Events

Eine glänzende Bilanz: Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2018

Der Veranstalter des Umweltfotofestivals kann auch in diesem Jahr wieder eine sehr positive Bilanz ziehen: Von den Besuchern erhielt die Veranstaltung durchweg Bestnoten. Ausstellungen, Workshops und das  Rahmenprogramm mit dem erfolgreichen Fotomarkt erfreuten sich eines begeisternden Zuspruchs. Für viel Aufmerksamkeit sorgte die Kunstaktion „gestrandeter Pottwal“ im Zeichen des Umweltschutzes.

Es war wieder ein großes Fest der Fotografie. Das Umweltfotofestival »horizonte zingst« setzt Maßstäbe in der Festival-Landschaft. Im Zusammenklang von Natur, Kultur, Fotografie und Begegnung hat die Veranstaltung in der Fotoszene eine herausragende Rolle eingenommen.

Kennzeichnend für das Programm 2018 waren die internationalen Akzente. Die Wellen-Bilder des  Australiers Ray Collins als  Open-Air-Ausstellung am Strand erwiesen sich als echter Publikumsmagnet. Ebenso hoch auf der Beliebtheitsskala rangierte Tim Flach mit seinen Porträts von bedrohten Tierarten auf dem Postplatz, gedruckt in den leuchtenden ChromaLuxe–Farben. . Der Kalifornier Gregg Segal machte mit seinen großformatigen Fotografien auf die Ernährungsgewohnheiten von Kindern aufmerksam. Gideon Mendel präsentierte seine Sicht auf die Opfer von Überschwemmungskatastrophen in der Leica-Galerie. Tief bewegt zeigten sich die Zuschauer durch die Fotografien und den Vortrag von York Hovest über den Zustand der Weltmeere. Eva Häberle schaffte es die Betrachter mit poetischen Blütenkompositionen in ihren Bann zu ziehen. Das Projekt „ Superlative – Made in Germany“ des Fotografen Christoph Morlinghaus nimmt eine Sonderstellung ein. Er wirft einen aktuellen fotografisch-künstlerischen Blick auf den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Stand Deutschlands.

In das Konzert ausländischer Fotografie reihte sich mit subtilen, künstlerischen Arbeiten das Gastland Frankreich ein. Den Aspekt des Klimawandels greift die Bilderschau „60 Solutions“ des Franzosen Yann Arthus-Bertrand auf.

Insgesamt sind es 21 Ausstellungen, die in repräsentativer Weise das Zingster Spektrum darstellen, alle produziert mit dem Premium-Printpartner Epson.

Das positive Fazit: In der elften Auflage des Festivals gelang wieder eine exzellente Mischung des gesamten Programms mit allen Zutaten, die einen Erfolg ausmachen. Eine hohe Besucherfrequenz konnte für alle Bilderschauen in den Galerien verzeichnet werden.

Eine Neustrukturierung aller Aktivitäten rund um die junge Fotografie erfolgte unter dem Sammeltitel „Young Professionals“. Ein trinationales Projekt, regionale studentische Aktivitäten der Hochschulen in Greifswald und Rostock, ein österreichischer Gastbeitrag als Ausstellungspremiere, sowie die Premiere des niveauvollen „Neuen BFF-Förderpreises“ bildeten diesen Festivalschwerpunkt.

Als absolutes Novum wurde erstmals als herausragende Auszeichnung der »horizonte zingst« Award vergeben. Als Preisträger 2018 wurde das Fotografenpaar Heidi und Hans-Jürgen Koch ausgewählt, das seit über 25 Jahren mit bedeutenden Projekten Phänomene aus  Natur und Tierwelt fotografisch bearbeitet. Die Ehrung erhielt dieses kreative Paar, weil neben begeisternden Bildern auch ein hohes Maß an Umweltengagement ausgezeichnet wird.

Praktisch allabendlich ausverkauft waren die Multivisionsshows. Die live  vorgetragenen Projekte der 17 Referenten fanden großen Zuspruch, ebenso die täglichen Führungen durch diese sehenswerte Galerie.

Zum etablierten Bestandteil des Festivals gehören die knapp 90 Workshops, die den aktiven Fotobegeisterten ansprechen. Von künstlerischen Landschaftsaufnahmen über Porträt- bis hin zur Hunde- und Pferdefotografie reichte hier das  alle Wünsche abdeckende Angebot.

Auf großes Interesse stießen die Foto-Seminare, die für kurzentschlossene Interessenten eingerichtet wurden.

Stimmungsvoller Höhepunkt und unterhaltsamer Tagesabschluss mit viel Party-Flair war täglich die „Bilderflut“ mit der Projektion auf der Mega-Leinwand am Strand neben der Seebrücke. Der zusammenfassende Katalog mit Bildern und Texten zu allen ausgestellten Themen fasst die sehenswertesten Elemente des Umweltfotofestivals zusammen.

Interessenten nutztenbegeistert das Serviceangebot im Max Hünten Haus. Der Rent-Service für Kameras, Objektive, Ferngläser und Stative wurde intensiv in Anspruch genommen. Bewährt hat sich auch das Angebot an Fotobüchern mit Bildern der am Festival beteiligten Fotografen.

Das sind die Schlüsselzahlen des Umweltfotofestivals »horizonte zingst« 2018:

  • Besucher: mehr als 42.000
  • Fotomarktaussteller: 61
  • Fotoworkshops: 92
  • Fotoausstellungen: 21
  • Multivisionsshows: 17
  • ausstellende Fotografen: über 100

Der Erfolg sichert die Zukunft. Von Ausstellungen mit unübersehbaren Open-Air-Installationen, den überaus publikumsgerechten Multivisionsshows, dem Angebot an Workshops der Fotoschule Zingst bis zum Fotomarkt am abschließenden Wochenende erwies sich das Konzept des Umweltfotofestivals »horizonte zingst« als Highlight in der Fotowelt mit Alleinstellungsmerkmalen. Besondere Förderung erfährt das Festival durch die Partnerschaften mit den Unternehmen des Fotomarktes. Hervorzuheben sind dabei die Premiumpartnerschaften mit Epson, Olympus, Leica, CEWE und Filmolux.

