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Ein Treffen für Photographen und Wissenschaftlern zum Erfahrungsaustausch und zur Pflege von Kontakten

Die Sektion Medizin- und Wissenschaftsphotographie der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) richtet am 5. und 6. Oktober 2018 am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden (UKD) eine Tagung zu dem Thema „Photographie in Medizin und Wissenschaft“ aus. Eingeladen sind Interessenten aus allen Bereichen der Photographie.

Am Nachmittag des 5. Oktober haben interessierte Tagungsteilnehmer die Gelegenheit zu einer Führung über das Gelände des Universitätsklinikums sowie der Besichtigung eines OP-Saales mit DaVinci-Roboter-Technik.

Zum traditionellen „Get-together“ treffen sich die Teilnehmer am Abend im Restaurant „Caruso“ (UKD-Gelände). Die Kollegen des MedienZentrums am UKD präsentieren dort in einer Ausstellung ihre Photographien und Video-Arbeiten. Ein gemeinsames Abendessen mit den Referenten im „Brauhaus am Waldschlösschen“ rundet den Abend ab.

Die Vortragsreihe am Samstag bietet eine Vielzahl interessanter Themen aus unterschiedlichen Bereichen der Photographie. Den Auftakt bilden Vorträge rund um rechtliche Fragen in der alltäglichen Arbeit von wissenschaftlich tätigen Photographen und den Umgang mit den generierten Daten. Wissenschaftlerinnen aus Berlin stellen Beispiele aus dem Fotoarchiv des Ägyptischen Museums Berlin vor und zeigen Mumien in der Photographie. Parallelworkshops zu den Themen Videofilmen im OP und Photographie im Infrarot- und UV-Bereich werden am Nachmittag angeboten.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Registrierung aber bis zum 21. September erbeten unter: https://www.dgph.de/sektionen/medizin_wissenschaft/tagung-photographie-medizin-und-wissenschaft-am-5-und-6-oktober-2018

 

Die zentralen, noch laufenden Ausstellungen des kuratorischen Konzeptes (Laufzeiten individuell, zumeist bis August/September 2018)

[ENTER], [HOME], [CONTROL] und [SPACE] – ein Klick auf einen Befehl in der Tastatur – und maßgebliche Entscheidungen gehen ihren Weg, helfen die Welt zu verändern – oder befüllen sie einfach nur mit weiterem Datenmüll. Die klassischen Computerbefehle sind längst alltägliche Praxis und täuschen uns simple, effiziente Steueroptionen vor, wenn es darum geht, Informationen zu versenden und zu verarbeiten – und Wirklichkeit mitzugestalten, ob nun online oder offline, ob virtuell oder materiell.

Denn die fortschreitende Digitalisierung suggeriert uns zunehmend, die heutige Welt wäre einfach und daher per einfachem Tastendruck beherrschbar. In Wahrheit ist aber das Gegenteil der Fall. Jenseits von Tasten, Befehlen und Screens verkompliziert sich die Welt gerade extrem, die Entfremdung zwischen Individuum und ihr nimmt im Zeichen expandierender Krisen und Krisenherde extrem zu. Als Umbruchssituation oder auch Breaking Point – so definiert daher die jetzige Triennale der Photographie die aktuelle Wirklichkeitserfahrung – und damit ihr Konzept, diese durch den Blickwinkel der Fotografie wahrzunehmen und zu reflektieren.

Wie aber steht die Fotografie zu dieser Form von verzerrter, manipulierter, ja gefährdeter Lebenswirklichkeit? Wie spiegelt die aktuelle fotografische Bildproduktion die Situation wider, ist sie ihr 1:1 ausgeliefert, blendet sie sie aus oder liefert sie sogar Lösungsansätze?

Im ironischen Gebrauch der Computerbefehle, des digitalen Steuerbords als Schalthebel zur Wirklichkeit setzt das Konzept der diesjährigen Triennale der Photographie an. Sie greift Symbolik und Optik der Tastatur auf – und legt gleichzeitig offen, welche Differenz zwischen den bestehenden Begriffen und Kategorien, um auf die Welt zuzugreifen, und den realen Machtverhältnissen liegt – und vor allem welche Rolle dabei die aktuelle Fotografie als Filter und Katalysator spielt.

[CONTROL]
Über Politik, Wirtschaft und Macht. Mit Werken von Adam Broomberg & Oliver Chanarin, Sophie Calle, Edmund Clark & Crofton Black, Thomas Demand, Bogomir Ecker, Harun Farocki, Jenny Holzer, Sven Johne, Annette Kelm, Mårten Lange, Richard Mosse, Trevor Paglen, Peter Piller, Barbara Probst, Thomas Ruff. Kuratiert von Petra Roettig & Stephanie Bunk. Noch bis 26. August 2018 in der Hamburger Kunsthalle. www.hamburger-kunsthalle.de

[DELETE]
Über Auswahl und Zensur im Bildjournalismus. Mit Werken von Thomas Hoepker, Ryūichi Hirokawa, Günter Hildenhagen und Hanns-Jörg Anders, Sirah Foighel Brutmann und Eitan Efrat. Kuratiert von Esther Ruelfs & Sven Schumacher. Noch bis 25. November 2018 im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. www.mkg-hamburg.de

