit mehr als sechs Monaten. Magnus Wennmans Bild wurde beim WPPh-Wettbewerb 2018 in der Kategorie „People Singles“ nominiert. Aufgenommen mit einer Canon EOS-1D X Mark II und einem Canon TS-E 45mm f/2.8 Tilt-Shift-Objektiv.
© Magnus Wennman

 

Magnus Wennman

„Als ich angefangen habe, war die Fotografie ein ziemlich altmodischer Beruf, aber heutzutage ist das vollkommen anders. Es geht jetzt nicht mehr um technische Perfektion, sondern darum, Geschichten zu erzählen – und da hat man heute unzählige Möglichkeiten. Wie früher als Fotograf in der Zeitungsredaktion zu sitzen und darauf zu warten, dass einem ein Auftrag in den Schoß fällt – diese Zeiten sind vorbei. Aber wenn man sich auf Storytelling konzentriert, dann hat man eine strahlende Zukunft vor sich.“

„Weil es nicht mehr viele Anstellungen in diesem Bereich gibt, ist der Fotojournalismus heutzutage demokratischer – jeder kann hier aktiv werden, nicht nur Mitarbeiter von Zeitungen.“

„Visual Storytelling wird immer wichtiger – wenn man das gut beherrscht, hat man definitiv gute Überlebenschancen.“

„Man kann sich heutzutage zudem entscheiden, ob man visuell eine Geschichte erzählen, Video- oder Tonaufnahmen machen oder eine Geschichte schreiben möchte. Die neue Generation von Fotojournalisten arbeitet auf völlig andere Art und Weise als die Fotojournalisten von früher. Sie kennen die Möglichkeiten im Zusammenhang mit Social Media und sind nicht ausschließlich auf Standbildfotografie festgelegt. Wie man überall sieht, wird Visual Storytelling immer wichtiger – wenn man das gut beherrscht, hat man definitiv gute Überlebenschancen.“

 

Über Magnus Wennman

Canon Ambassador Magnus Wennman begann mit 17 Jahren, für eine schwedische Lokalzeitung zu arbeiten, und ist seitdem als Fotojournalist tätig. Jetzt ist er als Fotograf bei Aftonbladet, der größten Tageszeitung in Skandinavien, angestellt. Er hat World Press Photo Awards gewonnen.


 

Tom Jenkins

„Dem Fotojournalismus bleibt aktuell nicht viel Luft zum Atmen, muss ich sagen. Technologie und das digitale Zeitalter haben den Fotojournalismus in seinen Grundfesten erschüttert: Jeder hat ein Handy, jeder macht Bilder, jeder hält sich für einen Fotografen. Das hat einen Riesenunterschied für den Fotojournalismus ausgemacht.“

 „Technologie hat den Fotojournalismus in seinen Grundfesten erschüttert – heutzutage hält sich jeder für einen Fotografen.“

„Der Markt wird jetzt geradezu mit Bildern überschwemmt. Dies hat die Preise in Grund und Boden gefahren – was man heutzutage online für ein Bild bezahlt bekommt, ist unglaublich wenig. Zeitungen haben jetzt so viele Möglichkeiten, an Bilder zu kommen, dass sich das enorm darauf ausgewirkt hat, wie sie Fotografen beschäftigen. Es gibt weniger fest angestellte Fotografen und der Verdienst von Fotografen sinkt immer weiter. Dies gilt insbesondere für die redaktionelle und die Sportfotografie.“

„Wenn man sich damit wirklich seinen Lebensunterhalt verdienen möchte, muss man verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten ausloten. Man kann zum Beispiel ein paar kommerzielle Aufträge annehmen, um sich später einen Monat lang Zeit nehmen und die Flüchtlingskrise fotografisch dokumentieren zu können.“

 

Über Tom Jenkins

Canon Ambassador Tom Jenkins berichtet für die britischen Zeitungen The Guardian und Observer über Sportveranstaltungen in aller Welt. Der hochgelobte Fotograf ist für spannende Geschichten vom Spielfeld sowie darum herum bekannt.