Zum Abschluss wurde das Datum für das kommende Jahr verkündet:

  • Eröffnungswoche: 05.-02.06.2019
  • Festival-Zeitraum: 05.-30.06.2019

 

Internationales Photoszene-Festival erwartet wieder mehr als 100.000 Besucher

Die Stadt Köln ist seit vielen Jahrzehnten eng verbunden mit der Fotografie. Bereits seit 1950 findet die photokina in Köln statt. Einst als Branchentreff für Fotografie (photo) und Cinematographie (kina) gegründet, ist sie heute die weltweit wichtigste Businessplattform für die gesamte Imagingbranche. Gleichzeitig erfüllt sie seit jeher einen kulturellen Auftrag: Einer ihrer Väter, L. Fritz Gruber, begründete die Tradition während der photokina Bilderausstellungen von Weltrang auf dem Messegelände und in der Stadt zu veranstalten. Die photokina (26.-29. September 2018) und das Internationale Photoszene-Festival (21.-30. September 2018) werden auch in diesem Jahr wieder hochkarätige Anlaufpunkte für Künstler und Besucher aus aller Welt sein.

‚Die schönste Stadt der Welt freut sich auf das größte und älteste Fotografie-Event Deutschlands‘ – plakativ und mit Sinn für Humor wirbt die Photoszene Köln auf ihrer Facebook-Seite für die Teilnahme an ihrem renommierten Festival. Gelassen sieht man in Richtung anderer Festivals, die sich zurzeit einen Wettstreit der Superlativen liefern. „Die Auseinandersetzung mit der Fotografie hat in Köln eine lange Tradition und ist ganz spezifisches Standortmerkmal“, erklärt Heide Häusler, Geschäftsführerin der Photoszene, und fügt hinzu: „Der wichtige, internationale Austausch über die Bedeutung des Mediums wird durch die zahlreichen Akteure der Stadt lokal verankert und durch sie lebendig. Der Fotografiediskurs ist kein bloßer Marketing-Konstrukt, sondern er findet hier tatsächlich seit Jahrzehnten statt.“

Für die Stadt Köln ist das Photoszene-Festival ein Highlight im Kulturkalender: 2016 annoncierte das Festival mehr als 100 Ausstellungen im Stadtgebiet erreichte damit mehr als 100.000 Besucher (über die Laufzeit der Ausstellungen). Die photokina unterstützt das Festival bereits seit Jahrzehnten partnerschaftlich und wird diese Zusammenarbeit zukünftig noch intensivieren. „Wir haben den Anspruch vor und während der photokina ein attraktives kulturelles Angebot rund um das Bild zu schaffen. Es ist nur konsequent, wenn wir dieses Ziel mit einem international renommierten Kunstevent wie dem Photoszene-Festival gemeinsam angehen“, sagt Christoph Menke, Director der photokina.

Ebenso konsequent ist die Parallelisierung der beiden Veranstaltungen: Wie die photokina findet auch das Photoszene-Festival zukünftig jährlich und ab 2019 im Mai statt. Ganz neu ist ab 2018/2019 das „Photoszene-Residency“-Programm Artist meets Archive: Sechs internationale Künstler werden im September 2018 in die hochkarätigen Fotografiesammlungen und –archive eintauchen, um daraus für das Festival im Mai 2019 eine eigene Ausstellung im jeweiligen Museum zu konzipieren. Dafür konnten bereits Erik Kessels (Niederlande) für das MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln, Ola Kolehmainen (Finnland) für das Rheinische Bildarchiv, Ronit Porat (Israel) für das Kölnische Stadtmuseum, Fiona Tan (Niederlande/Indien) für das Museum Ludwig, Antje van Wichelen (Belgien) für das Rautenstrauch-Joest-Museum und Roselyne Titaud (Frankreich) für Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur gewonnen werden.

Auch logistisch rückt man näher zusammen: Am 26. September wird für die Teilnehmer des Festivals ein Shuttle-Bus zwischen dem MAKK und der photokina eingerichtet.

Koelnmesse – Global Competence in Digital Media, Entertainment and Mobility: Die Koelnmesse ist international führend in der Durchführung von Messen in den Branchen Digital Media, Entertainment und Mobility. Messen wie die photokina, dmexco, gamescom, INTERMOT und THE TIRE COLOGNE sind als weltweite Leitmessen etabliert und werden durch Zukunftsformate wie DIGILITY erweitert. Die Koelnmesse veranstaltet nicht nur in Köln, sondern rund um die Welt auch in anderen Wachstumsmärkten, z. B. in China, Singapur und Thailand, Messen in diesen Bereichen - mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Inhalten. Diese globalen Aktivitäten bieten den Kunden der Koelnmesse maßgeschneiderte Events in unterschiedlichen Märkten, die ein nachhaltiges und internationales Business garantieren.

Die nächsten Veranstaltungen:

  • THE TIRE COLOGNE - Empowering the entire business, Köln 29.05. - 01.06.2018
  • gamescom - Das weltweit größte Messe- und Event-Highlight für interaktive Spiele und Unterhaltung (21.08. Fachbesucher- und Medientag), Köln 21.08. - 25.08.2018
  • dmexco - The Global Business and Innovation Platform, Köln 12.09. - 13.09.2018

Die neu gegründete Global Leica Akademie baut das Netzwerk der internationalen Leica Akademien aus und stellt ihr Programm für 2018 vor.

Die Leica Akademie blickt auf eine lange Tradition: fast neunzig Jahre schon begleitet die älteste und renommierteste aller modernen Fotoschulen ambitionierte Fotografen auf dem Weg zum bestmöglichen Bildergebnis. Dabei expandiert die Leica Akademie seit über einem Jahrzehnt auch international erfolgreich. Derzeit können Interessenten bereits in ausgewählten Städten in Nordamerika, Europa, Asien und Australien das vielseitige Programm rund um die Leica Fotografie der insgesamt 15 Leica Akademien weltweit erleben. Mit der neu gegründeten Global Leica Akademie soll das Netzwerk der internationalen Leica Akademien sukzessive ausgebaut werden. Begleitend dazu erscheint ein neues Veranstaltungsprogramm. Teilnehmer aus aller Welt dürfen sich auf spannende Fotoreisen innerhalb Deutschlands mit Station im Leitz-Park Wetzlar und exklusiven Einblicken in die Leica Erlebniswelt freuen.