[HOME]
Über Zugehörigkeit, Sicherheit, Migration und Nomadentum. Mit Werken von Andrea Diefenbach, Jorge Taboada, Gineke de Rooij und Joseph Maher. Kuratiert von Stefan Rahner & Nico Baumgarten. Noch bis 26. August 2018 im öffentlichen Raum in Zusammenarbeit mit dem Altonaer Museum. www.altonaermuseum.de

[RETURN]
Über Wurzeln, Erbe und das Lernen von der Vergangenheit - Breaking Point 1918. Kuratiert von Sebastian Lux, Lothar Altringer, Jens Bove und Adelheid Komenda. Noch bis 13. August 2018 im Altonaer Museum. www.altonaermuseum.de

[SHIFT]
Über persönliche Veränderung, Paradigmenwechsel und Abwechslung. Mit Calla Henkel und Max Pitegoff. Kuratiert von Bettina Steinbrügge & Tobias Peper. Noch bis 9. September 2018 im Kunstverein in Hamburg. www.kunstverein.de

[SPACE]
Über Urbanismus, Entfremdung, Anonymität und Straßenleben. Mit Werken von Diane Arbus, Robert Frank, Lee Friedlander, William Klein und Martin Parr und jungen internationalen Positionen wie Maciej Dakowicz, Mohamed Bourouissa, Ahn Jun, Doug Rickard und Harri Pälviranta. Kuratiert von Sabine Schnakenberg. Noch bis 21. Oktober 2018 im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg. www.deichtorhallen.de

[ANTON CORBIJN] The Living And The Dead. Noch bis zum 6. Januar 2019 im Bucerius Kunst Forum. www.buceriuskunstforum.de

[SHIRANA SHAHBAZI] Objects in Mirror Are Closer than They Appear. Noch bis zum 26. August 2018 im Kunsthaus Hamburg. www.kunsthaushamburg.de

Weitere Informationen finden Sie auf www.phototriennale.de/

SIGMA veranstaltet 2. Foto-Experten-Tag in den Hamburger Deichtorhallen

Urbanen Raum bildhaft erleben – im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg, einem der renommiertesten Ausstellungshäuser für internationale Kunst und Fotografie in Europa, findet vom 8. Juni bis zum 21. Oktober die Ausstellung „[SPACE] STREET. LIFE. PHOTOGRAPHY“ statt. Der Kamera- und Objektivhersteller SIGMA veranstaltet in diesem Rahmen den 2. SIGMA Foto-Experten-Tag am Samstag, 18. August 2018, und stellt dabei drei der wichtigsten zeitgenössischen Fotografen vor: Pascal Kerouche, Siegfried Hansen und Roman Bezjak werden gemeinsam mit SIGMA in Vorträgen und einem Liveshooting eines der spannendsten Themen der modernen Fotografie beleuchten: die Street Photography. „Die Künstler, die in diesem Jahr mit uns den SIGMA Foto-Experten-Tag gestalten, zählen zu den wichtigsten Akteuren ihres Genres – mit uns verbindet sie die Passion und der hochwertige Anspruch an Fotografie“, sagt Antonia Moers aus der Marketing-Abteilung der SIGMA (Deutschland) GmbH. „Wir sind stolz, zum zweiten Mal in dem Traditionshaus der Deichtorhallen Hamburg internationale Künstler sponsern zu können.“

Auf dem 2. SIGMA Foto-Experten-Tag am 18. August 2018 werden die drei renommierten Street-Fotografen Pascal Kerouche, Siegfried Hansen und Roman Bezjak zum Thema „Urban Space“ referieren und ihr Werk vorstellen. Das anschließende Meet & Greet bietet allen Teilnehmern die Gelegenheit zum Austausch untereinander sowie mit den Referenten. In einem kurzen Liveshooting wird Pascal Kerouche zudem sein künstlerisches Handwerk auf der Bühne präsentieren und die Gäste auffordern, ihr fotografisches Können vor Ort selbst auszuprobieren. Alle Besucher haben die Möglichkeit, sich über die Produkte von SIGMA zu informieren und diese ausgiebig zu testen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, jedoch nur mit Eintrittskarte möglich, da die Teilnehmerzahl auf 100 Personen begrenzt ist. Um eine Eintrittskarte zu erhalten, ist eine Bewerbung bis zum 30. Juli 2018 notwendig (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

SIGMA Kunstförderung in den Deichtorhallen Hamburg

Die [SPACE] STREET. LIFE. PHOTOGRAPHY in den Deichtorhallen, die Teil der 7. Triennale der Photographie Hamburg ist, umfasst mehr als 52 fotografische Positionen mit über 320 Werken. Die Ausstellung bringt Klassiker der Street Photography und junge internationale Künstler zusammen. Getreu dem Motto „Wo Tradition und Moderne verschmelzen“ fördert der Kamera- und Objektivhersteller SIGMA internationale Fotografieveranstaltungen wie Ausstellungen oder Festivals. Die Deichtorhallen Hamburg unterstützt er im zweiten Jahr in Folge als Sponsor. Bereits 2017 hatte SIGMA im Rahmen der Alec-Soth-Ausstellung in den Deichtorhallen einen Foto-Experten-Tag ausgerichtet, gemeinsam mit den Profi-Portraitfotografen Hans-Jürgen Oertelt, Felix Rachor und Jean Noir. „Mit unseren Experten-Tagen möchten wir nicht nur Kunst und Fotografie auf höchstem internationalen Niveau fördern, sondern auch eine Tradition in einem einzigartigen Ambiente fortführen“, so Moers weiter. Für 2019 ist bereits das nächste Förderprojekt internationaler Fotografie geplant.

