Neuigkeiten

Der globale Markt für technische Konsumgüter (Technical Consumer Goods – TCG) knackte im Jahr 2018 mit einem Umsatz von 1,01 Billionen Euro erstmals knapp die Billionengrenze. Die ist eine Steigerung von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Zum Umsatzwachstum trugen die Produktbereiche Telekommunikation (+7 Prozent), Haushaltskleingeräte (+7 Prozent), Unterhaltungselektronik/Foto (+6 Prozent) sowie Informationstechnologie/Bürogeräte (+1 Prozent) bei. Der globale Umsatz mit Haushaltsgroßgeräten ging hingegen um ein Prozent leicht zurück. Für das Jahr 2019 erwartet GfK im globalen Markt für technische Konsumgüter eine Umsatzsteigerung von zwei Prozent auf rund 1,03 Billionen Euro. Das sind aktuelle Ergebnisse von GfK anlässlich der CES 2019 in Las Vegas.  

Mit einem Umsatzanteil von 42 Prozent behauptete die Region Asien/Pazifik auch im Jahr 2018 ihre Bedeutung im Markt für technische Konsumgüter. Weitere 25 Prozent der Umsätze wurde in Europa erzielt, in Nordamerika rund 20 Prozent, in Lateinamerika sieben Prozent und sechs Prozent in der Region Mittlerer Osten/Türkei/Afrika.

Markus Kick, GfK-Experte für technische Konsumgüter, erläutert: ”Weltweit wurden mit technischen Konsumgütern im Jahr 2018 erstmals mehr als eine Billion Euro umgesetzt. Dies ist ein Meilenstein für Industrie und Handel. Als größte Umsatztreiber erwiesen sich die Bereiche Telekommunikation, Haushaltskleingeräte und Unterhaltungselektronik. In fast allen Segmenten sehen wir einen Trend hin zu Premiumprodukten. Zudem legen die Verbraucher immer mehr Wert auf Konnektivität und Convenience. Auf Basis dieser Trends erwartet GfK auch im Jahr 2019 eine solide Umsatzentwicklung mit einem Plus von zwei Prozent.” 

Telekommunikation: Trend zu Premiumgeräten stützt Umsatzentwicklung

Telekommunikation ist mit einem Umsatzanteil von 44 Prozent und einem Volumen von rund 440 Milliarden Euro im Jahr 2018 das größte Segment der technischen Konsumgüter. Speziell bei Smartphones greifen die Verbraucher derzeit immer häufiger zu Premiumprodukten, wodurch der globale Umsatz um sieben Prozent weiter steigen konnte. Auf Basis der verkauften Stückzahlen stagniert der Markt hingegen. 

Abgesehen von der Region Lateinamerika (-5 Prozent) legten die Umsätze im Jahr 2018 weltweit zu, besonders stark in Europa (+14 Prozent) und Nordamerika (+12 Prozent). Für das Jahr 2019 erwartet GfK allerdings kein weiteres Umsatzwachstum und eine stabile Entwicklung auf Vorjahresniveau.

Haushaltsgroßgeräte: Nach leichten Einbußen soll Umsatz im Jahr 2019 wieder steigen

Mit einem Umsatz von rund 177 Milliarden Euro im Jahr 2018 behaupteten sich Haushaltsgroßgeräte, trotz eines leichten Umsatzrückgangs von einem Prozent, als zweitgrößtes Segment der technischen Konsumgüter. Insgesamt flossen im letzten Jahr rund 17 Prozent aller TCG-Umsätze in Geräte wie beispielsweise Kühlschränke, Herde, Waschmaschinen oder Geschirrspüler.

Im Trend liegen derzeit Multifunktionsgeräte und Konnektivität, also die Möglichkeit, Geräte untereinander zu vernetzen oder mit anderen Geräten zu steuern.

Positiv entwickelten sich im letzten Jahr die Umsätze in Lateinamerika (+6 Prozent), Europa (+3 Prozent) sowie Asien/Pazifik (+2 Prozent). Für das Jahr 2019 prognostiziert GfK für Haushaltgroßgeräte wieder ein deutliches weltweites Umsatzwachstum von sechs Prozent, das die leichten Verluste aus dem letzten Jahr mehr als kompensiert. 

Informationstechnologie/Bürogeräte: Positive Impulse aus Asien stützen Weltmarkt

Im Jahr 2018 gaben die Verbraucher weltweit rund 157 Milliarden Euro für IT- und Bürogeräte sowie für Verbrauchsmaterial aus und damit in etwa so viel wie im Jahr zuvor. 

Im IT-Segment sind derzeit leistungsfähige Geräten gefragt, speziell im Bereich Gaming-PCs und Gaming Notebooks. Während die Umsätze in Lateinamerika und Asien/Pazifik im Jahr 2018 leicht steigen konnten, stagnierten sie in Europa und gingen in der Region Mittlerer Osten/Türkei/Afrika sowie in Nordamerika zurück.

Eine positive Entwicklung zeigte der Bereich Bürogeräte und Verbrauchsmaterial. Der weltweite Umsatz legte im Jahr 2018 um drei Prozent auf rund 16 Milliarden Euro zu, wobei das Wachstum hauptsächlich aus Asien und speziell aus China stammt. Für das Jahr 2019 erwartet GfK im Bereich Informationstechnologie/Bürogeräte allerdings einen weltweiten Umsatzrückgang von rund drei Prozent. 

