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Er gehört zu den wichtigsten Kreativen der Welt: Erik Kessels, Mitbegründer der internationalen Agentur KesselsKramer in Amsterdam, ist nicht nur der Rockstar unter den Werbern, er ist Künstler, Kurator, Publizist und leidenschaftlicher Sammler von Fotografien. Die Ausstellung Erik Kessels & Friends im NRW-Forum Düsseldorf ist deutschlandweit die erste umfassende Retrospektive des niederländischen Künstlers und Werbers mit der Vorliebe für das Unperfekte und Unvollendete. Vom 11. August bis 5. November 2017 präsentiert die Retrospektive die wichtigsten Arbeiten der vergangenen 20 Jahre. Außerdem hat er fünf Freunde eingeladen, die Künstler Paul Kooiker, Joan Fontcuberta, Peter Piller, Joachim Schmid und Ruth van Beek, die mit eigenen Arbeiten in der Überblicksausstellung intervenieren.

In der Werbung geht es um das perfekte Bild. Erik Kessels langweilen perfekte Bilder. Sowohl den Künstler als auch den Werber Kessels interessieren die fehlerhaften, zufälligen und unstimmigen Fotografien, die überbelichteten und verwackelten, die mit dem Finger vor dem Objektiv, die mit missglückten Posen und schwachen Momenten – weil sie menschlich sind. Er sammelt Fotografien aller Art, die er in eigenen und fremden Fotoalben und im Internet findet. Familienalben, die heute fast automatisch etwas Melancholisches besitzen, sind ebenso sein Material wie digitale Bilder, die massenweise das Netz fluten, und von kuriosen persönlichen wie kulturellen Obsessionen zeugen. Er verändert oder manipuliert die Bilder nicht, sondern sammelt, sortiert und rekontextualisiert die Fundstücke und erzählt humorvolle Geschichten von Familien und Fremden, Zufällen und Schicksalen, von Kunst und Kommerz, vom Erinnern und Vergessen, vom Gelingen und Scheitern. Seine Arbeiten sind ein Jahrmarkt der Bildergeschichte, die Platz lassen für das Unvollendete, den Zufall, den Fehlschlag, das Unperfekte und manchmal auch sehr persönliche Einblicke in seine eigenen Familienbilder geben.

Jeden Tag ist die Welt einer Lawine neuer digitaler Fotos ausgesetzt. Für die Arbeit 24hrs In Photos hat Erik Kessels einen einzigen Tag ausgewählt und die Bilder dieses Datums ausgedruckt. Entstanden ist ein Berg von Fotos, der bis unter die Decke des Ausstellungsraumes reicht. Kessels fügt dem keine neuen Bilder hinzu, denn alles, was er benötigt, ist schon zu genüge da. Die Serie Album Beauty feiert das Fotoalbum, ein verschwindendes Objekt, das einmal einen Platz in jedem Zuhause hatte, und das heute vor allem eine Aura der Melancholie und Vergänglichkeit umgibt. In Zeiten digitaler Bilder fordert die Serie dazu auf, über eine Zeit nachzudenken, als Fotos noch selten und wertvoll waren, und darüber, was mit ihnen passiert, wenn sie „altern“ anstatt im Äther der Bilderfluten zu verschwinden.

Unfinished Father (2015) ist eines von Erik Kessels persönlichsten Projekten. Es dreht sich um ein unvollendetes Projekt seines Vaters, der, bis er einen Schlaganfall erlitt, vier Fiat 500 restaurierte. Ein fünfter blieb halbfertig zurück und bildet die Basis des Ausstellungs- und Buchprojekts, das schmerzlich darauf hinweist, dass die meisten Dinge im Leben kein Happy End haben, sondern abrupt enden und oft unvollendet bleiben. Die Serie war unter den Finalisten des Deutsche Börse Photography Prize 2016.

Die Serie Useful Photography (2002) rekontextualisiert Fotografien aus Katalogen, Betriebsanleitungen, Broschüren und Fachbüchern. Anonyme Bilder, mit denen wir jeden Tag konfrontiert sind, ohne uns ihrer bewusst zu werden, die –  wenn sie in einen neuen Kontext gestellt werden – ungeahnte Vielschichtigkeit beweisen und neues Interesse wecken.

Menschen, die zufällig in unsere Fotografien geraten, im Hintergrund oder am Rand erscheinen sind das Hauptmotiv der Serie Strangers in My Photoalbum (2007). Die Bilder hat Erik Kessels in seinen privaten Fotoalben gefunden, die „Fremden“ herausgestellt und vergrößert und ihnen dadurch eine neue Wichtigkeit gegeben. Obwohl sie anonym sind, werden sie Teil des eigenen Lebens. Ihre Leben sind präsent, aber ohne sich zu offenbaren. In Almost Every Picture (2002) ist eine Serie, die die kleinen Fehler in den Vordergrund stellt, die sich in beinah jedes Bild schleichen, wie der Finger vor dem Objektiv. Die Serie ist eine Sammlung rührender, humorvoller Fotografien, Intime und kuriose Momente anonymer fotografischer Erinnerungen. Der Betrachter wird zum voyeuristischen Augenzeugen, der die unbekannten Leben anhand kleiner Details rekonstruiert.

Die Ausstellung wird begleitet von einer künstlerischen Marketing-Kampagne, die Erik Kessels selbst entwirft, und so einen Teil seiner Arbeit in den öffentlichen Raum bringt. Zur Ausstellung ist die Publikation „The Many Lives of Erik Kessels“ erhältlich, die Ende April 2017 im Verlag Aperture erscheint.

