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Der Photoindustrie-Verband (PIV) hat die Anmeldephase zum zweiten PIV Startup Day eröffnet. Auf der PIV-Website können sich interessierte Startups informieren und bis zum 25. August 2018 online bewerben.

Anschließend sucht eine Jury, bestehend aus namhaften Branchen- und Medienvertretern, zehn Finalisten aus. Diese präsentieren am 27. September 2018 auf der photokina in Köln, der Weltleitmesse für Imaging, in einem 10-Minuten Slot ihre Geschäftsidee vor Fachbesuchern, potenziellen Investoren und Kooperationspartnern sowie Medienvertretern.

Bewertet werden der Innovationsgrad, die Markt- und Wachstumschancen sowie die Umsetzung der Geschäftsidee. Anschließend kürt die Jury die Gewinner.

„Nach dem großen Ideenreichtum vom Vorjahr freuen wir uns darauf, neue Lösungsansätze kennenzulernen und den Startups gleichzeitig die Chance auf wertvolle Kontakte zu bieten. Sowohl der Pitch als auch die Location, nämlich das Imaging Lab auf der photokina 2018, stehen für die Grundpfeiler unseres Verbandes (Insights, Interaction, Inspiration und Impulse) mit denen der PIV die Zukunft der Branche aktiv mitgestaltet.“, erklärt Christian Müller-Rieker, Geschäftsführer Photoindustrie-Verband e. V. (PIV).

Die drei Erstplatzierten erwarten attraktive Preise. Der Erstplatzierte erhält zudem den mit 2.500 Euro dotierten PIV Startup Award. Aber auch die übrigen Teilnehmer können von der hohen medialen Aufmerksamkeit und den zahlreichen Networking-Optionen mit potentiellen Investoren sowie Kooperationspartnern profitieren.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.piv-imaging.com/PIV-Startup-Day

 

 

Thega Filmpalast wird zur Bühne für die besten Amateur-Filmemacher aus ganz Deutschland, 2019 gastiert das Bundes.Festival.Film. erneut in Hildesheim

Am Samstagabend wurden im Thega Filmpalast in Hildesheim die insgesamt 30 Preise (10 Hauptpreise, 20 Auszeichnungen) in den Wettbewerben Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis vergeben.

Im Rahmen des Bundes.Festival.Film. fanden damit die beiden bundesweit ausgetragenen Filmwettbewerbe ihren glanzvollen Höhepunkt vor beeindruckender Kino-Kulisse. Die Veranstaltung für jüngere und ältere Filmemacher gehört zu den größten und bedeutendsten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland.

Das Besondere am Bundes.Festival.Film. ist die Verbindung von jugendlichen Filmteams mit Filmemacherinnen und Filmemachern, die über 50 Jahre alt sind. Insbesondere im Wettbewerb Deutscher Generationenfilmpreis arbeiten Teams generationenübergreifend zusammen an Themen, die für beide Altersgruppen von Relevanz sind. Die eingereichten Filme bilden regelmäßig die ganze Bandbreite jugendkultureller und gesellschaftspolitischer Themen ab. Während des dreitägigen Festivals wurden in Hildesheim nun die besten 38 aus fast 900 eingereichten Filmen dieses Jahrgangs geehrt. Die insgesamt mehr als 500 Festivalgäste zeigten sich beeindruckt von der Kreativität und der Ernsthaftigkeit der Themen, die die Filmemacher im Alter zwischen 7 und 70 Jahren vorgelegt hatten.

Grußworte und Glückwünsche

In ihrem Grußwort hatte Bettina Bundszus-Cecere, Abteilungsleiterin Kinder und Jugend im Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, den einzigartigen Charakter des Festivals hervorgehoben, der in dessen generationenübergreifenden Ansatz liege. Ihr Ministerium fördere seit über 30 Jahren diese Filmwettbewerbe, weil damit sowohl lebendige Filmkunst abgebildet werde, gesellschaftlich wertvolle und sinnstiftende Diskussionen angeregt und begleitet würden. Das Rekordjahr 2018 habe das mit fast 900 Einreichungen erneut eindrucksvoll belegt.

Niedersachsens Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Dr. Carola Reimann freute sich, dass das Festival nun erstmals in Niedersachsen gastiere und Hildesheim damit zum Zentrum der kreativen Filmszene Deutschlands geworden sei. Die gestalterischen Potenziale auszuschöpfen sei u.a. Aufgabe des Filmfestivals. Dies gelinge dann besonders gut, wenn das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum als Veranstalter mit Partnern vor Ort kooperiere. Ihren Dank richtet sie deshalb vor allem an die Stiftung Universität Hildesheim sowie die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst.

Hochkarätige Filmexperten geben wertvolle Tipps

Das Bundes.Festival.Film. war am Freitagnachmittag gestartet. Höhepunkt war die feierliche Preisverleihung im Thega Filmpalast. Den Abschluss bildete am Sonntagvormittag eine Gesprächsrunde unter dem Titel „Wie kommen Nachwuchsfilme(r*innen) zu Publikum?“ Fünf geladene Experten diskutierten mit dem Festivalpublikum. Das Panel beantworte deren ganz praktische Fragen – etwa die, wie mit Amateurfilmen ein möglichst breites Publikum erreicht werden kann.

Thomas Hartmann, Leiter des Bundes.Festival.Film., zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Festivals sowie der Qualität und thematischen Vielfalt des Programms: „Unser besonderer Dank geht daher an die vielen Filmteams, die ihre Produktionen eingereicht haben und nun vielleicht sogar als Sieger und Prämierte auf der Bühne stehen. Sie sind der Puls der Wettbewerbe und des Festivals!“ Das Bundes.Festival.Film. wird 2019 erneut in Hildesheim gastieren.