Unterhaltungselektronik/Foto: Smarte Premiumgeräte liegen im Trend

Die weltweiten Umsätze im Bereich Unterhaltungselektronik und Foto stiegen im Jahr 2018 um knapp sechs Prozent auf 153 Milliarden Euro. Damit vereinigt dieser Bereich rund 15 Prozent aller TCG-Umsätze auf sich. 

Auch bei Unterhaltungselektronik liegen Premiumprodukte im Trend. High-End-TV-Geräte mit Bildschirmgrößen von mindestens 50 Zoll lieferten kräftiges Umsatzwachstum. Im Premiumsegment werden OLED-TV-Geräte immer beliebter. Kopfhörer und tragbare Bluetooth-Lautsprecher zeigten sich im Audiomarkt als starke Wachstumsmotoren. Besonders positiv entwickelte sich der Umsatz mit Unterhaltungselektronik in Lateinamerika (+24 Prozent). In Asien/Pazifik, Europa und in der Region Mittlerer Osten/Türkei/Afrika legten die Umsätze zwischen vier und fünf Prozent zu. 

Der Bereich Foto konnte den negativen Trend nicht brechen und verlor im Jahr 2018 weitere fünf Prozent Umsatz. Weltweit wurden mit Kameras und Zubehör noch 15 Milliarden Euro umgesetzt. Positive Akzente setzte der Trend zu High-End-Kameras. Für das Jahr 2019 erwartet GfK im weltweiten Markt für Unterhaltungselektronik und Foto eine etwas geringeres Umsatzwachstum von rund vier Prozent. 

Haushaltskleingeräte: Deutliches Wachstum, speziell in China

Mit Haushaltskleingeräten wurden im Jahr 2018 weltweit rund 86 Milliarden Euro Umsatz erzielt. Dies ist ein deutliches Plus von sieben Prozent. Getrieben von einer sehr positiven Nachfrage in China legte der Umsatz in Asien/Pazifik insgesamt um 13 Prozent zu. In Lateinamerika sowie in der Region Mittlerer Osten/Türkei/Afrika stiegen die Verkäufe um jeweils zehn Prozent, in Europa immerhin noch um sieben Prozent. Nur in Nordamerika gingen die Umsätze um zwei Prozent leicht zurück.

Im Fokus der Verbraucher steht weiterhin das Thema „Convenience“. Besonders beliebt sind derzeit Akku-Handstaubsauger. Auch im Jahr 2019 sieht GfK den weltweiten Markt für Elektrokleingeräte weiter im Aufwind und prognostiziert ein Umsatzwachstum von acht Prozent.

Am 1. Februar fällt der Startschuss zur 2. großen Branchenumfrage image market - business trends 2019 des Bundesverbandes professioneller Bildanbieter (BVPA) in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover.  
Angesprochen von dieser Befragung zur Erhebung von Informationen über die aktuellen Entwicklungen des deutschen Bildermarktes werden bis zum 28. Februar alle in Deutschland ansässigen Bildagenturen und Fotograf/-innen.  
Teilnehmende Agenturen erhalten auf Wunsch eine ausführliche Dokumentation der Ergebnisse mit wichtigen Informationen zur Entwicklung der Bildbranche.  
Die diesjährige Erhebung image market - business trends 2019 untersucht unter anderem:

1.    Allgemeine Fragen zu den befragten Unternehmen (Gründungsjahr; Anzahl der Mitarbeiter/-innen und Partneragenturen).
2.    Fragen zum Bildbestand (Bildmenge digital; Bildmenge exklusiv, nichtexklusiv).
3.    Fragen zum Umsatz und der Honorarverteilung (Gesamtumsatz 2017, 2018; Umsatz Print, Online; Honorarverteilung Agentur, Urheber).
4.    Fragen zu Strategien und Perspektiven (Überlegungen bezüglich Lizenzierungsmodellen, Marketing, Personal, Preisstruktur, Unternehmenskonzept).

Alle Angaben werden anonym erhoben.
Durchgeführt wird diese Befragung wieder vom Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA) in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover.


Über den Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA):
Der Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA) wurde 1970 in Berlin als Interessenvertretung für deutsche Pressebild-Agenturen und Bildarchive gegründet. Heute ist der BVPA führende Instanz in Deutschland und dem europäischen Raum für alle Fragen rund um visuelle Inhalte und vertritt kleine und große Bildanbieter in ganz Europa. Der Verband repräsentiert außerdem die Interessen von Unternehmen, die bildagenturnahe Services anbieten, z.B. technische und juristische Dienstleistungen wie Keywording, Rechteverfolgung und Vertrieb. Derzeit hat der BVPA über 80 Mitglieder.


