In bewährter Weise findet 2019 die Eröffnungswoche des Umweltfotofestivals »horizonte zingst« vom 25.05. bis zum 02.06.2019 mit zahlreichen Veranstaltungshöhepunkten statt. Zingst steht  für Begegnung: Die Profis geben Einblicke in ihre Arbeitsweisen, stellen aktuelle Projekte und Bücher vor. Hautnah erlebt man sie in den Führungen, Talks, Multivisionsshows, bei der abendlichen Bilderflut oder bei den Fotoseminaren. Neu ist in diesem Jahr die Verlängerung des Festivals bis zum 30.06.2019. Auch bei den Fotoworkshops und auf dem Fotomarkt gibt es einige Neuerungen.

Inhaltlich gibt es drei Schwerpunkte: Die Probleme des Klimawandels, die Gefahr durch die Plastikvermüllung der Meere und die Schutzbedürftigkeit der Artenvielfalt. Großartige, aussagekräftige Bilder sind die „Sehzeichen“ in der allgegenwärtigen Sintflut beliebiger, gedankenloser Bilder. Sehenswerte Ausstellungen, faszinierende Multivisionsshows, lehrreiche Fotoworkshops und die vielen Möglichkeiten menschlicher Begegnungen machen die besondere Mischung dieses Festivals aus.

Bis in den späten Abend wird in Zingst ein Programm der Extraklasse vor dem Hintergrund einer traumhaften Kulisse angeboten. Über 20 Fotoschauen, mehr als 100 thematisch weitgefächerte Workshops, die ab sofort buchbar sind und begeisternde Vorträge internationaler Fotografen warten auf die Besucher.

Publikumsmagnet beim Festival ist der Fotomarkt mit über 60 Ausstellern vom 30. Mai bis 01. Juni, bei dem man nicht nur die neusten Produkte der Fotobranche begutachten kann, sondern auch Tipps vom Fachmann bekommt.

Es gibt erstmals das Creative Center 2.0 im Fotomarktzelt beim Steigenberger Hotel. Vom 25.05. bis zum 01.06.2019 (jeweils von 10:00 – 18:00 Uhr) werden hier die Arbeitsschritte zum perfekten Bild gezeigt. Epson, Filmolux, ChromaLuxe und HALBE-Rahmen demonstrieren mit fotografischen Aktionen, was mit Fotografien möglich ist. Ob Druck, Sublimation, Kaschierung, Rahmung  oder Colormanagement, die Profis geben einen Einblick in ihr Knowhow. Um das Angebot abzurunden, vereint das Creative Center 2.0 darüber hinaus in diesem Jahr erstmals auch die Annahmestelle für den Fotowettbewerb „Bild des Tages powered by Olympus“, die allgemeine Festivalinformation sowie den Festivalshop unter einem Dach.

„Klimawandel sichtbar gemacht“ – Alfred Wegener Institut

Die diesjährige Schirmherrin ist Prof. Dr. Antje Boetius. Als Polar- und Meeresforscherin liegt ihr auch die Ostsee am Herzen. Ihre Erkenntnisse zum Klimawandel und zum Zustand der Weltmeere wird sie bei der Umweltmatinee am 26.05. um 10:00 Uhr vorstellen. Das Alfred-Wegener-Institut, dem sie vorsteht, ist zudem mit Ausstellungs- und Vortragsbeiträgen im Rahmenprogramm des Festivals vertreten. Esther Horvath begleitet als Fotografin und Bildredakteurin die Forschungsarbeiten des Alfred-Wegener-Instituts mit größter Intensität und aussagekräftigen Fotografien. Die grandiose Schönheit polarer Landschaften mit ihren faszinierenden Strukturen und der geradezu magischen Farbigkeit unterschiedlichster Lichtsituationen wird in ausgewählten Fotografien sichtbar. Außerdem dokumentiert Esther Horvath die Arbeit der Wissenschaftler und das alltägliche Leben in den Forschungsstationen mit hochinteressanten Bildern, die bisher ungesehene Einblicke gewähren. 

„Vorsicht Plastik“  

In der Zusammenarbeit mit dem Magazin National Geographic entstand diese Ausstellung als Mahnmal gegen den gedankenlosen Umgang mit Plastik. Zitat aus dem Heft vom Juni 2018: „Wir haben es erfunden. Wir brauchen es. Wir ertrinken darin. Heute steckt es in den meisten Produkten – vom Flugzeug bis zum Herzschrittmacher. Etwa acht Millionen Tonnen landen jedes Jahr im Meer. Mehr als 40 Prozent werden nur einmal benutzt und dann weggeworfen.“ Es ist Zeit umzudenken. Die beste Regel gegen diese Pest heißt Vermeidung, sonst sind alle Maßnahmen des Entsorgens vergebens.