Publikumspreis vergeben

Neben den 30 Jurypreisen waren die Festivalgäste aufgerufen, ihren Favoriten aus allen Filmbeiträgen des Veranstaltungswochenendes zu wählen und einen Publikumspreis zu vergeben. Die Wahl fiel auf: „Das Abendmahl“ von Harald und Steven Takke aus Frankfurt a.M.

Alle Preisträger unter: www.bundesfestival.de

 

Die zwölf Finalisten des diesjährigen Leica Oskar Barnack Award (LOBA) stehen fest. Die vollständigen Fotostrecken aus den beiden Kategorien „Leica Oskar Barnack Award“ und „Leica Oskar Barnack Award Newcomer“ sind ab sofort unter www.leica-oskar-barnack-award.com zu sehen.

Rund 2.500 Fotografen aus insgesamt 110 Ländern haben sich 2018 für den LOBA beworben. Die zwölf Finalisten im Überblick:

Ernesto Benavides, Peru: „Dredges“

In Peru gehen alljährlich mehrere Hektar Wald durch illegalen Goldabbau verloren. Die Serie „Dredges“ von Ernesto Benavides zeigt in beeindruckenden Luftaufnahmen diesen Raubbau an der Natur. Neben eigenen Fotoprojekten arbeitet Benavides für Agence France-Presse und wird regelmäßig in der internationalen Presse veröffentlicht. Seit 2010 unterrichtet er Fotografie an der Universität in Lima.

Vanja Bucan, Slowenien: „Sequences of Truth and Deception”

In ihrer Serie „Sequences of Truth and Deception“ beschäftigt sich Vanja Bucan mit dem ambivalenten Verhältnis zur Natur, das, wie sie sagt, von Dominanz, Ausbeutung und Idealisierung geprägt sei. In Portraits und Stillleben versucht Bucan eine vielschichtige und dekonstruierte Vision der Natur zu erzeugen. Vanja Bucan wurde 1973 in Nova Gorica, Slowenien, geboren. Sie lebt und arbeitet derzeit in Berlin.

Turi (Salvatore) Calafato, Italien: „Amuninni ’u mari (Let’s go to the sea)”

Im Sommer verlegen die Sizilianer ihr Leben an den Strand. Mit seiner Serie „Amuninni ’u mari (Let’s go to the sea)“ dokumentiert Turi Calafato das bunte Treiben auf den Stränden und beobachtet die Menschen bei ihren täglichen Aktivitäten. Turi (Salvatore) Calafato wurde 1979 geboren und lebt als freier Fotograf in Italien.

Daniel Chatard, Deutschland: „Niemandsland“

Die Serie „Niemandsland“ von Daniel Chatard dokumentiert die angespannte und konfliktgeladene Situation zwischen Umweltaktivisten auf der einen und der Industrie im Rheinischen Braunkohlerevier auf der anderen Seite. Daniel Chatard wurde 1996 in Heidelberg geboren und hat nach dem Abitur ein Studium des Fotojournalismus und der Dokumentarfotografie aufgenommen. Für bisherige Arbeiten hat er u.a. den Deutschen Jugendfotopreis und den Förderpreis des Berufsverbandes Freier Fotografen erhalten.

Stephen Dock, Frankreich: „Architecture of Violence“

Die Angst vor Frieden und der Nachhall des Krieges in einem Land: Das war es, was Stephen Dock an Irland interessierte und zu seiner Arbeit „Architecture of Violence“ inspirierte. Stephen Dock studierte Fotografie in Lyon und arbeitet als Fotojournalist für französische Magazine. Er interessiert sich für dysfunktionale Gesellschaften und fotografiert Konfliktzonen wie die West Bank, Syrien oder Mali.

Mary Gelman, Russland: „Svetlana“

In sehr persönlichen Projekten wie „Svetlana“ hat sich Mary Gelman auf Themen wie Geschlechtsidentität, Sexualität, Gewalt und Diskriminierung spezialisiert. Mary Gelman wurde 1994 in St. Petersburg geboren, wo sie die Fotoschule DocDocDoc besucht hat. Ihre Arbeiten erschienen in verschiedenen russischen Medien wie Sobaka.ru und lenta.ru, aber auch internationalen Publikationen wie der Washington Post und Buzzfeed. 2017 belegte sie bei den Istanbul Photo Awards den ersten Platz in der Kategorie Portraits.

Samuel Gratacap, Frankreich: „Presence“

Die Arbeiten von Samuel Gratacap bewegen sich im Raum zwischen Fotojournalismus und bildender Kunst. Seit 2007 dokumentiert Gratacap das Leben von Flüchtlingen und Migranten, die das Mittelmeer überqueren. In der Serie „Presence“ verbindet er erstmals Bilder von beiden Seiten des Mittelmeers. Er fotografierte dazu in Italien, Tunesien und Libyen. Samuel Gratacap wurde 1982 geboren und studierte Kunst an der École Supérieure des Beaux-Arts in Marseille.

Stéphane Lavoué, Frankreich: „On the Edge of the World”

In „On the Edge of the World“ erzählt Lavoué die Geschichte des Fischfangs durch die Augen derer, die am Ufer bleiben: die Frauen in den Büchsenfabriken und die Arbeiter, die Tonnen von Eis für die Fischlagerung herstellen. Stéphane Lavoué wurde 1976 geboren und absolvierte zunächst ein Ingenieurstudium. Er war 2016 unter den Finalisten des Leica Oskar Barnack Award und gewann 2018 den Prix Niépce.

Max Pinckers, Belgien: „Red Ink“

Pinckers möchte in seiner Arbeit untersuchen, inwieweit Fotografie tatsächlich Realität abbilden kann. Auch sein aktuelles Projekt „Red Ink“, das er unter strenger Aufsicht in Nordkorea fotografiert hat, spielt geradezu mit der Wahrnehmung des Betrachters. Max Pinckers bewegt sich in seinen Arbeiten zwischen visuellem Storytelling, Dokumentarfotografie und bloßer Ästhetik. Er war bereits 2016 Finalist des Leica Oskar Barnack Award.

