Mit Perry Oosting hat Hasselblad einen neuen Geschäftsführer unter Vertrag, der Erfahrung mit Luxusmarken wie Bulgari, Prada, Gucci und Ventu hat. Das befähigt einen zwar nicht automatisch zum Flottmachen eines angeschlagenen Herstellers für professionelle Kameras, aber zumindest sollte er sich in Sachen Markenpflege bestens auskennen. Perry Oosting, bislang Mitglied des Aufsichtsrates, übernimmt die Geschäfte von Interims-Geschäftsführer Ian Rawcliffe, der das Amt seit Ende 2013 innehatte.
Perry Oosting selbst sagt, es sei ihm eine Ehre, Teil einer so ikonischen Marke wie Hasselblad zu werden. Das Digitalrückteil CFV-50c etwa, unter dem Motto „back to the future“ im Markt eingeführt, sei ein großartiges Beispiel für das fortdauernde Bekenntnis zum „totalen Hasselblad-Markenerlebnis“. Dass gerade dieses Rückteil
längst nicht an alle Hasselbladmodelle passt – sei‘s drum. Wichtiger wird es sein, die Fotografen und Kunden von einer Zukunft der Marke zu überzeugen. Dass alleine Design und „schöner Schein“ wie in den vergangenen Jahren das probate Mittel für die Wende sind, darf man allerdings bezweifeln. Echte Innovationen sind unabdingbarer Bestandteil der Zukunft des Traditionsherstellers. Wir sind und bleiben gespannt.


TIPA -Banner Autumn 2017

Watch the video

Leseproben

        

  

Leseprobenarchiv

Jetzt unverbindlich die PHOTO PRESSE kennenlernen:

 

Registrieren Sie sich hier für unseren neuen Newsletter:

*Pflichtangabe