Das Canon PRO Forum richtet sich an alle Fotografen, die sich und ihr Unternehmen weiterentwickeln wollen. Lassen Sie sich inspirieren von erfahrenen Branchenexperten, die ihre Erfahrungen mit Ihnen teilen. Profitieren Sie vom Wissen der Profis mit dem Ziel Ihr Einkommen als Fotograf zu steigern.
Hier finden Sie weitere Infos.

Referenten:

Michael Omori Kirchner

Michael Omori Kirchner ist leidenschaftlicher Berufsfotograf und zertifizierter Coach. In seinem Vortrag gibt er wertvolle Tipps zum Aufbau einer erfolgreichen Existenz als professioneller Fotograf mit den Schwerpunkten Marketing, Preisgestaltung und Kundengewinnung.

Silke Güldner

Positionierung und Präsenz in der Auftragsfotografie - Was können Fotografen tun, um für ihre Kunden attraktiv und im Gespräch für neue Jobs zu bleiben? Und wie haben sich die Anforderungen in der Auftragsfotografie entwickelt? Silke Güldner, Coach und Consultant für Fotografen und Kreative, gibt praxisnahe Antworten auf diese und viele andere Fragen.

Kristina Kobilke

Wie nutzt man Instagram als Profifotograf am besten? Damit Sie schnell Teil der Instagram-Community werden und Follower finden, erläutert Kristina Kobilke, selbständige Trainerin, Autorin und Coach für Digitalen Wandel, den richtigen Umgang mit Hashtags, die Interaktion mit anderen Instagrammern und aktuelle Trends im Instagram-Universum.

J.Konrad Schmidt

J.Konrad Schmidt arbeitet als selbstständiger Fotograf in Hamburg. Zu seinen Fachgebieten gehört die Beauty- und Fashion-Fotografie.

Lutz Lungershausen

Als Fotograf und „Berufskreativer“ muss man immer neue Ideen entwickeln, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Die Kunden, der Markt, aber auch man selbst will das. Was aber tun, wenn einem einfach mal keine Idee einfallen will, man aber dringend eine braucht? Die innere Einstellung und kleine organisatorische Rahmenbedingungen helfen bei der Ideenfindung. Wie das geht, und welche wichtigsten Regeln dabei einzuhalten ist, erläutert Creative Director und Autor Lutz Lungershausen.

 

 

Impulsvorträge und Talkrunde mit drei Fotoprofis wie Ben Hammer und dem Fotografenduo Sallyhateswing

Manchmal braucht es nur eine einzige gute Idee, um aus der Masse der Fotografen herauszuragen. Drei Profis verraten ihre besten Tipps, wie sie erfolgreich wurden. Und was Sie von ihnen lernen können. Das sind Business-Impulse auf den Punkt gebracht. Ideen, die inspirieren.

Innovative Imaging-Geschäftsideen, -modelle und -Technologien der Zukunft live und unmittelbar erleben

Mit dem neuen Veranstaltungsformat PIV Startup Day am 5. Oktober 2017 bietet der Photoindustrie-Verband e.V. (PIV) als internationale Imaging-Interessenvertretung und ideeller Träger der photokina, Startups aus dem Imagingbereich, etablierten Imaging-Unternehmen und Organisationen, Institutionen und Medienvertretern eine einzigartige Plattform zum intensiven Netzwerken. „Wenn etablierte Unternehmen und aufstrebende Startups zusammenfinden, eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten. Die Bündelung von Know-how, Ideen, Unternehmergeist, Unbekümmertheit, Kreativität und Erfahrung setzt zusätzliche Energien frei. Auf allen Seiten“, so Rainer Führes, Vorsitzender Photoindustrie-Verband (PIV).

Beim PIV Startup Day können Unternehmer, Investoren und Manager sowie Gründungsinteressierte innovative Imaging-Geschäftsideen, -modelle und -Technologien der Zukunft live und unmittelbar erleben. Durch die Fokussierung auf das Thema Foto und Imaging ist allen Besuchern ein intensiver Austausch auf Augenhöhe garantiert. Darüber hinaus bietet der PIV Startup Day den Teilnehmern hochkarätige Kontakte und die Erweiterung ihres Businessnetzwerkes.

Kooperationspartner des PIV Startup Day sind: Bundesverband Deutsche Startups, High-Tech Gründerfonds, STARTPLATZ und photokina, Koelnmesse. Die Teilnahme als Besucher am PIV Startup Day ist kostenlos. Eine online Anmeldung ist erforderlich.

Startups aus den Bereichen Foto- und Videohardware, Digital & Mobile Imaging, Apps, Software, Cloud-Dienste, AR/VR/Mixed Reality, Print- sowie Displaylösungen und Services können sich bis zum 25. August 2017 um einen der 10 begehrten Präsentations-Slots (5 Min. Pitch, 5 Min. Q&A) während des PIV Startup Day bewerben. Eine hochkarätige Expertenjury entscheidet bis zum 6. September 2017 darüber, welche 10 Imaging Startups sich auf dem PIV Startup Day präsentieren. Der Gewinner erhält eine kostenlose Teilnahme an der photokina, der internationalen Leitmesse der Foto- und Imagingbranche, vom 26. bis 29.09.2018 in Köln.