Elsa Stubbé, Belgien: „Les extraterrestres ont mangé mon jardin“

Elsa Stubbés Arbeiten beflügeln die Vorstellungskraft des Betrachters und erzwingen neue Definitionen der eigenen Umweltwahrnehmung. Ihr aktuelles Projekt „Les extraterrestres ont mangé mon jardin“ zeigt surrealistische Naturaufnahmen voller versteckter Poesie, die die Grenze zwischen Foto- und Konzeptkunst neu ausloten. Elsa Stubbé hat an der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Brüssel einen Master in Verlagswesen erworben und bereits drei Bücher im Selbstverlag veröffentlicht. Sie hat in Brüssel, Marseille und Lüttich ausgestellt.

Christian Werner, Deutschland: „Road to Ruin”

Die Reportagen von Christian Werner erzählen bewegende Geschichten über die harte Lebensrealität in Krisengebieten. „Road to Ruin“ zeigt – nach dem Fall Aleppos – Stationen einer Reise durch das Syrien Baschar al-Assads. Christian Werner wurde 1987 in Hannover geboren, er hat Bildjournalismus und Dokumentarfotografie an der FH Hannover studiert. Seine Arbeiten erschienen in Magazinen wie Spiegel, Washington Post und LFI.

Kechun Zhang, China: „Between the Mountains and Water”

Das Zusammenspiel von Mensch und Natur zählt zu den bevorzugten Themen von Kechun Zhang. In „Between the Mountains and Water“ befasst er sich mit zwei Naturphänomen, die Menschen in China besonders berühren. Mit seinen Bildern erschafft er dokumentarische Artefakte, die den rasanten Puls der Zeit für kurze Zeit anzuhalten vermögen. Kechun Zhang wurde 1980 in Sichuan geboren. Nach der Teilnahme an zahlreichen internationalen Fotofestivals wurden die Werke von Zhang in USA, Kanada und China ausgestellt. Aktuell lebt der Fotograf in der chinesischen Metropole Chengdu.

Auch in diesem Jahr war die Jury beeindruckt von der großen Beteiligung und hohen Qualität der eingereichten Bildserien zum Thema des Wettbewerbs. „Es ist jedes Jahr aufs Neue bemerkenswert, wie intensiv und kreativ sich die Bewerber mit der Thematik des LOBA auseinandersetzen. Bewusst haben wir das Wettbewerbsthema‚ ‚die Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt‘, welches bereits seit 1979 zur ersten Ausschreibung des LOBA festgelegt wurde, konstant beibehalten. Die Thematik ist damals wie heute aktuell – man kann sogar sagen, sie hat heutzutage noch einmal mehr an Bedeutung gewonnen“, so Karin Rehn-Kaufmann, Art Director & Chief Representative Leica Galleries International.

Zu den Jurymitgliedern des diesjährigen LOBA gehörten neben Karin Rehn-Kaufmann außerdem:

  • Mark Lubell, Executive Director ICP - International Center of Photography (USA)
  • Markus Hartmann, Hartmann Projects (Deutschland)
  • Terje Abusdal, Photographer & Winner LOBA 2017 (Norwegen)
  • Christoph Wiesner, Artistic Director, Paris Photo (Frankreich)

Die Gewinner und Finalisten des LOBA werden am 10. Oktober im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Berlin ausgezeichnet. Die Bildserien aller zwölf Finalisten sind anschließend vom 10. bis zum 31. Oktober 2018 in einer großen Ausstellung in der „Neuen Schule für Fotografie“, Brunnenstraße 188-190, 10119 Berlin zu sehen. Begleitend zur Ausstellung erscheint der LOBA Katalog 2018, der die Gewinner und Finalisten mit umfangreichen Bilderstrecken und Interviews detailliert vorstellt.

Mit Preisen im Gesamtwert von rund 80.000 Euro gehört der LOBA zu den hochdotiertesten Fotowettbewerben der Branche. Der Gewinner der Hauptkategorie erhält eine Prämie von 25.000 Euro sowie eine Kameraausrüstung des Leica M-Systems (Kamera und Objektiv) im Wert von 10.000 Euro. Der Sieger des Nachwuchspreises wird mit 10.000 Euro und ebenfalls mit einer Leica Messsucherkamera mit Objektiv ausgezeichnet. Neben den beiden Hauptkategorien werden zudem zehn weitere Fotoarbeiten mit jeweils 2.500 Euro prämiert.

 

 

Max Pinckers

Am 12. Juli 2018 eröffnet im Willy-Brandt-Haus in Berlin die Sony World Photography Awards Ausstellung. Gezeigt werden die besten Bilder des größten Fotowettbewerbs der Welt. Insgesamt wurden in diesem Jahr 320.000 Bilder von Fotografen aus über 200 Ländern eingereicht. Rund 130 Fotos werden nun erstmals in der deutschen Hauptstadt gezeigt.

Mit dem Fokus auf international politischer und sozial engagierter Fotografie präsentiert der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. einen der größten Fotowettbewerbe der Welt: die Sony World Photography Awards 2018. Vom 12. Juli 2018 bis zum 9. September 2018 sind rund 130 Fotos der Preisträger erstmals in Deutschland zu sehen. Am 12. Juli 2018 eröffnen Gisela Kayser, Geschäftsführerin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus, Thomas Nedder, Country Head Sony Deutschland, Scott Gray, Gründer und CEO der World Photography Organisation, Tom Oldham, Profifotograf und Gewinner der Profi-Kategorie „Porträt“, Sarah Schrimpf, Fotografin im Student Grant Projekt 2017 der Awards, und Manuel Armenis, Gewinner des German National Award im Offenen Wettbewerb um 19.30 Uhr die Ausstellung.

