Events

Der Freundeskreis des Hauses der Photographie e.V. in den Deichtorhallen in Hamburg ruft alle Fotografen und Fotografie-Begeisterten anlässlich der Triennale im Juni auf, bei seinem Instagram-Fotowettbewerb „friends award 2018“ mitzumachen und Bilder zum Motto „better together“ einzureichen. Die jurierte Auswahl wird in einer Ausstellung vor den Deichtorhallen präsentiert. Bewerbungszeit: 1.02.-1.04.2018

Thematik

Unter dem Motto "better together“ sucht der Freundeskreis für die gleichnamige Ausstellung Fotografien, die sich mit der Thematik Freundschaft beschäftigen und zeigen, was Freundschaft alles sein oder bewirken kann. In Anlehnung an das Motto der Triennale „Breaking point – searching for change“ zeichnet der Freundeskreis Bilder aus, die Geschichten über Freundschaft erzählen und die zeigen, wie facettenreich Freundschaft sein kann und was sie alles in Bewegung setzen kann.

Mitmachen & Bewerben

Teilnehmen kann jeder Fotograf und Fotoenthusiast! Die Teilnehmer sollen mit nur einem Bild zeigen, was Freundschaft für sie bedeutet, um somit Teil des „friends award 2018“ des Freundeskreises des Hauses der Photographie e.V. zu werden.

Jurierung

Es soll eine möglichst große Bandbreite an aussagestarken Interpretationen präsentiert werden. Dazu wählt eine Fachjury eine Fülle der besten Bilder für die Ausstellung aus.

Ausstellung „better together“

Im Container-Dorf der Triennale vor den Deichtorhallen werden die Fotografien in einer Ausstellung und in digitaler Form zum Erkunden aller eingereichten Bilder auf Instagram zu sehen sein. Die Ausstellung wird mit einer Preisverleihung im Rahmen der Triennale eröffnet.

Preise und Auszeichnungen

Neben der Ausstellungspräsentation und der Preisverleihung gibt es attraktive Preise für die Teilnehmer. Zum Beispiel eine Mitgliedschaft beim Freundeskreis und freier Eintritt zu den Freundeskreis-Veranstaltungen sowie die begehrte Teilnahme an der internationalen Portfoliosichtung.

Teilnahmebedingungen

Interessierte Teilnehmer laden ihr Foto mit dem Hashtag #bettertogether_friends auf Instagram hoch und „taggen“ das Profil des Freundeskreises @freundeskreisphotographie. Ihr Bild ist damit Teil des Fotowettbewerbs „friends award 2018“ des Freundeskreises des Hauses der Photographie e.V..

Nähere Informationen zum Wettbewerb und den Teilnahmebedingungen unter www.freundeskreisphotographie.de

Ausschreibungsbeginn: 01.02.2018 / Bewerbungsschluss: 01.04.2018

Der BFF, Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter, bietet gemeinsam mit OLYMPUS und dem Umweltfotofestival »horizonte zingst« 15 angehenden Fotografinnen und Fotografen die Chance, im Rahmen des »Neuen BFF-Förderpreises« ein anwendungsbezogenes Fotokonzept zu realisieren. Das eigens für den Förderpreis entwickelte Mentoring- und Workshop-Programm unterstützt die Teilnehmer in der Umsetzung ihrer Fotoarbeit und vermittelt ihnen relevantes Wissen für die Berufspraxis.

Im 1. Workshop mit dem Titel „Backstage Berufsfotografie – Insights & Feedback für Fotografen von morgen“ präsentierten die 15 Studierenden ihre Fotokonzepte am 15. und 16.12.2017 den BFF-Mentoren und Experten im Haus der Photographie in den Deichtorhallen in Hamburg. Die Konzepte setzen sich inhaltlich mit relevanten gegenwärtigen Fragestellungen zu ökologischen, ökonomischen oder kulturellen Themen auseinander. Dabei geben sie eindrucksvolle Impulse zur Gestaltung der Zukunft und spiegeln auf besondere Weise die Phänomene unserer Zeit wider.