„Homage to Humanity“ – Jimmy Nelson

Der Fotograf Jimmy Nelson wird von einer großen Idee um die Welt getragen: Es ist sein Ziel, Traditionen und Bräuche möglichst vieler indigener Volksgruppen in seinen Fotografien zu inszenieren, sie zu dokumentieren und ihnen damit ein Denkmal zu setzen. Für ein Stückchen Ewigkeit. Die Fotografien, die er von seinen Reisen mitgebracht hat, zeigt Zingst in der großen XXL-Bilderschau auf der Ausstellungsfläche Jordanstraße, die zum Festival eröffnet und dann rund ein Jahr lang zu sehen sein wird! Gedruckt wird die Ausstellung mit freundlicher Unterstützung von Epson und präsentiert wird sie vom Magazin GEO.

„Schutzbedürftigkeit der Artenvielfalt“ – Björn Vaughn

Seit Jahren begleitet Björn Vaughn zusammen mit dem BOS (Borneo Orang Utan Survival Deutschland) die Schutzmaßnahmen für diese bedrohte Spezies  in Borneo mit der Kamera. Die Rodungen des Regenwaldes und das Vordringen der sogenannten Zivilisation reduzieren die Lebensräume der imposanten Tiere und mit seinen Fotos will Vaughn die Schutzbedürftigkeit der Orang Utans aufzeigen.

„Last Paradise“ – Ekaterina Sevrouk

Die farbenprächtige Ausstellung „Last Paradise“ der Fotografin Ekaterina Sevrouk wird in der Leica Galerie Zingst gezeigt. Für ihre Arbeiten hat sie immer wieder naturkundliche Museen (beispielsweise in Salzburg) besucht und hatte freien Zugang zu Bereichen, die als  „toter Zoo“ benannt werden. So wird in vielen Sammlungen liebevoll die Aufbewahrung von Spezien genannt, die durch den fortschreitenden Klimawandel und andere Umstände aus dem Leben verschwunden sind. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit ChromaLuxe und Epson.

„Mysterious World – Magic Nature“ – Takehito Sato, Japan

Die Formenvielfalt der Natur ist voller faszinierender Geheimnisse. Takehito Sato spürt mit seiner Kamera verborgenem Leben in versteckter Natur nach, von nahe gelegenen Biotopen bis hin zu schwer zugänglichen tropischen Dschungeln. Sato zaubert große, kreative Bildschöpfungen aus einer fast unsichtbaren Welt. Die winzigen Lebewesen erstrahlen im magischen Licht und ihre Farben und Formen inspirieren den Olympus-Fotografen immer wieder zu neuen begeisternden Bildern.

„Haltung“ – Der Neue BFF-Förderpreis

Zingst fördert seit Bestehen des Festivals junge, angehende Fotografen – die Young Professionals. Die studentischen Bewerber um den »Neuen BFF-Förderpreis« feiern die Weltpremiere ihrer Ausstellung in Zingst. Geehrt werden die drei Gewinner des Förderpreises mit den besten Konzepten.

„Einmal um die Welt“ – Beat Presser

Als Gastland wird dieses Jahr die Schweiz das Umweltfotofestival bereichern. Großartige künstlerische Fotografie zeigt: Beat Presser. Der Fotograf repräsentiert die schweizer Fotoszene. Die Bilder gewähren einen intensiven Einblick in aussagekräftige Szenerien. Schwarzweiß-Fotografien von Landschaften wechseln sich ab mit Portraits aus aller Welt. Beat Presser ist ein vielseitiger Universalist und moderner Geschichtenerzähler. Über die Jahre hat er sich mit vielen fotografischen und filmischen Aufgaben auseinandergesetzt: von der experimentellen Fotografie zur Architektur, der Mode zum Portrait, der Werbung zur Landschaftsfotografien.

Ausstellungen, Fotoworkshops, Multivisionsshows, Jazz- und Bluestage sowie ein großes Hafenfest bestimmen die Aktivitäten in den zusätzlichen vier Wochen des Festivals, die auch fotografisch neue Blickwinkel ermöglichen.

BILD: Justin Hofman


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