Über Prof. Lars Bauernschmitt:
Prof. Lars Bauernschmitt ist seit 2008 als Professor an der Hochschule Hannover tätig, seit 2011 auch Sprecher des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie. Von 1993 bis 2008 war er Geschäftsführer der internationalen Fotoagentur VISUM. Daneben war er von 2001 bis 2010 Mitglied des Vorstandes des Bundesverbandes professioneller Bildanbieter (BVPA), seit 2003 als Vorstandsvorsitzender. Lars Bauernschmitt ist Mitglied verschiedener Gremien und Jurys sowie als Lehrbeauftragter an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Fachautor tätig. Seine Forschungsfelder sind der globale Bildermarkt und medienübergreifendes Visual Storytelling.  


Rückfragen bitte an:
Mathias Jahn, BVPA, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.bvpa.org
Prof. Lars Bauernschmitt, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.larsbauernschmitt.de

Die bisher unabhängigen Fotofachgeschäfte fotofrenzel GmbH, Foto-Markt-Video GmbH und Hobby FOTO Andreas Raether GmbH & Co. verschmelzen ab sofort zu einem gemeinsamen Unternehmen: der FOTOPROFI GmbH. In 2019 wird sich außerdem Photo Planet der neuen Firma anschließen. Dadurch entsteht in den Metropolregionen Baden-Württembergs eine zukunftsorientierte und leistungsstarke Fotofachhandels-Struktur mit kompetenten Mitarbeitern und einer breiten Auswahl an Kameras, Fotoprodukten und Bilddienstleistungen. Einzigartig in der Geschichte des deutschen Fotofachhandels: Aus geschätzten Partnern wurden echte Freunde, aus traditionsreichen, unabhängig operierenden Geschäften ein gemeinsames Unternehmen. Und mit einem doppelten Generationswechsel wird die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells „stationärer Fotofachhandel“ inklusive Online-Power sichergestellt. Die bestehenden Firmennamen bleiben in der Kommunikation zunächst erhalten und werden sukzessive durch „FOTOPROFI“ ersetzt.

Kooperationen seit mehr als 30 Jahren

Zusammenarbeit aus Tradition: Bereits seit 1987 kooperieren die Fotofachhandels-Unternehmer Wolf-Dieter Frenzel (fotofrenzel), Heinz Primm (Foto-Markt-Video) und Andreas Raether (Hobby FOTO) eng und freundschaftlich – zunächst im Einkauf, dann in gemeinsamen Aktionen und schließlich auch in Marketing und Administration. „Die Fusion zur FOTOPROFI GmbH ist eigentlich nur der letzte konsequente Schritt des Weges, den wir schon über 30 Jahre zusammen erfolgreich gehen,“ beschreibt Andreas Raether den Zusammenschluss. „Der Zeitpunkt der Bündelung der betriebswirtschaftlichen Kräfte zur FOTOPROFI GmbH ist jetzt genau richtig, da aus unseren Familien eine neue Generation in die unternehmerische Verantwortung einsteigt,“ erläutert Heinz Primm. Zum Hintergrund: Geschäftsführer der FOTOPROFI GmbH sind Andreas und Julius Raether sowie Heinz und David Primm. Valentin Raether verantwortet den wichtigen Bereich Online-Marketing/Social Media.

Bestens ausgebildete Jung-Unternehmer

Die „Jungen“ sind für ihre zukünftigen Aufgaben bestens ausgebildet: Julius Raether war vor seiner neuen Aufgabe bei FOTOPROFI Unternehmensberater, Valentin Raether hat bei dem Fußball-Proficlub Stuttgarter Kickers das Marketing betreut und David Primm ist selbstständiger Unternehmer mit zwei weiteren Firmen. Julius Raether: „Wir drei Jung-Unternehmer haben den Schritt der Fusion forciert, da wir glauben, dass die Form des Fotohandels, wie wir ihn bis jetzt betreiben, nicht mehr lange funktioniert. Deshalb gehen wir den Schritt zu mehr Größe und hin zu einer ganzheitlichen Omnichannel-Ausrichtung..“ David Primm ergänzt: „Wir wissen, dass dieses neue Konzept eine Herausforderung ist, aber wir wollen den Nimbus des unabhängigen, regionalen Händlers aufrecht erhalten. Wir nehmen diese Aufgabe gerne an, weil wir an den Erfolg eines modernen Fachhandels mit stationärer Basis glauben.“

Klare Fokussierung auf ein starkes Bildergeschäft

Traditionell spielen bei den Partner-Unternehmen seit vielen Jahren umfangreiche Bilddienstleistungen eine große Rolle – eine Tradition, die auch unter neuer Flagge weiter verfolgt und intensiviert wird. So verfügt jedes FOTOPROFI Ladengeschäft über mindestens einen eigenen Laboranten/Laborantin sowie ein Nass-Lab. Außerdem bietet FOTOPROFI eine eigene Gestaltungssoftware, einen Überspielservice und viele weitere Angebote rund ums Bild.

Stationär perfektionieren, online wachsen

Die Fachkompetenz der FOTOPROFI GmbH wird sich zukünftig nicht nur in den modernen Ladengeschäften zeigen, sondern auch über den neuen Online-Auftritt fotoprofi.de. Dort sorgen neben dem Online-Verkauf zusätzliche Angebote wie Telefonberatung, Fotografie-Editorials und viele weitere Content-Bereiche für eine umfängliche Betreuung und Inspiration der Kunden. FOTOPROFI versteht sich dabei als Anlaufpunkt für alle Fotoamateure und Semi-Profis, die Wert auf hervorragende Bilder legen. Kernelemente dieses Konzeptes sind eine riesige Produktauswahl und eine perfekte Beratung - eben kundenorientierter Fotofachhandel, aber mit innovativen Angeboten wie einem umfangreichen Rent-Programm, Workshops, Reparatur-Service, Inzahlungnahmen oder auch Click&Collect im Onlineshop.