Der internationale, renommierte Wettbewerb zeigt das Beste, was die zeitgenössische Fotografie vom Studenten über Amateur bis hin zu Profifotografen aktuell zu bieten hat. Aus insgesamt 320.000 Einsendungen haben die Juroren in diesem Jahr erneut die bewegendsten und beeindruckendsten Werke ausgewählt.

Kaum ein Fotowettbewerb hält so unterschiedliche Fotografien bereit, die teilweise zum Nachdenken und teilweise zum Lachen anregen. In der Gewinnerserie „Ex-Voto“ zeigt die britische Fotografin Alys Tomlinson Pilger und ihre Reisen in großen schwarz-weiß Formaten. Mit seiner Fotoserie „The Burden“ zeigt Student Samuel Bolduc, was Plastikmüll mit unserer Umwelt macht. Der Fotograf Balazs Gardi gewährt mit seinen Bildern einen Einblick in eine der brutalsten Sportarten. „Buzkashi“ wird in Afghanistan gespielt. 40 Reiter kämpfen um ein kopfloses Kalb.

Von Naturaufnahmen über ausdrucksstarke Porträts bis hin zu abstrakten Fotos zeigen die Sony World Photography Awards einen Querschnitt zum Thema Fotografie aus der ganzen Welt. Im Willy-Brandt-Haus in Berlin werden zum ersten und einzigen Mal in Deutschland die Arbeiten aller Gewinner sowie der Fotografen der Shortlists zu sehen sein.

Die Sony World Photography Awards wurden 2007 mit Unterstützung von Sony von der World Photography Organisation (WPO) ins Leben gerufen. Die WPO fördert die professionelle, Amateur- und studentische Fotografie und bietet der Fotoindustrie eine globale Plattform zur Kommunikation, Kollaboration und Präsentation aktueller Trends in den Bereichen Fotojournalismus, Fine Art und kommerzielle Fotografie. Weitere Informationen gibt es unter www.worldphoto.org im Internet.

 

Samuel Bolduc

Geschichte im Fotoformat
20 Jahre Berliner Fotomarathon: 12 Stunden, 12 Bilder
Eine fotografische Zeitreise durch Berlins Historie
Berliner Fotomarathon startet am Samstag, den 16. Juni 2018 um 11 Uhr – Zweitältester Fotomarathon der Welt – Stiftung Aufarbeitung als Partner – Startpunkt mit Gruppenfoto aller Teilnehmer: Asisi-Panorama DIE MAUER am Checkpoint Charlie – Sieger des Tel Aviv-Fotomarathon als Gast-Teilnehmer – Jetzt anmelden  
20 Jahre Fotomarathon Berlin! Erinnerung wird im Jubiläumsjahr großgeschrieben. Der zweitälteste Fotomarathon der Welt ruft historische Ereignisse ins Gedächtnis, die in besonderem Bezug zur Stadt stehen. Dafür konnte als Partner die Bundesstiftung Aufarbeitung gewonnen werden, mit der sowohl das Motto, als auch die Einzelthemen des Wettbewerbs entwickelt wurden.
Zweitältester Fotomarathon der Welt  
Der Berliner Fotomarathon ist ein Kreativwettbewerb unter extremen Bedingungen: In zwölf Stunden müssen zwölf Themen in vorgegebener Reihenfolge fotografisch umgesetzt werden. Der ganze Wettbewerb steht unter einem Motto, das ebenfalls in die Fotos einfließen soll. Motto und Einzelthemen werden erst am Tag des Wettbewerbes bekannt-gegeben. Der Fotomarathon wird von dem gemeinnützigen Verein für Ereignisse e.V. organisiert und ausschließlich durch ehrenamtliche Mitarbeiter betreut. 1998 fand er das erste Mal in Berlin statt. Jedes Jahr nehmen hunderte Hobby-Fotografen aus der ganzen Welt daran teil. Mehr als 4.000 Fotoserien mit insgesamt fast 90.000 Berlinfotos sind so bislang entstanden.  
Stiftung Aufarbeitung als Partner  
„Der Fotomarathon verspricht spannende bildkünstlerische Perspektiven auf die Geschichte Berlins als Schauplatz des Kalten Kriegs, der Studentenbewegung, aber auch der Friedlichen Revolution. Gern sind wir deshalb in diesem Jahr Partner des Wettbe-werbs, der besonders zur Auseinandersetzung mit der ereignisreichen Berliner Nach-kriegsgeschichte einlädt. Wir nehmen die entstandenen Fotos außerdem in unser Bildarchiv auf, wo sie für die Bildungsarbeit zur Verfügung stehen werden“, erklärt Dr. Ulrich Mählert, Leiter des Arbeitsbereichs Wissenschaft der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (Bundesstiftung Aufarbeitung).