Veranstaltungstermin:
PIV Startup Day – 5. Oktober 2017

Veranstaltungsort:
Canon Deutschland GmbH
Europark Fichtenhain A 10
47807 Krefeld

Weitere Informationen: https://www.piv-imaging.com/PIV-Startup-Day

»Nationalpark Sächsische Schweiz« - Landschaftsphotographie


Ziel des Workshops:
Wir wollen gemeinsam die legendäre Schönheit des Elbsandsteingebirges erkunden und diese mit
fachkundiger Hilfe an den besten LocaCons zur richCgen Zeit mit günsCgem Licht auf Film bannen. Der
Workshop ist opCmal für Fotografen mit Vorkenntnissen. Auch Teilnehmer, die noch keine Erfahrung mit der
Großformatkamera haben, sind herzlich willkommen. Teilnehmer, die über keine Großformatkamera
verfügen, bekommen für die Dauer des Workshops eine einsatzbereite CHAMONIX Kamera gestellt.
Am Ende des Workshops wird jeder Teilnehmer mindestens 4 einzigarCge SW- LandschaTsaufnahmen im
Großformat (4x5“) fertig entwickelt mit nach Hause nehmen.

Theorieteil:
- Einführung in die LandschaTsfotografie
- Die wichCgsten Einstellungen der Fachkamera, Belichtungsmessung, Filter und mehr
- Gute Planung – oder: Mit wenigen Fotos zu guten Aufnahmen kommen

Praxisteil:
- LandschaTsfotografie auf SW- oder Diafilm im NaConalpark Sächsische Schweiz
- OpCmale Entwicklung des Films in der JOBO Expert Drum mit einem JOBO CPP-3 Prozessor
- Bildbesprechung: Analyse der Bildergebnisse

Workshop-Leitung:
Andreas Waldeck (Forum für Großformafotografie), Johannes Bockemühl (JOBO).
Maximale Teilnehmerzahl: 5 Personen

Kosten: 495 €
Bitte melden Sie sich verbindlich über das Anmeldeformular an: www.JOBOarCsan.com/workshops

In den Teilnahmekosten sind enthalten:
• 3-tägiger Kurs »Reiseworkshop LandschaTsfotografie – Sächsische Schweiz«
• 2 Planfilme Dia oder 4 Planfilme SW (4x5“) sowie die Fotochemie für die Filmentwicklung
• die Möglichkeit, JOBO-Produkte mit 15% Rabam zu erwerben
• JOBO Notizbuch • Teilnahmeurkunde

* Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl werden Plätze strikt nach Eingang der Zahlung vergeben. Bitte überweisen Sie den
vollständigen Teilnahmebeitrag bis spätestens 27. Juli 2017 auf folgendes Konto:
JOBO arCsan, SCchwort »LandschaTsfotografie Sächsische Schweiz 2017«,
Kreissparkasse Köln IBAN: DE91 3705 0299 0341 5607 04

Bitte buchen Sie das Hotel selbst zum Spezialpreis von 93 € (EZ) / 121 € (DZ) inkl. Frühstücksbüffet
(Stichwort: »JOBO artisan«) unter: Courtyard Hotel Dresden, +49 (0)351 81510 - www.courtyard-dresden.de

 

Die Ausstellung des „Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2017“ ist ab dem 29. Juni im MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main im MMK3 zu sehen. Gezeigt werden Arbeiten der vier Finalisten Sophie Calle, Dana Lixenberg, Awoiska van der Molen sowie des Künstlerduos Taiyo Onorato und Nico Krebs. Die mit 30.000 £ dotierte Auszeichnung wurde am 18. Mai 2017 in der Photographers’ Gallery in London an Dana Lixenberg für ihr Projekt „Imperial Courts“ verliehen.

Die diesjährige Auswahl der vier Künstler umfasst unterschiedliche fotografische Ansätze, die die vielfältige Entwicklung des Mediums widerspiegeln. Alle Projekte zeigen die große Bandbreite innovativer Ansätze in der Dokumentar-, Landschafts- und Porträtfotografie. Die Ausstellung wird bis 17. September 2017 im MMK3 präsentiert.

„Nach dem großen Erfolg der Ausstellung in der Photographers‘ Gallery in London freuen wir uns sehr, dass der Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2017 im MMK als einem der bedeutendsten Museen der Gegenwartskunst zu sehen ist. Die Auszeichnung ist in ihrem 20. Jubiläumsjahr auf internationaler Tour und wird anschließend in der Aperture Foundation in New York erstmals auch in den USA gezeigt“, sagte Anne-Marie Beckmann, Direktorin der Deutsche Börse Photography Foundation.

„Wir freuen uns sehr, erneut die Finalisten dieses international renommierten Preises bei uns im Museum zeigen zu können. Die Ausstellung passt perfekt zu unserem Sammlungsschwerpunkt im Bereich der Fotografie, der schon seit der Eröffnung des MMK 1991 immer wieder die Schnittstellen zwischen künstlerischer Fotografie und Dokumentarfotografie auslotet. Der künstlerisch-subjektive Blick auf das Globale, den die Fotografie befördert, ist prägend für die internationale Ausrichtung unseres Museums“, sagt Peter Gorschlüter, stellvertretender Direktor des MMK.

Der Deutsche Börse Photography Foundation Prize feiert in diesem Jahr sein 20- jähriges Bestehen und wurde 1997 von der Londoner Photographers' Gallery ins Leben gerufen. Seit 2005 wird die Auszeichnung jährlich in Zusammenarbeit mit der Gruppe Deutsche Börse verliehen. Seit 2016 wird der Preis gemeinsam mit der Deutsche Börse Photography Foundation vergeben, einer gemeinnützigen Organisation, die sich dem Sammeln, Ausstellen und Fördern zeitgenössischer Fotografie widmet. Der international renommierte Preis wird an einen lebenden Fotokünstler beliebiger Nationalität vergeben, der im Zeitraum vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016 in Form einer Ausstellung oder Publikation einen bedeutenden Beitrag zum Medium Fotografie geleistet hat.