 


 

Daniel Etter

„Der Fotojournalismus wird schon seit einer ganzen Weile für tot erklärt und ist irgendwie nach wie vor da. Er ist weiterhin am Leben und weiterhin aktiv – vielleicht nicht mehr ganz so wie zu Don McCullins Zeiten, aber er ist definitiv weiterhin relevant. So wichtig, wie er einmal war, ist er nicht mehr und das wird er auch nie wieder sein. Das liegt daran, dass er zwar nicht von anderer Technologie ersetzt, aber durch sie erweitert wurde. Ich glaube, dass die Fotografie immer eine Rolle spielen wird. Wenn es aber andere, bessere Möglichkeiten gibt, auf visuelle Art und Weise Geschichten zu erzählen, dann finde ich das vollkommen in Ordnung.“

„Unsere größte Herausforderung besteht im Kampf darum, dass uns Glauben geschenkt wird.“

„Unsere größte Herausforderung besteht im Kampf darum, dass uns Glauben geschenkt wird. Sehen Sie sich nur einmal an, wie heutzutage sogar grundlegende Tatsachen infrage gestellt werden. Sich in diesem Umfeld zurechtzufinden und sich als vertrauenswürdige, zuverlässige Informationsquelle zu positionieren – darin besteht unsere größte Herausforderung. Ich habe noch keinen Weg gefunden, um Nachrichten glaubwürdiger zu machen – das Einzige, was wir tun können, ist gute Arbeit zu leisten. Das bedeutet, die entsprechenden Nachforschungen anzustellen, die richtigen Fragen zu stellen und zu versuchen, Ereignisse stets wahrheitsgetreu darzustellen.“

 

Über Daniel Etter

Canon Ambassador Daniel ist Fotograf, Feuilletonist und Filmemacher. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema soziale Ungleichheit, insbesondere im Hinblick auf Kinderarbeit sowie mit der Migrations- und Flüchtlingsproblematik entlang der Grenzen der Europäischen Union sowie in den Krisengebieten im Mittleren Osten.

 

von Lucy Fulford 


Um das Video anzuschauen und mehr über die Zukunft des Journalismus zu erfahren, klicke hier.

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Fotojournalisten-Ausstattung

Diese Grundausstattung verwenden die Profis für ihre Bilder:

Kamera:

Canon EOS 5D Mark IV
Diese Vollformat-DSLR mit 30,4 MP liefert auch bei extremen Kontrastverhältnissen enorm detailreiche Aufnahmen. Die kontinuierliche Aufnahmeleistung von 7 Bildern pro Sekunde erleichtert es Ihnen, den perfekten Augenblick einzufangen, und 4K-Video ermöglicht besonders hochauflösende Aufnahmen. Hier geht es zur Canon EOS 5D Mark IV

Objektive:

Canon EF 50mm f/1.2L USM
Dank einer unglaublichen Blendenzahl von maximal f/1.2 und dem Ultraschall-Autofokus bringt dieses enorm schnelle Objektiv auch bei schwachen Lichtverhältnissen eine erstklassige Leistung. Hier geht es zum Canon EF 50mm f/1.2L USM

Canon EF 24-70mm f/2.8L II USM
Dieses professionelle Standard-Zoom-Objektiv liefert herausragend scharfe Bilder und eine solide Konstruktion der L-Serie. Dank seiner konstanten Blendenzahl von f/2.8 gelingen Ihnen auch bei schwachen Lichtverhältnissen hochwertige Bilder und die Schärfentiefe lässt sich mühelos kontrollieren.

Hier geht es zum Canon EF 24-70mm f/2.8L II USM

Auch in diesem Jahr bietet die Norderstedter Unternehmensgruppe Tetenal Europe GmbH erneut Ausbildungsplätze in insgesamt 7 unterschiedlichen Bereichen an.

Die Qualifikation von Nachwuchskräften wird mit dem schnellen Wandel in der heutigen Zeit immer wichtiger. Mit der eigenen Ausbildung in verschiedensten Bereichen des Unternehmens setzt die Tetenal Europe GmbH bewusst einen Schwerpunkt auf die Entwicklung und Förderung von kompetentem Fachpersonal.