Eine Fachjury wählte die besten Konzepte aus den Bewerbungen aus und wird unter den 15 Teilnehmern die 10 Finalisten jurieren. Juroren sind Prof. Peter Bialobrzeski von der HfK Bremen, Ellen Kleinbölting, Art Buying, Sebastian Lux der Stiftung F.C. Gundlach, Wolfgang Heinen, Photopresse, sowie Klaus Tiedge, Kurator des Umweltfotofestivals »horizonte zingst« und Christoph Stricker, Creative Director, Grabarz & Partner Werbeagentur.

Workshop & Förderung

Im Fokus des 2-tägigen Workshops stand neben dem Austausch mit Experten die Diskussion und der Live-Talk mit erfahrenen BFF-Fotografen und Entscheidern aus den Bereichen Werbung, Verlag und Kreation. Die Studierenden erhielten Feedback zu ihren Arbeiten in der Portfolio-Talkrunde, und im Experten-Talk ging es unter anderem um Fragen was einen guten Fotografen ausmacht und wie Fotografen erfolgreich auf sich aufmerksam machen können. Die BFF-Mentoren gaben den Teilnehmern in Kurzvorträgen Einblicke in ihre Arbeitsweise und erfolgreiche Fotoprojekte im angewandten Bereich und im Kunstbetrieb. Abschließend sprachen sie mit den Studierenden über die Umsetzung der Fotokonzepte und die nun folgende Realisierungsphase.

Realisation, Präsentation & Preise

Drei Monate haben die Studierenden Zeit, ihr Fotokonzept unter praxisbezogenen Bedingungen zu produzieren. Dafür erhält jeder der 15 Teilnehmer ein Produktionsbudget von 1.500,- Euro. Begleitet werden die jungen Talente von erfahrenen Mentoren, BFF-Fotografen, Art-Direktoren, Postproducern, die ihnen die Spielregeln des Berufsalltags vermitteln und sie in konzeptionellen, gestalterischen sowie technischen und produktionsspezifischen Fragen beraten.

Im 2. Workshop vom 7. bis 11. März 2018 in Zingst erhalten die Mentoren Einblick in die realisierten Konzepte und geben den Studierenden für die finale Arbeitsphase wertvolle Tipps und Informationen. Im Anschluss wählt die Expertenjury die besten zehn Fotoarbeiten für die Ausstellungspräsentation und die drei Preisträger des »Neuen BFF-Förderpreises « aus. Die Ergebnisse werden im Mai 2018 in einer Ausstellung während des Umweltfotofestivals »horizonte zingst« sowie einer anschließenden Ausstellungstour präsentiert. Die Eröffnung und Preisverleihung finden im Rahmen des Umweltfotofestivals »horizonte zingst« am 26. Mai 2018 statt. Die Festivalveranstalter zeichnen zudem das aus ihrer Perspektive überzeugendste Konzept mit einem Sonderpreis aus.

Die drei Preisträger des »Neuen BFF-Förderpreises« erhalten vom BFF-Premiumpartner OLYMPUS gestiftete Preise im Gesamtwert von 6.000,- Euro. Zudem werden die Arbeiten im BFF-Magazin und auf der BFF-Webseite sowie in weiteren Veröffentlichungen vorgestellt. Als Anerkennung ihrer Leistung erhalten die zehn Finalisten zusätzlich eine BFF-Student-Mitgliedschaft.