Die Künstler

Sophie Calle widmet sich in ihrer sehr persönlichen Arbeit „My mother, my cat, my father, in that order“ (2017) der Beziehung zu ihren Eltern und ihrer Katze, ihrem Verlust und dem Einfluss der drei auf ihr Leben. Die Fotografien zeigen scheinbar alltägliche Objekte, die für Calle mit einem hohen emotionalen Wert verbunden und eng mit Erinnerungen an ihre Familie verknüpft sind. Begleitet von kurzen Texten zeigen die Bilder die Zerbrechlichkeit des Lebens und die Vergänglichkeit von Beziehungen. Die in der Ausstellung präsentierte Arbeit „My mother, my cat, my father, in that order” ist Sophie Calles jüngstes Werk, es reflektiert sowohl ihr Leben als auch ihre Karriere.

Dana Lixenberg wurde für ihre Publikation „Imperial Courts“ (Roma, 2015) ausgezeichnet. Diese Arbeit ist ein komplexes Gesamtportrait über die afroamerikanischen Bewohner von Imperial Courts, einem staatlichen Wohnprojekt in Watts, Los Angeles. Über einen Zeitraum von 22 Jahren dokumentierte Lixenberg Bewohner, von denen einige getötet wurden, andere verschwunden oder im Gefängnis gelandet sind. Außerdem fotografierte Lixenberg einige Personen im Kindesalter sowie erneut, als diese selbst bereits Kinder hatten. Später begann Lixenberg während ihrer Besuche die Reaktionen der Bewohner auf ihre Bilder in Audioaufnahmen festzuhalten und fing auch an mit bewegten Bildern zu arbeiten. Das so entstandene Material zeigt sowohl die alltäglichen Banalitäten als auch die subtilen Kräfte, die das Leben in Imperial Cours bestimmen. Als weitere Ergänzung zu dem Projekt entstand eine multimediale Website (www.imperialcourtsproject.com), die eine komplexe und bewegende Darstellung des Stadtteils im Zeitverlauf ist.

Charakteristisch für die in der Ausstellung präsentierten Arbeiten von Awoiska van der Molen sind abstrakte Schwarzweißfotografien in unterschiedlich großen Formaten. Die niederländische Künstlerin wurde für ihre Ausstellung „Blanco“ im Foam Fotografiemuseum, Amsterdam (22. Jan. bis 3. Apr. 2016) nominiert. Van der Molen widmet sich dem Genre der Landschaftsfotografie und reist dafür von Japan über Norwegen bis Kreta. Dabei untersuchte sie die Identität eines Ortes sowie seine spezifischen emotionalen und physischen Merkmale. Die facettenreichen Kompositionen verschieben zunehmend die Wahrnehmung von Raum, Distanz und Zeit: Küstenlinien, Bäume, Felswände, Blattwerk und Berge laufen scheinbar zusammen und wieder auseinander, absolut still und reglos und doch voller Leben. Die großformatigen Silbergelatineabzüge tragen weder Titel noch Ortsangaben und spiegeln die persönlichen Erfahrungen der Künstlerin an den jeweiligen Orten wider.

Taiyo Onorato und Nico Krebs zeigen mit „EURASIA“ ein Projekt, welches im letzten Jahr im Fotomuseum Winterthur (24. Okt. 2015 – 14. März 2016) zu sehen war. „EURASIA“ nutzt auf spielerische Weise die Ikonographie eines Road Trips, die sich aus dem Erfahrungsschatz von Erinnerung und Imagination speist. Die Reise von Onorato und Krebs beginnt 2013 in der Schweiz, verläuft durch die Ukraine, Georgien, Aserbaidschan, Turkmenistan, Usbekistan, Kasachstan und Russland und endet nach drei Jahren und 17.000 km in der Mongolei. Im Laufe dieser Reise trifft das Duo auf Landschaften und Menschen, die sich in einem ständigen Wandel von uralten Traditionen und postkommunistischen Strukturen hin zur Moderne und Bildung einer unabhängigen Identität befinden. Unter Einsatz einer Vielzahl analoger Medien und Techniken – darunter 16mm-Filme, großformatige Plattenkameras und installative Elemente – schaffen Onorato und Krebs ein Werk, das ebenso Fiktion wie Dokumentation ist.

Die Jury für den Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2017 setzt sich zusammen aus:

Susan Bright, Kuratorin; Pieter Hugo, Künstler; Karolina Lewandowska, Kuratorin für Fotografie am Centre Pompidou Paris; Anne-Marie Beckmann, Direktorin der Deutsche Börse Photography Foundation; sowie Brett Rogers, Direktorin, The Photographers’ Gallery als Jury-Vorsitzende ohne Stimmrecht.

 

