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In Zeiten von Fake News und zunehmendem Rechtspopulismus trafen sich knapp 100 laif-Fotografen, Agentur-Mitarbeiter und Gäste am 2.12.2017 zum diesjährigen laif-Fotografentreffen in Köln.

Geschäftsführer Peter Bitzer eröffnete den Tag mit einem Rückblick auf die Entwicklung der Agentur in den letzten zwei Jahren sowie einem Ausblick in ihre Zukunft. Es folgte ein kurzer Vortrag über die aktuellen Marketing- und Vertriebsstrukturen, woran sich eine Diskussion über die Anforderungen an eine moderne, digitale Agentur, ihre Verantwortungen und Möglichkeiten anschloss.

Vor allem der Wunsch nach einer noch stärkeren Positionierung gegen demokratiefeindliche Strömungen und gefälschte Berichterstattung wurde dabei deutlich.

Dieser Grundgedanke fand sich auch in den anschließenden Präsentationen durch die laif-Fotografen Dominik Butzmann, Irina Ruppert, Meinrad Schade und Andreas Teichmann wieder.

Die Ausrichtung der Agentur nicht nur als Bildarchiv, sondern durch Ausstellungs-, Buch- und Social Media-Projekte auch als eigenständiger journalistischer Akteur mit gesellschaftspolitischer Verantwortung, wurde durch die Fotografen und Fotografinnen bestätigt und eingefordert.

 

Vom Mittwoch, 20. Juni 2018, bis Sonntag, 24. Juni 2018, findet das 6. LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus auf dem Expo-Gelände in Hannover statt. Veranstalter des Festivals sind erneut die Hochschule Hannover und der Verein zur Förderung der Fotografie in Hannover e.V.. Mit der Kameramarke LUMIX unterstützt Panasonic das Festival bereits seit seiner Erstausrichtung 2006 als Hauptsponsor und Namensgeber. 2016 besuchten mehr als 30.000 Besucher das LUMIX Festival. Für 2018 rechnen die Veranstalter mit einem weiteren Anstieg.

„Das LUMIX Festival fördert junge Fototalente und gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Arbeiten einem großen Publikum zu präsentieren. Mit diesem Gedanken konnten wir uns von Beginn an identifizieren. Wir freuen uns deshalb, dass wir seit der ersten Stunde unseren Beitrag zu einem der nunmehr wichtigsten Fotofestivals Europas leisten durften“, sagt Michael Langbehn, Head of PR/Media/Sponsoring bei Panasonic Deutschland.

Insgesamt zeigt das Festival 60 Reportagen, Serien und Essays mit etwa 1.500 Fotografien. Diese werden in Ausstellungen in mehreren Pavillons auf dem ehemaligen Expo-Gelände sowie in einer großen Open-Air-Ausstellung in den „Gärten im Wandel“ präsentiert.

Im Hörsaal des Design Centers geben acht international renommierte Fotografinnen und Fotografen im Rahmen von Vorträgen Einblicke in ihr Arbeiten. Das bereits vom LUMIX Festival 2016 bekannte Containerdorf, in dem Hochschulen, Redaktionen, Verbände, Initiativen und Fotografen-Kollektive ihrer Arbeiten zeigen und bewerben können, wird 2018 erweitert.

Darüber hinaus können sich die Besucher auch beim 6. LUMIX Festival das aktuelle Line-up der LUMIX Kameras und Objektive im Rahmen der Fototechnik-Messe im Atrium aus der Nähe anschauen und vor Ort testen.

Fotografinnen und Fotografen bis zum Alter von 35 Jahren können sich seit dem 1. November für das Ausstellungsprogramm bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. Januar 2018.

Die beste Arbeit des Festivals wird mit dem Freelens Award ausgezeichnet, der in Kooperation mit Freelens, Deutschlands größtem Verband von Fotografinnen und Fotografen, ausgelobt wird und mit einer Prämie von 10.000 Euro dotiert ist.