SIGMA Foto-Experten – über die Künstler

Pascal Kerouche flog mit nicht mehr als 70 US-Dollar und seinem Idealismus in die USA, um seiner Neugierde zu folgen. Er wollte fotografieren und seine Umgebung aufsaugen. Wenig später zog er für sein Werk mit Underdogs, internationalen Hip-Hop-Größen und weltbekannten Musikern durch das Land. Er gewährt mit seinen intensiven Momentaufnahmen Einblicke in eine spannende und eigenwillige Welt.

Den Bildern von Siegfried Hansen liegt ein ganz eigenes formales Konzept zugrunde, für das ihn seine Anhänger weltweit lieben. Seine Bilder sind grafisch geprägt und meistens auf zwei Ebenen aufgebaut. Überraschende Sichtweisen alltäglicher Dinge und seine einfühlsame Beobachtung verschiedener Situationen geben seinen Bildern eine persönliche Handschrift.

Roman Bezjak reiste von 2005 bis 2012 wiederholt durch Ost- und Südosteuropa sowie den Osten Deutschlands, auf der Suche nach Bauten, die als exemplarisch für eine sozialistische Moderne in der Architektur gelten können. Es entstand eine umfangreiche fotografische Arbeit, die eine Art Archäologie dieser Moderne visualisiert. Bezjak fotografierte Wohnungsbauten, Hotels, Kulturpaläste und ähnliche öffentlich-funktionale Architekturen.

Anmeldung aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl

Um eine Eintrittskarte zum SIGMA Foto-Experten-Tag zu erhalten, ist eine Bewerbung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 30. Juli 2018 notwendig. Die Bewerbungsanforderungen sowie ausführliche Informationen zum Ablauf finden Interessierte unter www.sigma-foto.de/index.php?id=2771. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Alles auf einen Blick

  1. SIGMA Foto-Experten-Tag
    Samstag, 18. August 2018, 13.30 – 22.00 Uhr
    Deichtorhallen Hamburg
    Deichtorstraße 1–2, 20095 Hamburg
    Anmeldung unter: www.sigma-foto.de
    Informationen zur Ausstellung: www.deichtorhallen.de/index.php?id=536
    Mehr Informationen über das gesamte Portfolio der Marke gibt es auf der Website www.sigma-foto.de.

Für außergewöhnliche Persönlichkeiten hat Regisseurin Lisa Immordino Vreeland ein besonderes Auge. Während die Filmemacherin ihren letzten Dokumentarfilm der Ausnahmekünstlerin Peggy Guggenheim widmete, wirft sie in LOVE, CECIL nun einen intimen Blick auf das Multitalent Sir Cecil Beaton – und damit auf einen der brillantesten Künstler des 20. Jahrhunderts. Als Fotograf lichtete er u.a. Audrey Hepburn und Marilyn Monroe ab. Greta Garbo gehörte zu seinen engsten Vertrauten. Für sein Szenenbild in MY FAIR LADY wurde Beaton mit dem Oscar® ausgezeichnet. Vom britischen Königshaus wurde er geadelt und sein kreatives Schaffen prägte Generationen. 

Die faszinierende Dokumentation LOVE, CECIL über den schillernden Künstler startet am 12. Juli in den Kinos.
Den Trailer können Sie sich hier ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=CEJY5RSvtfA 

LOVE, CECIL
Regie: Lisa Immordino Vreeland, mit: Cecil Beaton, Hamish Bowles, Leslie Caron u.v.m.
KINOSTART: 12. Juli 2018


Zum Inhalt:
Faszinierender Dandy und Jahrhundertfotograf: Cecil Beaton (1904 – 1980) ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, der seiner Zeit weit voraus war. Ob als Fotograf für die VOGUE oder den britischen Hof, Kostümdesigner oder Innenarchitekt: Beaton war ein absolutes Multitalent und faszinierte diesseits und jenseits des Atlantiks die oberen Zehntausend. Er kleidete Audrey Hepburn ein, porträtierte Marilyn Monroe, Greta Garbo gehörte mit zu seinem engsten Umfeld … Sein künstlerisches Schaffen prägte Generationen und inspiriert noch heute.  
Regisseurin Lisa Immordino Vreeland, zuletzt erfolgreich mit ihrem Dokumentarfilm „Peggy Guggenheim“, komponiert aus exklusiven Filmausschnitten, und teilweise unveröffentlichten Fotografien, Zeichnungen, Briefen und Zeitzeugenberichten ein ausdruckstarkes, intimes Porträt über einen der faszinierendsten Künstler des letzten Jahrhunderts.