Die Jubiläumsausgabe des höchsten Fotofestivals in Deutschland fand vom 7. bis zum 11. Juni statt und versprach im Vorfeld „großes Kino“. Und auch nach dem Abspann waren sich alle Besucher einig, dass die Erwartungen mehr als erfüllt wurden.
Der Wettergott meinte es außerordentlich gut mit der 5. Auflage des Oberstdorfer Fotogipfels. Strahlender Sonnenschein und interessante Wolkenformationen erwarteten sie über 20.000 Fotografie-Begeisterte im südlichsten Zipfel Deutschlands. Die Oberstdorfer Bergkulisse bietet einen würdigen Rahmen für die abwechslungsreichen Ausstellungen der Fotokünstler und zahlreiche Motive für die Teilnehmer der Foto-Seminare.
Imposant thronte auf dem 2.224m hohen Nebelhorngipfel die Ausstellung von Schirmherrin Ellen von Unwerth im Großformat über Oberstdorf. Die wohl momentan angesagteste deutsche Fotografin zeigte Bilder aus ihrem frisch erschienenen Fotobuch „Heimat“ - mit überzeichneten bayerischen Alltagsmotiven durchaus provokant in der Absicht. „Es war die schönste Ausstellung, die ich je gemacht habe.“ Das waren ihre emotionalen Worte als Ellen von Unwerth sich am Donnerstagnachmittag auf dem Nebelhorngipfel verabschiedete, um nach Salzburg weiterzureisen. Man hatte auch tatsächlich den Eindruck, dass ihr der Abschied schwer fällt – zu imposant und eindringlich wirkten ihre Bilder unter dem Gipfelkreuz vor einem Panorama von 400 Alpengipfeln. Aber dies war ja nur eine der 23 Ausstellungen, die Kurator Christian Popkes zusammengestellt hatte. Ihm darf man zweifellos attestieren, mit diesen qualitativ anspruchsvollen Ausstellungen und Themen neue Maßstäbe gesetzt zu haben. Neben Ellen von Unwerth wurden Ausstellungen von Konrad J. Schmidt und den „Olympus Visionaries“ gezeigt. Die Idee des Veranstalters, die Schirmherrschaft mit einer weiblichen Doppelspitze zu besetzen, stellte sich als absoluter Volltreffer heraus. Ellen von Unwerth und Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth, die die politische Seite vertrat, harmonierten auf Anhieb während der Veranstaltung und zeigten auf dem Nebelhorngipfel, am Rande einer Expertenrunde zum Thema Fotografie und Europa, wahre Entertainer-Qualitäten. Mit Karin Rehn-Kaufmann, Leiterin der Leica Galerien weltweit, hatte der Veranstalter sogar noch ein drittes Ass im Ärmel und so kamen die vielen Ausstellungsbesucher und Schaulustigen in luftigen Höhen in den Genuss eines sicher seltengesehenen weiblichen Trios der Fotografie. Man blickte in rundum begeisterte Gesichter, wenn man im Ausstellungsareal rund um den Kurpark und dem „CEWE Haus der Fotografie“  durch die Ausstellungen flanierte oder die zahlreichen Aktionen von Industrie und Handel auf dem Fotomarkt bestaunte. Die drei Premiumpartner CEWE, Olympus und Leica präsentierten sich an drei Abenden locker, publikumsnah und informativ. Das Printcenter unter der Regie von Epson und dem Fine Art Printer wartete täglich mit ausgefallenen Publikumsaktionen auf, unterstützt vom Papierhersteller Tecco, Ilford, die mit einem eigenen  Portraitstudio vor Ort waren. Erstmalig auf dem Fotomarkt vertreten waren der schwedische Kamerahersteller Hasselblad sowie der dänische Hersteller PhaseOne. Allgemein herrschte während dem Oberstdorfer Fotogipfel ein stets lässiges und familiäres Flair und eine völlig entspannte Atmosphäre – das ist mittlerweile das Markenzeichen des Oberstdorfer Fotofestivals. „Das steht und fällt ausschließlich mit dem mittlerweile 28 köpfigen Team das hinter dem Festival steht – die haben einfach Bock drauf“ so Festivalleiter Matthias Adam.

Der 6. Fotogipfel findet vom 06. bis zum 10. Juni 2018 zum Thema „Musik“ statt. Man darf gespannt sein wie die Organisatoren das Thema umsetzen und welche prominenten Schirmherren für den nötigen Glamour sorgen werden.             

Der Fotowettbewerb „Live"-Lights in City von Chromeart.photo lobt bis zum 15. August einen der spannendsten, deutschen Fotopreise aus. Das Thema „urbane Fotografie" lässt sich sehr vielfältig umsetzen, bis zu fünf Fotos können online eingereicht werden. Das Besondere: Die ersten drei Gewinner erhalten die seltene Chance der Teilnahme an einer Fotoausstellung in der „The Munich Gallery" im Herzen von München inklusive der Produktion der ausgewählten Fotos.

Welcher Fotograf kann sich dem Reiz nächtlicher Lichtern einer Stadt entziehen? In der Dämmerung und bei Nacht ist die Zeit von ganz besonderen Lichtstimmungen und Szenen, die es mit der Kamera zu erobern gilt. Cromeart.photo in München schreibt zum ersten Mal einen Fotowettbewerb aus, der seinesgleichen sucht. Denn neben den Geldpreisen von über 10.000 Euro reizt besonders die Ausstellungsteilnahme der erstplatzierten in der „The Munich Gallery", wo die bisherigen Vernissagen hochkarätiges Publikum anziehen konnten. Der Gewinn kann also eine große Chance für den Einstieg in den Galeriemarkt bedeuten, eine Chance, die sehr selten möglich wird. Und Cromeart.photo - die Fotomanufaktur, die seit über 25 Jahren Fine-Art-Fotoprodukte in Premiumqualität anbietet - kümmert sich kostenlos um die komplette Produktion der Ausstellungsbilder.

Künstlern und Profifotografen ist der Ausrichter Cromeart.photo schon seit Jahrzehnten ein Begriff, wenn es um anspruchsvolle Fotoprodukte für Ausstellungen geht. So kann sich jeder Teilnehmer mit den Besten der Fotoszene messen, doch was zählt, ist die Qualität der Bilder.