„Die Workshops und Fotoreisen der internationalen Leica Akademien richten sich an Interessenten, deren Leidenschaft der Fotografie gilt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Teilnehmer erfahrene Fotografen oder Neueinsteiger sind. Ihre technischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln, sie für faszinierende Fotosituationen zu sensibilisieren und dabei neue Seh- und Sichtweisen zur persönlichen Weiterentwicklung zu vermitteln, das ist unser Ziel“, so Udo Zell, Leiter der Global Leica Akademie, der seit 38 Jahren im Unternehmen beschäftigt ist. Seit 2002 befindet sich die Akademie national und international unter seiner Leitung. Mit der Global Leica Akademie will er ein Netzwerk rund um den Globus schaffen und Fotografie auf höchstem Niveau erlebbar machen - sei es produktseitig, gestalterisch oder informativ. Dass jeder Kunde sich weltweit in der Global Leica Akademie weiterorientieren kann und die eigene Bildsprache weiterentwickelt, ist seine Vision, die er mit voller Leidenschaft gemeinsam mit seinem Team stets vorantreibt. Seine Veröffentlichungen in zahlreichen Magazinen, Ausstellungen und Vorträge sowie Fernseh- und Radiobeiträge zeigen sowohl seine Begeisterung für, als auch seinen hohen Anspruch an die Fotografie.

Das neue Veranstaltungsprogramm der Global Leica Akademie umfasst drei mehrtägige Touren mit folgenden Reisezielen: „Süddeutschland“, „Thüringen – Sachsen – Berlin“ und „Mystisches Rheintal“. Alle Fotoreisen starten am 15. Juni 2018 im Leitz-Park Wetzlar mit dem Eröffnungsevent des neuen Leitz-Park Areals und werden von dort in den einzelnen Regionen Deutschlands fortgeführt. Das Programm mit den Details der einzelnen Touren ist unter www.leica-akademie.com abrufbar.

 „Musik“ lautet das Thema des 6. Oberstdorfer Fotogipfels, der vom 06. bis 10. Juni 2018 im südlichsten Ferienort Deutschlands Fotobegeisterte aus der ganzen Welt einlädt. Premiumpartner Olympus ist wieder mit spannenden Workshops, einem Fotoerlebnispfad, Instahike, Check & Clean Service, Kameraleihservice sowie kostenlosen Photowalks und Lightpainting dabei. Echte Highlights sind die Ausstellungen in der Olympus Galerie. Im Fuggerpark sind die olympusXplorers und ihre beeindruckenden Aufnahmen aus den Pyrenäen & Island zu sehen sowie die Ausstellung »Unter Freunden« von Olympus Visionary Thomas Rabsch. In der Villa Jauss gibt es weitere Ausstellungen von den Olympus Visionaries: Frank Rückert präsentiert „EyeMusic“, Heinz Teufel „Klang-Welten“ und Frank Fischer „Im Rausch der Sinne“.

Olympus Galerie im Fuggerpark: Thomas Rabsch und olympusXplorers

Thomas Rabsch, der bereits im vergangenen Jahr viele Festivalbesucher mit seinen Reportagen begeisterte, zeigt in diesem Jahr seine Ausstellung »Unter Freunden«. Thomas Rabsch lebt seine eigene Bildsprache. Bob Geldorf, Coldplay, Joss Stone, die Beastie Boys, Gene Simmons, Lenny Kravitz und Lady Gaga sind nur einige der von ihm portraitierten Superstars. Ob auf oder hinter der Bühne, on Location oder im Studio, Thomas Rabsch bespielt die ganze Bandbreite der fotografischen Klaviatur fulminant.

Im November 2017 ist ein Teil des Kollektivs der German Roamers zu einer Abenteuerreise in die französischen Pyrenäen aufgebrochen, um die OM-D E-M1 Mark II und die M.Zuiko PRO Objektive zu testen. Begeistert von der Olympus Gear, war dies der Auftakt einer neuen Ära: Die #olympusXplorers wurden geboren. In Oberstdorf zeigen sie nun Aufnahmen dieser Reise sowie weitere aus Island. Die olympusXplorers laden außerdem vom 07.06., 15:30 Uhr bis 8.6., 14:30 Uhr, zu einem Instahike ein. Beginn und Ende der Tour im Oberstdorf Haus, Foyer. Interessierte können sich hier vorab anmelden: olympus.de/Instahike

Olympus Galerie in der Villa Jauss mit den Olympus Visionaries: Frank Rückert, Heinz Teufel und Frank Fischer

Wer Frank Rückert kennt, weiß um seine Liebe für die kleinen Dinge. Für Oberstdorf hat er nun, passend zum Festivalthema, die Ausstellung „EyeMusic“ kreiert. Gitarren und Klarinetten überzeugen mit einer Detailschärfe, die den Betrachter immer wieder fasziniert und Neues entdecken lässt. Beeindruckend auch die vibrierenden Seiten einer Violine oder ein Hi-Hat in Bewegung mit einem Bokeh, das den künstlerischen Ausdruck seiner Aufnahmen unterstreicht. Frank Rückert lädt zu einer ganz besonderen Entdeckungsreise ein.

Alle, die mehr über Makrofotografie und die Art, wie der Olympus Visionary seine Bilder inszeniert, erfahren möchten, haben an den folgenden Terminen Gelegenheit. Zuerst wird es eine persönliche Führung durch seine Ausstellung geben, und anschließend gibt es Tipps und Tricks an einem Makro-Setup:

  • , 07.06.: 10:00 – 12:00 und 15:30 – 17:30 Uhr
  • , 08.06.: 10:00 – 12:00 und 15:30 – 17:30 Uhr
  • , 09.06.: 10:00 – 12:00 und 15:30 – 17:30 Uhr
  • , 10.06.: 10:00 – 12:00 und 15:30 – 17:30 Uhr

Der Philosoph und Fotograf Heinz Teufel, ebenfalls kein Unbekannter in Oberstdorf, entführt den Besucher in seine »Klang-Welten«. Wer realistische Abbildungen erwartet, wird überrascht von Aufnahmen, die auf einer naturwissenschaftlich-geistigen Ebene einen ganz neuen Sinn ergeben. Das ist Teufels „Schule des Sehens“, die gestische Fotografie, die sichtbar macht, was sonst verborgen bleibt. Wer sich auf die Klang-Welten einlässt, wird mitgenommen zu einem Konzert des Universums.