Für die beste Multimedia-Geschichte verleiht die Jury den LUMIX Multimedia Award, dessen Gewinner sich über ein Preisgeld von 5.000 Euro freuen darf. Mit der gleichen Summe ist auch der Lammerhuber Photography Award für die beste Alltagsgeschichte dotiert. Die Umweltdruckerei stiftet darüber hinaus erneut den Umwelt-Preis in Höhe von 1.000 Euro für die beste Geschichte zum Thema Umwelt.

Aktuelle Videos zu unseren LUMIX G Kameras und Objektiven finden Sie auf Youtube unter: https://www.youtube.com/playlist?list=PL38D7A3980A7AD3F8

Olympus Global Open Photo Contest 2017-18

Ab sofort lädt die Olympus Corporation Profi- und Amateur-Fotografen aus aller Welt zur Teilnahme am Olympus Global Open Photo Contest 2017-18 ein – unabhängig von der Fotoausrüstung der Teilnehmer. Bis zum 26. Februar 2018 können die Wettbewerbsbeiträge unter https://gopc.olympus-global.com/2017 eingereicht werden.

Mit dem Global Open Photo Contest möchte Olympus Menschen dazu inspirieren, den Blickwinkel auf die Welt zu verändern und die gewohnte Perspektive zu verlassen. Mit mehr als 100.000 Einreichungen im Jahr 2016-17 hat sich der bereits zum dritten Mal stattfindende Contest zu einem der führenden Fotowettbewerbe entwickelt. Ziel ist es, die Entwicklung und Verbreitung der Fotografie zu fördern. Die diesjährigen Wettbewerbsthemen beziehen sich allesamt auf die Unternehmenswerte von Olympus. Sie lauten: „Getting Outside“, „Art“, „Power of Life“, „Light“, „Stories“ und „Connections to Cherish“.

Für die Teilnahme einfach auf der Contest-Website https://gopc.olympus-global.com/2017 registrieren und bis zu fünf JPEGs pro Kategorie mit einer Größe von maximal 15 MB pro Datei hochladen. Einreichungen sind ab sofort und bis zum 26. Februar 2018 möglich.

Die Gewinner werden von der Jury, bestehend aus sechs namenhaften Fotografen, ausgewählt und Anfang Juni 2018 auf der Website bekannt gegeben. Der Gesamtsieger oder Siegerin aus allen Kategorien darf sich auf eine neue OM-D E-M1 Mark II inklusive M.Zuiko Digital ED 12-40 mm 1:2.8 PRO und 1.000.000 Yen (circa 7.500 Euro) freuen. Allen Preisträgern aus den einzelnen Kategorien winken ebenfalls attraktive Preise: Die ersten drei Plätze erhalten jeweils eine Olympus Kamera.

Weitere Informationen zu den Wettbewerbsrichtlinien und -kategorien sowie den Preisen und der Jury finden Sie unter https://gopc.olympus-global.com/2017.

Vom 29.11. bis 03.12.2017 ist Canon auf der B3 Biennale in Frankfurt am Main vertreten. Als Hauptpartner der B3 Biennale wird Canon mit einem Stand vor Ort sein sowie den Hauptpreis für den besten Spielfilm stellen. Abgerundet wird Canons Engagement durch die Bereitstellung hochwertiger Canon Projektoren für die Realisierung diverser Installationen sowie durch zwei Vorträge renommierter Canon Fotografen.

Die Zukunft gehört dem Bewegtbild

Seit 2013 bestimmt die B3 Biennale den genre- und länderübergreifenden Diskurs über Trends und Entwicklungen des bewegten Bildes. Vom 29.11. bis 03.12.2017 widmen sich nationale und internationale Akteure aus Medien, Kunst und Technologie der Zukunft des bewegten Bildes. Die Disziplinen Kunst, TV/Film, Web, Games, VR/AR und Robotics werden unter dem diesjährigen Leitthema ON DESIRE vereint und zeigen neueste Strömungen innerhalb der Bewegtbildkunst auf.