 „Wir beurteilen ausschließlich die eingereichten Arbeiten, ohne Ansehen des Fotografen. Dazu werden alle Fotos anonym unserer Fachjury aus erfolgreichen Galeristen und Fotografen vorgelegt" so Initiator und Geschäftsführer Markus Weiss. Einmalig können bis zu fünf Fotos im Format JPEG bis maximal 25 MB Gesamtdateigröße online eingereicht werden. Die Teilnahmebedingungen stehen ab sofort unter https://www.cromeart.com/fotolabor-muenchen/fotowettbewerb-201 zum Download zu Verfügung.

Die Preise:

 

1.Platz

5.000 Euro in bar
+ Teilnahme an der Ausstellung in der „The Munich Gallery"
+ Produktion von fünf Fotos für die Ausstellung durch Cromeart.photo 

           

2.Platz

3.000 Euro in bar
+ Teilnahme an der Ausstellung in der „The Munich Gallery"
+ Produktion von drei Fotos für die Ausstellung durch Cromeart.photo 

            

3.Platz

2.000 Euro in bar
+ Teilnahme an der Ausstellung in der „The Munich Gallery"
+ Produktion von drei Fotos für die Ausstellung durch Cromeart.photo

 

4.Platz

Kameraausrüstung im Wert von 1.500 Euro
+ Ein Foto nach Wahl hinter Echtglas mit Schattenfugenrahmen im Format 120 x 80 cm

 

5.Platz

Ein Foto nach Wahl hinter Echtglas mit Schattenfugenrahmen im Format 120 x 80 cm

 

6.Platz

150 Euro Gutschein für eine Fotoproduktion bei Cromeart.photo

 

Teilnahmebedingungen

  1. Einreichungsdauer bis 15.08.2017
  2. 5 Bilder im Format JPEG mit je max. 5 MB Dateigröße (gesamt max. 25 MB)
  3. nur einmalige Anmeldung und Versand der Bilder möglich.
  4. nur Online-Anmeldung möglich
  5. Jury aus erfolgreichen Fotografen und Galeristen
  6. die gesamten Teilnahmebedingungen stehen als PDF zum Download zu Verfügung

Weitere Informationen zur Teilnahme finden Sie unter Chromeart.

 

©2017 Jürgen Bürgin  „New York Episode 2“

Exzellente Fotografie im Rampenlicht und Blicke hinter die Kulissen der professionellen Fotografie.

Der BFF 2017 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart.

Mit den BFF-Photoweeks 2017 präsentiert der BFF von Freitag, 23. Juni bis Freitag, 7. Juli 2017 ein umfangreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm. Zwei Wochen, drei Ausstellungen, zwei Loops, Foto-Aktionen und öffentliche Führungen. Täglich außer sonntags 11 - 20 Uhr und am Donnerstag 11 - 22 Uhr. Eintritt frei. Alle Termine für das Aktionsprogramm auch unter https://bff.de/bff/veranstaltungen/

BFF-Vernissage, Fotoaktionen und VisualParty

  1. Juni 2017 ab 16:30 Uhr

Den Auftakt machen die BFF-Fotografen Klaus Mellenthin und Darius Ramazani um 16:30 Uhr mit spannenden Einblicken in die Fotografie des »Social Campaigning« und stellen soziale Projekte für »Misereor«, »Diakonie«, »World Vision«, und »Menschen über 100 Jahre« fotografisch vor. In »Die Krone der Ikone« erzählt Ivo von Renner um 17:30 Uhr von einem prallen, bunten und teilweise schrägen Fotografenleben. Walter Schels, der weltbekannte Porträtfotograf, führt um 18:30 Uhr durch seine Ausstellung HÄNDE. Offizielle Begrüßung um 19 Uhr: Hubert Wicker Ministerialdirektor im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, ab 19.30 Uhr BFF-Party im Turm mit den Bildern der Ausstellungen als Live-Visuals und mit Beats unterlegt von den VJs des Duos Frischvergiftung, mit exzellenten Fotografien und Feierlaune. Natürlich mit dem BFF-Staff an der Bar – viele der Künstler sind anwesend!

Die Ausstellungen

Sicht·wei·se
Substantiv [die]
Art und Weise, wie jmd. Dinge betrachtet und beurteilt;
Perspektive, persönliche Einstellung oder Wahrnehmung.

Im BFF vereinen sich konzeptionell denkende Persönlichkeiten, die Trends und Stile der zeitgenössischen Fotografie nicht nur aufgreifen, sondern aktiv prägen und gestalten. Sie weisen jene kreative Respektlosigkeit auf, die ihre Bilder einzigartig machen. Die Arbeiten der BFF-Mitglieder werden auch in Zukunft das visuelle Erscheinungsbild der namhaften Magazine sowie der aufregendsten Commercials und Web-Kampagnen maßgeblich bestimmen. Beim bundesweit ausgeschriebenen Ausstellungsthema „Sicht Weise“ präsentieren jetzt 60 BFF-Fotografen aus allen Regionen ihre Sicht der Dinge:

Auf Sicht / Rück Sicht / An Sicht / Unter Sicht / Um Sicht / Ab Sicht / Fern Sicht / Durch Sicht / Kurz Sicht / Über Sicht / Aus Sicht / Hin Sicht / Vor Sicht / Nach Sicht / Trüb Sicht / Ge Sicht / Sicht Weite / Sicht Wechsel / Sicht Weise /

BFF-SÜDWIND / TRIGGER

Zündende Bildideen aus den BFF-Regionen Baden-Württemberg, Frankfurt, München. Die brandneue Ausstellungsserie SÜDWIND startet mit dem Titel „Trigger“ erfolgreich durch! (Trigger = Auslöser, Zünder, Abzug).

BFF-Hall of Fame – Walter Schels

BFF-Ehrenmitglied Walter Schels zeigt seine faszinierende Serie „HÄNDE“.