Motivation & Hintergrund

„Mit dem neuen BFF-Förderpreis will der Verband als kompetenter Partner die angewandte Gegenwartsfotografie in besonderer Weise unterstützen und junge Talente fit für die Berufswelt machen“, sagt Frank Stöckel, Vorstandssprecher des BFF. „Den klassischen Ausbildungsinhalten der Hochschulen und Ausbildungsstätten stellen wir ein Förderprogramm zur Seite, in dessen Mittelpunkt eine realistische, am Markt orientierte Aufgabenstellung steht. Wir sind davon überzeugt, dass die einzigartige Kombination aus Workshop-Programm, Mentorenbegleitung und finanzieller Projektförderung sowie einer Ausstellungstour für angehende Fotografen eine äußerst attraktive Plattform darstellt.“

Mit dem neuen berufsorientierten Konzept schafft der BFF gemeinsam mit seinem Partner OLYMPUS einen zusätzlichen Wert für die jungen Talente und konzentriert sich mit dem Engagement auf seinen Wirkungskreis in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bewerben konnten sich Studierende (ab dem 4. Semester) der Fächer Fotografie, Foto-Design, Kommunikationsdesign und Visuelle Kommunikation, die an einer staatlich anerkannten Hochschule oder Ausbildungsstätte in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingeschrieben sind.

Ausblick Termine

  • Zeitraum des aktiven Förderprogramms: Dezember 2017 bis Mai 2018
  • Workshop mit den 15 Teilnehmern: 7. bis 11. März 2018 in Zingst
  • Jurierung der 10 Finalisten und der 3 Preisträger
  • Ausstellungseröffnung & Preisverleihung bei »horizonte zingst« am 26. Mai 2018

Mehr Informationen zum „Neuen BFF-Förderpreis“ unter www.foerderpreis.bff.de

Dem „Neuen BFF-Förderpreis“ folgen: www.facebook.com/derneuebfffoerderpreis

www.instagram.com/der_neue_bff_foerderpreis

 

Die besten Adventure und Action Sport Fotografien der Welt reisen durch Europa.

Für den Kickoff der komplett neuen Indoor Tour hat sich Red Bull lllume mit dem Handelsgiganten SES Spar European Shopping Centers zusammengeschlossen; eines der größten Shopping-Center-Unternehmen in Zentraleuropa mit über 30 hochmodernen Shopping-Malls. Das Engagement des österreichischen Unternehmens innovative Ideen umzusetzen, hat zu der spannenden Partnerschaft mit Red Bull Illume geführt. Damit wird die Welt der Adventure und Action Sport Fotografie dem Konsumenten näher gebracht; eine Zusammenführung, die es so noch nie gegeben hat.

Die Indoor Exhibit Tour reist durch die Shopping Center der SES Gruppe in drei verschiedene Länder und stellt die 55 Finalistenbilder aus 11 Kategorien des Red Bull Illume Image Quest 2016 aus. Jeder der 11 Kategorien zeigt fünf Gewinnerbilder; alle werden auf den digitalen 4K Memento Smart FramesTM besonders in Szene gesetzt, der derzeit innovativste und hochauflösendste Smart Frame auf dem Markt.

Erster Tour Stop der Red Bull Illume Indoor Exhibit Tour in Europa findet im Q19 Einkaufsquartier Döbling in Wien, Österreich statt. Die premium Shopping-Mall Q19 befindet sich im Stadtteil Döbling in österreichs Hauptstadt und bietet 40 internationale Shops, Cafés und Restaurants.

Die Ausstellung im Q19 läuft von 02. bis 12. Jänner 2018 und kann während den normalen Öffnungszeiten des Q19 besucht werden; Montag bis Freitag 09:00 - 19:30 und Samstag 09:00 - 18:00.

Der Tourplan für die Red Bull Illume Indoor Exhibit Tour ist wie folgt:

Q19 Einkausquartier Döbling, Wien (AT) - 02.01.2018 – 12.01.2018

MAX.CENTER, Wels (AT) - 15.01.2018 – 27.01.2018

WEBERZEILE, Ried im Innkreis (AT) - 29.01.2018 – 10.02.2018

SILLPARK, Innsbruck (AT) - 19.02.2018 – 03.03.2018

ZIMBAPARK, Bürs (AT) - 05.03.2018 – 17.03.2018

EUROPARK, Salzburg (AT) - 02.04.2018 – 14.04.2018

VARENA, Vöcklabruck (AT) - 23.04.2018 – 05.05.2018

MURPARK, Graz (AT) - 07.05.2018 – 19.05.2018

ATRIO, Villach (AT) - 21.05.2018 – 02.06.2018

FISCHAPARK, Wiener Neustadt (AT) - 04.06.2018 – 16.06.2018

CITYPARK, Ljubljana (SI) - 18.06.2018 – 30.06.2018

CITYCENTER, Celje (SI) - 02.07.2018 – 14.07.2018

EUROPARK, Maribor (SI) - 16.07.2018 – 28.07.2018

HUMA ELEVEN, Wien (AT) - 20.08.2018 – 02.09.2018

EUROPARK, Prag (CZ) - 15.10.2018 – 28.10.2018

Diese einzigartige Ausstellung, bestehend aus den besten Adventure und Action Sport Fotografien von Red Bull Illume wird mit der Indoor Exhibit Tour nicht nur dem überzeugten Hobbyfotografen, sondern auch Shopaholics den Atem rauben. Die Ausstellung ist frei zugänglich und wird vom 02. Jänner 2018 bis 28. Oktober 2018 auf Tour sein - verpassen Sie es nicht!

Erfahren Sie mehr über den Wettbewerb und die Red Bull Illume Exhibit Tour unter www.redbullillume.com.

Über Red Bull Illume:

Red Bull Illume ist der weltweit größte Wettbewerb für Adventure und Action Sportfotografie. Die außergewöhnlichsten und kreativsten Bilder der Welt werden als Kunstwerke präsentiert und bringen der Öffentlichkeit die Welt des Adventure und Action Sports nahe. Nach 2007, 2010 und 2013 war Red Bull Illume Image Quest 2016 nun bereits die vierte Auflage. Neu in dieser Ausgabe war die Mobile Kategorie.

Im Zuge der Red Bull Illume Image Quest 2016 haben 5.645 Fotografen aus 120 Ländern die Rekordzahl von 34.624 Bildern eingereicht. Eine Jury aus 53 Fotoredakteuren hat die 55 Finalisten, 11 Kategoriegewinner sowie den Gesamtsieger ausgewählt, die am 28. September 2016 in Chicago im Rahmen der großen Red Bull Illume Winner Award Ceremony bekanntgegeben wurden. Der Deutsche Lorenz Holder hat sich zum zweiten Mal in Folge den Gesamtsieg gesichert. Sein stimmungsvolles Bild des Athleten Senad Grosic mit seinem BMX auf einer Brücke im herbstlichen Deutschland hat der Jury am besten gefallen.

Die 55 Finalistenbilder touren bis Mitte 2018 im Rahmen einer einzigartigen Ausstellung durch die Metropolen und Hauptstädte dieser Welt. Die offiziellen Partner sind der japanische Elektronik-Gigant Sony, der Online-Versandhändler Yodobashi, G-Technology, Hersteller von externen Speicherlösungen, Marktführer für Blitzgeräte broncolor und der Hersteller der weltweit ersten 4K digitalen Bilderrahmen Memento Smart FrameTM.

 

(© Daniele Molineris / Red Bull Illume)

 

Vernissage: Samstag, 13.01.2018  – 16.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 13.01. – 24.02.2018

Öffnungszeiten: Mi., Do., Fr. 14-18 Uhr, Sa. 12-18 Uhr

Wir freuen uns, Sie am 13. Januar 2018 wieder zur Präsentation ausgewählter und prämierter Fotobücher des Deutschen Fotobuchpreis 2018 im Forum für Fotografie einladen zu dürfen.

Für die Ausrichtung des Deutschen Fotobuchpreises 2018 hat nun die Hochschule der Medien (HfM) die Initiative ergriffen.