Der Olympus Visionary Heinz Teufel wird auch persönlich anwesend sein und an folgenden Terminen durch seine Ausstellung führen:

  • , 08.06.: 15:30 – 17:30 Uhr
  • , 10.06.: 15:30 – 17:30 Uhr

Frank Fischer, seit über 13 Jahren Fototrainer und Inhaber der bundesweiten FF-Fotoschule, war mit seiner Olympus OM-D und dem Aufnahmegerät LS-100 an Islands Wasserfällen unterwegs. Seine Idee war es, die visuelle Wirkung der entstandenen Bilder mit der am Aufnahmeort vorhandenen Geräuschkulisse zu kombinieren. Denn auf seinen Reisen nach Island war ihm aufgefallen, dass jeder Wasserfall anders klingt. Um die Kraft des Wassers und den Fluss der gewaltigen Natur zu unterstreichen, hat sich der Olympus Visionary auf Langzeitbelichtungen der Wasserfälle konzentriert. So transportieren schon die Bilder die Dynamik des fließenden Wassers, welche durch den jeweiligen Sound verstärkt wird.

Wer Frank Fischer kennenlernen möchte, hat an den folgenden Terminen Gelegenheit dazu. Dann lädt der Fotograf zu Führungen durch seine Ausstellung:

  • , 07.06.: 10:00 – 12:00 und 17:00 – 19:00 Uhr
  • , 09.06.: 10:00 – 12:00 und 17:00 – 19:00 Uhr

Interessenten können sich für die Führungen der Künstler in der Villa Jauss gern vorab anmelden unter: https://www.fotogipfel-oberstdorf.de/workshops/fuehrungen.html

Die Villa Jauss ist am 06.06. von 18:00 – 22:00 Uhr geöffnet. An diesem Tag sind alle Fotografen ab 21:00 Uhr anwesend und führen durch ihre Ausstellungen. An den folgenden Festivaltagen ist die Villa jeweils von 10:00 – 19:00 Uhr geöffnet.

Alle Informationen und Buchung der Workshops unter: https://www.fotogipfel-oberstdorf.de/workshops

 

 

Hannes Becker

Gruppenausstellung mit Nicole Ahland, Ellen Auerbach, Alfred Ehrhardt, Scott B. Davis, Bill Jacobson, Adam Jeppesen, Sandra Kantanen, Isa Marcelli, César Martins, László Moholy-Nagy, Marianne Ostermann, Rita Ostrowskaja, Helena Petersen, Ida Pimenoff, Jorma Puranen, Pentti Sammallahti, Andrea Sunder-Plassmann, Donata Wenders, Francesca Woodman

  • Juni bis 9. September 2018
  • Eröffnung: Freitag, 29. Juni 2018, 19-21 Uhr
  • Eröffnungsrede: Dr. Marie Christine Jádi, Kuratorin der Ausstellung

Die Gruppenausstellung vereint fotografische Arbeiten zum Thema des Ephemeren, des kurzzeitigen Erscheinens und Verschwindens, des Fragilen und Transzendenten. Ihnen gemeinsam ist das durch Unschärfe, Langzeit- oder Mehrfachbelichtungen bedingte Auflösen des Bildgegenstands, der zugunsten einer bildimmanenten Stimmung in den Hintergrund tritt. Sie verweisen nicht auf etwas anderes außerhalb ihrer selbst, auch wenn wir Menschen, Räume, Landschaften oder Gegenstände darin zu erkennen vermeinen. Das, was gezeigt wird, erscheint und verschwindet zugleich. In vielen der Bilder geschieht dies mit Hilfe von Dunst oder Nebel, der eine alles umfassende Atmosphäre evoziert und somit einen emotionalen Zugang ermöglicht. Das Bild tritt dem Betrachter entgegen und schafft in seiner Fähigkeit, Präsenz zu erzeugen, einen Ereignis- oder Gefühlsmoment, den er während der Anschauung in seiner eigenen Imagination und seinem eigenen Gefühlsleben nacherleben kann. Die Ausstellung betrachtet das Phänomen des Ephemeren vorwiegend in der zeitgenössischen Fotografie anhand einer Auswahl von Künstlern, deren Arbeiten sich im Grenzbereich des Sichtbaren bewegen. Die Präsentation umfasst dabei Natur- und Landschaftsaufnahmen, Interieur- sowie Portraitdarstellungen und berücksichtigt verschiedene fotografische Techniken und Druckverfahren, wie beispielsweise Fotogramm, Photogravüre oder Platindruck.

Der dänische Fotograf Adam Jeppesen (*1978) experimentiert mit der Photogravüre, bei der er den Druckstock nur ein einziges Mal mit Farbe bestreicht, so dass das Motiv zunehmend verschwindet bis schließlich nur noch ein scheinbar leeres, weißes Blatt bleibt. Der Amerikaner Scott B. Davis (*1971) arbeitet mit einer großformatigen Fachkamera und stellt die originalgroßen Platindrucke in Diptychen als Positiv- und Negativansichten gegenüber, in denen das Motiv mal im Schwarz der Nacht, mal im gleißenden Weiß der Umkehrung verschwindet. Die finnische Fotografin Sandra Kantanen (*1974) löst hingegen mittels digitaler Verwischungen und Übermalungen die Oberfläche ihrer Rauchbilder in einem malerisch gestischen Duktus auf.