Wir verlosen anlässlich des Kinostarts von Love, Cecil ein Gewinnpaket bestehend aus dem schönen Filmplakat und einer hochwertigen Beaton-Monographie vom Schirmer/Mosel Verlag. Schreiben Sie eine Mail mit dem Betreff "Love, Cecil" und Ihrem Namen und Ihrer Anschrift an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Einsendeschluss ist der 22. Juli.

Der Photoindustrie-Verband (PIV) hat die Anmeldephase zum zweiten PIV Startup Day eröffnet. Auf der PIV-Website können sich interessierte Startups informieren und bis zum 25. August 2018 online bewerben.

Anschließend sucht eine Jury, bestehend aus namhaften Branchen- und Medienvertretern, zehn Finalisten aus. Diese präsentieren am 27. September 2018 auf der photokina in Köln, der Weltleitmesse für Imaging, in einem 10-Minuten Slot ihre Geschäftsidee vor Fachbesuchern, potenziellen Investoren und Kooperationspartnern sowie Medienvertretern.

Bewertet werden der Innovationsgrad, die Markt- und Wachstumschancen sowie die Umsetzung der Geschäftsidee. Anschließend kürt die Jury die Gewinner.

„Nach dem großen Ideenreichtum vom Vorjahr freuen wir uns darauf, neue Lösungsansätze kennenzulernen und den Startups gleichzeitig die Chance auf wertvolle Kontakte zu bieten. Sowohl der Pitch als auch die Location, nämlich das Imaging Lab auf der photokina 2018, stehen für die Grundpfeiler unseres Verbandes (Insights, Interaction, Inspiration und Impulse) mit denen der PIV die Zukunft der Branche aktiv mitgestaltet.“, erklärt Christian Müller-Rieker, Geschäftsführer Photoindustrie-Verband e. V. (PIV).

Die drei Erstplatzierten erwarten attraktive Preise. Der Erstplatzierte erhält zudem den mit 2.500 Euro dotierten PIV Startup Award. Aber auch die übrigen Teilnehmer können von der hohen medialen Aufmerksamkeit und den zahlreichen Networking-Optionen mit potentiellen Investoren sowie Kooperationspartnern profitieren.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.piv-imaging.com/PIV-Startup-Day

 

 

Thega Filmpalast wird zur Bühne für die besten Amateur-Filmemacher aus ganz Deutschland, 2019 gastiert das Bundes.Festival.Film. erneut in Hildesheim

Am Samstagabend wurden im Thega Filmpalast in Hildesheim die insgesamt 30 Preise (10 Hauptpreise, 20 Auszeichnungen) in den Wettbewerben Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis vergeben.

Im Rahmen des Bundes.Festival.Film. fanden damit die beiden bundesweit ausgetragenen Filmwettbewerbe ihren glanzvollen Höhepunkt vor beeindruckender Kino-Kulisse. Die Veranstaltung für jüngere und ältere Filmemacher gehört zu den größten und bedeutendsten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland.

Das Besondere am Bundes.Festival.Film. ist die Verbindung von jugendlichen Filmteams mit Filmemacherinnen und Filmemachern, die über 50 Jahre alt sind. Insbesondere im Wettbewerb Deutscher Generationenfilmpreis arbeiten Teams generationenübergreifend zusammen an Themen, die für beide Altersgruppen von Relevanz sind. Die eingereichten Filme bilden regelmäßig die ganze Bandbreite jugendkultureller und gesellschaftspolitischer Themen ab. Während des dreitägigen Festivals wurden in Hildesheim nun die besten 38 aus fast 900 eingereichten Filmen dieses Jahrgangs geehrt. Die insgesamt mehr als 500 Festivalgäste zeigten sich beeindruckt von der Kreativität und der Ernsthaftigkeit der Themen, die die Filmemacher im Alter zwischen 7 und 70 Jahren vorgelegt hatten.

Grußworte und Glückwünsche

In ihrem Grußwort hatte Bettina Bundszus-Cecere, Abteilungsleiterin Kinder und Jugend im Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, den einzigartigen Charakter des Festivals hervorgehoben, der in dessen generationenübergreifenden Ansatz liege. Ihr Ministerium fördere seit über 30 Jahren diese Filmwettbewerbe, weil damit sowohl lebendige Filmkunst abgebildet werde, gesellschaftlich wertvolle und sinnstiftende Diskussionen angeregt und begleitet würden. Das Rekordjahr 2018 habe das mit fast 900 Einreichungen erneut eindrucksvoll belegt.

Niedersachsens Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Dr. Carola Reimann freute sich, dass das Festival nun erstmals in Niedersachsen gastiere und Hildesheim damit zum Zentrum der kreativen Filmszene Deutschlands geworden sei. Die gestalterischen Potenziale auszuschöpfen sei u.a. Aufgabe des Filmfestivals. Dies gelinge dann besonders gut, wenn das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum als Veranstalter mit Partnern vor Ort kooperiere. Ihren Dank richtet sie deshalb vor allem an die Stiftung Universität Hildesheim sowie die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst.