Als Nachfolgerin des Börsenvereins gibt die Hochschule für Medien dem traditionellen Non-Profit-Preis für Fotografie und Buchgestaltung nun ein neues Gesicht. Zum Beispiel mit neuen Kategorien, in denen der Preis vergeben wird: Ausgezeichnet werden herausragende Veröffentlichungen in den fünf Kategorien: Konzeptionell-künstlerische Fotobildbände, Coffee Table Books, Selfpublishing, Fototechnik sowie – naheliegend für die Hochschule - Studentische Fotobuchprojekte.

Was bleibt, sind die Auswahlkriterien der Jury: Ausgezeichnet werden Fotowerke, deren Mitwirkende eine fotografische Aufgabenstellung besonders gut gelöst bzw. präsentiert haben.

Die Preisträger 2018

Prämiert in der Kategorie Künstlerisch konzeptionelle Fotobücher wurde das bei Kehrer erschienene Buch "I Know Not These My Hands" von Sarah Cooper und Nina Gorfer. Die Fotografinnen reisten für die Bilder in den Nordwesten Argentiniens und thematisieren Kultur und Geschichte der dortigen Menschen. Das Fotobuch "Monsanto: A Photographic Investigation" aus dem Verlag Kettler gewann den Sonderpreis der Jury in dieser Kategorie. Das Buch dokumentiert kritisch die Geschichte des umstrittenen Chemiekonzerns Monsanto.

Prämiert in der Kategorie Coffee Table Books wurde "Money People Politics" von Marco Grob aus dem Verlag teNeues. Porträts von Prominenten und Politikern stehen Bilder von Menschen der sogenannten Dritten Welt gegenüber; so steht im Vordergrund der Kontrast zwischen Arm und Reich.

Das Fotobuch "Wolfskinder. A Post-War Story" von Claudia Heinermann machte das Rennen in der Kategorie Selfpublishing. Es zeigt Menschen, die im Baltikum am Ende des Zweiten Weltkrieges als elternlose Kinder um ihr Überleben kämpften.

In der Kategorie Studentische Projekte ist das Fotobuch "Entkommen" von Erik Greven ausgezeichnet worden. Mit dem Buch widmet sich der Student des Studiengangs Informationsdesign an der Fachhochschule Aachen den im Libanon lebenden Flüchtlingen aus Syrien, dem Irak, Palästina oder Armenien. Den Sonderpreis dieser Kategorie erhielten Studenten der Kunstakademie Münster für ihre Publikation "Sensor", die „die Haut als unser größtes Organ, das uns von der Umwelt abgrenzt, aber uns auch mit ihr verbindet" (Laudatorin Karima Klasen) thematisiert.

In der Kategorie Fototechnik konnte das im dpunkt Verlag erschienene Fotobuch "Minus 2/3. Reportage- und Straßenfotografie mit dem unsichtbaren Blitz - Eine Meisterklasse." von Gerd Ludwig den Preis einheimsen. Das Fachbuch richtet sich an professionell Fotografierende, die durch den geschickten Umgang mit dem Blitzlicht natürlich wirkende Lichtverhältnisse erreichen möchten.

Wolfskinder. A Post-War Story

Im Rahmen der Buchpräsentation stellt das Forum für Fotografie eine Auswahl von Fotografien aus dem Preisträgerbuch Wolfskinder. A Post-War Story von Claudia Heinermann aus.

Im Sommer 1944 steht die Rote Armee an der ostpreußischen Grenze. Trotz der unmittelbaren Gefahr verbieten die Nationalsozialisten jegliche Evakuierung der Bevölkerung. Als die sowjetischen Truppen im Oktober die Frontlinie durchbrechen, setzt eine panische Fluchtbewegung ein. Drei Monate später ist Ostpreußen eingekesselt. 2,5 Millionen Menschen versuchen verzweifelt, das nackte Leben zu retten; Hunderttausende von ihnen sterben. Tausende gehen auf der Flucht verloren und bleiben zurück. Die meisten von ihnen sind Kinder. Gegen Hunger, Krankheiten, Kälte und sowjetische Willkür führten sie auf beiden Seiten der Memel einen Kampf um Leben und Tod.