“Wir freuen uns, auch für das neue Ausbildungsjahr 2018 wieder interessierte und motivierte junge Leute bei uns begrüßen zu dürfen.“ so Daniel Middendorf, Geschäftsführer der Tetenal Gruppe.“ Unsere Verantwortung, eine fundierte Ausbildung zu bieten, nehmen wir sehr ernst und bereiten unsere Auszubildenden durch unser umfassendes Nachwuchsprogramm auf alle Herausforderungen im Berufsleben vor.“

Tetenal bildet Industriemechaniker, Industriekaufleute, Chemielaboranten, Maschinen- und Anlagenführer, Produktionsfachkräfte Chemie, Fachkraft für Lagerlogistik sowie Buchbinder der Fachrichtung Einzel- und Sonderfertigung aus. Wer sich bewerben möchte, kann dieses direkt per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! tun, einige Plätze sind noch verfügbar.

 

Die Generalversammlung der Technical Image Press Association traf sich vom 5. bis 7. April 2018 in Lissabon, Portugal, um über die jährlichen TIPA WORLD AWARDS für die besten Imaging-Produkte des Jahres 2018 abzustimmen. Redakteure von 29 Fach-, Amateur- und Wirtschaftspublikationen in Print und Online aus Asien, Australien, Europa und Nord- und Südamerika diskutierten mit einem Delegierten des Camera Journal Press Club in Japan über die Gewinner des TIPA WORLD AWARD. Die große Preisverleihung findet während der photokina am 26. September 2018 in Köln statt.

Die Gewinner des TIPA WORLD AWARD repräsentieren neben spannenden Kameras und Objektiven, die jede Kategorie abdecken, vom Einsteiger bis zum Profi, die breite Palette an Produkten und Dienstleistungen, die heute die Imaging-Branche ausmachen. Darunter Drucker, Inkjet-Papiere, Imaging-Software, Speichermedien, Actioncams, Zubehör, 360-Grad-Kameras und mehr.

Auf der Generalversammlung stimmten die Mitglieder dafür, George Schaub aus Shutterbug, USA, in den Vorstand zu berufen. Außerdem wurde Popular Photography aus China als neues Mitglied zugelassen und damit die Präsenz von TIPA in Asien erweitert. Die Globalisierung von TIPA spiegelt sich in der Benennung der Auszeichnungen als TIPA WORLD AWARD wider.

Der Vergabeprozess

Dem Prestige eines TIPA WORLD AWARDS liegt der Prozess zugrunde, nach dem die Gewinner ausgewählt werden. Von Ende September bis Anfang Februar des Folgejahres werden die Nominierungen innerhalb der Kategorien vom Technischen Komitee der TIPA gesammelt. Die Geräte werden getestet und bewertet, und neue Kategorien, die neue Trends in der Bildgebung repräsentieren, werden berücksichtigt.

Eine Liste der Finalisten wird zusammengestellt und an die Redakteure der TIPA-Mitgliedspublikationen aus der ganzen Welt geschickt, die dann Kommentare abgeben und weitere Vorschläge zu Produkten machen, die in bestimmte Kategorien aufgenommen werden sollen. Die Informationen werden gesammelt und ausgewertet und eine Liste der Finalisten ausgewählt. Die Gewinner werden dann von einer Generalversammlung aller Mitgliedsveröffentlichungen gewählt.

Kurz gesagt, der TIPA World Award ist ein Prozess, der sich auf ein globales Gremium von sachkundigen Experten stützt, die einer breiten Palette von Produkten ausgesetzt sind. Durch die Reichweite und den redaktionellen Inhalt ihrer Publikationen bedienen sie eine Leserschaft, die sich auf sie für eine ehrliche und vertrauenswürdige Bewertung von Foto- und Imaging-Produkten verlassen kann.

Zu den Preisträgern zählten sowohl langjährige Industrieunternehmen als auch Neueinsteiger und solche, die neue Trends in der Foto- und Bildindustrie repräsentieren.

Eine vollständige Liste der Gewinner des TIPA WORLD AWARD 2018 mit Zitaten und Bildern finden Sie unter www.tipa.com.