Nach dem Gesicht sind unsere Hände die ausdrucksvollste Partie des menschlichen Körpers. Auch in sie gräbt sich das Leben ein. So umfangreich und groß wurde die Schwarz-Weiß-Serie des weltbekannten Fotokünstlers bisher nie ausgestellt. Der Dalai Lama, Angela Merkel, Beate Uhse, Campino und viele weitere Prominente hoben die Hände vor seiner Kamera. So entstanden eindringliche Fotos von ungewöhnlicher Nähe und Direktheit.

Die Foto-Loops

Commercial Works

Überraschende Motive im Auftrag der Kunden. Made by BFF.

BFF-Fotografen zeigen Entscheidern aus der Wirtschaft Auftragsarbeiten. Voraussetzung: Der BFF-Fotograf ist aus Baden-Württemberg oder das Unternehmen zum Foto ist aus diesem Bundesland. Die Beiträge laufen bereits ab 19.06.2017 (eingebunden in die Woche der Industrie Ba.-Wü.) als Loop. Unsere Gastgeberin: Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Wirtschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg.

BFF-Magazin Award

Die besten Fotos aus den BFF-Magazinen No 2 bis No 7 setzen neue Maßstäbe in der professionellen Fotografie. Der BFF-Magazin-Award hat auf seinem hohen Niveau all jene im Blick, die mit ihren Arbeiten einen Schritt weiter gehen. Im EG auf Screen, im 1. OG zum Anfassen.

BFF-loud & proud

Das Aktionsprogramm

Weltweit erfolgreiche BFF-Fotografen hautnah erleben und Blicke hinter die Kulissen ihrer professionellen Arbeiten werfen.

BFF-Fotografen zeigen Art-Buyern, Kreativen aus den Agenturen, Hochschülern, den Medien und der Wirtschaft sowie Besuchern Spannendes: Making Of - die Story zum Foto / Ausstellungsführungen / Life-Shootings / Portfolio-Sichtungen. Die Aktionen passieren gemeinsam mit BFF-Kollegen, mit Produktionsteams oder gemeinsam mit Kunden (Face to Face). Im Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg. Willi-Bleicher-Straße 19, Stuttgart. hausderwirtschaft.de. Eintritt frei. Teilnahme an den Aktionen bitte mit Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

  1. Juni 2017, 16:30 Uhr

»Social Campaigning«
Darius Ramazani & Klaus Mellenthin,
BFF-Professionals, geben spannende Einblicke in die Fotografie des »Social Campaigning« und stellen soziale Projekte für »Misereor«, »Diakonie«, »World Vision«, »Menschen über 100 Jahre« fotografisch vor.
www.ramazani.com & www.klausmellenthin.com

  1. Juni 2017, 17:30 Uhr

»Die Krone der Ikone«
Ivo von Renner,
BFF-Professional aus Hamburg, international renommierter Werbefotograf und Paradiesvogel. Weltweit werden seine Bilder wegen ihrer gelungenen Inszenierungen gelobt und ausgestellt. Sein Können vermittelt er jetzt in Workshops, hier in Deutschland und auf ausgewählten Schauplätzen der Welt. Sein Fotobuch ist ein Roadmovie, der glücklich macht. Ivo von Renner erzählt mit ausgesuchten und künstlerisch gestalteten Postkarten, Fotografien und Geschichten von einem prallen, bunten und teilweise schrägen Fotografenleben. www.ivofolio.com, www.ivovonrenner-masterclass.com, www.ivovonrennerart.com

Freitag, 23.6.2017, 18:30 Uhr

Walter Schels, BFF-Hall of Fame.
Der weltbekannte Fotokünstler führt durch seine Ausstellung »HÄNDE«, die in Deutschland erstmals in dieser Größe zu sehen ist. Ein besonderes Erlebnis!

Samstag, 24.6.2017, 18:00 Uhr

»Der Großstadtlöwe«
Ein ehemals herrenloser Hund aus Südspanien erobert die Hansestadt Hamburg. Julia-Marie Werner, BFF-Professional, stellt den Großstadtlöwen vor, ein Herzensprojekt, mit dem sie Menschen weltweit begeistert. www.werner-photography.de

Donnerstag, 29.6.2017, 18 Uhr

»Mit Reinhold Messner am Nanga Parbat in Pakistan«
Stefan Nimmesgern
begleitete ihn als Expeditions-Fotograf bei der Umrundung. Im Zuge dieser Expedition wurden die sterblichen Überreste von Reinhold´s Bruder Günther, der am 29.06.1970 beim gemeinsamen Abstieg der Messner-Brüder vom Gipfel dieses Berges ums Leben kam, am Fuße des Diamir-Gletschers gefunden. Beeindruckende Bilder einer ungewöhnlichen Bergtour. www.nimmesgern.de

Freitag, 30.6.2017, 18 Uhr

Frank Bayh & Steff Rosenberger-Ochs, BFF Professionals, Stuttgart
Das vielfach ausgezeichnete Fotografenduo aus Stuttgart zeigt einige seiner fotokünstlerischen Arbeiten. In den im Stil der Mode- und Werbefotografie gehaltenen Bildstrecken finden sich politische oder sozialkritische Untertöne wieder. www.frankundsteff.de

Freitag, 30.6.2017, 19:00 Uhr

»Mensch. Frau. Mut.« – ein Fotoprojekt für den Perspektivwechsel von Alexandra Lechner, BFF-Professional aus Frankfurt/Main.

