Aufschrei in der Fotokunst-Szene. Museumsdirektoren und Sammler am Rande des Nervenzusammenbruchs: Farbbilder, sogenannte C-Prints, aus den 1990er Jahren „verblassen wie blöde“, wie es Herbert Grönemeyer singen würde. Und da es sich bei den betroffenen Fotografen um die Crème de la Crème der Fotokunstschaffenden wie Andreas Gursky, Jörg Sasse oder Axel Hütte handelt, geht es um viel Geld. Das Verblassungs-Phänomen trat jüngst bei einer Veranstaltung zu Tage, die die DGPh zusammen mit der DB Bank, selbst Sammlerin von mehr als 7.000 Fotografien, veranstaltete. Diskutiert wurde über Lösungen des Dilemmas, beispielsweise Reproduktion der blassen Version, Neudruck und Vernichtung des geschädigten Fotos. Das wirft aber eine Welle an neuen Fragen auf, auf die wir in Kürze in PHOTO PRESSE eingehen werden. Und wir stellen zusätzlich ganz andere Fragen zum Thema: Warum verblassen einige Abzüge und andere nicht? Welche Labors haben sie angefertigt und möglicherweise bei der Verarbeitung geschlampt? Welche Materialien/Papier sind besonders betroffen? Wer zahlt den Schadensersatz? Und was heißt das für den zukünftigen Handel mit Farbfotos – eher Finger weg? Wie gesagt, derzeit werden nicht nur die Bilder, sondern auch die Gesichter der Sammler, Kuratoren und Museumsleiter blass.


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