Erstmals ist der einflussreiche Fotograf Mario Testino in einer Ausstellung in Berlin zu sehen. Die von der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin in den Ausstellungshallen am Kulturforum präsentierte Schau „Mario Testino: In Your Face“ (20. Januar – 26. Juli 2015) zeigt in 125 Bildern die ganze Bandbreite seiner fotografischen Arbeit und setzt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die provokanten Kontraste.

Nein, wir verkneifen uns den Ausdruck „Super-Mario“ im Zusammenhang mit Mario Testino. Auch wenn er alle Attribute eines Fotografen-Superstars mit sich bringt: einer der teuersten Fotografen der Welt, ein überaus sympathischer und offener Mensch, der beste Freund von US-Vogue-Legende Anna Wintour und Vertrauter von so ziemlich jedem Hollywood-Star und Super-Model. Seine Bilder werden auf Auktionen bereits für über 30.000 Dollar versteigert – mit ansteigender Tendenz. Und er ist immer gut drauf, wie er selbst zugibt: „Man sagt von mir, ich sei ein Sonnenmensch. Da haben sie durchaus Recht. Ich grabe nicht so gerne in der Tiefe,  um zur Dunkelheit vorzustoßen.“ Wer den 60-jährigen Peruaner Testino bucht, der weiß, was er bekommt: Bilder, die ein gutes Gefühl transportieren. Davon sind jetzt in Berlin eine Menge Exponate zu sehen, die aber nicht nur gefallen, sondern auch provozieren. Und das ist gut so. Zusammen mit Peter Lindberg und Helmut Newton bildet Mario Testino das Dreigestirn der „besten Modefotografen ever“. Dafür bewundern wir ihn. Und für Sätze wie „Ich bringe die Models gerne zum Lachen – und dann beweise ich allen, dass sie noch schöner sind, als sie gedacht haben“ lieben wir ihn.


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