Auf sich alleine gestellt, versuchten diese Kinder in den Wäldern des Baltikums zu überleben. Man nannte sie Wolfskinder. Einige fanden Unterschlupf bei litauischen Bauern, die sie heimlich aufnahmen und notdürftig versorgten. Als Gegenleistung mussten sie auf Feld und Hof arbeiten. Eine Schulbildung blieb den meisten verwehrt, ein Großteil kann bis heute weder lesen noch schreiben. In der Regel erhielten die Kinder eine neue Identität und litauische Namen, um ihre Herkunft zu verschleiern und so der Deportation nach Sibirien zu entgehen. Jahrzehnte blieben sie hinter dem Eisernen Vorhang zurück und waren für überlebende Angehörige kaum auffindbar.

„Wolfskinder – A Post-War Story“  ist ein Oral History Projekt, das sich auf das persönliche Erleben der Zeitzeugen konzentriert. Es ergänzt einordnende historische Darstellungen, ohne diese zu ersetzen. Mit diesem Fotobuch möchte die Fotografin Claudia Heinermann einen Beitrag dazu leisten, wenig bekannte Aspekte der Zeitgeschichte zu bewahren. In ihrer Arbeit taucht sie dabei in die Vergangenheit der Wolfskinder ein, während sie zugleich deren heutiges Leben zeigt. Dabei fängt sie Momente großer Traurigkeit und tiefen Schmerzes ein, um der Welt von diesem fast vergessenen Trauma zu erzählen.

Claudia Heinermann (*1967) ist eine in Deutschland geborene und heute in den Niederlanden lebende Dokumentarfotografin.

Sie widmet sich vorwiegend Langzeitdokumentationen zu zeitgeschichtlichen Themen und Kriegsfolgen. Die Fotografin arbeitete in Ländern wie Bosnien, Russland, den Baltische Staaten und Ruanda und hat bislang vier Fotobücher veröffentlicht. Ihre Arbeiten wurden von verschiedenen Sammlungen angekauft und u.a. in Museen, Galerien und Fotofestivals gezeigt.

Das Buch ‚Wolfskinder A Post-War Story‘ wurde in den Niederlanden als eines der besten 15 Fotobücher 2015 nominiert und es wurde für den Prix Du Livre Arles 2016 sowie den Kassel Photobook Award 2016 nominiert.

 

 

Sonderausstellung im Deutschen Fotomuseum in Markkleeberg

vom 6. Januar bis zum 3. Juni 2018

Thomas Karsten zählt zu den wichtigsten Repräsentanten der erotischen Fotografie der Gegenwart. Besonderes Merkmal seiner Aktfotografie ist es, dass er seine Modelle mit sichtlichem Vergnügen und Vertrauen zum Fotografen sich selbst darstellen lässt, ohne dabei die ästhetische Kontrolle zu verlieren. Mit fast femininem Blick beobachtet er durch seine Kamera Frauen und Frauenpaare, die gerade dadurch schön und sinnlich erscheinen, weil sie sich und ihren Körper völlig unverstellt präsentieren. So entstehen subtile erotische und intensive Momente, wie sie in der Aktfotografie nur selten anzutreffen sind.

Zweifellos profitierte Thomas Karsten dabei von der Tatsache, dass moralische und sexuelle Freizügigkeit, Enthemmung und Zwanglosigkeit in den vier Jahrzehnten des Entstehens dieser Fotografien sich in einem Zeitalter großmütiger Liberalität entfalten konnten, wie es die Menschheit seit der Antike nicht mehr erlebt hat.

Differenzierungen und Entwicklungen nachzuspüren, die sich während dieser Epoche sexueller Toleranz zugetragen haben, war die besondere Idee einer Ausstellung im Deutschen Fotomuseum und Kuratorin Kerstin Langner hat den Versuch unternommen, durch Gegenüberstellung früher und späterer Fotografien Bildpaare zu schaffen, die dem Betrachter die Augen für Nuancen öffnen, die das Einzelbild nicht preisgibt.