 

 

Rechtzeitig zum Frühling und damit zur Hochzeits-Saison kommt jetzt die neue fotoPRO Edition „Hochzeitsfotografie“ auf den Markt. Das Magazin präsentiert auf 148 Seiten alle Themenbereiche rund um zeitgemäße Wedding-Fotografie: Die aktuellen Trends, bildstarke Portfolios der besten Hochzeitsfotografen in Deutschland mit ihren ausgesuchten Praxistipps und alles zu Kamerasystemen, Licht-Equipment, Video-Produktion sowie Drohnen und Taschen.
 
Der größte Teil des opulent gestalteten Magazins widmet sich der fotografischen Praxis in der Hochzeitsfotografie: Wie inszeniert man die besten Motive? Wie gestaltet man mit Licht unvergessliche emotionale Momente? Wie führt man Regie beim Hochzeits-Video oder was bringt der Einsatz von Foto-Boxen und Sofortbild-Kameras während des Festes? Abgerundet wird das inhaltliche Portfolio mit Themen wie perfektes Datenmanagement, innovative Augmented Reality, erfolgreiche Kundenakquise, renditestarkes Marketing in der Hochzeitsfotografie und umsatzstarke Zusatzgeschäfte mit Alben und Rahmen.
 
„Mit dieser neuen Edition wollen wir allen Fotografinnen und Fotografen ein Kompendium an die Hand geben, welches ihnen auf der einen Seite alle aktuellen Basisinformationen komprimiert liefert, auf der anderen Seite aber auch zu neuen Sehweisen inspiriert und erfolgreiche Business-Strategien vorstellt,“ erläutern Wolfgang Heinen und Florian Schuster, die beiden Herausgeber von fotoPRO.
 
Die fotoPRO Edition „Hochzeitsfotografie“ kostet 9,95 Euro und ist ab sofort im Zeitschriftenhandel oder über fotopro-magazin.de/hochzeit erhältlich.

Zur Leseprobe geht es hier.

Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) vergibt den Preis 2018 an das fotografische Projekt „Philosophieren über Fotografie“

Die Jury hat entschieden, das photographische Seminar von Martina Zöls am Gymnasium Untergriesbach mit dem DGPh-Bildungspreis 2018 auszuzeichnen. Das Projekt verbindet auf vorbildliche Weise den Umgang mit dem Medium der Photographie in Theorie und Praxis.

Den Schülern der Oberstufe des Gymnasiums wird in dem wissenschafts-propädeutischen Seminar auf vielschichtige Weise Medienkompetenz vermittelt. Angefangen von der Geschichte der Photographie, den ersten praktischen Erfahrungen des Sehens, der Vorstellung von Philosophen und Kulturkritikern, bis hin zu Praxisübungen und der künstlerisch inszenierten Präsentation eigener Arbeiten.

Überzeugend fand die Jury dabei das ganzheitliche Vermittlungskonzept von Martina Zöls. So lernen die Jugendlichen im theoretischen Teil unter anderem die Unterschiede zwischen dokumentarischer Photographie und inszenierter Photographie kennen, die jeweils an konkreten Beispielen verdeutlicht werden. Im praktischen Teil erfahren sie neben dem Umgang mit der digitalen Kamera, dass die analoge Schwarzweißphotographie auch in digitalen Zeiten nichts von ihrer Faszination verloren hat. Die Ausarbeitung in der kleinen Dunkelkammer der Schule lieferte dazu die Erkenntnis, dass die Anfertigung eigener Abzüge allerdings auch sehr aufwendig ist.

Unterstützt wurde das Projekt in enger Kooperation durch die Galerie Soiz in Passau, die es ermöglichte, verschiedene Ausstellungen auch außerhalb der Öffnungszeiten zu besuchen und so über Photographie in ihren verschiedenen Ausrichtungen zu reflektieren. Eine Zusammenarbeit, die in Zukunft weiter ausgebaut werden soll. Darüber hinaus war die Eigenleistung der Schüler besonderer Schwerpunkt. In Referaten zu 25 verschiedenen Themen wurde etwa das Unheimliche in der Photographie, Photographie als Waffe, Surrealismus und Photographie sowie die Kriegsphotographie beleuchtet. Die Dokumentation des Seminarprojektes, vor allem auch die Quintessenz zu den einzelnen Themenfeldern, verdeutlicht die große Freude beim Vermitteln der teils sehr anspruchsvollen Aspekte rund um das Medium Photographie.