László Moholy-Nagy (1895-1946) zählt ohne Zweifel zu den Pionieren der kameralosen Fotografie und experimentierte seit den 1920er-Jahren mit Fotogrammen. Das Triptychon in der Ausstellung zeigt schemenhaft aus der dunklen Fläche auftauchende Spuren verschwundener Objekte, die zwischen der Sichtbarkeit an der Oberfläche und dem Verschwinden in einer abstrakten Räumlichkeit oszillieren. Den nur einige Millisekunden währenden Moment des Abschusses einer Feuerwaffe nutzt die Fotografin Helena Petersen (*1987) für ihre Serie Pyrographie, bei der das Fotopapier allein vom Mündungsfeuer belichtet und teilweise durch herabfallende Rückstände verletzt wird, so dass sich die aggressive Wucht des Schusses nicht nur visuell, sondern auch haptisch in die Bilder einschreibt.

Der Mensch, per se ephemer in seinem Dasein, ist Gegenstand einer Reihe weiterer Arbeiten. In ihren fotografischen Selbstportraits gehen die Künstlerinnen Andrea Sunder-Plassmann (*1959) und Rita Ostrowskaja (*1953) beide vom eigenen Körper aus, den sie mittels einer langen Belichtungszeit dem Verschwinden preisgeben. Von einer melancholischen Grundstimmung geprägt und nah am Tod sind auch die Selbstdarstellungen der amerikanischen Künstlerin Francesca Woodman (1958-1981). Mit exzessiver Vehemenz lotet sie die Grenzen und Möglichkeiten des Genres aus, spielt mit symbolisch aufgeladenen Requisiten, Abbildungstechniken und extremen Bildausschnitten. Auch Isa Marcelli (*1958), Bill Jacobson (*1955) und Donata Wenders (*1965) befassen sich mit der menschlichen Figur, die in ihren Fotografien auf verschiedene Weise entkörperlicht wird. All diesen Arbeiten gemeinsam ist eine Figur und Raum gleichermaßen durchwebende Stimmung, in der die Umrisse des Ich verschwimmen und verschwinden.

Das Aufspüren und Erleben von Stimmungen und ortspezifischen Atmosphären nimmt die Fotografin Nicole Ahland (*1970) zum Gegenstand ihrer Raumportraits. Ihre Bilder sind das Ergebnis eines intensiven Hineinfühlens in einen Raum, welches ihr ermöglicht, das »Raumgefühl« (Theodor Lipps) zu erspüren. Eine berührende Stille zeichnet auch die Arbeiten der finnischen Fotografin Ida Pimenoff (*1977) aus, die in ihren Arbeiten die spezifische Stimmung des Dämmerlichts einfängt. Ganz konkret verschwinden die baufälligen Interieurs bei Ellen Auerbach (1906-2004) und Alfred Ehrhardt (1901-1984). »Es sind Spuren der Zeit und des Alterns, die den Dingen Insignien der Präsenz verleihen«, beschreibt Gernot Böhme die spezifische Atmosphäre des Ephemeren, das ein »Miterscheinen des Daseins« ist. Besonders eindringlich spürt man dies in den bisher unbekannten Ruinenbildern Alfred Ehrhardts, die kurz nach dem Bombardement seines Hamburger Wohnhauses 1942 entstanden.

Als Sujet des Amorphen und Ephemeren fungieren häufig Wolken, wie beispielsweise in den Fotografien von Pentti Sammallahti (*1950) und César Martins (*1981). In den Aufnahmen des finnischen Fotografen Pentti Sammallahti ereignet sich oftmals Zauberhaftes, man hat das Gefühl, eine Traumwelt zu betreten, die einen magischen Sog ausübt. Während er den Himmel von der Erde aus festhält, begibt sich der in Portugal geborene Fotokünstler César Martins in die Wolken, um diese aus der sublimen Perspektive des Fliegenden festzuhalten. Mit der ephemeren Erscheinung von Eisblumen beschäftigt sich die Fotografin Marianne Ostermann (*1950). Die durch die vereisten Fensterscheiben fotografierten Aufnahmen entwickelt sie als Cyanotypien, in denen die Motive im samtenen Blau verschwimmen. Als Sehnsuchtsfarbe bestimmt das Blau die Icy Prospects des finnischen Fotografen Jorma Puranen (*1951). Seine Aufnahmen der arktischen Landschaft wirken wie eingefrorene Traumlandschaften. Tatsächlich handelt es sich jedoch um Reflexionen der Landschaft auf einem lackierten Holzbrett – auch die Grenzen von Wirklichkeit, Wahrnehmung und Einbildung sind ephemer, flüchtig und nicht klar zu fassen.

Begleitende Veranstaltungen:

  • Mittwoch, 4. Juli 2018, 19 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Gernot Böhme zum Ephemeren
  • Mittwoch, 1. August 2018, 19 Uhr: Performance und Vortrag von Prof. Dr. Ferenc Jádi
  • Sonntag, 9. September 2018, 16-18 Uhr: Finissage

 

Ellen Auerbach – Gotts Island

Die 10. Darmstädter Tage der Fotografie holten erneut für ein Wochenende internationale und nationale Fotografen, Künstler, Kuratoren und Experten der Fotografieszene in die Stadt Darmstadt. Von Freitag bis Sonntag zeigten renommierte Künstler und junge Fotografen ihre aktuellsten Werke und Serien – viele davon wurden zum ersten Mal öffentlich ausgestellt. An 12 verschiedenen Orten in Darmstadt wurde eine Bandbreite fotografischer Themen verhandelt – von Dokumentationen über Orte rechter Gewalt in Deutschland (Philipp Böll, Schauraum im Literaturhaus) oder Mädchen in einem Dorf in Indien (Karolin Klüppel, Kunst Archiv Darmstadt) bis hin zu surrealen Bildern aus Alltagsgegenständen (Jessica Backhaus, Kunsthalle Darmstadt) oder malerisch wirkenden Stillleben (Lia Darjes, Museum Künstlerkolonie). Dabei waren klassische Bild-Präsentationen als auch großformatige Wandbilder (Kehler Berge von Christiane Engelhardt, Kunstforum der TU Darmstadt) sowie mediale Projektionen (Migration als Avant-Garde von Michael Danner, Kunstforum der TU Darmstadt) und raumgreifende Installationen (Last Chance Junction von Holger Jenss, Kunsthalle Darmstadt) vertreten. Fast alle beteiligten Künstler waren persönlich anwesend und so wurde das Wochenende wieder als Zeit für Begegnung und regen Austausch unter den Künstler und anwesenden Experten genutzt. Bei öffentlichen Führungen und Gesprächen gab es für die Besucher die Möglichkeit, mehr über die Arbeiten zu erfahren und persönlich mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Bei sonnigem Frühlingswetter kamen rund 3.000 Besucher in die 12 Ausstellungen, die für alle kostenlos zugänglich waren. Der kostenlose Shuttle Service von Skoda Autos ermöglichte eine angenehme und komfortable Fahrt zu den Ausstellungsorten.