Canon glaubt an die Macht der Bilder. Bilder – so auch das Bewegtbild – ermöglichen es, schnell und einfach zu kommunizieren, kleinste Feinheiten herauszuarbeiten, Emotionen hervorzurufen und die komplexesten visuellen Aufgaben zu realisieren. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Bildqualität hat das Video-, Foto- und Projektoren-Portfolio von Canon das Vertrauen und den Respekt vieler Profis aus der Filmindustrie und Kunst gewonnen.

Als offizieller Hauptpartner stellt Canon eine Vielzahl hochwertiger Projektoren zur Verfügung, um die hochqualitativen, vielfältigen Ansprüchen zur Umsetzung der Projekte während der B3 Biennale zu realisieren. Die hohe Auflösung und Bildqualität sowie lebendige, klare Farben der Canon Projektoren gewährleisten die originaltreue Wiedergabe der auf der B3 Biennale gezeigten Kurzfilme und Videos.

Neben Filmpremieren, Konferenzen und Roundtables ergänzen Vorträge das diesjährige Programm des Festivals. Canon inspiriert mit Vorträgen zweier Canon Fotografen im Festivalzentrum FOUR Frankfurt: Fritz Schumann spricht zum Thema „Digital Storytelling“ (Mi, 29.11.2017, 16:15 Uhr) und Pulitzer-Preisträger Daniel Etter stellt unter dem Titel „#refugees – Virale Bilder der Flüchtlingskrise“ seine 5-jährige Dokumentation der europäischen Flüchtlingskrise fotografisch dar (Sa, 2.12.2017, 15:00 Uhr).

Zudem stellt Canon den Hauptpreis – eine Canon EOS C200 im Kit mit dem EF 24-105mm II – für den besten Spielfilm, der im Rahmen der B3 Biennale vergeben wird. Die Preisverleihung findet am Sonntag, den 03.12.2017 um 19 Uhr statt.

Wer auf der B3 Biennale mehr über Canons Produkte erfahren möchte, kann sich am Canon Stand (Raum M261M; 2. Etage, gegenüber VR Kino) beraten lassen. Canon Produktexperten stellen dort das aktuelle Produktportfolio an Video- und Fotokameras vor und laden zum Bewegtselfie ein.

Weitere Informationen zur B3 Biennale des bewegten Bildes gibt es hier: www.b3biennale.de

Seit vielen Jahren engagiert sich Olympus bereits bei Fotofestivals. Des Weiteren bestehen Partnerschaften mit Museen und Ausstellungshäusern wie beispielweise den Deichtorhallen Hamburg, dem Fotografie Forum Frankfurt und dem Amsterdamer FOAM. Seit Einführung der OM-D E-M1 Mark II hat Olympus sein Engagement auf die Verbände ausgeweitet – immer mit dem Ziel, Fotografie erlebbar zu machen und zu fördern. Die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) e. V. ist für Olympus ein weiterer wichtiger Partner, denn der Verband steht nicht nur für Naturfotografie auf höchstem Niveau, sondern auch für den Naturschutz. Dazu kommt, dass gerade Naturfotografen auf eine robuste Ausrüstung angewiesen sind. Hier freut sich das Unternehmen auf einen regen Austausch mit den Mitgliedern.

Olaf Kreuter | OLYMPUS

„Die GDT ist für uns eine tolle Plattform, um mit unserer Zielgruppe in Kontakt zu treten. Unsere Natur ist einzigartig, wie die Mitglieder der GDT jeden Tag aufs Neue beweisen und sie muss geschützt werden. Wir freuen uns, dass wir nun Teil dieser Idee sind. Und natürlich auch auf den Austausch mit den Fotografen der GDT, der Ansätze für gemeinsame Projekte liefern wird und sicher auch interessante Impulse in Bezug auf die Weiterentwicklung unserer Kamerasysteme“, so Olaf Kreuter, Leitung Consumer Marketing, Deutschland und Österreich, Consumer Products, OLYMPUS DEUTSCHLAND GmbH.