„Fotografie - das von Schülern vielbenutzte, aber völlig unbekannte und unterschätze Medium. Da muss man doch was ändern!“ So beschreibt Martina Zöls ihre Motivation für die vielschichtige Vermittlung und Vorstellung der Photographie in ihrer ganzen Bandbreite und omnipräsenten Anwendung.

Die diesjährige Jury, der die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Ulli Seegers sowie der Vorstand der Sektion Bildung (Dr. Sandra Abend und ihre Stellvertreterin Berti Kamps und ihr Stellvertreter Jan Schmolling) angehörten, konnten aus insgesamt 23 Projekten auswählen.

Der Jury ist es wichtig, einige der eingereichte Arbeiten in Form einer lobenden Erwähnung besonders hervorzuheben, dazu gehören: Facebook offine, ein Fotoprojekt mit Jugendlichen ohne Schulabschluss von Susanne Keichel, NEOENKEL -  ein interkulturelles, intergenerationelles Fotoprojekt mit jungen Geflüchteten und Senior*innen, vorgestellt von Jörg Meier, COLOUR CODES – ein Fotoprojekt von Tina Umlauf, „Menschen kennen lernen“ – ein fotografisch, dokumentiertes Projekt von Karl Scholten sowie das Fotoprojekt „Mach Dir ein Bild“ - mit afrikanischen Kindern und Jugendlichen eingereicht von der Projektleiterin Marie Köhler.

Einen Überblick über die bisher mit dem Bildungspreis ausgezeichneten Projekte gibt es unter: https://www.dgph.de/preise/bildungspreis.

 

Aphrodite, © Laura Kaiser (Selbstporträt)

Am Freitag den 23. März 2018 wurde in Berlin der Bundesverband Architekturfotografie (BVAF) gegründet. Ort der Verbandsgründung war das Museum für Fotografie SMB in der Jebensstraße.

Der BVAF ist ein Zusammenschluss von Berufsfotograf*innen, die auf Architekturfotografie spezialisiert sind und versteht sich als gemeinsame Interessenvertretung seiner Mitglieder aus ganz Deutschland. Zweck des Vereins ist die Förderung, Erhaltung und Vermittlung von Architekturfotografie, sowie die Wahrung der rechtlichen, kulturellen und ideellen Interessen von Achitekturfotograf*innen. Ziel ist es, das Ansehen der Architekturfotografie und der Architekturfotograf*innen zu fördern sowie Öffentlichkeit, Auftraggeber und Bildnutzer für den Wert professioneller Fotografie zu sensibilisieren. Gemeinsam soll auf die Anforderungen und Fragestellungen des sich stetig wandelnden Berufs reagiert und dessen Zukunft positiv und wertschöpfend mitgestaltet werden.

Informationen zu den Zielen und Mitgliedern finden Sie auf der Webseite www.bvaf.de.

Canon Europe Ltd hat einen neuen Präsidenten: Yuichi Ishizuka folgt als President & CEO für Canon Europe, Middle East and Africa (EMEA) auf Rokus van Iperen, der nach erfolgreicher Karriere in den Ruhestand tritt.

Neue Führung in der Europazentrale von Canon sichert Kontinuität der strategischen Transformation; Stärkung der Kerngeschäfte und Expansion in neue Wachstumsfelder

Yuichi Ishizuka

Yuichi Ishizuka

Rokus van Iperen

Rokus van Iperen

Yuichi Ishizuka, bisher President & COO von Canon USA, hat das Amt als President & CEO von Canon EMEA mit Wirkung zum 1. April angetreten. Er übernimmt eine Organisation, die in 120 Ländern tätig ist, rund 18.000 Mitarbeiter beschäftigt und jährlich rund ein Viertel des weltweiten Umsatzes von Canon erwirtschaftet.