Hochkarätige Filmexperten geben wertvolle Tipps

Das Bundes.Festival.Film. war am Freitagnachmittag gestartet. Höhepunkt war die feierliche Preisverleihung im Thega Filmpalast. Den Abschluss bildete am Sonntagvormittag eine Gesprächsrunde unter dem Titel „Wie kommen Nachwuchsfilme(r*innen) zu Publikum?“ Fünf geladene Experten diskutierten mit dem Festivalpublikum. Das Panel beantworte deren ganz praktische Fragen – etwa die, wie mit Amateurfilmen ein möglichst breites Publikum erreicht werden kann.

Thomas Hartmann, Leiter des Bundes.Festival.Film., zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Festivals sowie der Qualität und thematischen Vielfalt des Programms: „Unser besonderer Dank geht daher an die vielen Filmteams, die ihre Produktionen eingereicht haben und nun vielleicht sogar als Sieger und Prämierte auf der Bühne stehen. Sie sind der Puls der Wettbewerbe und des Festivals!“ Das Bundes.Festival.Film. wird 2019 erneut in Hildesheim gastieren.

Publikumspreis vergeben

Neben den 30 Jurypreisen waren die Festivalgäste aufgerufen, ihren Favoriten aus allen Filmbeiträgen des Veranstaltungswochenendes zu wählen und einen Publikumspreis zu vergeben. Die Wahl fiel auf: „Das Abendmahl“ von Harald und Steven Takke aus Frankfurt a.M.

Alle Preisträger unter: www.bundesfestival.de

 

Die zwölf Finalisten des diesjährigen Leica Oskar Barnack Award (LOBA) stehen fest. Die vollständigen Fotostrecken aus den beiden Kategorien „Leica Oskar Barnack Award“ und „Leica Oskar Barnack Award Newcomer“ sind ab sofort unter www.leica-oskar-barnack-award.com zu sehen.

Rund 2.500 Fotografen aus insgesamt 110 Ländern haben sich 2018 für den LOBA beworben. Die zwölf Finalisten im Überblick:

Ernesto Benavides, Peru: „Dredges“

In Peru gehen alljährlich mehrere Hektar Wald durch illegalen Goldabbau verloren. Die Serie „Dredges“ von Ernesto Benavides zeigt in beeindruckenden Luftaufnahmen diesen Raubbau an der Natur. Neben eigenen Fotoprojekten arbeitet Benavides für Agence France-Presse und wird regelmäßig in der internationalen Presse veröffentlicht. Seit 2010 unterrichtet er Fotografie an der Universität in Lima.

Vanja Bucan, Slowenien: „Sequences of Truth and Deception”

In ihrer Serie „Sequences of Truth and Deception“ beschäftigt sich Vanja Bucan mit dem ambivalenten Verhältnis zur Natur, das, wie sie sagt, von Dominanz, Ausbeutung und Idealisierung geprägt sei. In Portraits und Stillleben versucht Bucan eine vielschichtige und dekonstruierte Vision der Natur zu erzeugen. Vanja Bucan wurde 1973 in Nova Gorica, Slowenien, geboren. Sie lebt und arbeitet derzeit in Berlin.

Turi (Salvatore) Calafato, Italien: „Amuninni ’u mari (Let’s go to the sea)”

Im Sommer verlegen die Sizilianer ihr Leben an den Strand. Mit seiner Serie „Amuninni ’u mari (Let’s go to the sea)“ dokumentiert Turi Calafato das bunte Treiben auf den Stränden und beobachtet die Menschen bei ihren täglichen Aktivitäten. Turi (Salvatore) Calafato wurde 1979 geboren und lebt als freier Fotograf in Italien.

Daniel Chatard, Deutschland: „Niemandsland“

Die Serie „Niemandsland“ von Daniel Chatard dokumentiert die angespannte und konfliktgeladene Situation zwischen Umweltaktivisten auf der einen und der Industrie im Rheinischen Braunkohlerevier auf der anderen Seite. Daniel Chatard wurde 1996 in Heidelberg geboren und hat nach dem Abitur ein Studium des Fotojournalismus und der Dokumentarfotografie aufgenommen. Für bisherige Arbeiten hat er u.a. den Deutschen Jugendfotopreis und den Förderpreis des Berufsverbandes Freier Fotografen erhalten.

Stephen Dock, Frankreich: „Architecture of Violence“

Die Angst vor Frieden und der Nachhall des Krieges in einem Land: Das war es, was Stephen Dock an Irland interessierte und zu seiner Arbeit „Architecture of Violence“ inspirierte. Stephen Dock studierte Fotografie in Lyon und arbeitet als Fotojournalist für französische Magazine. Er interessiert sich für dysfunktionale Gesellschaften und fotografiert Konfliktzonen wie die West Bank, Syrien oder Mali.

Mary Gelman, Russland: „Svetlana“

In sehr persönlichen Projekten wie „Svetlana“ hat sich Mary Gelman auf Themen wie Geschlechtsidentität, Sexualität, Gewalt und Diskriminierung spezialisiert. Mary Gelman wurde 1994 in St. Petersburg geboren, wo sie die Fotoschule DocDocDoc besucht hat. Ihre Arbeiten erschienen in verschiedenen russischen Medien wie Sobaka.ru und lenta.ru, aber auch internationalen Publikationen wie der Washington Post und Buzzfeed. 2017 belegte sie bei den Istanbul Photo Awards den ersten Platz in der Kategorie Portraits.