Migrantin: Ein Wort – und der Film in den Köpfen läuft. In der Hauptrolle eine benachteiligte Frau: unterdrückt, zwangsverheiratet, chancenlos. Mit dem Fotoprojekt „Mensch. Frau. Mut.“ möchte die Frankfurter Fotografin Alexandra Lechner diesen Film für einen Moment anhalten. Sie zeigt selbstbewusste Frauen, die Chancen wahrnehmen und sich Freiräume schaffen. www.alexandralechner.com

Donnerstag 6.7.2017, 18:00 Uhr – 22:00 Uhr

»Open Table Workshop - Bildbesprechung«
Sebastian H. Schroeder.
Beim Open Table schaut der BFF-Member und Dozent gemeinsam mit den Teilnehmern Fotoprojekte, Bildstrecken, Buchprojekte, Ausstellungsvorbereitungen oder Portfolios an. Jeder Teilnehmer kann ca. 20 eigene Bilder vorstellen und unter Moderation von Sebastian H. Schroeder in der Runde besprechen. Teilnehmerzahl auf 7 begrenzt, deshalb bitte anmelden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Zuschauer ohne Bildpräsentation unbegrenzt möglich, keine Anmeldung nötig www.shschroeder.com

Freitag 7.7..2017, 18:30 Uhr

»HEADSPIN« – Walter Fogel, BFF-Professional stellt die Welt fotografisch auf den Kopf.
Dazu live: Breakdance der Floor LegendZ.

Bei seinem freien Fotoprojekt arbeitet Walter Fogel zusammen mit der bekannten Breakdance-Gruppe Floor LegendZ. Seine Fotoserie hat ihm schon einige internationale Preise eingebracht, Hauptsieger beim Pentax Wettbewerb 2016, unter den besten Zehn beim gregor international photo calendar award 2016 und ganz aktuell Finalist beim FC Barcelona Photo Award. www.walterfogel.com / www.floorlegendz.de

Weitere BFF-Aktionen können sich spontan ergeben, ebenso spontan wie professionelle Fotografen auf Kundenanfragen reagieren. Alles ist möglich! Auch BFF-Kollegen, die plötzliche Planänderungen zum Anlass nehmen, und von New York oder Kapstadt über Stuttgart nach Paris oder auch Düsseldorf reisen oder einfach von München zu uns rüber kommen, um noch einen spannenden Workshop oder einen spektakulären Vortrag über ihr gerade beendetes Fotoprojekt zu präsentieren. - auf jeden Fall immer von Donnerstag bis Samstag, später Nachmittag / Abend. Ins tagesaktuelle Programm schauen lohnt sich. Ausstellungsführungen sind für Gruppen auch auf telefonische Anfrage möglich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Infos zu den Aktionen 2017 unter https://bff.de/bff/veranstaltungen/

Die BFF-Photoweeks 2017 werden vom BFF in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Würtemberg im Haus der Wirtschaft in Stuttgart veranstaltet. hausderwirtschaft.de. OLYMPUS ist Premiumpartner des BFF.

 

Ausstellung vom 8. Juni bis 13. Juli 2017 – Eröffnung am 8. Juni um 19 Uhr

Es spricht Oskar Piegsa, Chefredaktion Zeit Campus.

Berglandschaften, Nordseestrände, glitzernde Seen in den Pyrenäen oder idyllische Flussdeiche. Es sind malerische Landschaften, die Claudius Schulze in seiner Arbeit »State of Nature« präsentiert. Mit einem umgebauten Kranwagen ist der Hamburger kreuz und quer durch Europa gereist, um von diesem herab mit einer Großformatkamera verschiedenste Landschaften und Orte zu fotografieren. Sind die Sinne des Betrachters im ersten Moment von der Erhabenheit des weiträumigen Blicks betört, weicht die Überwältigung in Schulzes Bildern immer stärker der Bestürzung über den fragilen Zustand der vorgefundenen Szenerien.

Schutzzäune ziehen sich wie kleine Spinnweben über die Berglandschaften, um herabstürzende Felsbrocken aufzuhalten. Wellenbrecher bilden eine akkurate Linie zwischen Wasser und Land. Mächtige Hangverbauungen schützen an den Skipisten vor Lawinenabgängen. Genau diese Eingriffe sind es, die Claudius Schulze interessieren und die er in seiner neuen Serie fotografisch dokumentiert. Seine fulminanten Landschaftsansichten zeigen uns Dämme, Schutzmauern, Sturmflutsperrwerke und andere Auswirkungen des Katastrophenschutzes. In Zeiten eines spürbaren Klimawandels werden diese als ganz selbstverständliche Bestandteile im Erscheinungsbild der Landschaften empfunden. So müssen wir immer größeren Aufwand betreiben, um uns die Illusion eines intakten Lebensraums zu bewahren. Wie ist es wirklich um die uns umgebenden Landschaften bestellt und in welcher Weise tragen wir mit unserem Handeln zu ihrem brisanten Verfall bei? Das sind die Fragen, die sich dem Betrachter der Bilder von Claudius Schulze unweigerlich ins Bewusstsein drängen.

Claudius Schulze (geb. 1984) ist ein deutscher Reportage- und Dokumentarfotograf. Er hat in Hamburg, Istanbul und London studiert, um anschließend als freier Fotograf für verschiedene große Magazine wie Geo, Stern oder National Geographic Traveller zu arbeiten. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet und international ausgestellt. In der FREELENS Galerie wird Claudius Schulzes neue Serie »State of Nature« erstmals als Einzelausstellung gezeigt. Zeitgleich erscheint ein Buch bei Hartmann Projects.

https://www.freelens.com/galerie-archiv/state-of-nature/

 

Lac d’Émosson, Schweiz, 2015. Foto: Claudius Schulze

 

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