Zeitreise durch Berlins Geschichte  
„Unsere Idee war, die Fotomarathon-Teilnehmer anzuregen, ihre eigene Sicht auf die Historie zu entwickeln. Gerade unsere jüngeren Fotoenthusiasten haben die Zeit nicht miterlebt und schärfen ihren Blick auf die Vergangenheit. So entsteht Reflexion mit neuen Perspektiven“, sagt Andrea Figari, Marathon-Organisatorin und fast von Beginn an dabei.
Anmeldung läuft
Am Fotomarathon teilnehmen kann jeder, der eine Kamera, Kreativität und Spaß am Fotografieren besitzt. Anmeldungen werden ab sofort über die Homepage entgegen-genommen. Die Teilnahmegebühr beträgt 33 Euro, an der Tageskasse 37 Euro. Jugendliche zahlen 15 Euro.
Startpunkt Mauerpanorama am Checkpoint Charlie
In diesem Jahr starten die Teilnehmer des Fotomarathons im grandios lebensechten Panorama DIE MAUER am Checkpoint Charlie, in dessen Rotunde auch ein Gruppenbild aller Teilnehmer geplant ist. „Das Team vom Panorama DIE MAUER freut sich, in diesem Jahr die Teilnehmer des Fotomarathons zum Start bei sich zu begrüßen. Während im Panorama die Gäste zu Regisseuren ihrer eigenen Wahrnehmung werden, müssen die Teilnehmer beim Fotomarathon eigene Bildwelten erschaffen, indem sie in kurzer Zeit gesetzte Themen interpretieren. Sowohl unser Panorama, als auch der Fotomarathon dienen dazu, die Welt einmal mit anderen Augen zu sehen. Wir wünschen allen Teil-nehmern des Fotomarathons viel Erfolg“, sagt Karsten Grebe, Pressesprecher der asisi F&E GmbH.
Ausstellung am 25./26. August
Alle Fotoserien werden Ende August in der alten Heeresbäckerei in Kreuzberg ausgestellt.  In den Fotos wird die Fülle an Eindrücken und umgesetzten Ideen, die der Fotomarathon herausfordert, sichtbar. Eine unabhängige Jury wählt die Siegerserien aus und vergibt zahlreiche attraktive Preise. Darüber hinaus werden während der Ausstellungsdauer Foto-Workshops von kooperierenden Partnern angeboten. Die Siegerserien werden zudem ab Oktober in der Gedenkstätte Berliner Mauer zu sehen sein.


Fotomarathon Berlin
16. Juni 2018, 11 bis 23 Uhr
Panorama DIE MAUER, Friedrichstraße 205, 10117 Berlin
www.fotomarathon.de

Der Berliner Fotomarathon ist ein Kreativwettbewerb unter Extrembedingungen. In 12 bzw. 24 Stunden fotografieren die Teilnehmer zuvor unbekannte Themen. Der Fotomarathon wird von dem gemeinnützigen Verein für Ereignisse e.V. organisiert. Der erste Fotomarathon in Berlin fand 1998 statt. Ähnliche Veranstaltungen gibt es weltweit.

Eine glänzende Bilanz: Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2018

Der Veranstalter des Umweltfotofestivals kann auch in diesem Jahr wieder eine sehr positive Bilanz ziehen: Von den Besuchern erhielt die Veranstaltung durchweg Bestnoten. Ausstellungen, Workshops und das  Rahmenprogramm mit dem erfolgreichen Fotomarkt erfreuten sich eines begeisternden Zuspruchs. Für viel Aufmerksamkeit sorgte die Kunstaktion „gestrandeter Pottwal“ im Zeichen des Umweltschutzes.

Es war wieder ein großes Fest der Fotografie. Das Umweltfotofestival »horizonte zingst« setzt Maßstäbe in der Festival-Landschaft. Im Zusammenklang von Natur, Kultur, Fotografie und Begegnung hat die Veranstaltung in der Fotoszene eine herausragende Rolle eingenommen.

Kennzeichnend für das Programm 2018 waren die internationalen Akzente. Die Wellen-Bilder des  Australiers Ray Collins als  Open-Air-Ausstellung am Strand erwiesen sich als echter Publikumsmagnet. Ebenso hoch auf der Beliebtheitsskala rangierte Tim Flach mit seinen Porträts von bedrohten Tierarten auf dem Postplatz, gedruckt in den leuchtenden ChromaLuxe–Farben. . Der Kalifornier Gregg Segal machte mit seinen großformatigen Fotografien auf die Ernährungsgewohnheiten von Kindern aufmerksam. Gideon Mendel präsentierte seine Sicht auf die Opfer von Überschwemmungskatastrophen in der Leica-Galerie. Tief bewegt zeigten sich die Zuschauer durch die Fotografien und den Vortrag von York Hovest über den Zustand der Weltmeere. Eva Häberle schaffte es die Betrachter mit poetischen Blütenkompositionen in ihren Bann zu ziehen. Das Projekt „ Superlative – Made in Germany“ des Fotografen Christoph Morlinghaus nimmt eine Sonderstellung ein. Er wirft einen aktuellen fotografisch-künstlerischen Blick auf den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Stand Deutschlands.

In das Konzert ausländischer Fotografie reihte sich mit subtilen, künstlerischen Arbeiten das Gastland Frankreich ein. Den Aspekt des Klimawandels greift die Bilderschau „60 Solutions“ des Franzosen Yann Arthus-Bertrand auf.

Insgesamt sind es 21 Ausstellungen, die in repräsentativer Weise das Zingster Spektrum darstellen, alle produziert mit dem Premium-Printpartner Epson.

Das positive Fazit: In der elften Auflage des Festivals gelang wieder eine exzellente Mischung des gesamten Programms mit allen Zutaten, die einen Erfolg ausmachen. Eine hohe Besucherfrequenz konnte für alle Bilderschauen in den Galerien verzeichnet werden.

Eine Neustrukturierung aller Aktivitäten rund um die junge Fotografie erfolgte unter dem Sammeltitel „Young Professionals“. Ein trinationales Projekt, regionale studentische Aktivitäten der Hochschulen in Greifswald und Rostock, ein österreichischer Gastbeitrag als Ausstellungspremiere, sowie die Premiere des niveauvollen „Neuen BFF-Förderpreises“ bildeten diesen Festivalschwerpunkt.

Als absolutes Novum wurde erstmals als herausragende Auszeichnung der »horizonte zingst« Award vergeben. Als Preisträger 2018 wurde das Fotografenpaar Heidi und Hans-Jürgen Koch ausgewählt, das seit über 25 Jahren mit bedeutenden Projekten Phänomene aus  Natur und Tierwelt fotografisch bearbeitet. Die Ehrung erhielt dieses kreative Paar, weil neben begeisternden Bildern auch ein hohes Maß an Umweltengagement ausgezeichnet wird.

Praktisch allabendlich ausverkauft waren die Multivisionsshows. Die live  vorgetragenen Projekte der 17 Referenten fanden großen Zuspruch, ebenso die täglichen Führungen durch diese sehenswerte Galerie.

Zum etablierten Bestandteil des Festivals gehören die knapp 90 Workshops, die den aktiven Fotobegeisterten ansprechen. Von künstlerischen Landschaftsaufnahmen über Porträt- bis hin zur Hunde- und Pferdefotografie reichte hier das  alle Wünsche abdeckende Angebot.

Auf großes Interesse stießen die Foto-Seminare, die für kurzentschlossene Interessenten eingerichtet wurden.

Stimmungsvoller Höhepunkt und unterhaltsamer Tagesabschluss mit viel Party-Flair war täglich die „Bilderflut“ mit der Projektion auf der Mega-Leinwand am Strand neben der Seebrücke. Der zusammenfassende Katalog mit Bildern und Texten zu allen ausgestellten Themen fasst die sehenswertesten Elemente des Umweltfotofestivals zusammen.

Interessenten nutztenbegeistert das Serviceangebot im Max Hünten Haus. Der Rent-Service für Kameras, Objektive, Ferngläser und Stative wurde intensiv in Anspruch genommen. Bewährt hat sich auch das Angebot an Fotobüchern mit Bildern der am Festival beteiligten Fotografen.

Das sind die Schlüsselzahlen des Umweltfotofestivals »horizonte zingst« 2018:

  • Besucher: mehr als 42.000
  • Fotomarktaussteller: 61
  • Fotoworkshops: 92
  • Fotoausstellungen: 21
  • Multivisionsshows: 17
  • ausstellende Fotografen: über 100

Der Erfolg sichert die Zukunft. Von Ausstellungen mit unübersehbaren Open-Air-Installationen, den überaus publikumsgerechten Multivisionsshows, dem Angebot an Workshops der Fotoschule Zingst bis zum Fotomarkt am abschließenden Wochenende erwies sich das Konzept des Umweltfotofestivals »horizonte zingst« als Highlight in der Fotowelt mit Alleinstellungsmerkmalen. Besondere Förderung erfährt das Festival durch die Partnerschaften mit den Unternehmen des Fotomarktes. Hervorzuheben sind dabei die Premiumpartnerschaften mit Epson, Olympus, Leica, CEWE und Filmolux.

Zum Abschluss wurde das Datum für das kommende Jahr verkündet:

  • Eröffnungswoche: 05.-02.06.2019
  • Festival-Zeitraum: 05.-30.06.2019

 

Internationales Photoszene-Festival erwartet wieder mehr als 100.000 Besucher

Die Stadt Köln ist seit vielen Jahrzehnten eng verbunden mit der Fotografie. Bereits seit 1950 findet die photokina in Köln statt. Einst als Branchentreff für Fotografie (photo) und Cinematographie (kina) gegründet, ist sie heute die weltweit wichtigste Businessplattform für die gesamte Imagingbranche. Gleichzeitig erfüllt sie seit jeher einen kulturellen Auftrag: Einer ihrer Väter, L. Fritz Gruber, begründete die Tradition während der photokina Bilderausstellungen von Weltrang auf dem Messegelände und in der Stadt zu veranstalten. Die photokina (26.-29. September 2018) und das Internationale Photoszene-Festival (21.-30. September 2018) werden auch in diesem Jahr wieder hochkarätige Anlaufpunkte für Künstler und Besucher aus aller Welt sein.

‚Die schönste Stadt der Welt freut sich auf das größte und älteste Fotografie-Event Deutschlands‘ – plakativ und mit Sinn für Humor wirbt die Photoszene Köln auf ihrer Facebook-Seite für die Teilnahme an ihrem renommierten Festival. Gelassen sieht man in Richtung anderer Festivals, die sich zurzeit einen Wettstreit der Superlativen liefern. „Die Auseinandersetzung mit der Fotografie hat in Köln eine lange Tradition und ist ganz spezifisches Standortmerkmal“, erklärt Heide Häusler, Geschäftsführerin der Photoszene, und fügt hinzu: „Der wichtige, internationale Austausch über die Bedeutung des Mediums wird durch die zahlreichen Akteure der Stadt lokal verankert und durch sie lebendig. Der Fotografiediskurs ist kein bloßer Marketing-Konstrukt, sondern er findet hier tatsächlich seit Jahrzehnten statt.“

Für die Stadt Köln ist das Photoszene-Festival ein Highlight im Kulturkalender: 2016 annoncierte das Festival mehr als 100 Ausstellungen im Stadtgebiet erreichte damit mehr als 100.000 Besucher (über die Laufzeit der Ausstellungen). Die photokina unterstützt das Festival bereits seit Jahrzehnten partnerschaftlich und wird diese Zusammenarbeit zukünftig noch intensivieren. „Wir haben den Anspruch vor und während der photokina ein attraktives kulturelles Angebot rund um das Bild zu schaffen. Es ist nur konsequent, wenn wir dieses Ziel mit einem international renommierten Kunstevent wie dem Photoszene-Festival gemeinsam angehen“, sagt Christoph Menke, Director der photokina.

Ebenso konsequent ist die Parallelisierung der beiden Veranstaltungen: Wie die photokina findet auch das Photoszene-Festival zukünftig jährlich und ab 2019 im Mai statt. Ganz neu ist ab 2018/2019 das „Photoszene-Residency“-Programm Artist meets Archive: Sechs internationale Künstler werden im September 2018 in die hochkarätigen Fotografiesammlungen und –archive eintauchen, um daraus für das Festival im Mai 2019 eine eigene Ausstellung im jeweiligen Museum zu konzipieren. Dafür konnten bereits Erik Kessels (Niederlande) für das MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln, Ola Kolehmainen (Finnland) für das Rheinische Bildarchiv, Ronit Porat (Israel) für das Kölnische Stadtmuseum, Fiona Tan (Niederlande/Indien) für das Museum Ludwig, Antje van Wichelen (Belgien) für das Rautenstrauch-Joest-Museum und Roselyne Titaud (Frankreich) für Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur gewonnen werden.

Auch logistisch rückt man näher zusammen: Am 26. September wird für die Teilnehmer des Festivals ein Shuttle-Bus zwischen dem MAKK und der photokina eingerichtet.

Koelnmesse – Global Competence in Digital Media, Entertainment and Mobility: Die Koelnmesse ist international führend in der Durchführung von Messen in den Branchen Digital Media, Entertainment und Mobility. Messen wie die photokina, dmexco, gamescom, INTERMOT und THE TIRE COLOGNE sind als weltweite Leitmessen etabliert und werden durch Zukunftsformate wie DIGILITY erweitert. Die Koelnmesse veranstaltet nicht nur in Köln, sondern rund um die Welt auch in anderen Wachstumsmärkten, z. B. in China, Singapur und Thailand, Messen in diesen Bereichen - mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Inhalten. Diese globalen Aktivitäten bieten den Kunden der Koelnmesse maßgeschneiderte Events in unterschiedlichen Märkten, die ein nachhaltiges und internationales Business garantieren.

Die nächsten Veranstaltungen:

  • THE TIRE COLOGNE - Empowering the entire business, Köln 29.05. - 01.06.2018
  • gamescom - Das weltweit größte Messe- und Event-Highlight für interaktive Spiele und Unterhaltung (21.08. Fachbesucher- und Medientag), Köln 21.08. - 25.08.2018
  • dmexco - The Global Business and Innovation Platform, Köln 12.09. - 13.09.2018

Die neu gegründete Global Leica Akademie baut das Netzwerk der internationalen Leica Akademien aus und stellt ihr Programm für 2018 vor.

Die Leica Akademie blickt auf eine lange Tradition: fast neunzig Jahre schon begleitet die älteste und renommierteste aller modernen Fotoschulen ambitionierte Fotografen auf dem Weg zum bestmöglichen Bildergebnis. Dabei expandiert die Leica Akademie seit über einem Jahrzehnt auch international erfolgreich. Derzeit können Interessenten bereits in ausgewählten Städten in Nordamerika, Europa, Asien und Australien das vielseitige Programm rund um die Leica Fotografie der insgesamt 15 Leica Akademien weltweit erleben. Mit der neu gegründeten Global Leica Akademie soll das Netzwerk der internationalen Leica Akademien sukzessive ausgebaut werden. Begleitend dazu erscheint ein neues Veranstaltungsprogramm. Teilnehmer aus aller Welt dürfen sich auf spannende Fotoreisen innerhalb Deutschlands mit Station im Leitz-Park Wetzlar und exklusiven Einblicken in die Leica Erlebniswelt freuen.

„Die Workshops und Fotoreisen der internationalen Leica Akademien richten sich an Interessenten, deren Leidenschaft der Fotografie gilt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Teilnehmer erfahrene Fotografen oder Neueinsteiger sind. Ihre technischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln, sie für faszinierende Fotosituationen zu sensibilisieren und dabei neue Seh- und Sichtweisen zur persönlichen Weiterentwicklung zu vermitteln, das ist unser Ziel“, so Udo Zell, Leiter der Global Leica Akademie, der seit 38 Jahren im Unternehmen beschäftigt ist. Seit 2002 befindet sich die Akademie national und international unter seiner Leitung. Mit der Global Leica Akademie will er ein Netzwerk rund um den Globus schaffen und Fotografie auf höchstem Niveau erlebbar machen - sei es produktseitig, gestalterisch oder informativ. Dass jeder Kunde sich weltweit in der Global Leica Akademie weiterorientieren kann und die eigene Bildsprache weiterentwickelt, ist seine Vision, die er mit voller Leidenschaft gemeinsam mit seinem Team stets vorantreibt. Seine Veröffentlichungen in zahlreichen Magazinen, Ausstellungen und Vorträge sowie Fernseh- und Radiobeiträge zeigen sowohl seine Begeisterung für, als auch seinen hohen Anspruch an die Fotografie.

Das neue Veranstaltungsprogramm der Global Leica Akademie umfasst drei mehrtägige Touren mit folgenden Reisezielen: „Süddeutschland“, „Thüringen – Sachsen – Berlin“ und „Mystisches Rheintal“. Alle Fotoreisen starten am 15. Juni 2018 im Leitz-Park Wetzlar mit dem Eröffnungsevent des neuen Leitz-Park Areals und werden von dort in den einzelnen Regionen Deutschlands fortgeführt. Das Programm mit den Details der einzelnen Touren ist unter www.leica-akademie.com abrufbar.

 „Musik“ lautet das Thema des 6. Oberstdorfer Fotogipfels, der vom 06. bis 10. Juni 2018 im südlichsten Ferienort Deutschlands Fotobegeisterte aus der ganzen Welt einlädt. Premiumpartner Olympus ist wieder mit spannenden Workshops, einem Fotoerlebnispfad, Instahike, Check & Clean Service, Kameraleihservice sowie kostenlosen Photowalks und Lightpainting dabei. Echte Highlights sind die Ausstellungen in der Olympus Galerie. Im Fuggerpark sind die olympusXplorers und ihre beeindruckenden Aufnahmen aus den Pyrenäen & Island zu sehen sowie die Ausstellung »Unter Freunden« von Olympus Visionary Thomas Rabsch. In der Villa Jauss gibt es weitere Ausstellungen von den Olympus Visionaries: Frank Rückert präsentiert „EyeMusic“, Heinz Teufel „Klang-Welten“ und Frank Fischer „Im Rausch der Sinne“.

Olympus Galerie im Fuggerpark: Thomas Rabsch und olympusXplorers

Thomas Rabsch, der bereits im vergangenen Jahr viele Festivalbesucher mit seinen Reportagen begeisterte, zeigt in diesem Jahr seine Ausstellung »Unter Freunden«. Thomas Rabsch lebt seine eigene Bildsprache. Bob Geldorf, Coldplay, Joss Stone, die Beastie Boys, Gene Simmons, Lenny Kravitz und Lady Gaga sind nur einige der von ihm portraitierten Superstars. Ob auf oder hinter der Bühne, on Location oder im Studio, Thomas Rabsch bespielt die ganze Bandbreite der fotografischen Klaviatur fulminant.

Im November 2017 ist ein Teil des Kollektivs der German Roamers zu einer Abenteuerreise in die französischen Pyrenäen aufgebrochen, um die OM-D E-M1 Mark II und die M.Zuiko PRO Objektive zu testen. Begeistert von der Olympus Gear, war dies der Auftakt einer neuen Ära: Die #olympusXplorers wurden geboren. In Oberstdorf zeigen sie nun Aufnahmen dieser Reise sowie weitere aus Island. Die olympusXplorers laden außerdem vom 07.06., 15:30 Uhr bis 8.6., 14:30 Uhr, zu einem Instahike ein. Beginn und Ende der Tour im Oberstdorf Haus, Foyer. Interessierte können sich hier vorab anmelden: olympus.de/Instahike

Olympus Galerie in der Villa Jauss mit den Olympus Visionaries: Frank Rückert, Heinz Teufel und Frank Fischer

Wer Frank Rückert kennt, weiß um seine Liebe für die kleinen Dinge. Für Oberstdorf hat er nun, passend zum Festivalthema, die Ausstellung „EyeMusic“ kreiert. Gitarren und Klarinetten überzeugen mit einer Detailschärfe, die den Betrachter immer wieder fasziniert und Neues entdecken lässt. Beeindruckend auch die vibrierenden Seiten einer Violine oder ein Hi-Hat in Bewegung mit einem Bokeh, das den künstlerischen Ausdruck seiner Aufnahmen unterstreicht. Frank Rückert lädt zu einer ganz besonderen Entdeckungsreise ein.

Alle, die mehr über Makrofotografie und die Art, wie der Olympus Visionary seine Bilder inszeniert, erfahren möchten, haben an den folgenden Terminen Gelegenheit. Zuerst wird es eine persönliche Führung durch seine Ausstellung geben, und anschließend gibt es Tipps und Tricks an einem Makro-Setup:

  • , 07.06.: 10:00 – 12:00 und 15:30 – 17:30 Uhr
  • , 08.06.: 10:00 – 12:00 und 15:30 – 17:30 Uhr
  • , 09.06.: 10:00 – 12:00 und 15:30 – 17:30 Uhr
  • , 10.06.: 10:00 – 12:00 und 15:30 – 17:30 Uhr

Der Philosoph und Fotograf Heinz Teufel, ebenfalls kein Unbekannter in Oberstdorf, entführt den Besucher in seine »Klang-Welten«. Wer realistische Abbildungen erwartet, wird überrascht von Aufnahmen, die auf einer naturwissenschaftlich-geistigen Ebene einen ganz neuen Sinn ergeben. Das ist Teufels „Schule des Sehens“, die gestische Fotografie, die sichtbar macht, was sonst verborgen bleibt. Wer sich auf die Klang-Welten einlässt, wird mitgenommen zu einem Konzert des Universums.

Der Olympus Visionary Heinz Teufel wird auch persönlich anwesend sein und an folgenden Terminen durch seine Ausstellung führen:

  • , 08.06.: 15:30 – 17:30 Uhr
  • , 10.06.: 15:30 – 17:30 Uhr

Frank Fischer, seit über 13 Jahren Fototrainer und Inhaber der bundesweiten FF-Fotoschule, war mit seiner Olympus OM-D und dem Aufnahmegerät LS-100 an Islands Wasserfällen unterwegs. Seine Idee war es, die visuelle Wirkung der entstandenen Bilder mit der am Aufnahmeort vorhandenen Geräuschkulisse zu kombinieren. Denn auf seinen Reisen nach Island war ihm aufgefallen, dass jeder Wasserfall anders klingt. Um die Kraft des Wassers und den Fluss der gewaltigen Natur zu unterstreichen, hat sich der Olympus Visionary auf Langzeitbelichtungen der Wasserfälle konzentriert. So transportieren schon die Bilder die Dynamik des fließenden Wassers, welche durch den jeweiligen Sound verstärkt wird.

Wer Frank Fischer kennenlernen möchte, hat an den folgenden Terminen Gelegenheit dazu. Dann lädt der Fotograf zu Führungen durch seine Ausstellung:

  • , 07.06.: 10:00 – 12:00 und 17:00 – 19:00 Uhr
  • , 09.06.: 10:00 – 12:00 und 17:00 – 19:00 Uhr

Interessenten können sich für die Führungen der Künstler in der Villa Jauss gern vorab anmelden unter: https://www.fotogipfel-oberstdorf.de/workshops/fuehrungen.html

Die Villa Jauss ist am 06.06. von 18:00 – 22:00 Uhr geöffnet. An diesem Tag sind alle Fotografen ab 21:00 Uhr anwesend und führen durch ihre Ausstellungen. An den folgenden Festivaltagen ist die Villa jeweils von 10:00 – 19:00 Uhr geöffnet.

Alle Informationen und Buchung der Workshops unter: https://www.fotogipfel-oberstdorf.de/workshops

 

 

Hannes Becker

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