Ishizuka, der neben seiner Führungsrolle für Europa auch Managing Executive Officer von Canon Inc. ist, wird bestehendes Kerngeschäfte stärken und gleichzeitig die Imaging-Kompetenz der Marke in neuen Bereichen wie Network Visual Solutions (NVS), Industrieanlagen und kommerziellem Druck weiter ausbauen. Er bringt umfangreiches Fachwissen und internationale Erfahrung aus anderen Regionen mit, die er in leitenden Positionen in Canon Unternehmen in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie in Japan gesammelt hat.

Rokus van Iperen, der bisherige EMEA CEO & Senior Managing Executive Officer, Canon Inc. wurde nach einer herausragenden Karriere bei Océ NV 2012 zum President & CEO von Canon Europe ernannt. Nach der reibungslosen Integration von Océ in das Canon Geschäft leitete er erfolgreich mehrere weitere bedeutende Akquisitionen, um die Digitalisierungsstrategie des Unternehmens zu ermöglichen. Er ist auch für den Aufbau eines lösungsorientierten Portfolios und die Gründung neuer Unternehmen in wachstumsstarken Bereichen wie Network Visual Solutions (NVS) verantwortlich.

Yuichi Ishizuka zu seiner neuen Rolle: "Canon Europe blickt auf 60 erfolgreiche Jahre in EMEA zurück und ist mit Millionen von Kunden in der Region ein klarer Marktführer im Bereich Consumer- und Business Imaging. Ich fühle mich geehrt, dieses Team in einer für das Unternehmen sehr spannenden und dynamischen Zeit durch die nächste Phase der Innovation und des Wachstums zu führen.”

Wie erleben junge geflüchtete Menschen ihren Alltag in Deutschland? Wie stellen sie sich ihre Zukunft vor? Welche Heimat-Bilder tragen sie mit sich? Die vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) gestartete Fotoaktion „eye_land“ bietet die Chance, sich mit diesen Fragen kreativ zu befassen und die Bilder öffentlich zu präsentieren. Teilnehmen können alle unter 26 Jahren – ob mit oder ohne Fluchterfahrung – sowie Kinder- und Jugendprojekte und künstlerische Initiativen. Die Ergebnisse werden in einer großen Ausstellung in Berlin gezeigt. Weitere Informationen gibt es auf www.eye-land.org.

Fotografisch fixierte Zeitgeschichte

Ob nach Deutschland zugewandert oder hier geboren: die Fotoaktion lädt dazu ein, eigene Sichtweisen auf die Thematik Flucht und Heimat aufzugreifen und darzustellen. „Wir möchten verdeutlichen, was junge Menschen mit dem Begriff Heimat verbinden und was sie sich für ihre Zukunft wünschen“, erläutert Projektleiter Peter Liedtke die Zielsetzungen. Alle Einsendungen – zum Beispiel Handyfotos, Fotostorys, Dokumentationen, Collagen – werden kontinuierlich in einer Online-Galerie präsentiert. Auf diese Weise wächst das Projekt vor den Augen der Öffentlichkeit und dient zugleich als zeitgeschichtliche Chronik.

Das vom Bundesjugendministerium geförderte Projekt ist kein Fotowettbewerb, sondern eine Plattform für vielfältige Bildwelten und persönliche Anliegen, formuliert von Einzelnen und von Medien-AGs. „Mit ‚eye_land’ bieten wir auch den zahlreichen in Deutschland aktiven Initiativen ein bundesweites Forum und würdigen ihr gesellschaftliches Engagement“, sagt der Initiator des Projekts Jan Schmolling vom KJF. Eine Auswahl der in der Online-Galerie präsentierten jungen Fotokünstlerinnen und -künstler sowie der beteiligten Fotogruppen wird Anfang 2019 zu einer mehrtägigen Festveranstaltung nach Berlin eingeladen. Kooperationspartner sind die Bundeszentrale für politische Bildung und das wannseeFORUM Berlin.

 

"Way to Paradise" © Ali Reza Husseini, Cameo Kollektiv / KJF

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