FOTOPROFI: Ein überzeugendes Gesamtkonzept

Die Entstehung der FOTOPROFI GmbH steht exemplarisch dafür, wie der Fotofachhandel nicht nur überleben, sondern seine eigene Zukunft aktiv gestalten kann: Vertrauensvolles Miteinander von Partnern und Freunden, rechtzeitiger und bestens vorbereiteter Generationenwechsel, klares unternehmerisches Konzept, konsequente Bündelung von Ressourcen inklusive Internetaktivitäten sowie frische Ideen und der Mut zu zukunftsfähigen Ideen – das alles sind Faktoren, die die FOTOPROFI GmbH zu einer der großen Säulen des Fotofachhandels in Deutschland machen werden.

 

Zum dritten Mal wurden in Deutschland die Gewinner des Canon Young People Programmes ausgezeichnet. Es galt, mit Bildern wahre Geschichten zu erzählen, aufmerksam zu machen und Botschaften zu formulieren. Mit dem Bild „Zechenwerkstatt“ gewann Dilara Topkaya knapp vor ihren Mitschülern Alex Papdopulos und Katharina Elbers. Alle drei haben beeindruckende Fotos „erarbeitet“ und deren Geschichte dazu geschrieben. Allen dreien war mit dieser Positionierung eine EOS M Digitalkamera als Gewinn sicher.

Die Sprache der Fotografie ist eine besondere, die wie eine Fremdsprache erlernt sein will. Denn wie das gesprochene Wort muss auch das Bild wohl „formuliert“ sein, um dem Anspruch der Wahrheit gerecht zu werden. Am Duisburger Gertrud-Bäumer-Berufskolleg sind 15 engagierte Schülerinnen und Schülern vom 3.-10. Dezember dem Aufruf gefolgt, diese Sprache lernen zu wollen. Der renommierte Fotograf Friedemann Vogel erklärte, worauf es ankommt, Canon Trainer stellen Equipment, vermitteln Technik und Marieta Sander vom Eine Welt Netz NRW e.V. erklärte die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Der „Arbeitsauftrag“ für die Teilnehmer lautete dann: die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen fotografisch dokumentieren.

In der Beschreibung des Gewinnerbildes von Dilara Topkaya kommentiert die junge Fotografin: „Die Zechenwerkstatt wurde 1904 geöffnet. Es war ein Ort, wo viele Gastarbeiter und deutsche Mitarbeiter für ihren Lohn zusammen geschuftet haben. 2005 wurde die Zeche geschlossen und die große Fläche wurde zu einem Park umgebaut und dieser Förderturm steht jetzt als ein Denkmal in diesem „Bergpark“. Sie thematisiert damit die Nachhaltigkeitsziele 8, 9 und 11. Dies sind „Menschwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“, „Industrie, Innovation und Infrastruktur“, „Nachhaltige Städte und Gemeinden“.

Karin Jenner, stellvertretende Leiterin der Schule, zur Motivation der Teilnahme: „Bilder sind heute allgegenwärtig und üben großen Einfluss auf das Leben der Jugendlichen aus. Bilder drücken Botschaften aus, die verstanden werden, unabhängig von der Herkunft oder der gesprochenen Sprache. Sich selbst mit diesem Medium zu beschäftigen und die Sprache der Bilder zu nutzen - angeleitet durch Profis - ist eine große Chance für die jungen Menschen.“

Maryam Al-Darkazali und Dilara Topkaya, beide Teilnehmerinnen des Workshops sind sich einig: „Es war nicht so einfach, eine Idee zu finden, wie man das Thema in einem Foto darstellen kann. Aber es hat dann viel Spaß gemacht, mit Menschen darüber zu sprechen und mit den anderen Schülern zusammen zu fotografieren“ Auch Isabella Ernenputsch freut sich am meisten über „die Unterstützung von Menschen, die mich in meinem Vorhaben komplett unterstützt haben“.

Canon organisiert das Young People Projekt zum Thema der Nachhaltigkeitsziele in ganz Europa und begeistert damit Schülerinnen und Schüler vor allem in Brennpunkt-Schulen in der europäischen Region. Das besondere Anliegen des Unternehmens, ist im Sinne der Unternehmensphilosophie Kyosei die Aufmerksamkeit für die Nachhaltigkeit und Respekt füreinander über die Kraft der Bildsprache zu transportieren.

Die Sektion Medizin- und Wissenschaftsphotographie der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ruft erneut zur Teilnahme am DGPh-Preis für Wissenschaftsphotographie auf

Die Auszeichnung hat einen Wert in Höhe von ca. 1.000.- Euro und wird in Form eines Objektivs von der Firma Sigma gespendet. Die Einreichungsfrist ist der 31. März 2019. Weitere herausragende Beiträge können mit einer Lobenden Erwähnung gewürdigt werden. Einzureichen sind photographische Arbeiten, die ein wissenschaftliches Thema (auch aus der Medizin) dokumentieren oder sich künstlerisch mit einem wissenschaftlichen Thema auseinandersetzen.