Samuel Gratacap, Frankreich: „Presence“

Die Arbeiten von Samuel Gratacap bewegen sich im Raum zwischen Fotojournalismus und bildender Kunst. Seit 2007 dokumentiert Gratacap das Leben von Flüchtlingen und Migranten, die das Mittelmeer überqueren. In der Serie „Presence“ verbindet er erstmals Bilder von beiden Seiten des Mittelmeers. Er fotografierte dazu in Italien, Tunesien und Libyen. Samuel Gratacap wurde 1982 geboren und studierte Kunst an der École Supérieure des Beaux-Arts in Marseille.

Stéphane Lavoué, Frankreich: „On the Edge of the World”

In „On the Edge of the World“ erzählt Lavoué die Geschichte des Fischfangs durch die Augen derer, die am Ufer bleiben: die Frauen in den Büchsenfabriken und die Arbeiter, die Tonnen von Eis für die Fischlagerung herstellen. Stéphane Lavoué wurde 1976 geboren und absolvierte zunächst ein Ingenieurstudium. Er war 2016 unter den Finalisten des Leica Oskar Barnack Award und gewann 2018 den Prix Niépce.

Max Pinckers, Belgien: „Red Ink“

Pinckers möchte in seiner Arbeit untersuchen, inwieweit Fotografie tatsächlich Realität abbilden kann. Auch sein aktuelles Projekt „Red Ink“, das er unter strenger Aufsicht in Nordkorea fotografiert hat, spielt geradezu mit der Wahrnehmung des Betrachters. Max Pinckers bewegt sich in seinen Arbeiten zwischen visuellem Storytelling, Dokumentarfotografie und bloßer Ästhetik. Er war bereits 2016 Finalist des Leica Oskar Barnack Award.

Elsa Stubbé, Belgien: „Les extraterrestres ont mangé mon jardin“

Elsa Stubbés Arbeiten beflügeln die Vorstellungskraft des Betrachters und erzwingen neue Definitionen der eigenen Umweltwahrnehmung. Ihr aktuelles Projekt „Les extraterrestres ont mangé mon jardin“ zeigt surrealistische Naturaufnahmen voller versteckter Poesie, die die Grenze zwischen Foto- und Konzeptkunst neu ausloten. Elsa Stubbé hat an der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Brüssel einen Master in Verlagswesen erworben und bereits drei Bücher im Selbstverlag veröffentlicht. Sie hat in Brüssel, Marseille und Lüttich ausgestellt.

Christian Werner, Deutschland: „Road to Ruin”

Die Reportagen von Christian Werner erzählen bewegende Geschichten über die harte Lebensrealität in Krisengebieten. „Road to Ruin“ zeigt – nach dem Fall Aleppos – Stationen einer Reise durch das Syrien Baschar al-Assads. Christian Werner wurde 1987 in Hannover geboren, er hat Bildjournalismus und Dokumentarfotografie an der FH Hannover studiert. Seine Arbeiten erschienen in Magazinen wie Spiegel, Washington Post und LFI.

Kechun Zhang, China: „Between the Mountains and Water”

Das Zusammenspiel von Mensch und Natur zählt zu den bevorzugten Themen von Kechun Zhang. In „Between the Mountains and Water“ befasst er sich mit zwei Naturphänomen, die Menschen in China besonders berühren. Mit seinen Bildern erschafft er dokumentarische Artefakte, die den rasanten Puls der Zeit für kurze Zeit anzuhalten vermögen. Kechun Zhang wurde 1980 in Sichuan geboren. Nach der Teilnahme an zahlreichen internationalen Fotofestivals wurden die Werke von Zhang in USA, Kanada und China ausgestellt. Aktuell lebt der Fotograf in der chinesischen Metropole Chengdu.

Auch in diesem Jahr war die Jury beeindruckt von der großen Beteiligung und hohen Qualität der eingereichten Bildserien zum Thema des Wettbewerbs. „Es ist jedes Jahr aufs Neue bemerkenswert, wie intensiv und kreativ sich die Bewerber mit der Thematik des LOBA auseinandersetzen. Bewusst haben wir das Wettbewerbsthema‚ ‚die Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt‘, welches bereits seit 1979 zur ersten Ausschreibung des LOBA festgelegt wurde, konstant beibehalten. Die Thematik ist damals wie heute aktuell – man kann sogar sagen, sie hat heutzutage noch einmal mehr an Bedeutung gewonnen“, so Karin Rehn-Kaufmann, Art Director & Chief Representative Leica Galleries International.