Hauptausstellung im Designhaus noch bis zum 6. Mai geöffnet

Zum Jubiläum ist die Hauptausstellung im Designhaus erstmals über das Festivalwochenende hinaus geöffnet. Noch bis zum 6. Mai kann die Schau mit Arbeiten von 16 internationalen Künstlern kostenfrei besichtigt werden.

Designhaus Hessen
Eugen-Bracht-Weg 6
64287 Darmstadt

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag (12 bis 18 Uhr)

Beteiligte Künstler: Mandy Barker, Norman Behrendt, Nancy Borowick, Daniel W. Coburn, Cortis & Sonderegger, Crey Crawford, Geert Goiris, Jiang Jian, Katrin Koenning,  Nico Krebs & Taiyo Onorato, Akihiko Miyoshi, Barbara Probst, Frank Schinski, Alp Sime

  1. Merck-Preis ging an Brigitte Lustenberger

Das Highlight des Eröffnungsabends war die Verleihung des 7. Merck-Preises. Die Jury hat sich nach Sichtung der Ausstellung im Museum Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe Darmstadt für die Arbeit „This Sense of Wonder“ von der Schweizer Künstlerin Brigitte Lustenberger entschieden. Die Preisträgerin wurde am Abend nach der feierlichen Eröffnung des Festivals bekannt gegeben und erhielt neben der Trophäe ein Preisgeld in Höhe von 7.000 Euro. Die beiden anderen Nominierten Hanna Becker und Michael Schmid wurden mit einem Preisgeld in Höhe von je 1.500 Euro für ihre Leistungen geehrt. Der Merck-Preis wird von dem Darmstädter Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck gestiftet und ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Hoch karätig besetztes Symposium

Am Samstag war bereits am Morgen der Saal der Aula des Fachbereichs Gestaltung der h_da bis auf den letzten Platz gefüllt. Wir luden erneut zu einem Symposium ein, um Raum und Zeit für einen Diskurs über zeitgenössische Tendenzen in der Fotografie zu bieten. Das Podium wurde mit hochkarätigen internationalen Referenten besetzt: Den Auftakt machte die Kunstmarktexpertin Simone Klein mit einem Bericht über die Entwicklung der Fotografie auf internationalen Kunstmessen und Auktionen. Die Kuratorin Sena Cakirkaya (Istanbul) bot einen ausführlichen Blick auf aktuelle Produktionen türkischer Künstler und Fotografen unter den derzeitigen politischen Bedingungen. Katrin Koenning und Frank Schinski stellten ihr bisheriges fotografisches Schaffen vor und welche Strategien sie bei ihrer Arbeit anwenden. Dies bot nicht nur Inspiration, sondern auch seltene Einblicke hinter die Kulissen der im Designhaus ausgestellten Werke. Den Abschluss bildeten zwei wissenschaftliche Vorträge: Der Kurator Fabian Knierim (Wien) untersuchte, wie Künstler die Verwendung fotografischer Bilder im Web 2.0 als Grundlage neuer Werke nutzen. Der Kurator Urs Stahel (Zürich) wagte sich äußerst gelungen an einen Ritt durch das letzten Jahrhundert und betrachtete die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges auf die folgenden künstlerischen und fotografischen Bewegungen. Er beendete den Tag mit dem Status Quo: Statt erinnern, denken, wissen, reden, lieben, lesen, handeln … fotografieren wir.

Das Symposium fand mit freundlicher Unterstützung der Deutsche Börse Photography Foundation und h_da Hochschule Darmstadt statt.

 

©JohannesSchembs

Das Fotoevent in Karlsruhe und Umgebung

 

Vom 12. bis zum 13. Mai 2018 locken namhafte und renommierte Aussteller alle Fotobegeisterten ins Substage - Karlsruhe. Dann öffnet die »F18 - Fototage Karlsruhe«, die erste Fotomesse in Karlsruhe, Ihre Pforten.

Namhafte Firmen aus der Fotobranche werden Ihnen im Mai die aktuellen Produkte vorführen.  Mit dabei sind unter anderem Manfrotto, Cewe, Tamron, Ricoh, Fujifilm und Phase One.

Eine Liste aller anwesenden Aussteller finden Sie hier.

Jede Menge Live Aktionen, Beratungsgespräche und Informationen machen die Fotomesse zu einem ganz besonderen Erlebnis in Karlsruhe und Umgebung.

Der Eintritt zur ersten Foto Fachmesse in Karlsruhe ist kostenfrei.

 

Zusätzlich zu unserer Fachmesse wartet auf sie ein spannendes Seminar- und Workshop-Programm, das zum Mitmachen und Verweilen einlädt. Während beider Messetage können die Besucher ein kostenloses Seminar-Programm auf unserer Photostage genießen, bei vielen Mitmach-Aktionen die Fotografie hautnah und live erleben. Wer tiefer in die Materie eindringen möchte, ist bei unseren erfahrenen Referenten genau richtig. Sie vermitteln geballtes Fachwissen in unseren Fotoworkshops. Die Tickets zu unseren kostenpflichtigen Workshops können Sie schon bald im Shop kaufen.

Ausstellungen

Die Karlsruher Fototage präsentieren auf dem Areal des ehemaligen Schlachthofes in Karlsruhe verschiedene Fotoausstellungen. Entdecken sie die einzelnen Fotos, spazieren Sie über das Gelände und erfreuen Sie sich an großartiger Fotografie.