Neben dem Vorstand der Sektion Medizin- und Wissenschaftsphotographie, Friedrich M. Schmidt, Roy Hessing und Dorothea Scheurlen gehören der Jury Antonia Moers (Sigma), Karin Fenn (Photo + Medien Kiel) sowie die ehemaligen Preisträger*innen  Ilka Kosmalski und Jannis Wiebusch an.

Die Verleihung des Preises findet am 24. Mai in Kiel im Rahmen der Tagung Photographie in Medizin und Wissenschaft statt.

Zur Bewerbung müssen folgende Bewerbungsunterlagen online eingereicht werden (nur vollständig ausgefüllte Bewerbungen werden akzeptiert!):

  • Kontaktdaten: Vor- und Nachname, Adresse, E-Mail, Telefon, Internet-Adresse (falls eine vorhanden).
  • ein kurzes Exposé, in dem das Thema beschrieben wird; max. 1 DIN A4 Seite.
  • eine Kurzbiographie, aus der die wichtigsten persönlichen und beruflichen Stationen sowie eventuelle Publikationen und Ausstellungen hervorgehen (max. 1 DIN A4 Seite!).
  • 4 bis 10 Bildbeispiele bisheriger Arbeiten (Format: JPEG, max. 1.024 KB, max 2.048 Pixel breit, nur RGB-Farbraum).

Einsendeschluss:

Die komplette Bewerbung muss bis zum 31. März 2019, 24 Uhr (CET) auf der Seite https://dgph.de/preise/wissenschaftsphotographie hochgeladen sein.

Der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Alexander Jüchser von LIESER Rechtsanwälte hat die Meyer Optik Görlitz, eine Sparte der insolventen Firma net SE, bereits drei Monate nach dem Insolvenzantrag erfolgreich verkauft. Meyer Optik Görlitz ging im Zuge einer übertragenden Sanierung an die OPC Optical Precision Components Europe GmbH, welche unter dem Namen OPC Optics in Deutschland anspruchsvolle, qualitativ hochwertige Linsen sowie Baugruppen und Objektive herstellt. Dank der Übernahme ist der Erhalt der deutschen Traditionsmarke gesichert, die ihren Ursprung bereits im Gründungsjahr 1896 hatte. Der Übergang auf den neuen Investor erfolgte rückwirkend zum 01. November 2018. 

Gewissheit und Zuversicht durch neuen Investor

„Ich freue mich, dass die traditionsreiche ‚Meyer Optik Görlitz’ durch den Verkauf an den Investor OPC Optics weiterlebt und im Markt bleibt“, sagt Dr. Alexander Jüchser. Die Objektive von Meyer Optik Görlitz stehen für hochwertige Qualität, ausgewählte Materialien und innovatives Produktdesign. Gerade die Retro-Objektive sind sowohl bei Profi- aber auch bei Hobbyfotografen weltweit sehr begehrt. Der Insolvenzverwalter hat nun das Warenlager und die Konstruktionspläne der Objektive verkauft. Zudem verkauft der Markeninhaber auch die Markenrechte an Meyer Optik Görlitz an den neuen Investor. „Nach dem Motto ‚Tradition trifft Innovation‘ werden wir die hoch angesehene Marke Meyer Optik Görlitz ‚Made in Germany‘ nicht nur weiter fortführen, sondern beabsichtigen mit unserem Know-how die bisherigen Stärken der Sparte, Schritt für Schritt weiterzuentwickeln“, sagt Timo Heinze, Geschäftsführer der OPC Optics mit Sitz in Bad Kreuznach.

Insolvenz der net SE

Die net SE mit Sitz in Koblenz hat mit drei Sparten Soft- und Hardware sowie Film- und Fotoobjektive und Accessoires wie Fototaschen entwickelt und vertrieben. Bei der Sparte der Fotoobjektive erfolgte der Vertrieb und die Vermarktung der Objektive von Meyer Optik Görlitz an Profi- und Hobbyfotografen von Koblenz aus in die ganze Welt. Am 17.07.2018 hatte die net SE beim zuständigen Amtsgericht Koblenz einen Insolvenzantrag gestellt. Ein harter Wettbewerb und hohe betriebliche Aufwendungen hatten die net SE in eine finanzielle Schieflage gebracht, sodass am Schluss der Gang zum Insolvenzgericht nicht mehr vermieden werden konnte.

 

Noch bis Anfang Januar können Amateure und Profis ihre besten Bilder bei den Sony World Photography Awards kostenfrei einreichen. Kurz vor dem Einsendeschluss zeigen die World Photography Organisation und Sony bereits eine Auswahl der bislang eingereichten Fotos und erzählen die Erfolgsgeschichten der Profifotografen.

Fotografen aus der ganzen Welt haben noch einen Monat Zeit, um sich für die Sony World Photography Awards 2019 im Profi-, Jugend- und Offenen Wettbewerb anzumelden. Die Sony World Photography Awards gehören zu den größten Fotowettbewerben weltweit. Im kommenden Jahr finden die Awards bereits zum zwölften Mal statt.