Stephan Fürnrohr | Präsident der GDT

„Wir freuen uns über unseren ersten Premiumpartner und natürlich die Möglichkeit, gemeinsam Projekte realisieren zu können. Das Engagement für die Fotografie und die Umwelt liegen uns sehr am Herzen. Für uns ist es wichtig, in dieser schnelllebigen Schnappschusszeit Impulse zu setzen, mit einzigartigen Naturaufnahmen, die hoffentlich länger als ein paar Sekunden begeistern“, so Stephan Fürnrohr, Präsident der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) e. V.

Festival für jungen Fotojournalismus der Hochschule Hannover mit Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreis 2017 ausgezeichnet

Am 12. Oktober 2017 wurde im Forum der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg der Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreis verliehen. Dabei erhielt das LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus der Hochschule Hannover den mit 3.000 Euro dotierten dritten Preis. Stellvertretend für das Organisationsteam nahmen Professor Rolf Nobel und Festivalleiterin Isabel Winarsch die Auszeichnung entgegen. Der Preis wurde nach dem Tod des Hamburger Unternehmers und Kulturförderers Rudolf Stilcken von dessen Ehefrau Angelika Jahr-Stilcken gestiftet. Für die Auszeichnung konnten sich kulturelle Institutionen, Einrichtungen und Projekte aus dem gesamten norddeutschen Raum bewerben.

„Wir unterstützen das LUMIX Festival seit der ersten Stunde, da wir uns auf Anhieb mit der gesellschaftsorientierten inhaltlichen Ausrichtung und dem Fokus auf junge Fotografie-Talente identifizieren konnten“, sagt Michael Langbehn, Head of PR/ Media / Sponsoring bei Panasonic Deutschland. „Die sehr erfolgreiche Entwicklung des Festivals ist eng mit dem großartigen Engagement aller Beteiligten verbunden. Wir freuen uns deshalb sehr für das gesamte Team und alle, die das Festival durch ihren Einsatz ermöglichen.“

Neue Wege in der Kultur-Kommunikation

Der Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreis zeichnet Institutionen, Einrichtungen und Projekte aus, die das Interesse an kulturellen Entwicklungen fördern und kulturelle Inhalte einem größeren Publikum zugänglich machen, indem sie neue Wege in der Kommunikation beschreiten. Das ist den Organisatoren des LUMIX Festivals zweifelsohne gelungen: 2016 zählten die Veranstalter 40.000 Besucher. Dabei vermittelt das LUMIX Festival immer wieder eine neue Wahrnehmung der Welt, setzt Zeichen für fotografische Qualität und einen bewussten Umgang mit dem Medium. Dazu bietet die Veranstaltung ein breit gefächertes Programm von Portfolio-Sichtungen über Podiumsdiskussionen bis hin zu einer Fototechnik-Schau.

Im Sommer 2018 findet das Festival, das in zweijährlichem Rhythmus gemeinsam vom Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie ausgerichtet wird, bereits zum sechsten Mal statt. Über die Kameramarke LUMIX unterstützt Panasonic das Festival auch im kommenden Jahr als langjähriger Partner und Namenssponsor.

Aktuelle Videos zu unseren LUMIX G Kameras und Objektiven finden Sie auf Youtube unter: https://www.youtube.com/playlist?list=PL38D7A3980A7AD3F8

 

In vielen Fotostudios gibt es diverse nahezu historische Blitzgeräte. Oft werden diese sogar noch verwendet. Vom 01. November bis 31. Dezember 2017 unterstützt Hensel interessierte Kunden dabei, diese alten Schätzchen gegen aktuelle Technik einzutauschen.