Zu den Jurymitgliedern des diesjährigen LOBA gehörten neben Karin Rehn-Kaufmann außerdem:

  • Mark Lubell, Executive Director ICP - International Center of Photography (USA)
  • Markus Hartmann, Hartmann Projects (Deutschland)
  • Terje Abusdal, Photographer & Winner LOBA 2017 (Norwegen)
  • Christoph Wiesner, Artistic Director, Paris Photo (Frankreich)

Die Gewinner und Finalisten des LOBA werden am 10. Oktober im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Berlin ausgezeichnet. Die Bildserien aller zwölf Finalisten sind anschließend vom 10. bis zum 31. Oktober 2018 in einer großen Ausstellung in der „Neuen Schule für Fotografie“, Brunnenstraße 188-190, 10119 Berlin zu sehen. Begleitend zur Ausstellung erscheint der LOBA Katalog 2018, der die Gewinner und Finalisten mit umfangreichen Bilderstrecken und Interviews detailliert vorstellt.

Mit Preisen im Gesamtwert von rund 80.000 Euro gehört der LOBA zu den hochdotiertesten Fotowettbewerben der Branche. Der Gewinner der Hauptkategorie erhält eine Prämie von 25.000 Euro sowie eine Kameraausrüstung des Leica M-Systems (Kamera und Objektiv) im Wert von 10.000 Euro. Der Sieger des Nachwuchspreises wird mit 10.000 Euro und ebenfalls mit einer Leica Messsucherkamera mit Objektiv ausgezeichnet. Neben den beiden Hauptkategorien werden zudem zehn weitere Fotoarbeiten mit jeweils 2.500 Euro prämiert.

 

 

Max Pinckers

Am 12. Juli 2018 eröffnet im Willy-Brandt-Haus in Berlin die Sony World Photography Awards Ausstellung. Gezeigt werden die besten Bilder des größten Fotowettbewerbs der Welt. Insgesamt wurden in diesem Jahr 320.000 Bilder von Fotografen aus über 200 Ländern eingereicht. Rund 130 Fotos werden nun erstmals in der deutschen Hauptstadt gezeigt.

Mit dem Fokus auf international politischer und sozial engagierter Fotografie präsentiert der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. einen der größten Fotowettbewerbe der Welt: die Sony World Photography Awards 2018. Vom 12. Juli 2018 bis zum 9. September 2018 sind rund 130 Fotos der Preisträger erstmals in Deutschland zu sehen. Am 12. Juli 2018 eröffnen Gisela Kayser, Geschäftsführerin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus, Thomas Nedder, Country Head Sony Deutschland, Scott Gray, Gründer und CEO der World Photography Organisation, Tom Oldham, Profifotograf und Gewinner der Profi-Kategorie „Porträt“, Sarah Schrimpf, Fotografin im Student Grant Projekt 2017 der Awards, und Manuel Armenis, Gewinner des German National Award im Offenen Wettbewerb um 19.30 Uhr die Ausstellung.

Der internationale, renommierte Wettbewerb zeigt das Beste, was die zeitgenössische Fotografie vom Studenten über Amateur bis hin zu Profifotografen aktuell zu bieten hat. Aus insgesamt 320.000 Einsendungen haben die Juroren in diesem Jahr erneut die bewegendsten und beeindruckendsten Werke ausgewählt.

Kaum ein Fotowettbewerb hält so unterschiedliche Fotografien bereit, die teilweise zum Nachdenken und teilweise zum Lachen anregen. In der Gewinnerserie „Ex-Voto“ zeigt die britische Fotografin Alys Tomlinson Pilger und ihre Reisen in großen schwarz-weiß Formaten. Mit seiner Fotoserie „The Burden“ zeigt Student Samuel Bolduc, was Plastikmüll mit unserer Umwelt macht. Der Fotograf Balazs Gardi gewährt mit seinen Bildern einen Einblick in eine der brutalsten Sportarten. „Buzkashi“ wird in Afghanistan gespielt. 40 Reiter kämpfen um ein kopfloses Kalb.

Von Naturaufnahmen über ausdrucksstarke Porträts bis hin zu abstrakten Fotos zeigen die Sony World Photography Awards einen Querschnitt zum Thema Fotografie aus der ganzen Welt. Im Willy-Brandt-Haus in Berlin werden zum ersten und einzigen Mal in Deutschland die Arbeiten aller Gewinner sowie der Fotografen der Shortlists zu sehen sein.

Die Sony World Photography Awards wurden 2007 mit Unterstützung von Sony von der World Photography Organisation (WPO) ins Leben gerufen. Die WPO fördert die professionelle, Amateur- und studentische Fotografie und bietet der Fotoindustrie eine globale Plattform zur Kommunikation, Kollaboration und Präsentation aktueller Trends in den Bereichen Fotojournalismus, Fine Art und kommerzielle Fotografie. Weitere Informationen gibt es unter www.worldphoto.org im Internet.