Kurz vor dem Anmeldeschluss sprechen bekannte Profi-Fotografen über die Bedeutung der internationalen Awards. Drei renommierte Kreative erzählen ihre Sony World Photography Awards Erfolgsgeschichten und die sich daraus ergebenen Vorteile für ihre Karriere: internationale Anerkennung, Ausstellungen in Kunstgalerien sowie Verträge mit Buchverlagen.

Neben inspirierenden Erfolgsgeschichten gewährt die World Photography Organisation einen ersten Einblick in die Werke, die in den vergangenen Monaten eingereicht wurden. Die ausdrucksvollen Bilder von Fotografen aus aller Welt bebildern die unterschiedlichsten Themen aus insgesamt zehn Kategorien des Offenen Wettbewerbs. In diesem Wettbewerb werden im kommenden Jahr die besten Einzelbilder ausgezeichnet.

Die Sony World Photography Awards gelten als eines der wichtigsten Events der internationalen Fotobranche. Jährlich wird die beste zeitgenössische Fotografie des vergangenen Jahres gewürdigt und die Vielfalt der fotografischen Genre gefeiert.

„Dank der Sony World Photography Awards werden jedes Jahr neue aufstrebende Fototalente entdeckt. Zudem bekommen bereits etablierte Künstler die perfekte Gelegenheit, ihre Werke vor internationalem Publikum zu präsentieren. Ich freue mich auf die diesjährigen Werke sowie auf die Auswahl unserer Jury“, sagt Scott Gray, Geschäftsführer und Gründer der World Photography Organisation.

Yann Salmon-Legagneur, Leiter Produktmarketing bei Sony Europe, fügt hinzu: "Die Sony World Photography Awards sind eine Plattform, wo die Fotografie in all ihrer Vielfalt zelebriert wird und Talente aus aller Welt ihr Können zeigen."

Internationale Anerkennung und die Zusammenarbeit mit Kunstsammlungen

Der renommierte portugiesische Fotograf Edgar Martins ist in Macau (China) aufgewachsen und hat Fotografie und Sozialwissenschaften an der Universität der Künste und am Royal College of Art in London studiert. Er hat Macau im Rahmen der 54. Biennale von Venedig vertreten. Bereits im Jahr 2009 machte er sich bei den Sony World Photography Awards einen Namen ­ genau wie in diesem Jahr. Über die Awards sagt Martins: „Die Medienresonanz auf die Auszeichnungen, unterstützt durch die massive Presse- und TV-Berichterstattung weltweit, war überwältigend. Abgesehen davon, dass dank der Awards meine Werke weltweit zu sehen waren, rückten sie auch ins Visier von Sammlern, Kuratoren, Galerien und Museen. Nach meiner Teilnahme an den Sony World Photography Awards wurden meine Werke für mehrere private und öffentliche Sammlungen erworben.“

Buchvertrag für „A Fluid Landscape“

Die britische Fotografin Amanda Harman hat viele Projekte für öffentliche und kommerzielle Kunden gemacht. Außerdem ist sie als Senior-Dozentin für Fotografie an der University of the West of England tätig. Die Fotografin wurde bei den Sony World Photography Awards 2014 im Professional Wettbewerb, in der Kategorie „Still Life“, ausgezeichnet. Auch 2018 hat ihre Bilderserie „A Fluid Landscape“ in der Kategorie „Professional Landscape“ für Aufmerksamkeit gesorgt. Vor Kurzem hat sie einen Vertrag mit dem Buchverlag „Other Space“ für diese Bildserie abgeschlossen. Amanda erzählt: „Die Teilnahme an den Sony World Photography Awards hat viel in meinem Leben bewegt. 2018 ist meine Bilderserie in die engere Wahl gekommen. Für sie habe ich den Buchvertrag abgeschlossen. Die Bilderserie habe ich übrigens mit der Kamera von Sony gemacht, die ich bei den Awards 2014 gewonnen habe. So schließt sich der Kreis. Die Awards haben mir zweifellos bei meiner Karriere geholfen und ich freue mich auf alles, was in Zukunft kommt.“

Kunstmessen mit einer bekannten zeitgenössischen Fotogalerie

Die britische Künstlerin Alys Tomlinson wurde bei den Sony World Photography Awards 2018 als „die Fotografin des Jahres“ ausgezeichnet. Sie hat Fotografie am Central Saint Martins College of Art und Design studiert und verbindet die Editorial-, Design- und Werbefotografie mit ihren persönlichen Projekten. Alys Tomlinson meint, dass ihr der Gewinn bei den Awards viele Türen für ihre Karriere geöffnet hat, darunter auch die Zusammenarbeit mit einer angesehenen Fine Art Fotogalerie. „Es ist wunderbar, meine Werke zusammen mit der HackelBury Fine Art Galerie auf Messen weltweit ausstellen zu können. Darüber hinaus habe ich nach den Awards auch einen Buchverlag für meine Bilderserie gefunden. Mein Buch wird voraussichtlich im Frühjahr 2019 vom „GOST Books“ Verlag veröffentlicht."