Die Ausstellung ist nicht nur eine Retrospektive mit Werken des Künstlers Thomas Karsten zu dessen 60. Geburtstag, sondern auch

ein Blick zurück in die Zeit eines historischen Wandels der öffentlichen Sexualmoral und einer bemerkenswerten Enttabuisierung des Erotischen. Sie beschränkt sich nicht nur auf das Sichtbare, sondern suggeriert dem Betrachter Kraft seiner Phantasie und seines Vorstellungsvermögens auch Unsichtbares.

Das Deutsche Fotomuseum in Markkleeberg, Raschwitzer Straße 11, ist täglich außer Montag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Bruno Barbey: geboren 1941 in Marokko, bereits mit 25 Jahren Mitglied der Agentur Magnum Photos geworden; ein Fotojournalist, der überall auf der Welt historische Momente mit der Kamera festhielt; ein Chronist des Wandels und einer verletzlichen Welt; ein Fotokünstler, der viel zu erzählen hat.

Die Retrospektive »PASSAGES« zeigt Bruno Barbeys Werk seit den frühen 1960er Jahren. Celina Lunsford, künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt, illustriert mit der Schau die einzigartige Position, die präzise Arbeitsweise und die poetische Sicht des Magnum-Fotografen. Zu Barbeys Geschichte gehört auch OLYMPUS: 1982 fand eine gemeinsame Ausstellung statt; eine OLYMPUS-Kamera, die er bei seiner Dokumentation im Irakkrieg 1991 verwendete, ist Teil von »PASSAGES».

Freitag, 12.01.2018, 18 Uhr
Ort: Fotografie Forum Frankfurt
18.00–19.30 Uhr: Vortrag Bruno Barbey
19.30–20.30 Uhr: Get-together mit Bruno Barbey in der Ausstellung »PASSAGES«

Anmeldungen erforderlich (die Plätze sind limitiert) unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

The Amazon river, Leticia, Amazonas, Brazil, 1966, © Bruno Barbey / Magnum Photos

Nach der erstmaligen Vergabe im Rahmen des letzten LUMIX Festivals wird es auch bei der 6. Auflage einen vierten Award für ausstellende Fotografen geben. die UmweltDruckerei stiftet erneut den Nachhaltigkeitspreis in Höhe von 1.000 Euro für die beste Geschichte, die sich mit dem Themenbereich Umwelt, Nachhaltigkeit und Soziales auseinandersetzt. Ziel ist es, Fotografen zu unterstützen, die sich mit umweltpolitisch, aber ebenso gesellschaftlich relevanten Themen beschäftigen und damit zu einem besseren Verständnis komplexer Thematiken beitragen. 2016 erhielt Pablo Ernesto Piovano den erstmalig vergebenen Preis der UmweltDruckerei. Der argentinische Fotograf überzeugte mit seiner engagierten Arbeit »The Human Cost of Agrichemicals« über die tragischen Folgen des langjährigen Einsatzes von glyphosathaltigen Unkrautvernichtern in seinem Heimatland.

Das Bewerbungsverfahren für das Ausstellungsprogramm und die Awards läuft noch bis zum 31. Januar 2018. Aktuelle Infos rund um das 6. LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus sowie das Bewerbungs-Portal gibt es hier: https://fotofestival-hannover.de/bewerbung/bewerbung.html

In Zeiten von Fake News und zunehmendem Rechtspopulismus trafen sich knapp 100 laif-Fotografen, Agentur-Mitarbeiter und Gäste am 2.12.2017 zum diesjährigen laif-Fotografentreffen in Köln.

Geschäftsführer Peter Bitzer eröffnete den Tag mit einem Rückblick auf die Entwicklung der Agentur in den letzten zwei Jahren sowie einem Ausblick in ihre Zukunft. Es folgte ein kurzer Vortrag über die aktuellen Marketing- und Vertriebsstrukturen, woran sich eine Diskussion über die Anforderungen an eine moderne, digitale Agentur, ihre Verantwortungen und Möglichkeiten anschloss.