In den letzten Jahren haben sich die Ansprüche an professionelle Blitztechnik sehr stark verändert:

Statt möglichst leistungsstarker Geräte für den stationären Einsatz mit relativ langsamer Blitzfolge und langen Leuchtzeiten, werden heutzutage oft kleinere, leichtere Geräte für dynamische Aufnahmen benötigt. Gerne auch mit Komfortfunktionen wie einer integrierten Funksynchronisation und Funk- bzw. WiFi-Fernbedienung. Zudem ist die Standfestigkeit bei Dauereinsatz wichtig, da mittlerweile mehr Aufnahmen in immer kürzerer Zeit entstehen.

Die aktuellen Hensel Blitzgeräte bieten das, was heute besonders gefragt ist: Beste Performance, höchste Zuverlässigkeit, kompakte Abmessungen und einfache Bedienung. Sie erfüllen die Ansprüche moderner Fotografen – Heute und in Zukunft und sie werden ihren Besitzern erneut über viele Jahre dabei helfen, hervorragende Fotos zu machen.

Hensel rechnet beim Kauf eines neuen Hensel Integra Plus Kompaktblitzgerätes für ein in Zahlung gegebenes Kompaktblitzgerät € 150,- inkl. 19% MwSt. (126,05 netto) und beim Kauf eines neuen Hensel Expert D Blitzes sogar € 175,- inkl. 19% MwSt. (147,06 netto) an.

Beim Kauf eines neuen Nova D oder Nova DL 1200 Generators verrechnet Hensel jeden alten Blitzgenerator mit € 400,- (336,14 netto), beim Kauf eines neuen Nova D oder Nova DL 2400 € 500,- (420,17 netto) und beim Kauf eines neuen Hensel EH Mini; oder EH Minii; oder Speed Blitzkopfes werden für den in Zahlung gegebenen Blitzkopf 150,- Euro inkl. 19 % MwSt. (126,05 netto) verrechnet.

Eine Verrechnung ist nur bei Kunden mit Wohnsitz innerhalb Deutschlands möglich.

Bitte beachten: Je Neugerät kann nur ein Altgerät (gilt nicht für System- / Aufsteckblitze) angerechnet werden. Das Inzahlungnahmeangebot ist herstellerunabhängig und gilt auch für nicht einwandfrei funktionierende Geräte.

Bei Interesse an einer Inzahlungnahme außerhalb der vorgehend beschriebenen Kombinationen erstellen die Hensel-Mitarbeiter gerne ein individuelles Angebot.

Die Trade-In Aktion ist ein guter Anreiz, um die vorhandene Lichttechnik zu modernisieren und somit, dank der neuen Blitzgeräte, seine fotografischen Möglichkeiten zu erweitern.

Weitere Informationen und Bezugsadressen unter: www.hensel.de

Im Rahmen des diesjährigen Internationalen Naturfestivals Lünen (27. - 29.10.2017) sponsert Canon die Auszeichnung des Gesamtsiegers im Wettbewerb „GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres 2017“. Die GDT ist jedes Jahr Anziehungspunkt für mehrere Tausend professionelle Natur- und Tierfotografen aus ganz Europa.

Canon ist am 28. und 29. Oktober 2017 auf dem Festival vertreten und präsentiert auf dem Messestand seine Neuheiten aus dem SLR- und Objektivbereich. Canon Produktexperten werden auf der Fotomarkt-Showbühne am Samstag (28.10.2017, 13:30 bis 14:20 Uhr) und Sonntag (29.10.2017, 12:30 bis 13:20 Uhr) jeweils einen Vortrag zu der neuen EOS 6D Mark II und den Objektivneuzugängen aus dem Tilt-Shift-Bereich und ihrem Einsatzgebiet in der Naturfotografie halten.