Termine und Jury

Die Jury 2019 prämiert die beste zeitgenössische Fotografie des vergangenen Jahres in den folgenden Wettbewerben:

  • Offener Wettbewerb: Das beste Einzelbild in jeweils zehn Kategorien.
  • Jugend Wettbewerb: Das Einzelbild, was am besten zum vorgegebenen Thema passt. Alle Fotografen zwischen 12 und 19 Jahren können teilnehmen.
  • National Award: Das beste Einzelbild, das von Fotografen aus über 60 Ländern gemacht wurde. Prämiert wird pro Land ein Fotograf. Anmeldungsschluss am 4. Januar 2019
  • Profi-Wettbewerb: Die beste Serie aus zehn Bildern. Anmeldungsschluss am 11. Januar 2019

Weitere Information zu den Wettbewerben und Kategorien gibt es unter https://www.worldphoto.org/sony-world-photography-awards.

Die Jury wird von Mike Trow, Redakteur, Fotograf, Produzent (Profi-Wettbewerb) und Rebecca McClelland, Fotografie-Direktorin und Leiterin der Art Produktion bei Saatchi Saatchi & Prodigious (Offener Wettbewerb, Jugend Wettbewerb und National Awards) geleitet.

Weitere Informationen zur Jury 2019 gibt es hier: www.worldphoto.org/2019-judges

Preise und Ausstellung

Die Sieger der Kategorien des Profi-, Offenen, Jugend und Studenten-Wettbewerbs dürfen sich über eine digitale Fotoausrüstung von Sony freuen. Darüber hinaus werden Geldpreise in Höhe von 25.000 USD an den Fotografen des Jahres und 5.000 USD den Gewinner der Offenen Kategorie vergeben. Die Gewinner des Profi-Wettbewerb werden zum Sony World Photography Awards Dinner am 17. April 2019 eingeladen.

Alle Werke von preisgekrönten und in die engere Wahl gezogenen Fotografen werden auf der jährlichen Sony World Photography Awards Ausstellung im Somerset House in London ausgestellt und können zwischen dem 18. April und dem 6. Mai 2019 in der britischen Hauptstadt angeschaut werden. Im Laufe des kommenden Jahres sind zudem die besten Fotos im Willy Brandt Haus in Berlin zu sehen. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. In der Ausstellung in London werden auch die Werke von den letztjährigen Gewinnern wie Candida Höfer (2018), Martin Parr (2017), RongRong&inri (2016), Elliot Erwitt (2015) and Mary Ellen Mark (2014) zu sehen sein. Außerdem werden die Bilder vom künftigen Gewinner des „Outstanding Contribution to Photography Award“ präsentiert, welcher im März 2019 bekannt gegeben wird.

Anstehende Termine und Ankündigungen

  • Februar 2019: Shortlists für den Offenen und Jugend-Wettbewerb
  • Februar 2019: Bekanntgabe der Gewinner im Offenen Wettbewerb und der National Awards
  • März 2019: Bekanntgabe des Gewinners des „Outstanding Contribution to Photography” Awards
  • April 2019: Shortlists für den Professional und Student-Wettbewerb
  • April 2019: Bekanntgabe des Gesamtgewinners “Fotograf des Jahres” und der Gewinner des Profi-, Offenen, Jugend- und Studenten-Wettbewerbs.

Die Bilder des Offenen Wettbewerbs gibt es hier: https://press.worldphoto.org

Vitec Imaging Distribution GmbH gibt bekannt, dass das Unternehmen die exklusiven Vertriebsrechte der Sekonic Corporation in Deutschland übernommen hat. Mit der Vereinbarung bekräftigt die Vitec Gruppe einmal mehr ihre Strategie, die eigenen Marktaktivitäten gemeinsam mit etablierten Partnermarken auszuweiten.

Die japanische Sekonic Corporation, die vor mehr als 60 Jahren gegründet wurde, gehört heute zu den führenden Herstellern von Produkten zur Lichtmessung und Belichtungsmessern, die immer wieder den Markt revolutioniert haben.

„Die Partnerschaft mit Sekonic hat viel Potenzial für beide Seiten wie auch für den Fachhandel“, bekräftigt Jörg Schönbeck, Geschäftsführer Vitec Imaging Solutions GmbH. „Zusammen mit unseren eigenen Marken und den bereits bestehenden Kooperationen mit anderen Markenherstellern eröffnen sich neue Vertriebschancen für die Vermarktung von Sekonic-Produkten in Deutschland, insbesondere in Verbindung mit dem Manfrotto-Lighting-Sortiment und der Marke Lastolite by Manfrotto.“

 

 

Ausblick 2019

Sekonic hat kürzlich den neuen C-800 SpectroMaster präsentiert, der ab Anfang 2019 im Handel verfügbar sein wird. Das Produkt wurde speziell für den Bereich Cine/Video, aber auch für fotografische Anwendungen entwickelt, deren Anforderungsprofile sich durch den zunehmenden Einsatz von LED-Lichtquellen verändern.

Durch die starken Vertriebskanäle der Vitec Imaging Distribution GmbH sowie die vertriebliche Verknüpfung mit deren Lighting-Sortiment für Broadcast und Video werden sich für die Sekonic Corporation, die Vitec-Gruppe und die Handelspartner in Deutschland in den kommenden Jahren vielfältige Synergieeffekte ergeben. 