In verschiedenen Themengruppen zusammengefasst präsentieren wir die unterschiedlichsten Fotografen:

»Meet the Locals«

 6 regionale Fotoclubs präsentieren sich und ihre Mitglieder.

 Hasselblad Masters

 Eine Auswahl der Siegerbilder der Hasselblad Masters wird erstmalig in Karlsruhe zu sehen sein.

 »4. Fotomarathon Karlsruhe «

 Alle Teilnehmerfotos des 4. Fotomarathon Karlsruhe. Nicht nur während der Vernissage.

Im Bereich Weltenbummler führen uns die Fotografen zu den entferntesten Winkeln der Erde.

  • Art & Water Photography - David und Melanie Benz
    entführen uns in die tiefste See und verzaubern uns mit großartigen Unterwasserbildern. Vielleicht zeigen Sie uns ja ob es tatsächlich Meerjungfrauen gibt.
    http://www.art-and-water.de
    Einige ihrer Bilder könnt ihr bereits in unserem Blog bewundern.
  • Forest Walker - Pascal Meier
    Mit dem Zelt im Gepäck zeigt uns Pascal Meier die Schönheit einheimischer Wälder.
    https://www.forestwalker.de
  • Philip Ruopp
    begleitete mit der Kamera den Mountainbiker Tobias Woggon um die Welt. Herausgekommen sind beeindruckende Fotos.
    https://thespiritoftraveling.de
  • Der Motorradreisende - Erik Peters
    Statt mit dem Mountainbike geht es bei Erik Peters mit dem Motorrad weiter. Auch er entführt uns auf seinen Reisen rund um die Welt.
    http://motorradreisender.de
  • Neunzehn72 - Patrick Ludolph
    Mountainbike, Motorrad, Zelt, unter Wasser... das alles hatten wir schon. Patrick Ludolph entführt uns in den Alltag auf einem Containerschiff und zeigt beeindruckende Bilder nicht nur vom Alltag an Board.
    https://neunzehn72.de
  • The Landscape Project - Fabio Antennae
    Der Züricher verbringt einen Großteil seiner Zeit in den Schweizer Bergen und an den schönsten Fleckchen der Welt. Er wird uns wie kein anderer die Alpine Schönheit in atemberaubenden Fotos zeigen.

    https://www.fabioantenore.ch
    Einige seiner Bilder könnt ihr schon in unserem Blog sehen

Workshops

Lightpainting mit Zolaq

Lightpainting für Einsteiger

Am Freitag und Samstag, 11. und 12. Mai, findet jeweils um 21 Uhr ein Lightpainting-Einsteiger-Workshop mit Olaf Schieche / Zolaq statt.

Schwarzweiß Portraits mit Andreas Jorns

Schwarzweiß Portraits sind das Sujet von Andreas Jorns. Wenige fotografieren so emotionale und authentische Portraits wie er.

 

Infos finden Interessenten hier: http://www.foto-marathon.de/

 

 

Die Photoszene-Residency Artist meets Archive!

Deutschlands ältestes und größtes Fotofestival findet im September 2018 und Mai 2019 erneut parallel zur photokina - Weltleitmesse für Foto, Video und Imaging statt. Neben den zahlreichen Fotografieausstellungen im gesamten Stadtgebiet wird das Photoszene-Festival um ein hochkarätiges Projekt ergänzt, das in Kooperation mit dem Kölnischen Stadtmuseum, dem MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln, dem Museum Ludwig, dem Rautenstrauch-Joest-Museum, dem Rheinischen Bildarchiv und der Photographischen Sammlung / SK Stiftung Kultur entsteht: die Photoszene-Residency Artist meets Archive!

Die Photoszene freut sich, die eingeladenen Künstler bereits jetzt bekannt geben zu können:

Erik Kessels (NL) +++ Ola Kolehmainen (FIN) +++ Ronit Porat (ISR) +++ Fiona Tan (NL/IND) +++ Roselyne Titaud (F) +++ Antje Van Wichelen (BE)

Photoszene-Residency: Artist meets Archive

Köln ist international bekannt für seine hochkarätigen Fotografiebestände. In den Museen und Sammlungen der Stadt bildet sich Fotografiegeschichte ab. Sie geben einen einzigartigen Überblick über die Diversität und Verbreitung des Mediums in Kunst, Geschichte und Gewerbe. Die sechs international agierenden Künstler sind im September während des Photoszene-Festivals 2018 in die Sammlungen und Archive des Kölnischen Stadtmuseums, des MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln, des Museum Ludwig, des Rautenstrauch-Joest-Museum, des Rheinischen Bildarchivs und der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultureingeladen, um aus ihren Recherchen eine eigene künstlerische Arbeit oder Intervention zu entwickeln, die sie im Mai 2019 während des nächsten Photoszene-Festivals in den jeweiligen Häusern präsentieren werden.

„Das Projekt der Photoszene-Residency Artist meets Archive dient dazu, das große Potenzial Kölns im Bereich der Fotografie für ein Publikum sichtbar und erlebbar zu machen und möchte im gleichen Atemzug die aktuelle, internationale Fotografie und den zeitgenössischen Diskurs fördern und in Köln verankern. Die Stadt Köln besitzt unvergleichliche Schätze zur Fotografie in ihren und den beteiligten privaten Sammlungen, die zeitgenössischen künstlerischen Blicke darauf bringen den Schatz zum Strahlen.“ (Zitat der Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach)

Die Künstler/innen und die Sammlungen

Die israelische Künstlerin Ronit Porat (*1975) setzt sich in ihrer Arbeit mit der Frage auseinander, wie Archive Geschichte entstehen lassen und verwebt Archivmaterial bisweilen mit biografischen Texten. Aktuell wird sie mit dem renommierten Lauren und Mitchell Presser Photography Award für junge israelische Künstler und einer Ausstellung im Tel Aviv Museum of Art geehrt. Sie wird in die fotografische Sammlung des Kölnischen Stadtmuseums eintauchen.