Neben Messestand, Touch-and-Try und Vorträgen steuert Canon zudem einen kostenlosen Clean & Check-Service bei. Eine Anmeldung vorab ist hierfür nicht erforderlich.

Die feierliche Siegerehrung der Wettbewerbe „GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres 2017” und „Fritz Pölking Preis 2017“ findet am Freitag, den 27.10.2017 von 18:00 bis 19:15 Uhr im Theater statt (Eintritt frei).

Die Zukunft des Bildermarktes: Kreativität, Haptik und neue Technologien

Wie stark ist der emotionale Wert von Printprodukten? Wie vermehrt man die Zahl der Bilder-Ausdrucker und mobilisiert die Nicht-Drucker? Welche Wertschöpfungsmodelle gibt es jenseits haptischer Bildprodukte? Und was wird zukünftig auf dem Bildermarkt passieren? Dies waren nur einige der zentralen Fragen, auf die Manager der Foto- und Imagingbranche auf der 2. PIV Expertenrunde am 27. September in Frankfurt am Main kompetente Antworten gaben.

„Der Bildermarkt ist eine der wesentlichen Säulen des Foto- und Imagingmarktes“, begrüßte Christian Müller-Rieker, Geschäftsführer Photoindustrie-Verband (PIV), die Teilnehmer der 2. PIV Expertenrunde mit der zentralen Fragestellung, wie sich die Zukunft des Bildermarktes gestalten wird. Als Leitinstanz der Foto- und Imagingbranche und Vordenker bietet die PIV Expertenrunde den intensiven, in die Zukunft gerichteten Austausch, getreu unserer PIV 4i-Strategie iNSIGHTS, iNTERACTION, iNSPIRATION und iMPULSE. Ein illustrer Kreis an Managern der Bildbranche folgte der Einladung zur 2. PIV Expertenrunde. Thomas Mehls (CEWE), Manfred Rau (Fujifilm), Alexander Nieswandt (Whitewall), Cedric Larrat (Deep Arts Effects) und Dr. Markus Mathias (Scasa), sehen die Familie im Allgemeinen und Frauen im Besonderen sowie zunehmend die Millennials, die den Reiz und den Spaß am haptischen Bild entdecken, als die Entscheider bei der Bestellung von Bildprodukten. Dass die überwiegende Anzahl an Bildorders von Frauen getätigt wird, hat auch mit dem besonderen emotionalen Wert der Printprodukte zu tun: Kinder, Familienfeste und gemeinsame Urlaube sind nach wie vor die wichtigsten Anlässe, um Fotos drucken zu lassen und Fotobücher zu gestalten – als Geschenke für den jeweiligen Anlass oder als visualisierte Erinnerung.

Einfach? Das ist nicht ganz einfach zu sagen

In den vergangenen Jahren haben die Finisher die Bestellsoftware immer weiter vereinfacht. Aber ist dies der richtige Weg? Selbstkritisch hinterfragt Thomas Mehls: „Vielleicht sollte man den Bestellvorgang und seine Usibility nicht zu simpel gestalten und nicht zu sehr automatisieren. Denn wenn alles so einfach ist, bleibt der emotionale Wert des Printproduktes dann noch der Gleiche? Ist man als Autor beispielsweise eines Fotobuchs noch genauso stolz auf das Ergebnis wie man es bei stundenlangem Erarbeiten des Produktes wäre?“ Laut Expertenrunde haben sowohl stark automatisierte als auch anspruchsvolle Gestaltungslösungen ihre Berechtigung auf dem aktuellen und zukünftigen Markt.

Was Du siehst, ist das was Du bekommst

Ein vielversprechender Weg in buchstäblich neue Dimensionen des Bilder-Business versprechen neue Technologien wie 3D, AR (Augmented Reality) und KI (Künstliche Intelligenz). Dr. Markus Mathias, dessen Startup Scasa dreidimensionale Modelle von Immobilien fertigt, ist sich sicher: „Wenn man sich beispielsweise die Fotos einer Wohnung anschaut, dann sind diese selten realitätsgetreu. Die Zimmer sehen in der Regel größer aus als sie tatsächlich sind. Durch eine Kombination von 3D-Modell und 360 Grad Ansichten kann sich der Interessent in der Vogelperspektive einen Überblick verschaffen und sich zusätzlich in der Bildsphäre umsehen. So werden die räumlichen Zusammenhänge besser dargestellt und der Kunde weiß eher, was er bekommt.“ Schon mal virtuell sehen, wie es sein könnte – das ist auch für Alexander Nieswandt ein entscheidender Faktor erfolgreicher Bilddienstleistungen: „Das Schlagwort `What you see is what you get` aus den 80er Jahren kommt wieder zurück. In unseren Lumas-Galerien bieten wir den Kunden an, dass sie uns ein Bild ihres Wohnzimmers senden und wir das ausgesuchte Wandbild in das häusliche Ambiente implementieren. Durch AR- und 3D-Technologien wird sich da noch einiges verändern, im Service aber auch bei den Produkten, die wir anbieten können.“ Manfred Rau ergänzt: „Die Kunden können sich durch diese digitalen Visualisierungen das Ergebnis besser vorstellen und deshalb werden sie auch mehr bestellen. Die AR-Technologie kann dem Kunden damit Sicherheit bei der Kaufentscheidung geben: Voller Stolz gestaltet und produziert er ein Wandbild und das Ergebnis ist genauso, wie er es sich vorgestellt hat. Dank AR kann man eines Tages vielleicht sogar durch seine eigene virtuelle Galerie schreiten.“

Von Künstlicher Intelligenz zu Kunst – kein weiter Weg mehr

Noch weiter geht der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Schaffung neuer Bildprodukte – ein Gedanke, auf dem das Geschäftsmodell des Startup-Unternehmens Deep Arts Effects basiert. Cedric Larrat: „Wir nutzen KI als Hilfswerkzeug, mit dem unsere User Kunst schaffen. Die Kunden sind stolz, etwas Eigenes zu schaffen. Man kann in der App Kunststile miteinander kombinieren und hat unendlich viele Möglichkeiten. Die App bewegt Leute dazu, künstlerisch aktiv zu werden, ohne Talent haben zu müssen. Das Bildergebnis muss man aber nicht unbedingt zum Print führen, es kann auch über die Social Media-Kanäle geteilt werden.“ Hat so ein Produkt das Potenzial für den Massenmarkt? Durchaus vorstellbar, so die Bildermarkt-Experten. Den Konsumenten scheint es jedenfalls Spaß zu machen, einen neuen Kunstmarkt zu erschaffen: Ambitionierte User zwischen 20 und 45 Jahre, so Larrat, verbringen bis zu einer Stunde mit der Erstellung und Bearbeitung eines Kunstwerks.

Haptische Bildprodukte bekommen eine höhere Wertigkeit

Dass heute die bei weitem meisten Bilder mit Smartphones aufgenommen werden ist ebenso eine Tatsache wie diejenige, dass nur ein Bruchteil der aufgenommenen Bilder ausgedruckt wird. „So ist eben der Bildermarkt der Gegenwart“, so Thomas Mehls. „Man muss sich mal überlegen, welche überragende Bedeutung das Thema Bild für Facebook, Snapchat und Instagram hat. Das ist beispielsweise durch User-Tracking eine andere Art von Wertschöpfung, als die, die wir bisher mit Fotos in Verbindung gebracht haben. Wieso haben wir Finisher so eine Plattform nicht selbst erfunden? Der Bildermarkt der Gegenwart ist der Kommunikationsmarkt mit Bildern. Da haben andere einen völlig neuen Zweig aufgebaut. Damit ist der alte Zweig zwar nicht kleiner geworden, aber das Wachstum ist auf einer anderen Achse gewachsen.“ Für Alexander Nieswandt ist die aktuelle Marktsituation eher eine große Chance: „Menschen beschäftigen sich immer öfter und mehr mit ihren Bildern. Dadurch bekommen auch haptische Bildprodukte eine wieder steigende Berechtigung. Der neue Bildermarkt, die disruptive Kraft der Startups hat unser bisheriges Geschäft nicht kaputt gemacht. Vielleicht wird das Bild im ersten Schritt über Social Media geteilt, aber dann im zweiten Schritt bei uns als Wandbildprodukt bestellt. Ich sehe das alles als eine echte Chance.“ Für Manfred Rau stellt sich die Situation nicht ganz so optimistisch dar: „Viele sehen die aktuelle Entwicklung als Bedrohung. Die Grenzen des Gewohnten müssen durchbrochen werden, denn längst zählt nicht nur die Aufnahme durch eine „echte“ Kamera als „wertvolle“ Aufnahme. Es wächst eine ganz neue Generation heran, die ganz anders mit dem Medium Fotografie umgeht. Man sieht es aktuell an der Sofortbildfotografie, dass das haptische Foto noch lange nicht tot ist. Gerade die Millennials, für die Bilder immer schon digital aber selten analog waren, sehen das haptische Bild als Bereicherung. Gerade für diese wichtige Zielgruppe sind neue Produkte längst überfällig. Für die 14-20-Jährigen sind kaum Produkte auf dem Markt, die sie begeistern. Ein bedruckter Teddy oder Hundenapf reichen dafür nicht mehr aus. Man muss die Jugend mit Social Media und coolen Produkten zu haptischen Bildern hinführen, wie zum Beispiel Shacolla von Fujifilm.“

Wachstum durch Innovationen aus vielen Richtungen

Wie die Expertenrunde gezeigt hat, will der Konsument Bildprodukte, an und mit denen er kreativ arbeiten kann und deren Ergebnis ihn stolz machen. Dazu sind bestehende Produkte nur bedingt oder nicht mehr über viele Jahre tauglich – es besteht klarer Innovationsbedarf, auch in neuen Dimensionen wie AR oder mit Hilfe Künstlicher Intelligenz. Das Wachstum des Bildermarktes bewerten die Experten generell als positiv in den kommenden Jahren – je stärker die innovativen Produkte und Dienstleistungen, desto stärker wird der Markt wachsen.

Ob als Bilddatenlieferant, als zentrale Kommunikationsstelle oder als Wahrnehmungstool: Das Smartphone spielt die entscheidende Rolle für das Leben der Menschen mit Bildern. Aber alle Experten einig: Emotionale, wertige haptische Bildprodukte treffen den Nerv der Zeit und sind auch in Zukunft eine weiter wachsende Säule des Bildermarktes. Neue Produkte und Dienstleistungen kommen dabei aus mehreren Richtungen: Aus der Neuinterpretation von Bestehendem, aus zeitlich begrenzten Trends anderer Märkte, aus innovativen Technologien wie AR, KI und Co., aus neuen Wertschöpfungsmodellen wie Hosting von Bilddaten oder der vollständigen Begleitung des Kunden bei seiner Customer Journey, aus der Mischung von Einfachheit und Sexiness bei der Entwicklung neuer Produkte und last but not least aus der Vernetzung der Unternehmen innerhalb und außerhalb der Foto- und Imagingindustrie. „Besonders für den letzten Punkt steht der PIV“, stellt Geschäftsführer Christian Müller-Rieker abschließend fest. „Unsere Expertenrunden, der PIV Branchentalk, die Startup-Initiative, der PIV Startup Day und viele weitere Aktivitäten sowie Kooperationen des PIV, bilden zusammen ein neues Netzwerk, um den Foto- und Imagingmarkt der Zukunft proaktiv zu gestalten.“

 

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