Über Sekonic

Die Sekonic Corporation mit Sitz in Japan bietet Fotografen auf der ganzen Welt eine große Bandbreite an Geräten zur Lichtmessung. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1951, der erste Sekonic-Belichtungsmesser ist der revolutionäre Sekonic P-1. Im Jahr 1984 waren die Belichtungsmesser Sekonic Digipro X-1 und Sekonic L-518 an Bord eines NASA Space Shuttles im Weltraum im Einsatz. Aufbauend auf mehr als 60 Jahre Erfahrung wird Sekonic auch weiterhin Belichtungsmesser für die Bereiche Cine, Film, Video und Fotografie entwickeln und produzieren. www.sekonic.com

Imaging-Industrie und Koelnmesse beschließen neuen Startpunkt für den Jahresturnus


Nach der erfolgreich verlaufenen photokina 2018 haben sich der Photoindustrie-Verband (PIV), Frankfurt, als ideeller Träger der Messe und der Veranstalter Koelnmesse darauf verständigt, die nächste weltweite Leitmesse nicht wie zunächst geplant im Mai 2019, sondern im Mai 2020 zu veranstalten. Dann werden von Mittwoch, 27.05.2020 bis Samstag, 30.05.2020, wieder alle marktführenden Unternehmen der Imagingbranche in Köln erwartet. Die Entscheidung, den Start des angekündigten Jahresturnus um ein Jahr zu verschieben, soll allen Beteiligten die Möglichkeit geben, die erfolgreich begonnene Neukonzeptionierung der photokina weiter zu entwickeln und neue Zielgruppen bei Ausstellern und Besuchern zu erschließen, um den Status der Messe als globale Plattform der Foto- und Imaging-Branche auszubauen.


„Die photokina 2018 hat mit bahnbrechenden Neuheiten und 180.000 Besuchern aus 127 Ländern unsere ohnehin optimistischen Erwartungen deutlich übertroffen”, erklärte der PIV-Vorstandsvorsitzende Rainer Führes. „Dadurch haben wir die Messlatte für die nächste Veranstaltung selbst sehr hoch gelegt. Es ist deshalb unwahrscheinlich, dass wir im Mai 2019 nach nur gut sieben Monaten wieder eine so begeisternde Stimmung erzeugen können, welche die photokina 2018 geprägt hat. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, den geplanten Jahresturnus erst 2020 zu beginnen. Der Photoindustrie-Verband dankt der Koelnmesse für ihre schnelle Bereitschaft, diesem Wunsch nachzukommen. Das zeigt einmal mehr die große Professionalität und die hervorragende Kundenorientierung, die unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit seit Jahrzehnten auszeichnet.“
„Wir verstehen, dass selbst potente Technologie-Unternehmen innerhalb einer extrem kurzen Vorlaufzeit von nur sieben Monaten nicht sicherstellen können, wieder eine derartige Innovationskraft in die Messehallen zu bringen, wie wir es auf der photokina 2018 erlebt haben”, fügte Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse, hinzu. „Genau diese Innovationen sind es aber, die – ebenso wie die Präsenz aller führenden Anbieter der Branche sowie der weltweit wichtigen Anwender, Handelsunternehmen und Dienstleister – den Charakter der photokina als globale Leitmesse prägen. Um sicher zu sein, diesen Anspruch auch in Zukunft zu erfüllen und mit jeder Veranstaltung den Erwartungen der Aussteller und Besucher gerecht zu werden, haben wir flexibel auf den Wunsch des PIV reagiert. Damit stellen wir die einzigartige Schlagkraft und öffentliche Ausstrahlung eines unserer Messe-Flaggschiffe auch für die Zukunft sicher.“ 

Die photokina hatte sich in diesem Jahr erfolgreich mit einem neuen Konzept präsentiert, zu dem die verstärkte Einbindung neuer Aussteller aus innovativen Bereichen wie Mobile, Imaging Analytics, digitaler Workflow und Bewegtbild sowie eine stärkere Erlebnisorientierung für die Besucher gehören. Diese Verbindung von Erlebnis und Produktpräsentation, die insbesondere von jüngeren Zielgruppen sehr gut angenommen wurde, sorgte trotz der um zwei Tage verkürzten Messedauer für volle Hallen, überfüllte Workshops und spektakuläre Präsentationen auf den Eventflächen, vor denen sich immer wieder große Menschentrauben bildeten. Das führte dazu, dass die Messe nicht nur in den klassischen Medien, sondern auch in digitalen und sozialen Kanälen wie Instagram, YouTube, Facebook oder Twitter stärker wahrgenommen wurde als in den Vorjahren. Auch das neugeschaffene Imaging Lab, in dem Start-ups, Investoren und Wissenschaftler neue Imaging-Anwendungen präsentierten und diskutierten, erwies sich als Impulsgeber für die gesamte Branche. Zusammen mit zahlreichen wegweisenden Neuheiten der etablierten Imaging-Unternehmen ergab sich so eine Gesamtschau der großen Dynamik, mit der sich die Imaging-Industrie für die digitale Zukunft aufstellt und die auch die photokina 2020 prägen wird.

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