Vor allem der Wunsch nach einer noch stärkeren Positionierung gegen demokratiefeindliche Strömungen und gefälschte Berichterstattung wurde dabei deutlich.

Dieser Grundgedanke fand sich auch in den anschließenden Präsentationen durch die laif-Fotografen Dominik Butzmann, Irina Ruppert, Meinrad Schade und Andreas Teichmann wieder.

Die Ausrichtung der Agentur nicht nur als Bildarchiv, sondern durch Ausstellungs-, Buch- und Social Media-Projekte auch als eigenständiger journalistischer Akteur mit gesellschaftspolitischer Verantwortung, wurde durch die Fotografen und Fotografinnen bestätigt und eingefordert.

 

Vom Mittwoch, 20. Juni 2018, bis Sonntag, 24. Juni 2018, findet das 6. LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus auf dem Expo-Gelände in Hannover statt. Veranstalter des Festivals sind erneut die Hochschule Hannover und der Verein zur Förderung der Fotografie in Hannover e.V.. Mit der Kameramarke LUMIX unterstützt Panasonic das Festival bereits seit seiner Erstausrichtung 2006 als Hauptsponsor und Namensgeber. 2016 besuchten mehr als 30.000 Besucher das LUMIX Festival. Für 2018 rechnen die Veranstalter mit einem weiteren Anstieg.

„Das LUMIX Festival fördert junge Fototalente und gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Arbeiten einem großen Publikum zu präsentieren. Mit diesem Gedanken konnten wir uns von Beginn an identifizieren. Wir freuen uns deshalb, dass wir seit der ersten Stunde unseren Beitrag zu einem der nunmehr wichtigsten Fotofestivals Europas leisten durften“, sagt Michael Langbehn, Head of PR/Media/Sponsoring bei Panasonic Deutschland.

Insgesamt zeigt das Festival 60 Reportagen, Serien und Essays mit etwa 1.500 Fotografien. Diese werden in Ausstellungen in mehreren Pavillons auf dem ehemaligen Expo-Gelände sowie in einer großen Open-Air-Ausstellung in den „Gärten im Wandel“ präsentiert.

Im Hörsaal des Design Centers geben acht international renommierte Fotografinnen und Fotografen im Rahmen von Vorträgen Einblicke in ihr Arbeiten. Das bereits vom LUMIX Festival 2016 bekannte Containerdorf, in dem Hochschulen, Redaktionen, Verbände, Initiativen und Fotografen-Kollektive ihrer Arbeiten zeigen und bewerben können, wird 2018 erweitert.

Darüber hinaus können sich die Besucher auch beim 6. LUMIX Festival das aktuelle Line-up der LUMIX Kameras und Objektive im Rahmen der Fototechnik-Messe im Atrium aus der Nähe anschauen und vor Ort testen.

Fotografinnen und Fotografen bis zum Alter von 35 Jahren können sich seit dem 1. November für das Ausstellungsprogramm bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. Januar 2018.

Die beste Arbeit des Festivals wird mit dem Freelens Award ausgezeichnet, der in Kooperation mit Freelens, Deutschlands größtem Verband von Fotografinnen und Fotografen, ausgelobt wird und mit einer Prämie von 10.000 Euro dotiert ist.

Für die beste Multimedia-Geschichte verleiht die Jury den LUMIX Multimedia Award, dessen Gewinner sich über ein Preisgeld von 5.000 Euro freuen darf. Mit der gleichen Summe ist auch der Lammerhuber Photography Award für die beste Alltagsgeschichte dotiert. Die Umweltdruckerei stiftet darüber hinaus erneut den Umwelt-Preis in Höhe von 1.000 Euro für die beste Geschichte zum Thema Umwelt.

Aktuelle Videos zu unseren LUMIX G Kameras und Objektiven finden Sie auf Youtube unter: https://www.youtube.com/playlist?list=PL38D7A3980A7AD3F8

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