 

Samuel Bolduc

Geschichte im Fotoformat
20 Jahre Berliner Fotomarathon: 12 Stunden, 12 Bilder
Eine fotografische Zeitreise durch Berlins Historie
Berliner Fotomarathon startet am Samstag, den 16. Juni 2018 um 11 Uhr – Zweitältester Fotomarathon der Welt – Stiftung Aufarbeitung als Partner – Startpunkt mit Gruppenfoto aller Teilnehmer: Asisi-Panorama DIE MAUER am Checkpoint Charlie – Sieger des Tel Aviv-Fotomarathon als Gast-Teilnehmer – Jetzt anmelden  
20 Jahre Fotomarathon Berlin! Erinnerung wird im Jubiläumsjahr großgeschrieben. Der zweitälteste Fotomarathon der Welt ruft historische Ereignisse ins Gedächtnis, die in besonderem Bezug zur Stadt stehen. Dafür konnte als Partner die Bundesstiftung Aufarbeitung gewonnen werden, mit der sowohl das Motto, als auch die Einzelthemen des Wettbewerbs entwickelt wurden.
Zweitältester Fotomarathon der Welt  
Der Berliner Fotomarathon ist ein Kreativwettbewerb unter extremen Bedingungen: In zwölf Stunden müssen zwölf Themen in vorgegebener Reihenfolge fotografisch umgesetzt werden. Der ganze Wettbewerb steht unter einem Motto, das ebenfalls in die Fotos einfließen soll. Motto und Einzelthemen werden erst am Tag des Wettbewerbes bekannt-gegeben. Der Fotomarathon wird von dem gemeinnützigen Verein für Ereignisse e.V. organisiert und ausschließlich durch ehrenamtliche Mitarbeiter betreut. 1998 fand er das erste Mal in Berlin statt. Jedes Jahr nehmen hunderte Hobby-Fotografen aus der ganzen Welt daran teil. Mehr als 4.000 Fotoserien mit insgesamt fast 90.000 Berlinfotos sind so bislang entstanden.  
Stiftung Aufarbeitung als Partner  
„Der Fotomarathon verspricht spannende bildkünstlerische Perspektiven auf die Geschichte Berlins als Schauplatz des Kalten Kriegs, der Studentenbewegung, aber auch der Friedlichen Revolution. Gern sind wir deshalb in diesem Jahr Partner des Wettbe-werbs, der besonders zur Auseinandersetzung mit der ereignisreichen Berliner Nach-kriegsgeschichte einlädt. Wir nehmen die entstandenen Fotos außerdem in unser Bildarchiv auf, wo sie für die Bildungsarbeit zur Verfügung stehen werden“, erklärt Dr. Ulrich Mählert, Leiter des Arbeitsbereichs Wissenschaft der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (Bundesstiftung Aufarbeitung).

Zeitreise durch Berlins Geschichte  
„Unsere Idee war, die Fotomarathon-Teilnehmer anzuregen, ihre eigene Sicht auf die Historie zu entwickeln. Gerade unsere jüngeren Fotoenthusiasten haben die Zeit nicht miterlebt und schärfen ihren Blick auf die Vergangenheit. So entsteht Reflexion mit neuen Perspektiven“, sagt Andrea Figari, Marathon-Organisatorin und fast von Beginn an dabei.
Anmeldung läuft
Am Fotomarathon teilnehmen kann jeder, der eine Kamera, Kreativität und Spaß am Fotografieren besitzt. Anmeldungen werden ab sofort über die Homepage entgegen-genommen. Die Teilnahmegebühr beträgt 33 Euro, an der Tageskasse 37 Euro. Jugendliche zahlen 15 Euro.
Startpunkt Mauerpanorama am Checkpoint Charlie
In diesem Jahr starten die Teilnehmer des Fotomarathons im grandios lebensechten Panorama DIE MAUER am Checkpoint Charlie, in dessen Rotunde auch ein Gruppenbild aller Teilnehmer geplant ist. „Das Team vom Panorama DIE MAUER freut sich, in diesem Jahr die Teilnehmer des Fotomarathons zum Start bei sich zu begrüßen. Während im Panorama die Gäste zu Regisseuren ihrer eigenen Wahrnehmung werden, müssen die Teilnehmer beim Fotomarathon eigene Bildwelten erschaffen, indem sie in kurzer Zeit gesetzte Themen interpretieren. Sowohl unser Panorama, als auch der Fotomarathon dienen dazu, die Welt einmal mit anderen Augen zu sehen. Wir wünschen allen Teil-nehmern des Fotomarathons viel Erfolg“, sagt Karsten Grebe, Pressesprecher der asisi F&E GmbH.
Ausstellung am 25./26. August
Alle Fotoserien werden Ende August in der alten Heeresbäckerei in Kreuzberg ausgestellt.  In den Fotos wird die Fülle an Eindrücken und umgesetzten Ideen, die der Fotomarathon herausfordert, sichtbar. Eine unabhängige Jury wählt die Siegerserien aus und vergibt zahlreiche attraktive Preise. Darüber hinaus werden während der Ausstellungsdauer Foto-Workshops von kooperierenden Partnern angeboten. Die Siegerserien werden zudem ab Oktober in der Gedenkstätte Berliner Mauer zu sehen sein.


Fotomarathon Berlin
16. Juni 2018, 11 bis 23 Uhr
Panorama DIE MAUER, Friedrichstraße 205, 10117 Berlin
www.fotomarathon.de

Der Berliner Fotomarathon ist ein Kreativwettbewerb unter Extrembedingungen. In 12 bzw. 24 Stunden fotografieren die Teilnehmer zuvor unbekannte Themen. Der Fotomarathon wird von dem gemeinnützigen Verein für Ereignisse e.V. organisiert. Der erste Fotomarathon in Berlin fand 1998 statt. Ähnliche Veranstaltungen gibt es weltweit.

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