Eine der wichtigsten Neuigkeiten des abgelaufenen Jahrs wurde erst in den letzten Dezembertagen bekannt: Der Softwaregigant Adobe hat eine Vereinbarung zum Kauf des Unternehmens Fotolia getroffen. Adobe wird Fotolia in die Adobe Creative Cloud integrieren. So können bestehende und zukünftige Mitglieder der Cloud auf 34 Millionen Bilder und Videos zugreifen und sie direkt kaufen. Dies ist der nächste Schritt einer vor Jahren begonnenen Strategie, eine Cloud als omnipotenten Marktplatz für gebündelte kreative Software und Services zu nutzen – nachdem Adobe „früher“ ihre Software einzeln und auf CD über Händler oder E-Commerce vertrieben hatte. Der Wert des Wandels zeigt sich mehrfach: Wer als User bei seiner kreativen Arbeit ein Programm oder einen Service von Adobe braucht, kann sie über die Cloud ohne Zeitverlust buchen bzw. in Anspruch nehmen. Und das Angebot der Cloud beschränkt sich nicht auf ein Programm, sondern auf alle Angebote – die untereinander kompatibel sind. Wer also in seinem kreativen Prozess in Zukunft Stockbilder braucht, der findet in Zukunft das Komplettangebot des Marktführers Fotolia einen Mausklick weiter in der gleichen „Wolke“.

Wir meinen: Geschickter Schachzug – aber warum hat keiner aus der etablierten Fotobranche zugegriffen?


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