Der niederländische Künstler, Designer, Verleger und Kurator Erik Kessels (*1966) ist international für seine humorvolle, kluge und pointierte Auseinandersetzung mit Fotografie und Found Footage bekannt. Er spürt unsichtbare und unentdeckte Muster in den zahllosen Fotomappen der meist privaten Bildarchive auf und betreibt damit eine Art visuelle Archäologie. Er wird sich einer bislang völlig unveröffentlichten Vorlagensammlung des MAKK – Museums für Angewandte Kunst Köln widmen.

Die in Amsterdam lebende Künstlerin Fiona Tan (*1966) beschäftigt sich in ihrem Werk mit der Darstellung von Erinnerung, Zeit und Geschichte, der Konstruktion von Fremden und Vertrautem. Sie wird sich mit einem bislang unbearbeiteten Fotoarchiv im Museum Ludwig befassen.

Die belgische Künstlerin Antje Van Wichelen speist Fotografien aus kolonialen Bildarchiven in ihre filmischen Arbeiten und bringt sie in neue Narrative. Ihre Intervention wird sich auf die Fotosammlung des Rautenstrauch-Joest-Museums beziehen.

Den finnischen Künstler Ola Kolehmainen (*1964) interessiert die Fotografie in ihrer Dualität als haptisches Objekt und Informationsträger für abgebildete Architektur. Er setzt sich im Rheinischen Bildarchiv mit ausgesuchten historischen Glasnegativen auseinander.

Die französische Künstlerin Roselyne Titaud (*1977) wird in den Archiven der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur recherchieren. Die sachlich dokumentarische Fotografie ist für die Künstlerin ein wesentlicher Bezugspunkt. In den von ihr seit den 2000er-Jahren erarbeiteten Serien blickt sie vor allem auf Interieurs, Stillleben, Objekte und vorgefundene Arrangements, die vielfach Natur und davon inspirierte Vorstellungsbilder reflektieren. In Roselyne Titauds Arbeit spiegeln sich alltägliches Repertoire und individuelle Archivalien, Zeitbezug und ein großes Gespür für Bedeutungszusammenhänge.

Das Rahmenprogramm des Photoszene-Festivals im Herbst 2018 wird die Sammlungs- und Archivbesuche der Künstler durch Diskussionen und Gespräche mit den jeweiligen Sammlungsleitern und Kuratoren begleiten.

Weitere Informationen zu den Künstlern des Photoszene-Residency Programms Artist Meets Archive auf: www.photoszene.de.

 

© Fiona Tan:

Vox Populi, Tokyo, photographic installation, 2007

courtesy the artist and Frith Street Gallery, London

photo: Wako Works of Art, Tokyo

Fotoausstellung Gideon Mendel – Wenn die Flut kommt: »Drowning World«

Seit mehr als 10 Jahren reist der Fotograf Gideon Mendel um die Welt und fotografiert dort, wo Städte, Landschaften, Straßen und Häuser in gewaltigen Wassermengen untergehen. Sein Langzeitprojekt »Drowning World« zeigt, dass die Fluten nicht wählerisch sind, nicht unterscheiden und ihre zerstörerische Kraft etwa auf den Philippinen, in Deutschland, in den USA oder auch in Indien gleichermaßen entfalten. Demonstriert wird ein bedrückender Blick auf die Folgen des weltweiten Klimawandels.

Ausstellungsort: Leica Galerie Zingst
Vernissage mit dem Fotografen: 27.05.2018 | 16:00 Uhr
Ausstellungsführung: 28.05.2018 | 15:00 Uhr
Foto-Talk: 27.05.2018 | 12:30 Uhr

In vier Kapiteln erzählt der in London lebende Fotograf die Geschichten jener, deren Leben unter Wasser versunken ist. Ein Teil seiner Arbeit sind die »Submerged Portraits« (Portraits), in denen er die Menschen zeigt, die alles verloren haben. Und zwar in dem Moment, wenn sie in ihre Häuser zurückkehren und sich über das Ausmaß der Zerstörung bewusst werden. Seine inszenierten Porträts zeigen ihre Verzweiflung und Wut, gleichermaßen auch die Kraft, mit der sie der Situation begegnen. Die »Floodlines« (Flutlinien) beschäftigen sich auf eine sehr formale Weise damit, welche Spuren das Wasser in und an den überfluteten Häusern hinterlassen hat – der Fotograf nimmt uns mit in die Häuser und zeigt in Wohn- und Schlafzimmern, dass das Wasser vor nichts halt macht und jeden Alltag versinken lässt. Die »Watermarks« (Wasserzeichen) sind durch das Wasser farblich veränderte und oft unkenntlich gemachte persönliche fotografische Erinnerungen und Familienbilder, die Gideon Mendel in den Häusern und außerhalb schwimmend eingesammelt hat. Diese Fundstücke zeigen nicht nur die rein materielle Zerstörungskraft des Wassers, sondern ganz symbolhaft auch, wie sich ein bis dahin gelebtes Leben durch die Flut verändert. Als viertes Kapitel fungiert ein Film mit dem Titel »The Water Chapters« (Die Wasser-Kapitel) die durch das Bewegtbild eine weitere Ebene in das Projekt bringt – Mendel begleitet seine Protagonisten per Film auf dem Weg zu ihren Häusern, zeigt ihre jeweilige Nachbarschaft und lässt vor allem die Stille der Flutgegenden zu, in denen alles zum Stillstand gekommen ist.

In der Zingster Leica-Galerie werden alle vier Kapitel, die in 13 Ländern rund um den Globus entstanden sind, zu einem ebenso beeindruckenden wie bedrückenden Gesamteindruck zusammengeführt. Die Ausstellung ist in Medienpartnerschaft mit dem Magazin GEO entstanden.

 

»Submerged Portraits« – Florence Abraham

»Submerged Portraits« – Florence Abraham

Nigeria, November 2012

Fotograf: Gideon Mendel

 

TIPA

Watch the video

Leseproben

        

  

Leseprobenarchiv

Jetzt unverbindlich die PHOTO PRESSE kennenlernen:

 

Photo Presse Newsletter

Required fields are bold...

Emailadresse *:
 
Vorname:
 
Nachname: